zum Hauptinhalt springen
Purple Path, Hainichen, Bustour, Foto: Ernesto Uhlmann Purple Path, Hainichen, Bustour, Foto: Ernesto Uhlmann

Aktive Ferien in unserer Region: unterwegs auf dem PURPLE PATH

Du willst in den Ferien lieber etwas erleben, anstatt zu entspannen? Dann ist die Kulturhauptstadt die perfekte Anlaufstelle für dich. Hier kannst du in deinen Ferien sportlich sein und jede Menge entdecken. Der PURPLE PATH ist ein Kunst- und Skulpturenweg, der Chemnitz mit 38 umliegenden Städten und Gemeinden verbindet und eine klare Empfehlung für naturverbundene Kunstliebhaber. Mit über 60 Künstlern und rund 40 Stationen bietet der PURPLE PATH das ganze Jahr über erlebbare zeitgenössische Kunst inmitten historischer Kulturlandschaften – ein Freilichtmuseum im öffentlichen Raum.

Was ist der PURPLE PATH, und warum heißt er so?

Der PURPLE PATH ist eine Initiative der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, organisiert von Alexander Ochs, die seit 2020 entlang eines imaginären Wegs durch die ehemalige Miriquidi-Waldregion verläuft.

„Miriquidi“ klingt sehr märchenhaft, ist jedoch der frühere Name des Erzgebirges mit der Bedeutung „finsterer Wald“. Bevor das Erzgebirge zum Bergbaurevier wurde, war es ein scheinbar undurchdringliches Stück Natur. Ein Stück spürt man davon noch heute. Ein sagenhaft schöner Landstrich, und zugleich ein Ort, an dem Technikgeschichte geschrieben wurde.

Gregor Gaida, Polygonales Pferd II, Gahlenz/Oederan, Teil des Purple Path im Rahmen von Chemnitz 2025, Foto: Ernesto Uhlmann
Gregor Gaida, Polygonales Pferd II, Gahlenz/Oederan, Teil des Purple Path im Rahmen von Chemnitz 2025, Foto: Ernesto Uhlmann

Die Farbe Violett steht dabei symbolisch für Inspiration, Kreativität, Magie und Transformation und markiert nun einen neuen Entdeckerpfad in der Region.

Wo Kunst und Geschichte aufeinander treffen

Werke von mehr als 60 Künstlern und Künstlerinnen finden sich auf Industriebrachen, an Bahnhöfen, Flussufern oder im stillen Wasser eines Mühlgrabens. Sie korrespondieren mit Bauern- und Textilmuseen, verbinden sich mit Schlössern und alten Kirchen, ihren Orgeln und ihrer Kunst.

Nevin Aladağ, "Color Floating", Zwönitz, im Rahmen des Projektes "Purple Path" von Chemnitz 2025, Foto: Ernesto Uhlmann
Nevin Aladağ, „Color Floating“, Zwönitz, im Rahmen des Projektes „Purple Path“ von Chemnitz 2025, Foto: Ernesto Uhlmann

Der Weg verbindet nicht nur punktuell Skulpturen, sondern auch narrative und historische Bezüge: Der Erzgebirgsraum mit 850 Jahren Bergbaugeschichte – von Silber über Kobalt bis Kaolin – prägt Landschaft, Handwerk und Bevölkerung. Viele Kunstwerke nutzen Materialien wie Bergbaumetalle, Holz, Stein oder Licht und stehen im Dialog mit wirtschaftlichen Relikten, Kirchen, Museen und Industriestandorten. Sie erzählen Geschichten von Ausbeutung, Solidarität, Innovation.

Der PURPLE PATH lädt dazu ein, Kultur, Natur und Geschichte neu zu entdecken und zu reflektieren.

Zwei Kunstwerke vorgestellt

Richard Long – Petrified Wood Circle
Mitten im Grünen der Stadt Freiberg liegt Richard Longs Petrified Wood Circle, ein kreisförmig arrangiertes Ensemble aus versteinertem Holz. Der britische Land-Art-Künstler ist bekannt für seine minimalistischen Eingriffe in die Natur, bei denen er Materialien wie Stein, Holz oder Erde verwendet. Dieses Werk wirkt auf den ersten Blick archaisch, fast wie ein uralter Ritualplatz. Doch genau darin liegt sein Reiz: Es entsteht ein Dialog zwischen Menschen, Natur und Zeit. Die versteinerten Baumstämme erinnern an die Vergänglichkeit des Lebendigen und an die Beständigkeit der Kunst. Besucherinnen und Besucher können um den Kreis gehen oder sich hineinsetzen und erleben, wie sich die Wahrnehmung mit jeder Perspektive verändert.

Tanja Rochelmeyer – Glance
Ein völlig anderes, aber ebenso fesselndes Erlebnis bietet Glance von Tanja Rochelmeyer in Flöha. Ihre Arbeit, oft an der Schnittstelle von Skulptur und Architektur, lebt vom Spiel mit Blickachsen und Transparenz. Glance ist ein scheinbar schwebendes Gebilde aus metallischen Linien, das sich je nach Standort des Betrachters immer wieder neu zusammensetzt. Mal wirkt es wie ein offenes Fenster, mal wie ein abstraktes Zeichen. Das Werk fordert zur Bewegung auf: Nur wer sich nähert und es umrundet, entdeckt die feinen Abstimmungen zwischen Leere und Form, zwischen Einblick und Durchblick.

Tanja Rochelmeyer und DB Station & Service AG, Glance, Purple Path, Flöha, Die Unterführung zu den Gleisen ist mit 38 farbigen Tafeln geschmückt, Fotograf: Ernesto Uhlmann
Tanja Rochelmeyer und DB Station & Service AG, Glance, Purple Path, Flöha, Die Unterführung zu den Gleisen ist mit 38 farbigen Tafeln geschmückt, Fotograf: Ernesto Uhlmann

Den Pfad zu Fuß oder per Rad erkunden

Möglichkeiten den PURPLE PATH zu erkunden, gibt es viele. Je nach Interesse und Verfassung lässt er sich über ausgewiesene Landstraßen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß gut erkunden. Wir haben für dich ein paar Beispieltouren zusammengestellt.

  • Zschopau-Tal-Radweg: Entlang von Flöha durch Braunsdorf führt der Fernradweg vorbei an Kunstwerken wie Mapping Patterns und My Floating Home – kombiniert Kultur mit Natur und Industriegeschichte.
  • Wanderungen & Bus-Touren: Es gibt geführte Touren ab Chemnitz, Flöha oder Zwickau mit Wander- und Busrouten, z. B. von Lößnitz nach Schneeberg (13 km Wanderstrecke) oder Busrunden durch Jahnsdorf, Zschopau, Seiffen & Co.
  • Öffentliche Verkehrsverbindungen: Viele Stationen lassen sich auch bequem mit Zug oder Regionalbus erreichen (z. B. Linie 207 Chemnitz–Olbernhau oder 210 Chemnitz–Annaberg).
Wilhelm Mundt, Trashstone, 2017, Buchmann Galerie Berlin, PurplePath, Freiberg, Radtour, Foto: Ernesto Uhlmann
Wilhelm Mundt, Trashstone, 2017, Buchmann Galerie Berlin, PurplePath, Freiberg, Radtour, Foto: Ernesto Uhlmann

So ist der Pfad flexibel erlebbar – zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus bzw. Bahn. Die Trails sind unterschiedlich schwer, bieten aber in jedem Fall Landschaft mit Kunst, Geschichte und Erlebnissen. Nähere Informationen findest du auf der Kulturhauptstadt-Internetseite.

