Diese Ferien geht es hoch hinaus – die besten Kletterspots in deiner Nähe
Klettern ist die ideale Aktivität für deinen Urlaub. Warum? Erstens ist die Sportart ein fantastisches Ganzkörper-Workout. Klettern fordert nicht nur die Muskeln in Armen und Beinen, sondern auch den Rumpf und die Finger. Das ständige Halten und Balancieren an der Wand verbessert Kraft, Ausdauer und Koordination. Eine besondere Variante des Kletterns ist das Bouldern, bei dem ohne Sicherung in Absprunghöhe geklettert wird.
Bouldern und Klettern: Out- und Indoorsport mit Adrenalin-Kick
Klettern und Bouldern fördern die mentale Stärke. Die Bewältigung schwieriger Routen und das Finden von Lösungen für knifflige Aufgaben an der Wand erfordern Konzentration und Problemlösungsfähigkeiten. Das Meistern dieser mentalen Herausforderungen bringt eine hohe Befriedigung mit sich.
Die Popularität von Kletteranlagen nimmt stetig zu. Bestimmt gibt es auch in deiner Nähe eine Möglichkeit, Klettern oder Bouldern auszuprobieren. Mit etwas Übung bist du vielleicht der neue Spiderman.

Die meisten Kletterhallen bieten extra Aktivitäten für Ferienkinder bzw. spezielle Kurse, die über mehrere Tage gehen.
Für Anfänger und Profis alles dabei
Obwohl Klettern und Bouldern oft in einem Atemzug genannt werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Sportarten.
Klettern bezieht sich in der Regel auf das klassische Seilklettern, bei dem der Sportler mit einem Seil gesichert ist. Es gibt verschiedene Arten des Kletterns, darunter Sportklettern, Alpinklettern und Trad-Klettern. Diese Disziplinen erfordern eine umfangreiche Ausrüstung wie Seile, Gurte, Sicherungsgeräte und Karabiner. Die Routen können sehr lang sein, oft mehrere hundert Meter, und erfordern eine gute Kondition sowie technisches Können.

Bouldern hingegen findet ohne Seil in Absprunghöhe statt. Die Boulderprobleme, wie die kurzen, aber intensiven Kletterrouten genannt werden, sind in der Regel nicht höher als 4 bis 5 Meter. Eine dicke Matte, das sogenannte Crashpad, schützt beim Herunterfallen. Bouldern fokussiert sich mehr auf explosive Kraft und Technik auf kurzen Strecken und kann sowohl indoor in speziellen Boulderhallen als auch outdoor an natürlichen Felsblöcken betrieben werden.

Tipps zum nachhaltigen Klettern
Nachhaltigkeit spielt auch im Klettersport eine immer wichtigere Rolle. Um die Natur zu schützen, gibt es einige Grundregeln, die jeder beachten sollte:
- Umweltbewusstsein: Müll gehört nicht in die Natur. Jeder Kletterer sollte seinen Abfall wieder mitnehmen und nach Möglichkeit, auch liegen gebliebenen Müll anderer aufsammeln.
- Pflege von Routen: Beim Outdoor-Klettern sollten nur offiziell erlaubte Routen genutzt werden, um die Flora und Fauna zu schützen. Vegetation darf nicht beschädigt und Felsformationen nicht verändert werden
- Nachhaltige Ausrüstung: Investition in hochwertige, langlebige Kletterausrüstung, die aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt wird, trägt ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei.

Wertvolle Tipps für den besten Kletter- und Boulderurlaub
Beim Klettern ist Technik wichtiger als Kraft: Effiziente Bewegungen und gutes Gleichgewicht sind entscheidend. Vor dem Klettern solltest du dich immer aufwärmen und dehnen, um Verletzungen zu vermeiden und deine Leistung zu steigern. Plane deine Route im Voraus, um Energie zu sparen und deine Erfolgschancen zu erhöhen. Überanstrengung führt zu Fehlern und erhöht das Verletzungsrisiko. Daher sind regelmäßige Pausen und ausreichend Flüssigkeit wichtig. Ein erfahrener Kletterpartner kann dir wertvolle Tipps geben, beim Sichern helfen und zusätzliche Motivation bieten.

Klettern trifft Kultur: Chemnitz 2025
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres wird das „Climbing over Chemnitz Festival“ vom 26. bis 29. Juni 2025 auf dem Brühl veranstaltet. Internationale Artisten und Architekten präsentieren eine beeindruckende Zirkus- und Tanzshow, die sich mit Themen des gesellschaftlichen Wandels auseinandersetzt. Die Aufführungen an Fassaden und Straßenschildern symbolisieren Mut und Veränderung und machen das Festival zu einem einzigartigen Erlebnis im urbanen Raum.
Die Top-Kletterspots in Chemnitz
Kletterzentrum Chemnitz
Mit über 1.750 Quadratmeter Kletterfläche und mehr als 170 Routen bietet das Kletterzentrum Chemnitz ein umfassendes Angebot für alle Könnensstufen. Neben Seilklettern und Bouldern gibt es spezielle Bereiche für Kinder, Gesundheits- und Yogakurse sowie Events wie den CLIMB4GEAR-Wettkampf.
Boulderlounge Chemnitz
In Industrieambiente können Kletterfreunde auf 850 Quadratmeter im Erwachsenenbereich und zusätzlichen 250 Quadratmeter im Kinderbereich bouldern. Mit etwa 150 Routen in sechs Schwierigkeitsstufen und einem separaten Trainingsbereich ist die Boulderlounge ein Highlight für Boulderfans.
Kletterwand „The Rock“ im AJZ Chemnitz
Im Konzertsaal des AJZ befindet sich die Kletterwand „The Rock“ mit 13 verschiedenen Routen auf 100 Quadratmetern. Die Schwierigkeitsgrade reichen von 3 bis 7 nach UIAA-Skala, und auch Anfänger finden hier passende Herausforderungen.
Hochseilgarten im Küchwald
Der Hochseilgarten Chemnitz im Küchwaldpark bietet ein erlebnispädagogisches Projekt mit verschiedenen bodennahen Elementen wie Schwebebalken, Hängebrücken und Kletternetzen. Die Anlage ist öffentlich zugänglich und kostenfrei nutzbar.
Orte und Routenvorschläge
Aber auch andere Orte überzeugen Kletterfans. Hier sind einige der besten Kletterspots in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg:
Zittauer Gebirge in Sachsen:
Das Zittauer Gebirge ist weniger überlaufen als die Sächsische Schweiz und bietet mit über 2.000 Wegen eine Mischung aus Klettern auf Sandstein und Basalt. Die meisten Möglichkeiten bieten die Massivwände am Berg Oybin mit über 40 Meter langen Klettereien.
Gemeinsam klettern, macht noch mehr Spaß. Wie wäre es mit einem Klettercamp mit deinen Freunden? Im Internet findest du Anbieter für sichere Kletterferien.

Ottofels in Sachsen-Anhalt:
Zwischen Wernigerode und Schierke liegt der 36 Meter hohe Ottofels mit typischer Wollsackstruktur. Er ist ideal für Einsteiger. Vom Waldgasthof Steinerne Renne führt ein Wanderweg dorthin, vorbei am 10 Meter hohen Gebohrten Stein zum Aufwärmen. Der Ottofels bietet 58 Kletterrouten, davon 27 für Anfänger bis Schwierigkeitsgrad V.
Braschel-Stein in Brandenburg:
In Kolkwitz nahe Cottbus liegt eine künstliche Kletterlandschaft mit Boulderwand. Hier gibt es 18 Klettertouren in 26 Varianten, betrieben vom Klettersportverein Quackensturm e.V. Die Anlage bietet 300 Quadratmeter Kletterfläche und ist 15 Meter hoch. Sie ist geeignet für Kinder, Einsteiger und erfahrene Sportler. Das Klettern erfolgt auf eigene Gefahr und ohne Aufsicht.

In deiner Nähe gibt es bestimmt auch Boulderhallen. Informiere dich im Internet darüber. Achte jedoch auf den Schwierigkeitsgrad der Halle.
Klettern und Bouldern sind mehr als nur Sportarten – sie sind Abenteuer, Herausforderungen und eine Möglichkeit, die Natur auf eine intensive Weise zu erleben. Mit der richtigen Vorbereitung und dem nötigen Respekt für die Umwelt wird der Kletter- oder Boulderurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bist du eher Typ Wanderer und Kulturliebhaber? Dann empfehlen wir dir eine Wanderung auf dem PURPLE PATH – dem Kunst- und Skulpturenweg, welcher Chemnitz mit 38 umliegenden Städten und Gemeinden verbindet und Werke von über 60 Künstlern an rund 40 Stationen präsentiert.
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Mythen über Elektroautos
Elektroautos sind längst mehr als nur ein Trend, sondern zentraler Bestandteil der Mobilitätswende. Trotzdem bieten sie nach wie vor viel Diskussionsstoff. Befürworter betonen die zahlreichen Vorteile, während Skeptiker an den allgemeinen Klischees festhalten. Zeit also, mit den häufigsten Irrtümern aufzuräumen.
Mythos 1: Elektroautos sind nicht umweltfreundlich
Ein häufiger Vorwurf: Die Produktion der Batterien sei so energieintensiv, dass E-Autos insgesamt klimaschädlicher seien als Verbrenner. Zwar ist die Herstellung – insbesondere der Lithium-Ionen-Batterien – energieaufwendig, doch der CO₂-Vorteil wächst mit jedem gefahrenen Kilometer. Studien zeigen, dass Elektrofahrzeuge bereits nach etwa 30.000 Kilometern eine bessere Klimabilanz aufweisen als vergleichbare Verbrenner. Voraussetzung dafür ist allerdings das Laden mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Mythos 2: Die Reichweite ist zu gering
Viele Menschen glauben, dass ein E-Auto lediglich für den Stadtverkehr und kurze Strecken geeignet ist. Tatsächlich beträgt die durchschnittliche Reichweite aktueller Modelle aber 300 bis 500 Kilometer. Das ist mehr als genug für den Alltag. Die tägliche Fahrleistung der meisten Nutzer in Deutschland liegt bei unter 40 Kilometern.

Die Reichweite eines E-Autos hängt einerseits von der Kapazität der Batterie ab und andererseits vom Stromverbrauch des Elektromotors. Je geringer dieser ist, desto größer ist auch die Reichweite. Das Thema Effizienz steht bei den Herstellern stark im Fokus. Denn je sparsamer das E-Auto wird, umso kleiner kann auch die Batterie sein. Das spart nicht nur Gewicht, sondern vor allem Kosten.
Mythos 3: Die Ladeinfrastruktur ist unzureichend
Viele Autofahrer befürchten, aufgrund fehlender Lademöglichkeiten mit einem E-Auto unterwegs liegenzubleiben. Diese Sorge ist jedoch unbegründet: In Deutschland gibt es mehr als 160.000 öffentliche Ladepunkte – Tendenz stetig steigend. Darunter sind 38.000 Schnelllader. Besonders in Städten und entlang von Autobahnen ist die Versorgung gut ausgebaut.
In Europa stehen ca. 850.000 Ladepunkte zur Verfügung. Die Verteilung ist aktuell noch ungleich. Wer mit dem Auto nach Norwegen oder in die Niederlande fährt, ist gut versorgt. Andere Länder müssen in nächster Zeit deutlich nachrüsten.
Prinzipiell laden knapp 60 Prozent der E-Auto-Fahrer bevorzugt zu Hause.
Mythos 4: Laden dauert ewig
Die landläufige Meinung ist nach wie vor, dass es Stunden dauert, ein Elektroauto zu „tanken“. Doch mit einer Wallbox zu Hause oder Schnellladestationen unterwegs lassen sich E-Autos unkompliziert aufladen. Schnellader füllen den Akku innerhalb von 30 bis 60 Minuten auf etwa 80 Prozent auf.
An der heimischen Wallbox kann das Fahrzeug – am besten über Nacht – in zwei bis sechs Stunden geladen werden.