Events rund um den PURPLE PATH

Rund um den Weg finden aktuell zahlreiche Veranstaltungen statt:

  • „Verstrickungen: Textile Positionen“
    bis 3. August 2025, Kunstbahnhof Flöha – eingehende Auseinandersetzung mit Textilkunst und gesellschaftlichem Kontext
Ausstellung "Verstrickungen", Kunstbahnhof Flöha, 2025, © Chemnitz 2025, ifa (c) Natalie Bleyl
Ausstellung „Verstrickungen“, Kunstbahnhof Flöha, 2025, © Chemnitz 2025, ifa (c) Natalie Bleyl
  • Till Brönner: Melting Pott
    bis 18. August 2025, Coal World Oelsnitz – Jazzfotografie und Konzertatmosphäre auf dem Industriegelände
Till Brönner, Ausstellungsansicht Melting Pott, Oelsnitz, Purple Path, Foto: Mark Frost
Till Brönner, Ausstellungsansicht Melting Pott, Oelsnitz, Purple Path, Foto: Mark Frost
  • Corina Gertz: Das abgewandte Portrait
    13. Juni bis 31. August 2025 in Pferdegöpel/Rudolphschacht, Marienberg – Porträtkunst im historischen Bergbau-Kontext

Geführte Touren, Wanderungen und Pilgerwege: Es gibt Angebote über die Initiative „It’s Moving“. Hierbei handelt es sich um ganzjährige, darunter regelmäßig begleitete Spazier- und Radrouten mit Kunstinformationen, offenen Kirchen und Rastplätzen.

Alexander Ochs vor Jeppe Hein, Modified Social Bench for Jahnsdorf #01, 2024, König Galerie, Berlin und 303 Gallery, New York (c) Peter Rossner
Alexander Ochs vor Jeppe Hein, Modified Social Bench for Jahnsdorf #01, 2024, König Galerie, Berlin und 303 Gallery, New York (c) Peter Rossner

Darüber hinaus bietet die Region laufend Aktionen wie Konzerte, Hands-on, Workshops. Eine Übersicht findest du im Veranstaltungskalender auf Chemnitz 2025.

Der PURPLE PATH verwebt Kunst, Landschaft und Geschichte zu einer kulturellen Entdeckungsreise. Überall eröffnen sich eindrucksvolle Erzählungen über Bergbau, Industrie, Tradition und zeitgenössische Vision. Kunstwerke von international renommierten wie lokal verwurzelten Künstlern und Künstlerinnen schaffen einzigartige Momente. Wer Kultur neu erleben möchte, sollte sich dieses Gesamtkunstwerk entlang violetter Spuren auf keinen Fall entgehen lassen.

Wir als enviaM-Gruppe sind Goldsponsor der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 und gestalten das Hauptstadtjahr aktiv mit. So kannst du bei unserem Power Open Air Wincent Weiss und DIKKA live an unserem Standort in Chemnitz erleben.

Für alle, die höher hinaus wollen, haben wir in diesem Blogbeitrag wertvolle Tipps zum Klettern sowie die besten Kletterspots der Region zusammengetragen.

Titelbild: Purple Path, Hainichen, Foto: Ernesto Uhlmann

sechs junge Musiker mit Instrument bei Musik aus Kommunensechs junge Musiker mit Instrument bei Musik aus Kommunen

Engagement

Wir unterstützen Bildungsprojekte und fördern sportliche sowie künstlerische Talente.

jetzt Angebote entdecken

Ähnliche Artikel

Mit Netzen bestens vernetzt

Netze sind die unsichtbaren Lebensadern unseres Alltags. Ohne Stromnetze gäbe es keine Lichtschalter, ohne Breitband keine Videokonferenzen, ohne Verteilnetze keine Energiewende. Diese Infrastruktur ist nicht nur funktional, sie ist auch politisch, technisch und gesellschaftlich hochkomplex – und sie steht vor einem historischen Wandel.

Eine Verbindung, die elektrisiert – das Stromnetz im Wandel

Das deutsche Stromnetz ist rund 1,9 Millionen Kilometer lang – und es wächst weiter. Dabei begann alles klein: In den Anfängen der Elektrifizierung wurden Städte lokal versorgt, beispielsweise über Gaswerke oder Blockheizkraftwerke. Erst als die Stadt Heilbronn im Jahr 1888 eine zentrale Stromversorgung etablierte und die erste Überlandleitung nach Frankfurt am Main in Betrieb nahm, begann die Vision eines überregionalen Netzes, Realität zu werden.

Heute sorgt dieses Netz für eine flächendeckende Stromversorgung – und steht vor neuen Aufgaben: Die Energiewende verlangt nicht nur eine Umstellung der Erzeugung auf erneuerbare Quellen, sondern auch eine neue Struktur des Transports. Der Strom aus Wind und Sonne muss von dort, wo er erzeugt wird – meist im Norden und Osten Deutschlands – dorthin gebracht werden, wo er gebraucht wird: in die industriestarken Regionen Süd- und Westdeutschlands.

Das Verteilnetz: Rückgrat der Energiewende

Herzstück dieser Transformation ist das Verteilnetz – die Ebene zwischen den großen Übertragungsnetzen und den Haushalten oder Gewerbekunden. Denn mit der zunehmenden Dezentralisierung der Stromerzeugung – die Abkehr von wenigen Großkraftwerken hin zu vielen Solar- und Windkraftanlagen – wird die Rolle des Verteilnetzes immer zentraler. Es ist nicht mehr nur Leitung, sondern Schaltzentrale: Strom muss aufgenommen, zwischengespeichert, weitergeleitet und im besten Fall intelligent gesteuert werden.

Doch diese Aufgaben sind mit Herausforderungen verbunden: Viele der bestehenden Verteil-netze sind auf eine Einbahnstraßen-Logik ausgelegt – Strom fließt vom Kraftwerk zum Verbraucher. In der neuen Energiewelt muss das Netz jedoch bidirektional funktionieren. Es braucht Digitalisierung, Flexibilität und Investitionen – sowohl technisch als auch politisch.

Politische Rahmenbedingungen: Was das Netz jetzt braucht

Damit das Verteilnetz der Zukunft Wirklichkeit werden kann, braucht es klare politische Leitplanken. Aktuell regelt das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Grundprinzipien der leitungsgebundenen Energieversorgung. Ergänzt wird es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Einspeisung von Wind- und Solarstrom fördert. Doch viele Prozesse, etwa Genehmigungsverfahren oder Netzanschlussregelungen, sind weiterhin zu langsam und komplex.