Länger – nämlich zwischen 8 und 14 Stunden – dauert der Vorgang an einer Haushaltssteckdose. Davon ist allerdings abzuraten, da die Ladeleistung bei der Steckdose daheim deutlich geringer ist als bei einer Wallbox oder einer Ladestation. Dies führt nicht nur zu deutlich längeren Ladezeiten sowie zu höheren Ladeverlusten, vor allem stellt es jedoch ein Sicherheitsrisiko dar. Haushaltssteckdosen sind nicht für das ständige Aufladen von Elektroautos ausgelegt. Es kann zu Überhitzung, Kurzschlüssen oder sogar Kabelbränden führen.
Faktoren, die das Laden beeinflussen
Nicht jedes Fahrzeug lädt gleich schnell. Verschiedene Faktoren wirken sich auf die Ladezeit aus. So benötigen größere Batterien länger zum Laden als kleinere. Ebenso beeinflusst die Leistung, die die Ladestation an das Fahrzeug liefert, die Ladezeit sowie die Ladekurve. Letztere beschreibt, wie die Leistung während des Ladevorgangs abnimmt. Ab einem Ladestand von 60 Prozent lässt die Menge allmählich nach, ab 80 Prozent verlangsamt das Fahrzeug den Vorgang extrem. Neben den technischen Gegebenheiten spielt aber beispielsweise auch die Umgebungstemperatur eine Rolle.

Mythos 5: Elektroautos sind zu teuer
Egal ob Verbrenner oder Elektro – Autos sind prinzipiell immer eine Investition. E-Autos punkten jedoch durch niedrigere Unterhaltskosten. Die Kosten für 100 Kilometer liegen etwa zwischen 5 und 7 Euro, wohingegen Verbrenner mit etwa 8 bis 10 Euro zu Buche schlagen. Das Vergleichsportal Check24 hat errechnet, dass Strom fürs Elektroauto bei gleicher jährlicher Fahrleistung bis zu 77 Prozent günstiger ist als das Benzin für den Verbrenner. Da Elektroautos weniger bewegliche Teile und eine stärkere Motorbremse haben, sind die Wartungs- und Verschleißkosten geringer. Rund ein Drittel weniger zahlen E-Auto-Fahrer aufgrund des verringerten Servicebedarfs. So entfallen beispielsweise der Ölwechsel oder das Auffüllen von Kühlflüssigkeit. Auch Steuervergünstigungen und spezielle Versicherungstarife sind ein Plus der Elektrofahrzeuge. Außerdem wirken sich fallende Preise für Batterien positiv auf den Fahrzeugpreis aus. So bieten immer mehr Hersteller Modelle im mittleren Preissegment an.

Fazit: Die Entscheidung will gut überlegt sein
Ob E-Auto oder Verbrenner – die Entscheidung ist eine sehr persönliche und erfordert eine sorgfältige Abwägung. Diese kleine Checkliste hilft dir dabei, die wichtigsten Fragen zu beantworten:
- Wie viele Kilometer fährst du am Tag/in der Woche?
- Fährst du hauptsächlich Kurzstrecke oder auch Langstrecke?
- Bist du oft in der Stadt, auf dem Land oder der Autobahn unterwegs?
- Hast du eine Wallbox zuhause?
- Gibt es Ladesäulen am Arbeitsplatz oder an der Strecke?
- Welches Budget steht dir zur Verfügung? Muss es ein Neuwagen sein oder kommt auch ein Gebrauchter infrage?
- Kannst du Ökostrom nutzen?
Nimm dir Zeit für deine Entscheidung: Vergleiche verschiedene Modelle und vereinbare Probefahrten. So findest du heraus, welches Auto am besten zu dir und deinen individuellen Bedürfnissen passt.
Wenn du noch nie E-Auto gefahren bist oder sich ein eigenes Auto für dich nicht lohnt, dann ist uner eQar das Richtige für dich. So kannst du das Gefühl der Elektromobilität einfach mal testen oder dir bei Bedarf ein Fahrzeug ausleihen. In diesem Blogbeitrag haben wir alle Infos zusammengetragen. Du bist eher Typ Radler? Dann findest du hier Wissenswertes zum Thema Elektro-Fahrrad.
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Aktive Ferien in unserer Region: unterwegs auf dem PURPLE PATH
Du willst in den Ferien lieber etwas erleben, anstatt zu entspannen? Dann ist die Kulturhauptstadt die perfekte Anlaufstelle für dich. Hier kannst du in deinen Ferien sportlich sein und jede Menge entdecken. Der PURPLE PATH ist ein Kunst- und Skulpturenweg, der Chemnitz mit 38 umliegenden Städten und Gemeinden verbindet und eine klare Empfehlung für naturverbundene Kunstliebhaber. Mit über 60 Künstlern und rund 40 Stationen bietet der PURPLE PATH das ganze Jahr über erlebbare zeitgenössische Kunst inmitten historischer Kulturlandschaften – ein Freilichtmuseum im öffentlichen Raum.
Was ist der PURPLE PATH, und warum heißt er so?
Der PURPLE PATH ist eine Initiative der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, organisiert von Alexander Ochs, die seit 2020 entlang eines imaginären Wegs durch die ehemalige Miriquidi-Waldregion verläuft.
„Miriquidi“ klingt sehr märchenhaft, ist jedoch der frühere Name des Erzgebirges mit der Bedeutung „finsterer Wald“. Bevor das Erzgebirge zum Bergbaurevier wurde, war es ein scheinbar undurchdringliches Stück Natur. Ein Stück spürt man davon noch heute. Ein sagenhaft schöner Landstrich, und zugleich ein Ort, an dem Technikgeschichte geschrieben wurde.

Die Farbe Violett steht dabei symbolisch für Inspiration, Kreativität, Magie und Transformation und markiert nun einen neuen Entdeckerpfad in der Region.
Wo Kunst und Geschichte aufeinander treffen
Werke von mehr als 60 Künstlern und Künstlerinnen finden sich auf Industriebrachen, an Bahnhöfen, Flussufern oder im stillen Wasser eines Mühlgrabens. Sie korrespondieren mit Bauern- und Textilmuseen, verbinden sich mit Schlössern und alten Kirchen, ihren Orgeln und ihrer Kunst.

Der Weg verbindet nicht nur punktuell Skulpturen, sondern auch narrative und historische Bezüge: Der Erzgebirgsraum mit 850 Jahren Bergbaugeschichte – von Silber über Kobalt bis Kaolin – prägt Landschaft, Handwerk und Bevölkerung. Viele Kunstwerke nutzen Materialien wie Bergbaumetalle, Holz, Stein oder Licht und stehen im Dialog mit wirtschaftlichen Relikten, Kirchen, Museen und Industriestandorten. Sie erzählen Geschichten von Ausbeutung, Solidarität, Innovation.
Der PURPLE PATH lädt dazu ein, Kultur, Natur und Geschichte neu zu entdecken und zu reflektieren.
Zwei Kunstwerke vorgestellt
Richard Long – Petrified Wood Circle
Mitten im Grünen der Stadt Freiberg liegt Richard Longs Petrified Wood Circle, ein kreisförmig arrangiertes Ensemble aus versteinertem Holz. Der britische Land-Art-Künstler ist bekannt für seine minimalistischen Eingriffe in die Natur, bei denen er Materialien wie Stein, Holz oder Erde verwendet. Dieses Werk wirkt auf den ersten Blick archaisch, fast wie ein uralter Ritualplatz. Doch genau darin liegt sein Reiz: Es entsteht ein Dialog zwischen Menschen, Natur und Zeit. Die versteinerten Baumstämme erinnern an die Vergänglichkeit des Lebendigen und an die Beständigkeit der Kunst. Besucherinnen und Besucher können um den Kreis gehen oder sich hineinsetzen und erleben, wie sich die Wahrnehmung mit jeder Perspektive verändert.
Tanja Rochelmeyer – Glance
Ein völlig anderes, aber ebenso fesselndes Erlebnis bietet Glance von Tanja Rochelmeyer in Flöha. Ihre Arbeit, oft an der Schnittstelle von Skulptur und Architektur, lebt vom Spiel mit Blickachsen und Transparenz. Glance ist ein scheinbar schwebendes Gebilde aus metallischen Linien, das sich je nach Standort des Betrachters immer wieder neu zusammensetzt. Mal wirkt es wie ein offenes Fenster, mal wie ein abstraktes Zeichen. Das Werk fordert zur Bewegung auf: Nur wer sich nähert und es umrundet, entdeckt die feinen Abstimmungen zwischen Leere und Form, zwischen Einblick und Durchblick.

Den Pfad zu Fuß oder per Rad erkunden
Möglichkeiten den PURPLE PATH zu erkunden, gibt es viele. Je nach Interesse und Verfassung lässt er sich über ausgewiesene Landstraßen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß gut erkunden. Wir haben für dich ein paar Beispieltouren zusammengestellt.
- Zschopau-Tal-Radweg: Entlang von Flöha durch Braunsdorf führt der Fernradweg vorbei an Kunstwerken wie Mapping Patterns und My Floating Home – kombiniert Kultur mit Natur und Industriegeschichte.
- Wanderungen & Bus-Touren: Es gibt geführte Touren ab Chemnitz, Flöha oder Zwickau mit Wander- und Busrouten, z. B. von Lößnitz nach Schneeberg (13 km Wanderstrecke) oder Busrunden durch Jahnsdorf, Zschopau, Seiffen & Co.
- Öffentliche Verkehrsverbindungen: Viele Stationen lassen sich auch bequem mit Zug oder Regionalbus erreichen (z. B. Linie 207 Chemnitz–Olbernhau oder 210 Chemnitz–Annaberg).

So ist der Pfad flexibel erlebbar – zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus bzw. Bahn. Die Trails sind unterschiedlich schwer, bieten aber in jedem Fall Landschaft mit Kunst, Geschichte und Erlebnissen. Nähere Informationen findest du auf der Kulturhauptstadt-Internetseite.
Events rund um den PURPLE PATH
Rund um den Weg finden aktuell zahlreiche Veranstaltungen statt:
- „Verstrickungen: Textile Positionen“
bis 3. August 2025, Kunstbahnhof Flöha – eingehende Auseinandersetzung mit Textilkunst und gesellschaftlichem Kontext

- Till Brönner: Melting Pott
bis 18. August 2025, Coal World Oelsnitz – Jazzfotografie und Konzertatmosphäre auf dem Industriegelände

- Corina Gertz: Das abgewandte Portrait
13. Juni bis 31. August 2025 in Pferdegöpel/Rudolphschacht, Marienberg – Porträtkunst im historischen Bergbau-Kontext
Geführte Touren, Wanderungen und Pilgerwege: Es gibt Angebote über die Initiative „It’s Moving“. Hierbei handelt es sich um ganzjährige, darunter regelmäßig begleitete Spazier- und Radrouten mit Kunstinformationen, offenen Kirchen und Rastplätzen.

Darüber hinaus bietet die Region laufend Aktionen wie Konzerte, Hands-on, Workshops. Eine Übersicht findest du im Veranstaltungskalender auf Chemnitz 2025.
Der PURPLE PATH verwebt Kunst, Landschaft und Geschichte zu einer kulturellen Entdeckungsreise. Überall eröffnen sich eindrucksvolle Erzählungen über Bergbau, Industrie, Tradition und zeitgenössische Vision. Kunstwerke von international renommierten wie lokal verwurzelten Künstlern und Künstlerinnen schaffen einzigartige Momente. Wer Kultur neu erleben möchte, sollte sich dieses Gesamtkunstwerk entlang violetter Spuren auf keinen Fall entgehen lassen.
Wir als enviaM-Gruppe sind Goldsponsor der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 und gestalten das Hauptstadtjahr aktiv mit. So kannst du bei unserem Power Open Air Wincent Weiss und DIKKA live an unserem Standort in Chemnitz erleben.
Für alle, die höher hinaus wollen, haben wir in diesem Blogbeitrag wertvolle Tipps zum Klettern sowie die besten Kletterspots der Region zusammengetragen.
Titelbild: Purple Path, Hainichen, Foto: Ernesto Uhlmann
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Mit Netzen bestens vernetzt
Netze sind die unsichtbaren Lebensadern unseres Alltags. Ohne Stromnetze gäbe es keine Lichtschalter, ohne Breitband keine Videokonferenzen, ohne Verteilnetze keine Energiewende. Diese Infrastruktur ist nicht nur funktional, sie ist auch politisch, technisch und gesellschaftlich hochkomplex – und sie steht vor einem historischen Wandel.
Eine Verbindung, die elektrisiert – das Stromnetz im Wandel
Das deutsche Stromnetz ist rund 1,9 Millionen Kilometer lang – und es wächst weiter. Dabei begann alles klein: In den Anfängen der Elektrifizierung wurden Städte lokal versorgt, beispielsweise über Gaswerke oder Blockheizkraftwerke. Erst als die Stadt Heilbronn im Jahr 1888 eine zentrale Stromversorgung etablierte und die erste Überlandleitung nach Frankfurt am Main in Betrieb nahm, begann die Vision eines überregionalen Netzes, Realität zu werden.
Heute sorgt dieses Netz für eine flächendeckende Stromversorgung – und steht vor neuen Aufgaben: Die Energiewende verlangt nicht nur eine Umstellung der Erzeugung auf erneuerbare Quellen, sondern auch eine neue Struktur des Transports. Der Strom aus Wind und Sonne muss von dort, wo er erzeugt wird – meist im Norden und Osten Deutschlands – dorthin gebracht werden, wo er gebraucht wird: in die industriestarken Regionen Süd- und Westdeutschlands.