Besonders beim Netzausbau sehen sich Verteilnetzbetreiber wie MITNETZ STROM mit langen Abstimmungsprozessen, regionalen Widerständen und teils veralteten Zuständigkeiten konfrontiert. Die Bundesnetzagentur und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz arbeiten daher derzeit an beschleunigten Verfahren und einer klareren Priorisierung klimarelevanter Infrastrukturprojekte.
Um dezentrale Einspeisung, Elektromobilität und flexible Verbraucher zu koordinieren, braucht das Verteilnetz eine digitale Infrastruktur. Smart Grids, intelligente Messsysteme und automatisierte Steuerungen sind notwendig, um Stromflüsse in Echtzeit zu erfassen und zu steuern. Mit dem wachsenden Anteil fluktuierender Erneuerbarer wird es außerdem wichtiger, Energiespeicher in das Netz einzubinden. Auch steuerbare Verbraucher – wie Wärmepumpen oder Elektroautos – müssen als Flexibilitätsoptionen aktiv ins Netzmanagement integriert werden. Schließlich hat jedes Netzgebiet eigene Anforderungen – je nach Bevölkerungsdichte, Einspeiseleistung und geographische Lage. Der Netzausbau muss deshalb flexibel gestaltet und an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepasst werden.

Versorgungssicherheit

Alles auf Empfang – der Ausbau des Breitbandnetzes

Ein weiteres zentrales Infrastrukturnetz ist das Breitbandnetz. In den 1990er-Jahren wurde vor allem in den neuen Bundesländern massiv in den Ausbau von Telefonleitungen investiert. Doch die damaligen Kupferleitungen sind für die heutigen Anforderungen längst zu schwach. Während Video-Streaming, Homeoffice und Smart-Home-Technologien zur Normalität geworden sind, hinkt die Infrastruktur in ländlichen Regionen noch immer hinterher.
Ein Blick auf den Breitbandatlas zeigt: Besonders im Osten Deutschlands klaffen noch große Lücken.

Deshalb engagiert sich die enviaM-Gruppe aktiv im Glasfaserausbau und bringt Highspeed-Internet auch in kleinere Kommunen und ländliche Regionen. Glasfaser ermöglicht Datenraten bis in den Gigabit-Bereich – ein Muss für die digitale Gesellschaft.

Strom- und Kommunikationsnetze gemeinsam denken

Spannend wird es dort, wo Strom- und Kommunikationsnetze zusammenwachsen. Die Digitalisierung des Stromnetzes – etwa durch intelligente Messsysteme, Smart Metering oder automatisierte Laststeuerung – ist nur mit leistungsfähiger Datenübertragung möglich. Deshalb geht der Ausbau von Strom- und Glasfasernetzen zunehmend Hand in Hand.


In einigen Regionen verlegt enviaM beim Breitbandausbau gleichzeitig Leerrohre für die Stromnetzmodernisierung – und umgekehrt. Das spart Ressourcen, Kosten und Zeit. Denn auch für die intelligente Steuerung der Verteilnetze gilt: ohne stabiles Internet keine Energiewende.

Infrastruktur ist Zukunft – wenn wir sie gestalten

Die Netze der Zukunft sind mehr als Technik – sie sind politische Projekte, gesellschaftliche Herausforderungen und technologische Innovationsfelder. Die Energiewende, der Glasfaserausbau und die Digitalisierung sind untrennbar miteinander verbunden.
Wenn wir als Gesellschaft klimaneutral werden, global wettbewerbsfähig bleiben und allen Menschen – unabhängig vom Wohnort – eine faire Teilhabe an Energie, Kommunikation und Wohlstand ermöglichen wollen, müssen wir jetzt handeln. Politik, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger – alle gemeinsam. Nur so entsteht ein starkes Netz für die Zukunft.

Die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung ist ein hartes Stück Arbeit, viele Maßnahmen der Energiewirtschaft stoßen auf Widerstand. Daher ist ein offener Dialog wichtig. Dass Akzeptanzmanagement positive Ergebnisse liefern kann, zeigen wir in diesem Blogbeitrag. Die Zukunft ist digital: KI und digitale Messinstrumente sind nur zwei Beispiele. Hier werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Zukunftstrends. In unserem Fokus liegt die Digitalisierung und Smartifizierung des Stromnetzes. Daher investiert MITNETZ STROM 565 Millionen Euro in das Stromnetz.

Digitalisierung und InnovationDigitalisierung und Innovation

Digitalisierung

Die Energieversorgung der Zukunft wird digitaler.

mehr zum Thema erfahren

Ähnliche Artikel

BANDS ON STAGE, Wettbewerb in Finsterwalde BANDS ON STAGE, Wettbewerb in Finsterwalde

BANDS ON STAGE – Projektleiter Udo im Interview

BANDS ON STAGE, der Bandwettbewerb für junge Nachwuchsmusiker und -musikerinnen für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg findet jährlich statt und rockt unsere Region. Gesucht werden die besten Nachwuchsbands – ganz egal welche Stilrichtung: Hauptsache, die Bühne bebt. Die Auftritte bewertet eine Jury aus professionellen Musikern, PR-Fachleuten, Kulturmanagern und kommunalen Vertretern. Udo Stötzner ist Projektleiter des Wettbewerbs und schaut mit uns gemeinsam hinter die Kulissen.

Udo, was machst du in der enviaM-Gruppe?

Ich arbeite in der Unternehmenskommunikation, genauer genommen bin ich Referent für Veranstaltungen. Unter anderem bin ich Projektleiter von BANDS ON STAGE und kümmere mich um die Organisation des Wettbewerbs.

BANDS ON STAGE – was genau können sich unsere Leser darunter vorstellen?

Jedes Jahr treten junge Bands aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg in einem Contest gegeneinander an. Im Wettbewerb spielen sie um Geldpreise und Förderungen. Die Bandmitglieder sind im Schnitt 15 bis 25 Jahre alt, sie spielen Cover oder eigene Songs. Auch sind alle Genres erlaubt. Die Bands werden nach ihrem Auftritt von einer Jury bewertet, ebenso hat das Publikum eine Stimme. Am Ende gewinnen die Teilnehmer Geldpreise, Workshops oder Coachings. Die besten Bands ergattern außerdem Bühnenslots auf Festivals, wo sie vor großem Publikum spielen dürfen.

Wie kam es dazu, dass enviaM den Bandcontest ausrichtet – Energieversorgung und Musik haben doch nicht viel miteinander zu tun, oder?

Energie ist vielfältig – und genauso vielfältig sind Musik, Kunst und Kultur. Damit sind sie ein essenzieller Bestandteil einer offenen und lebendigen Gesellschaft. Als Unternehmen sehen wir es als unsere Aufgabe, diese Vielfalt aktiv zu fördern.
Dabei geht es um persönliche Entwicklung, Bildung und das Sammeln wertvoller Erfahrungen. Besonders junge Talente profitieren von diesen Chancen. enviaM blickt zudem auf eine lange Tradition in der Kultur- und Musikförderung zurück. Zahlreiche Sponsorings unterstreichen unser kontinuierliches Engagement in diesem Bereich. So tragen wir dazu bei, kulturelle Vielfalt zu bewahren und neue Impulse zu setzen.

Wie lange gibt es BANDS ON STAGE schon, und wie viele Bands haben bisher teilgenommen?

Das Event geht dieses Jahr in die vierte Runde. Wir sind im Jahr 2022 mit 31 Bands gestartet. Mittlerweile haben rund 100 Bands am Contest teilgenommen.

Wie läuft so ein Wettbewerb genau ab, was erwartet die Bands?

Die Bands können sich über bands-on-stage.de für den Wettbewerb in einem der drei Bundesländer bewerben. Pro Contest können maximal zehn Bands teilnehmen. Auf der Bühne spielen die Bands 15 Minuten lang, das entspricht in etwa drei bis vier Songs. Nach den Auftritten bewertet die Jury die Gesamtperformance. Ebenso wird das Publikum mit eingebunden und die Preisträger ermittelt.

Die Highlights für die Bands vor Ort: Eine große Bühne, professionelle Technik, amtlicher Sound, ein breites Rahmenprogramm wie Jurygespräche und Workshops mit professionellen Musikern, Netzwerken und Spaß haben. In diesem Jahr haben wir wieder richtig coole Locations am Start. Auch die Kommunen, in denen die Wettbewerbe stattfinden, profitieren. Wir bringen im Grunde alles komplett mit und veranstalten für ein junges Publikum ein komplettes Tagesevent. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Event kann in Stadtfeste oder andere publikumswirksame Veranstaltungen eingebunden werden.

Wer kann alles mitmachen und das Wichtigste: Was gibt es zu gewinnen?

Teilnehmen können Bands, deren Wohnort oder Probenraum in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Brandenburg liegt und deren Mitglieder im Durchschnitt nicht älter als 22 Jahre sind, da es sich um Nachwuchsförderung handelt. Die Bands dürfen zum Zeitpunkt der Teilnahme keinen Vertrag mit einem Management oder einer Plattenfirma haben. Detaillierte Teilnahmebedingungen gibt es auch hier.
Die besten drei Bands bekommen jeweils 500, 750 bzw. 1.000 Euro für die Bandkasse.

Was war dein persönliches Highlight aus vier Jahren BANDS ON STAGE?

Das Beste an BANDS ON STAGE ist, das sich junge Musikerinnen und Musiker zusammenfinden, gemeinsam Musik machen und begeistern wollen. Und wenn das Publikum richtig mitgeht und alle einen großartigen Tag erleben und Spaß haben, dann ist das mein persönliches Highlight.

Ist eine Teilnehmer-Band schon einmal berühmt geworden?

Es kommt immer wieder vor, dass Bands durch unseren Wettbewerb die Aufmerksamkeit z. B. von Formaten wie „The Voice Kids“ wecken, oder dass Bands durch unseren Wettbewerb ermutigt werden, ihre Kariere weiter voranzutreiben – beispielsweise noch größere Wettbewerbe spielen und sich sogar beruflich in diese Richtung orientieren.

Wann findet der nächste Wettbewerb statt, und wie können sich Bands bewerben?

Die nächsten Wettbewerbe finden wie folgt statt:

  • 22.06.2025 Zschopau, Schloss Wildeck
  • 03.08.2025 Peitz, Fischerfest
  • 16.08.2025 Hohenmölsen, Mondsee

Für den Wettbewerb in Brandenburg beim Fischerfest in Peitz können sich Bands noch bewerben. Ganz einfach unter www.bands-on-stage.de.

Wem würdest du empfehlen, bei BANDS ON STAGE mitzumachen?

Ich empfehle es von Herzen allen jungen Bands. Ich selbst kenne aus meiner eigenen Musikerzeit viele Wettbewerbe – BANDS ON STAGE ist etwas ganz Besonderes – das solltest du nicht verpassen!

So vielfältig wie unsere Region sind auch unsere Engagments. Ob Graffitiprojekt, Blackout-Erlebnistage, Zirkusprojekte oder unsere Energieroadshow – bei uns kannst du was erleben.

sechs junge Musiker mit Instrument bei Musik aus Kommunensechs junge Musiker mit Instrument bei Musik aus Kommunen

Engagement

Wir unterstützen Bildungsprojekte und fördern sportliche sowie künstlerische Talente.

jetzt Angebote entdecken

Ähnliche Artikel

Schüler besuchen im Rahmen eines Projekttages das Wasserkraftwerk Mittweida Schüler besuchen im Rahmen eines Projekttages das Wasserkraftwerk Mittweida

Energiegeladener Unterricht – die Energieroadshow geht in die nächste Runde

Energiewende, Rohstoffeffizienz, Speichertechnologien – unsere Energiewelt steckt voller spannender und wichtiger Themen. Und so selbstverständlich wie jeder Einzelne von uns Tag für Tag beim Einschalten des Lichtes, der Heizung oder des Fernsehers auf Ressourcen und Energiequellen zugreift, ebenso bedeutend ist es den nachfolgenden Generationen. Um die Relevanz des komplexen Themas zu vermitteln und es nachhaltig in der Erfahrungswelt der Jugendlichen zu verankern, rückt die „Energieroadshow“ ausgewählte Aspekte der Energienutzung in ein neues, spannendes Licht.

Energie entdecken, erforschen und erleben direkt im Klassenzimmer oder im Wasserkraftwerk

Insbesondere in den verschiedenen Gebieten der Physik spielt der Begriff „Energie“ eine wichtige Rolle und wirft eine Menge spannender Fragen auf:

  • Wie kann die Energie des Wassers als Strom aus der Steckdose fließen?
  • Welche Anforderungen haben die Energiesysteme der Zukunft?
  • Und warum knistert es manchmal zwischen uns?

Anders als im herkömmlichen Schulunterricht bieten wir Jugendlichen die Möglichkeit, Energie und Technik hautnah im Wasserkraftwerk Mittweida zu erleben. In dieser außergewöhnlichen Lernumgebung können die Schüler Wissen vertiefen, neue Perspektiven entdecken und naturwissenschaftliche Phänomene selbstständig erforschen. Dabei steht der realitätsnahe Bezug im Vordergrund.

Um die Themen Strom und Energie besser zu verstehen, erforschen, beobachten und experimentieren die Schüler im Rahmen dieser Projektstunden. So erkunden sie spielerisch deren Nutzungsmöglichkeiten im Alltag und probieren sich auf diesem Gebiet aus.