Das Verteilnetz: Rückgrat der Energiewende
Herzstück dieser Transformation ist das Verteilnetz – die Ebene zwischen den großen Übertragungsnetzen und den Haushalten oder Gewerbekunden. Denn mit der zunehmenden Dezentralisierung der Stromerzeugung – die Abkehr von wenigen Großkraftwerken hin zu vielen Solar- und Windkraftanlagen – wird die Rolle des Verteilnetzes immer zentraler. Es ist nicht mehr nur Leitung, sondern Schaltzentrale: Strom muss aufgenommen, zwischengespeichert, weitergeleitet und im besten Fall intelligent gesteuert werden.

Doch diese Aufgaben sind mit Herausforderungen verbunden: Viele der bestehenden Verteil-netze sind auf eine Einbahnstraßen-Logik ausgelegt – Strom fließt vom Kraftwerk zum Verbraucher. In der neuen Energiewelt muss das Netz jedoch bidirektional funktionieren. Es braucht Digitalisierung, Flexibilität und Investitionen – sowohl technisch als auch politisch.
Politische Rahmenbedingungen: Was das Netz jetzt braucht
Damit das Verteilnetz der Zukunft Wirklichkeit werden kann, braucht es klare politische Leitplanken. Aktuell regelt das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Grundprinzipien der leitungsgebundenen Energieversorgung. Ergänzt wird es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Einspeisung von Wind- und Solarstrom fördert. Doch viele Prozesse, etwa Genehmigungsverfahren oder Netzanschlussregelungen, sind weiterhin zu langsam und komplex.
Besonders beim Netzausbau sehen sich Verteilnetzbetreiber wie MITNETZ STROM mit langen Abstimmungsprozessen, regionalen Widerständen und teils veralteten Zuständigkeiten konfrontiert. Die Bundesnetzagentur und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz arbeiten daher derzeit an beschleunigten Verfahren und einer klareren Priorisierung klimarelevanter Infrastrukturprojekte.
Um dezentrale Einspeisung, Elektromobilität und flexible Verbraucher zu koordinieren, braucht das Verteilnetz eine digitale Infrastruktur. Smart Grids, intelligente Messsysteme und automatisierte Steuerungen sind notwendig, um Stromflüsse in Echtzeit zu erfassen und zu steuern. Mit dem wachsenden Anteil fluktuierender Erneuerbarer wird es außerdem wichtiger, Energiespeicher in das Netz einzubinden. Auch steuerbare Verbraucher – wie Wärmepumpen oder Elektroautos – müssen als Flexibilitätsoptionen aktiv ins Netzmanagement integriert werden. Schließlich hat jedes Netzgebiet eigene Anforderungen – je nach Bevölkerungsdichte, Einspeiseleistung und geographische Lage. Der Netzausbau muss deshalb flexibel gestaltet und an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepasst werden.

Alles auf Empfang – der Ausbau des Breitbandnetzes
Ein weiteres zentrales Infrastrukturnetz ist das Breitbandnetz. In den 1990er-Jahren wurde vor allem in den neuen Bundesländern massiv in den Ausbau von Telefonleitungen investiert. Doch die damaligen Kupferleitungen sind für die heutigen Anforderungen längst zu schwach. Während Video-Streaming, Homeoffice und Smart-Home-Technologien zur Normalität geworden sind, hinkt die Infrastruktur in ländlichen Regionen noch immer hinterher.
Ein Blick auf den Breitbandatlas zeigt: Besonders im Osten Deutschlands klaffen noch große Lücken.

Deshalb engagiert sich die enviaM-Gruppe aktiv im Glasfaserausbau und bringt Highspeed-Internet auch in kleinere Kommunen und ländliche Regionen. Glasfaser ermöglicht Datenraten bis in den Gigabit-Bereich – ein Muss für die digitale Gesellschaft.
Strom- und Kommunikationsnetze gemeinsam denken
Spannend wird es dort, wo Strom- und Kommunikationsnetze zusammenwachsen. Die Digitalisierung des Stromnetzes – etwa durch intelligente Messsysteme, Smart Metering oder automatisierte Laststeuerung – ist nur mit leistungsfähiger Datenübertragung möglich. Deshalb geht der Ausbau von Strom- und Glasfasernetzen zunehmend Hand in Hand.