Theorie meets Praxis: vor Ort erleben, was Energie bedeutet

Mit Schautafeln, Tablets, unserer Schüler-App „Energiewissen“, Arbeitsbögen, digitalen Lernhelfern und/oder dem Elektroauto setzen wir auf eigenständiges Ausprobieren und Tüfteln. Das heißt, dass die Jugendlichen in der experimentellen Phase Versuche durchführen und sich selbstständig Wissen aneignen oder mittels Kreativität und Neugier bereits bestehende Kenntnisse festigen . Dafür stehen verschiedene Module zur Verfügung. Im Vordergrund steht dabei immer der Spaß am Lernen.

enviaM engagiert sich seit vielen Jahren mit umfassenden Energiebildungsangeboten dafür, das Energiewissen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Die Integration der Roadshow-Inhalte in den Besuch des Wasserkraftwerkes ermöglicht einen noch intensiveren Zugang zur realen Energiewelt. Mit unseren Projekttagen und Aktionsmodulen helfen wir, den naturwissenschaftlichen Unterricht praxisnah und erlebnisorientiert zu gestalten. Alternativ kommt auch ein enviaM-Referent mit der Energieroadshow direkt in der Schule vorbei und passt den Ablauf gern an den Stunden- und Lehrplan an.

Die Energieroadshow ist ein rundum gelungenes Projekt. Die Inhalte wurden den Schülern auf eine spannende Art und Weise vermittelt und alle haben richtig gut mitgemacht – auch Schüler, die sonst eher weniger aktiv mitarbeiten. Unser gemeinsames Highlight? Das umfangreiche praktische Modul, in welchem die Jugendlichen zum Tüfteln und Experimentieren animiert wurden. Das positive Feedback habe ich auch direkt meinen Kollegen weitergeleitet und den Impuls mitgegeben sich unbedingt auch mit ihren Klassen zu bewerben. Ich persönlich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung.

Frau Weltge Lehrerin an der Sekundarschule Rüstenbreite Köthen

Jetzt Plätze für den Besuch im Wasserkraftwerk sichern

Unseren kostenlosen Projekttag „Energieroadshow“ bieten wir den Klassenstufen 8 bis 12 im Versorgungsgebiet der enviaM-Gruppe an. Wir möchten Lehrkräfte mit praxisnahen, sachlich-neutralen und didaktisch erprobten Materialien unterstützen.

Wenn auch Sie Ihre Schüler für das Thema Energie mit spannenden Experimenten, praktischen Tipps und theoretischen Grundlagen sensibilisieren möchten, melden Sie Ihre Klasse bei uns an. Sobald wir Ihren Projektantrag erhalten haben, arbeiten wir gemeinsam den Ablauf der individuellen Energieroadshow aus. Wir stellen uns hierbei stets auf den Lernstand Ihrer Schüler ein und bestimmen, welche der Themenmodule die richtigen für Ihre Klasse sind. Das Projekt umfasst 90 bis 120 Minuten.

Wir haben noch mehr spannende Projekttage im Angebot. Wie wäre es mit unserem Blackout-Erlebnistag, an dem die Schüler ausprobieren, wie sich ein Leben ohne Strom anfühlt? Jüngere Schüler können bei „Natur um Anfassen“ einen ganzen Tag in der Natur verbringen und Wissenswertes über heimische Tiere und Pflanzen lernen. Außerdem bieten wir verschieden Experimentiersysteme an, mit denen Sie den Sach- bzw. Physikunterricht anschaulich gestalten und die Schüler selbstständig experimentieren können.

sechs junge Musiker mit Instrument bei Musik aus Kommunensechs junge Musiker mit Instrument bei Musik aus Kommunen

Engagement

Wir unterstützen Bildungsprojekte und fördern sportliche sowie künstlerische Talente.

jetzt Angebote entdecken

Ähnliche Artikel

Fußabdruck im Sand Fußabdruck im Sand

Wie viel Erde darf ich verbrauchen? – der ökologische Fußabdruck

Alle Ressourcen, die wir zum Leben benötigen, beziehen wir aus der Natur – den Treibstoff für unsere Fahrzeuge, die Energie für Strom und Wärme, genauso wie Baumaterial oder Kleidung. Doch unser Planet hat nur begrenzte Mittel. Daher vergleicht der ökologische Fußabdruck, welche Ressourcen uns zur Verfügung stehen und wieviel wir für unseren Lebensstil tatsächlich verbrauchen.

Jetzt wird abgerechnet!

Für die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks werden alle Güter, welche eine Person im Alltag konsumiert, zusammengezählt. Jedes Produkt beansprucht Fläche, produziert Abgase oder hinterlässt Abfälle. Es wird kalkuliert, wie viel Erdoberfläche wir benötigen, um die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, welche die Weltbevölkerung verbraucht. Demgegenüber steht die Fläche, die der Planet bietet – also alle Wälder, Meere, Städte und Felder.

Diese Flächen mit ihrer unterschiedlichen Nutzbarkeit ergeben zusammen die Biokapazität der Erde. Setzt man den Flächenbedarf pro Person ins Verhältnis zur Biokapazität, ergibt sich daraus der ökologische Fußabdruck. Dieser wird in „globalen Hektar“ (gha) angegeben.

Definition ökologischer Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck wird in globalen Hektar – kurz gha – gemessen. Ein globaler Hektar entspricht einem Hektar biologisch produktiver Fläche mit durchschnittlicher Produktivität.

Deutschland im globalen Vergleich

Wie viele Erden bräuchten wir, wenn alle Menschen so leben würden wie wir Deutschen? Die Biokapazität, die ein Mensch maximal nutzen sollte, misst 1,6 gha. Diese Zahl wurde bis 1970 unterschritten. Heute beeinflussen Industrialisierung, Digitalisierung und Globalisierung den Wert und lassen ihn auf 2,7 gha steigen. Deutschland liegt mit einem Fußabdruck von 3,9 gha deutlich darüber und müsste dementsprechend in Bezug auf die Landesfläche mehr als dreimal so groß sein.

Die fünf Länder mit dem weltweit höchsten ökologischen Fußabdruck sind:

  • China
  • die USA
  • Indien
  • Russland
  • Brasilien

Deutschland belegt Rang 8. Wohlhabende Länder haben tendenziell einen größeren ökologischen Fußabdruck als Länder mit niedrigem Einkommen aufgrund von höherem Konsum und Lebensstandard.

Laut dem Global Footprint Network wird die weltweite Nachfrage nach natürlichen Ressourcen bis 2030 voraussichtlich so hoch sein, dass zwei Erden nötig wären, um den jährlichen Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung zu decken. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, seinen ökologischen Fußabdruck bis 2030 auf 1,7 gha zu reduzieren.

Bewusstes Leben für eine gesunde Umwelt

Um dieses Ziel zu erreichen, kann jeder von uns mithelfen. Unser ökologischer Fußabdruck wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: Ernährung, Wohnverhältnisse, Mobilität und Konsum schlagen dabei zu Buche.

Hier sind ein paar Tipps, worauf du im Alltag achten kannst, um unserer Erde und den nachfolgenden Generationen etwas Gutes zu tun.

  • Fleischkonsum reduzieren: Deutschland benötigt über ein Drittel des durchschnittlichen Fußabdrucks für Nahrung. Davon stehen rund 80 Prozent für tierische Lebensmittel. Die Produktion von Fleisch benötigt viel Wasser und Land und erzeugt erhebliche Mengen an Treibhausgasen.
  • bio- und regional einkaufen: Durch den Kauf von bio- und regional produzierten Lebensmitteln werden weniger Pestizide und Düngemittel verwendet sowie weniger Energie für den Transport aufgewendet.
  • Ökostrom nutzen: Ein Haushalt, der Ökostrom bezieht, spart bis zu 1,9 Tonnen CO2 pro Jahr.

enviaM-Tipp

Bei unserem Tarif „MEIN STROM best“ erhältst du 100 % Naturstrom aus regenerativen Energiequellen.