In einigen Regionen verlegt enviaM beim Breitbandausbau gleichzeitig Leerrohre für die Stromnetzmodernisierung – und umgekehrt. Das spart Ressourcen, Kosten und Zeit. Denn auch für die intelligente Steuerung der Verteilnetze gilt: ohne stabiles Internet keine Energiewende.
Infrastruktur ist Zukunft – wenn wir sie gestalten
Die Netze der Zukunft sind mehr als Technik – sie sind politische Projekte, gesellschaftliche Herausforderungen und technologische Innovationsfelder. Die Energiewende, der Glasfaserausbau und die Digitalisierung sind untrennbar miteinander verbunden.
Wenn wir als Gesellschaft klimaneutral werden, global wettbewerbsfähig bleiben und allen Menschen – unabhängig vom Wohnort – eine faire Teilhabe an Energie, Kommunikation und Wohlstand ermöglichen wollen, müssen wir jetzt handeln. Politik, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger – alle gemeinsam. Nur so entsteht ein starkes Netz für die Zukunft.
Die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung ist ein hartes Stück Arbeit, viele Maßnahmen der Energiewirtschaft stoßen auf Widerstand. Daher ist ein offener Dialog wichtig. Dass Akzeptanzmanagement positive Ergebnisse liefern kann, zeigen wir in diesem Blogbeitrag. Die Zukunft ist digital: KI und digitale Messinstrumente sind nur zwei Beispiele. Hier werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Zukunftstrends. In unserem Fokus liegt die Digitalisierung und Smartifizierung des Stromnetzes. Daher investiert MITNETZ STROM 565 Millionen Euro in das Stromnetz.
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BANDS ON STAGE – Projektleiter Udo im Interview
BANDS ON STAGE, der Bandwettbewerb für junge Nachwuchsmusiker und -musikerinnen für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg findet jährlich statt und rockt unsere Region. Gesucht werden die besten Nachwuchsbands – ganz egal welche Stilrichtung: Hauptsache, die Bühne bebt. Die Auftritte bewertet eine Jury aus professionellen Musikern, PR-Fachleuten, Kulturmanagern und kommunalen Vertretern. Udo Stötzner ist Projektleiter des Wettbewerbs und schaut mit uns gemeinsam hinter die Kulissen.
Udo, was machst du in der enviaM-Gruppe?
Ich arbeite in der Unternehmenskommunikation, genauer genommen bin ich Referent für Veranstaltungen. Unter anderem bin ich Projektleiter von BANDS ON STAGE und kümmere mich um die Organisation des Wettbewerbs.
BANDS ON STAGE – was genau können sich unsere Leser darunter vorstellen?
Jedes Jahr treten junge Bands aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg in einem Contest gegeneinander an. Im Wettbewerb spielen sie um Geldpreise und Förderungen. Die Bandmitglieder sind im Schnitt 15 bis 25 Jahre alt, sie spielen Cover oder eigene Songs. Auch sind alle Genres erlaubt. Die Bands werden nach ihrem Auftritt von einer Jury bewertet, ebenso hat das Publikum eine Stimme. Am Ende gewinnen die Teilnehmer Geldpreise, Workshops oder Coachings. Die besten Bands ergattern außerdem Bühnenslots auf Festivals, wo sie vor großem Publikum spielen dürfen.

Wie kam es dazu, dass enviaM den Bandcontest ausrichtet – Energieversorgung und Musik haben doch nicht viel miteinander zu tun, oder?
Energie ist vielfältig – und genauso vielfältig sind Musik, Kunst und Kultur. Damit sind sie ein essenzieller Bestandteil einer offenen und lebendigen Gesellschaft. Als Unternehmen sehen wir es als unsere Aufgabe, diese Vielfalt aktiv zu fördern.
Dabei geht es um persönliche Entwicklung, Bildung und das Sammeln wertvoller Erfahrungen. Besonders junge Talente profitieren von diesen Chancen. enviaM blickt zudem auf eine lange Tradition in der Kultur- und Musikförderung zurück. Zahlreiche Sponsorings unterstreichen unser kontinuierliches Engagement in diesem Bereich. So tragen wir dazu bei, kulturelle Vielfalt zu bewahren und neue Impulse zu setzen.
Wie lange gibt es BANDS ON STAGE schon, und wie viele Bands haben bisher teilgenommen?
Das Event geht dieses Jahr in die vierte Runde. Wir sind im Jahr 2022 mit 31 Bands gestartet. Mittlerweile haben rund 100 Bands am Contest teilgenommen.

Wie läuft so ein Wettbewerb genau ab, was erwartet die Bands?
Die Bands können sich über bands-on-stage.de für den Wettbewerb in einem der drei Bundesländer bewerben. Pro Contest können maximal zehn Bands teilnehmen. Auf der Bühne spielen die Bands 15 Minuten lang, das entspricht in etwa drei bis vier Songs. Nach den Auftritten bewertet die Jury die Gesamtperformance. Ebenso wird das Publikum mit eingebunden und die Preisträger ermittelt. Die Highlights für die Bands vor Ort: Eine große Bühne, professionelle Technik, amtlicher Sound, ein breites Rahmenprogramm wie Jurygespräche und Workshops mit professionellen Musikern, Netzwerken und Spaß haben. In diesem Jahr haben wir wieder richtig coole Locations am Start. Auch die Kommunen, in denen die Wettbewerbe stattfinden, profitieren. Wir bringen im Grunde alles komplett mit und veranstalten für ein junges Publikum ein komplettes Tagesevent. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Event kann in Stadtfeste oder andere publikumswirksame Veranstaltungen eingebunden werden.
Wer kann alles mitmachen und das Wichtigste: Was gibt es zu gewinnen?
Teilnehmen können Bands, deren Wohnort oder Probenraum in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Brandenburg liegt und deren Mitglieder im Durchschnitt nicht älter als 22 Jahre sind, da es sich um Nachwuchsförderung handelt. Die Bands dürfen zum Zeitpunkt der Teilnahme keinen Vertrag mit einem Management oder einer Plattenfirma haben. Detaillierte Teilnahmebedingungen gibt es auch hier.
Die besten drei Bands bekommen jeweils 500, 750 bzw. 1.000 Euro für die Bandkasse.