  • Energieeffizienz im Haushalt: Achte beim Kauf von Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienzklasse.
  • Nachhaltig unterwegs sein: Bei schönem Wetter einfach zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen, schont die Umwelt und trägt zum persönlichen Wohlbefinden bei. Auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Carsharing-Angeboten bzw. Fahrgemeinschaften sind gute Alternativen. Wer auf ein Auto angewiesen ist, hat mittlerweile eine große Auswahl an Elektrofahrzeugen.

enviaM-Tipp

Wer in Markkleeberg, Halle oder Taucha wohnt, kann Elektromobilität einfach einmal ausprobieren. Mit unseren Carsharing-Angebot eQar bist du flexibel und unabhängig unterwegs.

Elektromobilität, Elektroauto von enviaM
  • Bewusster Konsum und Reduzierung von Müll: Kaufe nur das ein, was wirklich benötigt wird und das vorzugsweise unverpackt. Achte dabei auf langlebige Produkte.

enviaM-Tipp

Teilen ist das neue Haben – über diverse Plattformen kann mittlerweile Allerlei verliehen oder getauscht werden. So finden Lieblingsstücke ganz einfach neue Besitzer. Das spart Geld und macht glücklich.

  • Graue Energie verringern: Für Produktion, Logistik und Transport von Waren wird nicht sichtbare Energie benötigt. Diese so genannte Graue Energie ist oft deutlich höher, als vermutet. Achte daher beim Kauf von Produkten auf deren Energieverbrauch und bevorzuge erneuerbare Energien.
  • Kamera aus bei virtuellen Meetings: Forschende in den USA haben herausgefunden, dass eine Stunde Videokonferenz oder Streaming bis zu ein Kilogramm CO2-Ausstoß verursacht und bis zu zwölf Liter Wasser zum Kühlen der Server und für deren Stromversorgung verbraucht. Wer beim Video-Call die Kamera ausschaltet, senkt diesen ökologischen Fußabdruck um 96 Prozent.

Nachhaltigkeit in der enviaM-Gruppe

Auch wir als enviaM-Gruppe achten darauf, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem wir für 2025 verschiedene nachhaltige Projekte und Maßnahmen geplant haben. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, der Netzausbau und nachhaltige Energielösungen für Kunden. Details gibt es in unserem Beitrag „Nachhaltigkeit in der enviaM-Gruppe: Rückblick & Ausblick„.

Solarmodule auf dem Flachdach eines Verwaltungsgebäudes

Wenn dich dein persönlicher Fußabdruck interessiert, kannst du diesen unter footprintcalculator.org berechnen.

Klimaschutz, Wald mit HerzKlimaschutz, Wald mit Herz

Nachhaltigkeit

Die enviaM-Gruppe möchte bis 2040 klimaneutral sein.

mehr erfahren

Ähnliche Artikel

Vielfalt und Inklusion, Diversity Vielfalt und Inklusion, Diversity

Vielfalt trifft auf Power– Diversity-Interview mit Herz & Haltung 

Wie wir Diversity in der enviaM-Gruppe leben, zeigt unsere Diversity Managerin Renate im Interview. Sie gibt persönliche Einblicke in ihre Arbeit und erklärt, warum Vielfalt und Inklusion für uns alle wichtig sind.

Hey Renate, wer bist du und was ist dein Job in der enviaM-Gruppe?

Seit März 2025 habe ich in der enviaM-Gruppe eine Aufgabe gefunden, die mir wirklich am Herzen liegt. Ich darf daran mitarbeiten, unsere Personalstrategie weiterzuentwickeln – vor allem mit Blick auf das Thema Vielfalt und Inklusion. Mir ist wichtig, dass das nicht nur schöne Worte auf dem Papier sind, sondern dass sich echte Veränderungen im Alltag zeigen. Ich möchte Menschen verbinden, Perspektiven sichtbar machen und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen daran arbeiten, dass sich bei uns alle gesehen und wertgeschätzt fühlen. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Diversity Managerin bei dir aus – gibt es so etwas überhaupt?

Einen klassischen 08/15-Arbeitstag gibt’s bei mir eigentlich nicht – und genau das mag ich an meinem Job! Klar, es gibt regelmäßige Termine, Arbeitssessions mit dem Diversity Circle oder Austauschrunden mit anderen E.ON-Gesellschaften, die ebenfalls an Diversity und Inklusion arbeiten. Diese Schnittstellenarbeit bietet immer wieder neue Perspektiven. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht aber auch aus Konzeptionszeit. Da entstehen dann z. B. Impulse für Teamrunden oder Ideen für Kommunikationsformate. In diesen Momenten kann ich richtig kreativ werden – das liebe ich. Und dann gibt’s natürlich auch Veranstaltungen, bei denen ich Impulse zu Diversity gebe oder einfach ins Gespräch mit anderen Fachbereichen komme. Der direkte Austausch ist mir total wichtig – da bekomme ich mit, wie die Leute über das Thema denken und was sie bewegt.

Diversity in der enviaM-Gruppe

Apropos "Diversity Circle". Wie entstand der damals eigentlich? Und was steht dieses Jahr noch auf der Agenda?

Ende 2022 gab es ein digitales Lunchquiz und anschließend einen Intranet-Beitrag, in dem zur Gründung des Diversity Circles aufgerufen wurde. Es haben sich einige engagierte Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Unternehmensbereichen zusammengefunden, die das Thema gemeinsam voranbringen wollten. Anfang 2023 hat sich die Gruppe dann organisiert, Ziele definiert und Schwerpunkte gesetzt. Seitdem ist der Circle schon gewachsen und hat viel bewegt: Es gab verschiedene Formate und Aktionen zu Themen wie unbewussten Vorurteilen, Altersdiversität oder dem Umgang mit Menschen mit Behinderung. Und auch dieses Jahr stehen spannende Projekte an: Der Aufbau eines interkulturellen Mentoring-Netzwerks sowie Aktivitäten rund um Antidiskriminierung im Arbeitsalltag, grenzüberschreitendes Verhalten und Allyship. Da bleibt noch viel zu tun und es macht Spaß, Teil davon zu sein.

Diversity Vielfalt

Was bedeutet Vielfalt und Inklusion für dich ganz persönlich?

Vielfalt bedeutet für mich all die Unterschiede, die wir alle mitbringen – nicht nur in Bezug auf die bekannten Diversity-Dimensionen, sondern auch in unseren Perspektiven, Herangehensweisen, Erfahrungen und Fähigkeiten. Diese Vielfalt stärkt uns als Team und als Unternehmen. Und Inklusion verstehe ich als eine gelebte Kultur, in der genau diese Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern bewusst wahrgenommen, wertgeschätzt und aktiv eingebunden wird.

Du hast die Diversity-Dimensionen ja bereits angesprochen. Kannst du diese kurz umreißen und einordnen, wo wir als enviaM-Gruppe stehen?

Wenn wir von Diversity sprechen, denken wir an die sieben Vielfaltsdimensionen: Alter, ethnische Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtliche Identität, körperliche und geistige Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung und soziale Herkunft. Diese Aspekte sind eng mit unserer Persönlichkeit verbunden und haben einen großen Einfluss darauf, ob wir uns zugehörig fühlen oder vielleicht auch ausgegrenzt werden. Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei die Intersektionalität – das heißt, Menschen sind nicht nur durch eine Dimension geprägt, sondern durch mehrere gleichzeitig.  

Wo stehen wir als enviaM-Gruppe? Ende 2024 hatten wir Mitarbeitende aus 29 Nationen. Der Frauenanteil liegt bei rund 35 Prozent, in Führungspositionen sind knapp 24 Prozent Frauen. Außerdem beschäftigen wir 162 schwerbehinderte oder gleichgestellte Menschen. Unsere Belegschaft ist in einem breiten Altersspektrum unterwegs – von unter 20 bis über 64 Jahre alt – und im Durchschnitt sind unsere Kolleginnen und Kollegen etwa 42 Jahre jung. Das zeigt, dass wir schon einiges an Vielfalt bei uns haben, aber natürlich auch weiter an der Gestaltung einer wirklich inklusiven Kultur arbeiten.

Diversity in der enviaM-Gruppe

Gibt es ein Vorurteil gegenüber dem Thema Diversity, das dir besonders häufig begegnet – und wie gehst du damit um?

Ein Vorurteil, das ich in dieser oder einer ähnlichen Form oft höre, ist: „Das Thema hat nichts mit mir zu tun.“ Viele sehen Diversity einfach als einen modernen Trend, der überflüssig oder gar ein Modewort ist. Was dabei oft fehlt, ist das Verständnis dafür, wie viel mehr hinter dem Thema steckt. Ich versuche dann, Diversity greifbar zu machen – für jeden einzelnen. Denn wir alle haben unsere eigene Geschichte und fast jeder hat schon mal Vorurteile erfahren oder wie es ist, ausgegrenzt oder benachteiligt zu werden. Gleichzeitig haben wir auch schon erlebt, wie bereichernd es sein kann, wenn unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenkommen. Am Ende sind wir uns meist einig: Dass wir uns gegenseitig mit Respekt begegnen und niemand Diskriminierung erfahren sollte, ist für uns selbstverständlich. Und dass wir alle davon profitieren, wenn wir uns im  Arbeitskontext nicht verstellen brauchen.

Du begleitest viele interne Prozesse rund um Personalstrategie und Kulturwandel. Wo sind aus deiner Sicht die größten Hebel – und vielleicht auch die größten Hürden?

Eine der größten Hürden sehe ich darin, dass viele Teams und Führungskräfte das Thema Vielfalt und Inklusion erstmal als eine zusätzliche Aufgabe wahrnehmen, die sie „nebenbei“ erledigen müssen. Der entscheidende Hebel ist deshalb, dass Führungskräfte und Teams den echten Mehrwert von Vielfalt und Inklusion erkennen und erleben. Wenn sie merken, dass sich dadurch das Miteinander und die Zusammenarbeit wirklich verbessern, und wenn sie aus eigener Motivation daran arbeiten, dann passiert Veränderung.

Welche Tipps würdest du Unternehmen in Deutschland geben, damit sie ihre Vielfalt und Inklusions-Mission umsetzen und Worten Taten folgen lassen?

Ganz wichtig ist, dass das Top-Management wirklich hinter dem Thema steht und es selbst vorlebt. Ohne eine klare Haltung von oben wird es schwer, Veränderung nachhaltig zu verankern. Außerdem sollten Mitarbeitende aktiv mit einbezogen werden. Es braucht viele Menschen im Unternehmen, die mitmachen, als Multiplikatoren fungieren und das Thema in ihre Abteilungen weitertragen. Und last but not least: Diversity und Inklusion sollte überall mitgedacht und verankert sein. Das heißt, das Thema muss in die Prozesse entlang des gesamten Mitarbeiterlebenszyklus einfließen, in Ansprachen des Managements sichtbar sein und bei internen Veranstaltungen immer wieder als ein relevantes Thema vertreten sein. Auch bei Dingen wie Marketingkampagnen sollte die Vielfalt unserer Kundinnen und Kunden berücksichtigt werden – in Bild, Text und Ton. Das geschieht am besten, indem bereits unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung einer Kampagne oder eines Produkts einfließen. So wird Vielfalt wirklich Teil unserer täglichen Arbeit und der Schlüssel zum Erfolg.

Diversity in der enviaM-Gruppe

Gab es einen Moment in deinem früheren oder jetzigen Berufsalltag, bei dem du gedacht hast: „Genau deshalb mache ich diesen Job“?

Ja, besonders wertvoll sind für mich die direkten Rückmeldungen von Kolleginnen und Kollegen, die mir sagen, dass ich ihnen mit meiner Arbeit eine neue Perspektive aufzeigen konnte oder dass sie dadurch ins Nachdenken gekommen sind. Noch schöner ist es, wenn ich höre, dass sich durch unsere gemeinsamen Anstrengungen schon kleine, positive Veränderungen in der Unternehmenskultur zeigen. Genau diese Momente sind für mich die beste Bestätigung, dass mein Job Sinn macht und dass es sich lohnt, weiter daran zu arbeiten. 

Und zum Schluss: Hast du ein Motto oder ein Bild, das für dich die Power von Vielfalt auf den Punkt bringt?

Es gibt ein Motto, das mich in meiner Arbeit immer wieder begleitet: „You can’t be, what you can’t see.“ Dabei geht es weniger um die Power von Vielfalt an sich, sondern vor allem um die Bedeutung von Repräsentation. Es zeigt, wie wichtig es ist, sichtbare Beispiele und Vorbilder – also Role Models – zu haben. Um ein Beispiel zu nennen: Wenn junge Frauen andere Frauen in Führungspositionen erleben, können sie sich auch selbst dort sehen. Das lässt sich natürlich gleichermaßen auf andere Aspekte von Vielfalt anwenden.

Vielen Dank, Renate für die tollen Einblicke!  

Diversity in der enviaM-Gruppe

Wie wir unsere Auszubildenden nicht nur fachlich sondern auch sozial unterstützen, erzählt unser Sozialpädagoge Andreas im Bloginterview. Und wer wissen möchte, wie unsere Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit mit ihrem Familienalltag in Einklang bringen, findet hier spannende Einblicke.