Was war dein persönliches Highlight aus vier Jahren BANDS ON STAGE?
Das Beste an BANDS ON STAGE ist, das sich junge Musikerinnen und Musiker zusammenfinden, gemeinsam Musik machen und begeistern wollen. Und wenn das Publikum richtig mitgeht und alle einen großartigen Tag erleben und Spaß haben, dann ist das mein persönliches Highlight.
Ist eine Teilnehmer-Band schon einmal berühmt geworden?
Es kommt immer wieder vor, dass Bands durch unseren Wettbewerb die Aufmerksamkeit z. B. von Formaten wie „The Voice Kids“ wecken, oder dass Bands durch unseren Wettbewerb ermutigt werden, ihre Kariere weiter voranzutreiben – beispielsweise noch größere Wettbewerbe spielen und sich sogar beruflich in diese Richtung orientieren.
Wann findet der nächste Wettbewerb statt, und wie können sich Bands bewerben?
Die nächsten Wettbewerbe finden wie folgt statt: Für den Wettbewerb in Brandenburg beim Fischerfest in Peitz können sich Bands noch bewerben. Ganz einfach unter www.bands-on-stage.de.
Wem würdest du empfehlen, bei BANDS ON STAGE mitzumachen?
Ich empfehle es von Herzen allen jungen Bands. Ich selbst kenne aus meiner eigenen Musikerzeit viele Wettbewerbe – BANDS ON STAGE ist etwas ganz Besonderes – das solltest du nicht verpassen!
So vielfältig wie unsere Region sind auch unsere Engagments. Ob Graffitiprojekt, Blackout-Erlebnistage, Zirkusprojekte oder unsere Energieroadshow – bei uns kannst du was erleben.
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Energiegeladener Unterricht – die Energieroadshow geht in die nächste Runde
Energiewende, Rohstoffeffizienz, Speichertechnologien – unsere Energiewelt steckt voller spannender und wichtiger Themen. Und so selbstverständlich wie jeder Einzelne von uns Tag für Tag beim Einschalten des Lichtes, der Heizung oder des Fernsehers auf Ressourcen und Energiequellen zugreift, ebenso bedeutend ist es den nachfolgenden Generationen. Um die Relevanz des komplexen Themas zu vermitteln und es nachhaltig in der Erfahrungswelt der Jugendlichen zu verankern, rückt die „Energieroadshow“ ausgewählte Aspekte der Energienutzung in ein neues, spannendes Licht.
Energie entdecken, erforschen und erleben direkt im Klassenzimmer oder im Wasserkraftwerk
Insbesondere in den verschiedenen Gebieten der Physik spielt der Begriff „Energie“ eine wichtige Rolle und wirft eine Menge spannender Fragen auf:
- Wie kann die Energie des Wassers als Strom aus der Steckdose fließen?
- Welche Anforderungen haben die Energiesysteme der Zukunft?
- Und warum knistert es manchmal zwischen uns?
Anders als im herkömmlichen Schulunterricht bieten wir Jugendlichen die Möglichkeit, Energie und Technik hautnah im Wasserkraftwerk Mittweida zu erleben. In dieser außergewöhnlichen Lernumgebung können die Schüler Wissen vertiefen, neue Perspektiven entdecken und naturwissenschaftliche Phänomene selbstständig erforschen. Dabei steht der realitätsnahe Bezug im Vordergrund.

Um die Themen Strom und Energie besser zu verstehen, erforschen, beobachten und experimentieren die Schüler im Rahmen dieser Projektstunden. So erkunden sie spielerisch deren Nutzungsmöglichkeiten im Alltag und probieren sich auf diesem Gebiet aus.
Theorie meets Praxis: vor Ort erleben, was Energie bedeutet
Mit Schautafeln, Tablets, unserer Schüler-App „Energiewissen“, Arbeitsbögen, digitalen Lernhelfern und/oder dem Elektroauto setzen wir auf eigenständiges Ausprobieren und Tüfteln. Das heißt, dass die Jugendlichen in der experimentellen Phase Versuche durchführen und sich selbstständig Wissen aneignen oder mittels Kreativität und Neugier bereits bestehende Kenntnisse festigen . Dafür stehen verschiedene Module zur Verfügung. Im Vordergrund steht dabei immer der Spaß am Lernen.

enviaM engagiert sich seit vielen Jahren mit umfassenden Energiebildungsangeboten dafür, das Energiewissen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Die Integration der Roadshow-Inhalte in den Besuch des Wasserkraftwerkes ermöglicht einen noch intensiveren Zugang zur realen Energiewelt. Mit unseren Projekttagen und Aktionsmodulen helfen wir, den naturwissenschaftlichen Unterricht praxisnah und erlebnisorientiert zu gestalten. Alternativ kommt auch ein enviaM-Referent mit der Energieroadshow direkt in der Schule vorbei und passt den Ablauf gern an den Stunden- und Lehrplan an.
Die Energieroadshow ist ein rundum gelungenes Projekt. Die Inhalte wurden den Schülern auf eine spannende Art und Weise vermittelt und alle haben richtig gut mitgemacht – auch Schüler, die sonst eher weniger aktiv mitarbeiten. Unser gemeinsames Highlight? Das umfangreiche praktische Modul, in welchem die Jugendlichen zum Tüfteln und Experimentieren animiert wurden. Das positive Feedback habe ich auch direkt meinen Kollegen weitergeleitet und den Impuls mitgegeben sich unbedingt auch mit ihren Klassen zu bewerben. Ich persönlich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung.
Jetzt Plätze für den Besuch im Wasserkraftwerk sichern
Unseren kostenlosen Projekttag „Energieroadshow“ bieten wir den Klassenstufen 8 bis 12 im Versorgungsgebiet der enviaM-Gruppe an. Wir möchten Lehrkräfte mit praxisnahen, sachlich-neutralen und didaktisch erprobten Materialien unterstützen.





Wenn auch Sie Ihre Schüler für das Thema Energie mit spannenden Experimenten, praktischen Tipps und theoretischen Grundlagen sensibilisieren möchten, melden Sie Ihre Klasse bei uns an. Sobald wir Ihren Projektantrag erhalten haben, arbeiten wir gemeinsam den Ablauf der individuellen Energieroadshow aus. Wir stellen uns hierbei stets auf den Lernstand Ihrer Schüler ein und bestimmen, welche der Themenmodule die richtigen für Ihre Klasse sind. Das Projekt umfasst 90 bis 120 Minuten.
Wir haben noch mehr spannende Projekttage im Angebot. Wie wäre es mit unserem Blackout-Erlebnistag, an dem die Schüler ausprobieren, wie sich ein Leben ohne Strom anfühlt? Jüngere Schüler können bei „Natur um Anfassen“ einen ganzen Tag in der Natur verbringen und Wissenswertes über heimische Tiere und Pflanzen lernen. Außerdem bieten wir verschieden Experimentiersysteme an, mit denen Sie den Sach- bzw. Physikunterricht anschaulich gestalten und die Schüler selbstständig experimentieren können.
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Wie viel Erde darf ich verbrauchen? – der ökologische Fußabdruck
Alle Ressourcen, die wir zum Leben benötigen, beziehen wir aus der Natur – den Treibstoff für unsere Fahrzeuge, die Energie für Strom und Wärme, genauso wie Baumaterial oder Kleidung. Doch unser Planet hat nur begrenzte Mittel. Daher vergleicht der ökologische Fußabdruck, welche Ressourcen uns zur Verfügung stehen und wieviel wir für unseren Lebensstil tatsächlich verbrauchen.
Jetzt wird abgerechnet!
Für die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks werden alle Güter, welche eine Person im Alltag konsumiert, zusammengezählt. Jedes Produkt beansprucht Fläche, produziert Abgase oder hinterlässt Abfälle. Es wird kalkuliert, wie viel Erdoberfläche wir benötigen, um die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, welche die Weltbevölkerung verbraucht. Demgegenüber steht die Fläche, die der Planet bietet – also alle Wälder, Meere, Städte und Felder.