Karriere

Spannender Arbeitgeber gesucht? Dann komm zu uns in die enviaM-Gruppe.

gleich Einstiegsmöglichkeiten entdecken

Ähnliche Artikel

Bürgerdialog beim Akzeptanzmanagement Bürgerdialog beim Akzeptanzmanagement

Energiewende zum Mitreden – Dialog fördert das Verständnis

Der Solarpark in der Nachbarschaft, die Windkraftanlagen auf den Feldern des Dorfes und das Freileitungskabel, welches über das Grundstück verläuft: Viele Maßnahmen der Energiewirtschaft stoßen auf Widerstand, wenn sie direkt die eigene Lebensrealität betreffen. Bürgerinitiativen gründen sich und bringen Projekte zum Erliegen. Die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung ist ein hartes Stück Arbeit – auch für die enviaM-Gruppe. Dass Akzeptanzmanagement positive Ergebnisse liefern kann, zeigen aktuelle Projekte.

Wenn sich Kritik regt

Die enviaM-Gruppe ist ein Energieunternehmen mit Netzgesellschaften für Strom und Gas sowie Tochtergesellschaften für Energieerzeugung und Telekommunikation. Durch deren Wirken wird für viele Menschen Energiewirtschaft in allen möglichen Facetten erlebbar, zum Beispiel beim Netzausbau oder der Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energien. Diese Entwicklung betrachten betroffene Menschen oft kritisch und rufen Proteste hervor. Solche Vorhaben nehmen sie zum Beispiel als unvereinbar mit dem Naturschutz, als schweren Eingriff in das Landschaftsbild oder als gesundheitsgefährdend wahr.

Windräder auf Feld mit wolkigem Himmel

Akzeptanzmanagement klärt auf

Viele Menschen möchten gerne wissen, was vor sich geht und „ein Wörtchen mitreden“, wenn sie von äußeren Veränderungen betroffen sind. Akzeptanzmanagement soll helfen, Kritik, Skepsis und Vorurteile abzubauen.

Was ist Akzeptanzmanagement?

Unter Akzeptanzmanagement verstehen wir verschiedene Formate für Information und Beteiligung sowie deren strategische Planung und Analyse in den betroffenen Regionen.

Akzeptanzmanagement geht deutlich über eine herkömmliche Projektkommunikation hinaus. Ziel ist es, eine größtmögliche Akzeptanz für die Planungen und Projekte bei den betroffenen Personen zu erreichen.

Dies geschieht im Wesentlichen durch:

  • Information: frühestmögliche, transparente und fortlaufende Bereitstellung von Informationen über den gesamten Projektzeitraum; Begleitung der formalen Genehmigungsverfahren wie Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren
  • Beteiligung: aktive und dokumentierte Einbindung von Betroffenen in den Planungs- und Entscheidungsprozess durch entsprechende Veranstaltungsformate
  • Dialog: Förderung eines kontinuierlichen und offenen Dialogs mit den Bürgern sowie regelmäßiger Austausch mit Behörden, Institutionen und Verwaltungen.

Erfolg beim Projekt Crossen-Herlasgrün

Beim rund 18 Kilometer langen Leitungsneubau zwischen Zwickau und Reichenbach/Vogtland (Bauabschnitt 3 der neuen 110-Kilovolt-Leitung zwischen Crossen-Herlasgrün) setzte MITNETZ STROM das Akzeptanzmanagement erfolgreich um. Gemeinsam mit externen Mediatoren wurden mehrere „Runde Tische“ mit Vertretern von betroffenen Kommunen, Verbänden und zweier Bürgerinitiativen organisiert, um den Trassenverlauf sowie technische Lösungen zu diskutieren. Die Beteiligten konnten im Rahmen der Gespräche zwei, mehrere hundert Meter lange Erdkabelstrecken in Neumark und Rotschau durchsetzen, wo die neue Leitung Wohngebiete tangiert. Durch den fortlaufenden Dialog wurden die Einzelinteressen von Grundstückseigentümern und Gewerbetreibenden befriedet und ein Planfeststellungsbeschluss ohne Klagen erreicht. Die Bauarbeiten konnten unmittelbar beginnen.

Akzeptanzmanagement bei MITNETZ STROM

Der Verteilnetzbetreiber MITNETZ STROM setzt bei vier weiteren Vorhaben auf projektbegleitendes Akzeptanzmanagement. Dabei berät und unterstützt ein externes Mediationsbüro das Unternehmen.

  • Neubau Umspannwerk Aue-Süd: Beilegung des Konflikts zwischen zwei Bürgerinitiativen mit unterschiedlichen Meinungen zur Standortfrage, Vor-Ort-Begehungen, Informationsveranstaltungen, Präsentation und Fragestunde im Stadtrat sowie Dialog mit der Verwaltungsspitze
  • Hochspannungsleitung Droßdorf-Falkenstein: Informationsveranstaltung vor dem Raumordnungsverfahren als Auftakt des Akzeptanzmanagements mit Fachvortrag eines Umweltgutachters, fortlaufende Information zum Projektstand
  • Hochspannungsleitung Herlasgrün-Silberstraße: Infomärkte mit Fachvorträgen von Umweltgutachtern, Workshops zur Trassenfindung, Vor-Ort-Begehungen – alle Maßnahmen vor dem Raumordnungsverfahren
  • Hochspannungsleitung Abzweig Oberelsdorf: Dialogangebote an Bürgerinitiative, Stakeholder-Dialog mit Klägern und Vertretern der Kommunen, Vor-Ort-Begehungen

Genehmigungsverfahren kurz erklärt

Das Raumordnungsverfahren und das Planfeststellungsverfahren sind zentrale, formelle Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte, wie den Bau von Hochspannungsfreileitungen. Sie werden von Genehmigungsbehörden geführt, zum Beispiel von der Landesdirektion Sachsen.

Was ist ein Raumordnungsverfahren?

Das Raumordnungsverfahren (Raumverträglichkeitsuntersuchung), kurz ROV, dient der übergeordneten Planung und Abstimmung von raumbedeutsamen Vorhaben. Es umfasst die Vorbereitung, Einreichung und Prüfung der notwendigen Unterlagen durch die Raumordnungsbehörde sowie die öffentliche Bekanntmachung und Beteiligung der Öffentlichkeit.

Was ist ein Planfeststellungsverfahren?

Das Planfeststellungsverfahren – kurz PFV – schafft die rechtliche Grundlage für den Bau und Betrieb von Infrastrukturprojekten. Es beinhaltet die Erstellung und Einreichung der Planungsunterlagen, die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange sowie die abschließende Entscheidung der Genehmigungsbehörde. Der Planfeststellungsbeschluss ist mit einer Baugenehmigung gleichzusetzen.

Die Energiewende bietet zahlreiche Chancen, die genutzt werden sollten. Jeder kann sich daran beteiligen, sei es mit einer Dachsolaranlage oder einem Balkonkraftwerk. Wenn Menschen diese Möglichkeiten erkennen und nutzen, wächst auch die Akzeptanz für Großprojekte, welche letzten Endes allen zugutekommen. Mehr zum aktuellen Stand der Energiewende sowie den damit verbundenen Herausforderungen gibt es in unserem Blogbeitrag „Standortvorteil Grünstrom – der Schatz vor unserer Haustür„.

VersorgungssicherheitVersorgungssicherheit

Versorgungssicherheit

Wir kümmern uns um eine unterbrechungsfreie Energieversorgung.

mehr zum Thema erfahren

Ähnliche Artikel