Diese Flächen mit ihrer unterschiedlichen Nutzbarkeit ergeben zusammen die Biokapazität der Erde. Setzt man den Flächenbedarf pro Person ins Verhältnis zur Biokapazität, ergibt sich daraus der ökologische Fußabdruck. Dieser wird in „globalen Hektar“ (gha) angegeben.
Definition ökologischer Fußabdruck
Der ökologische Fußabdruck wird in globalen Hektar – kurz gha – gemessen. Ein globaler Hektar entspricht einem Hektar biologisch produktiver Fläche mit durchschnittlicher Produktivität.
Deutschland im globalen Vergleich
Wie viele Erden bräuchten wir, wenn alle Menschen so leben würden wie wir Deutschen? Die Biokapazität, die ein Mensch maximal nutzen sollte, misst 1,6 gha. Diese Zahl wurde bis 1970 unterschritten. Heute beeinflussen Industrialisierung, Digitalisierung und Globalisierung den Wert und lassen ihn auf 2,7 gha steigen. Deutschland liegt mit einem Fußabdruck von 3,9 gha deutlich darüber und müsste dementsprechend in Bezug auf die Landesfläche mehr als dreimal so groß sein.
Die fünf Länder mit dem weltweit höchsten ökologischen Fußabdruck sind:
- China
- die USA
- Indien
- Russland
- Brasilien
Deutschland belegt Rang 8. Wohlhabende Länder haben tendenziell einen größeren ökologischen Fußabdruck als Länder mit niedrigem Einkommen aufgrund von höherem Konsum und Lebensstandard.

Laut dem Global Footprint Network wird die weltweite Nachfrage nach natürlichen Ressourcen bis 2030 voraussichtlich so hoch sein, dass zwei Erden nötig wären, um den jährlichen Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung zu decken. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, seinen ökologischen Fußabdruck bis 2030 auf 1,7 gha zu reduzieren.
Bewusstes Leben für eine gesunde Umwelt
Um dieses Ziel zu erreichen, kann jeder von uns mithelfen. Unser ökologischer Fußabdruck wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: Ernährung, Wohnverhältnisse, Mobilität und Konsum schlagen dabei zu Buche.
Hier sind ein paar Tipps, worauf du im Alltag achten kannst, um unserer Erde und den nachfolgenden Generationen etwas Gutes zu tun.
- Fleischkonsum reduzieren: Deutschland benötigt über ein Drittel des durchschnittlichen Fußabdrucks für Nahrung. Davon stehen rund 80 Prozent für tierische Lebensmittel. Die Produktion von Fleisch benötigt viel Wasser und Land und erzeugt erhebliche Mengen an Treibhausgasen.
- bio- und regional einkaufen: Durch den Kauf von bio- und regional produzierten Lebensmitteln werden weniger Pestizide und Düngemittel verwendet sowie weniger Energie für den Transport aufgewendet.
- Ökostrom nutzen: Ein Haushalt, der Ökostrom bezieht, spart bis zu 1,9 Tonnen CO2 pro Jahr.
enviaM-Tipp
Bei unserem Tarif „MEIN STROM best“ erhältst du 100 % Naturstrom aus regenerativen Energiequellen.
- Energieeffizienz im Haushalt: Achte beim Kauf von Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienzklasse.
- Nachhaltig unterwegs sein: Bei schönem Wetter einfach zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen, schont die Umwelt und trägt zum persönlichen Wohlbefinden bei. Auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Carsharing-Angeboten bzw. Fahrgemeinschaften sind gute Alternativen. Wer auf ein Auto angewiesen ist, hat mittlerweile eine große Auswahl an Elektrofahrzeugen.
enviaM-Tipp
Wer in Markkleeberg, Halle oder Taucha wohnt, kann Elektromobilität einfach einmal ausprobieren. Mit unseren Carsharing-Angebot eQar bist du flexibel und unabhängig unterwegs.

- Bewusster Konsum und Reduzierung von Müll: Kaufe nur das ein, was wirklich benötigt wird und das vorzugsweise unverpackt. Achte dabei auf langlebige Produkte.
enviaM-Tipp
Teilen ist das neue Haben – über diverse Plattformen kann mittlerweile Allerlei verliehen oder getauscht werden. So finden Lieblingsstücke ganz einfach neue Besitzer. Das spart Geld und macht glücklich.
- Graue Energie verringern: Für Produktion, Logistik und Transport von Waren wird nicht sichtbare Energie benötigt. Diese so genannte Graue Energie ist oft deutlich höher, als vermutet. Achte daher beim Kauf von Produkten auf deren Energieverbrauch und bevorzuge erneuerbare Energien.
- Kamera aus bei virtuellen Meetings: Forschende in den USA haben herausgefunden, dass eine Stunde Videokonferenz oder Streaming bis zu ein Kilogramm CO2-Ausstoß verursacht und bis zu zwölf Liter Wasser zum Kühlen der Server und für deren Stromversorgung verbraucht. Wer beim Video-Call die Kamera ausschaltet, senkt diesen ökologischen Fußabdruck um 96 Prozent.
Nachhaltigkeit in der enviaM-Gruppe
Auch wir als enviaM-Gruppe achten darauf, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem wir für 2025 verschiedene nachhaltige Projekte und Maßnahmen geplant haben. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, der Netzausbau und nachhaltige Energielösungen für Kunden. Details gibt es in unserem Beitrag „Nachhaltigkeit in der enviaM-Gruppe: Rückblick & Ausblick„.

Wenn dich dein persönlicher Fußabdruck interessiert, kannst du diesen unter footprintcalculator.org berechnen.










