Gemeinsam für mehr Sicherheit
Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz – kurz HSE – sind weit mehr als nur Vorschriften und Checklisten. Sie sind Ausdruck unserer Unternehmenskultur. HSE stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Unser Motto ist: Jeder soll zum Feierabend so gesund nach Hause gehen, wie er am Morgen auf Arbeit gekommen ist. Daher leben wir in der enviaM-Gruppe nicht nur HSE, sondern reflektieren das Thema regelmäßig und entwickeln es weiter. Ein Beispiel dafür ist der Tag der Sicherheitsbeauftragten (Sibe-Tag), an dem sich alle Sicherheitsbeauftragten aus unseren verschiedenen Standorten treffen, um gemeinsam über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu sprechen. Am 3. September fand wieder einer statt. Worum es dort ging, erzählen wir im Beitrag.
Ein Tag voller Erkenntnisse und Emotionen
Der HSE-Tag war nicht nur ein fachlicher Austausch, sondern auch ein emotionaler Appell an alle Mitarbeiter. In interaktiven Stationen wurde eindrucksvoll gezeigt, wie schnell ein Unfall passieren kann – etwa durch Stolperfallen im Arbeitsumfeld. Eine Station simulierte, wie leicht eine Person durch Unachtsamkeit stürzen kann, und verdeutlichte, wie wichtig Prävention und Aufmerksamkeit im Alltag sind.

Besonders bewegend war die Station zum Thema psychische Gesundheit. Hier konnten Teilnehmer durch das Tragen eines speziellen Anzugs nachempfinden, wie es sich anfühlt, mit einer Depression zu leben. Die Rückmeldungen waren eindringlich: Viele Kollegen berichteten, dass sie dadurch ein neues Verständnis für psychische Belastungen gewonnen haben – und wie wichtig es ist, offen darüber zu sprechen.

Lernen aus tragischen Ereignissen
Ein weiterer zentraler Programmpunkt war die gemeinsame Reflexion über drei tragische Todesfälle, die sich im e.on-Konzern ereignet haben. Die Berichte waren erschütternd. Denn die Unfälle wären vermeidbar gewesen, wenn sich alle Beteiligten an die Arbeitsschutzregeln gehalten hätten. Diese Geschichten mahnen uns, HSE nicht als Pflicht, sondern als Verantwortung für uns selbst und für unsere Kollegen zu begreifen. Jeder Einzelne trägt dazu bei, unsere Arbeitsplätze sicherer zu machen. Oft sind es die kleinen Dinge im Alltag und eingeschliffene Routinen, aus denen Unglücksfälle resultieren.

Fazit: Sicherheit beginnt bei uns allen
Der Sibe-Tag hat gezeigt, wie wichtig es ist, regelmäßig innezuhalten und sich bewusst mit Sicherheit und Gesundheit auseinanderzusetzen. Solch ein Tag vermittelt nicht nur Wissen, sondern schärft ebenso das Bewusstsein für Risiken, Prävention und den Wert jedes einzelnen Menschen im Unternehmen.
Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns darauf, die Impulse dieses Tages in unseren Arbeitsalltag zu tragen.

Denn echte Sicherheit entsteht nicht durch Regeln allein, sondern durch gelebte Verantwortung. Und die beginnt bei jedem selbst, beinhaltet aber ebenso einen wachsamen Blick auf die Aktivitäten der Kollegen.
Die mentale Gesundheit zu stärken, ist ein Hauptanliegen unserer Diplom Psychologin Bianka. In unserem Interview gibt sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag und die Unterstützungsangebote, welche von unseren Mitarbeitern genutzt werden können. Um individuelle Bedürfnissen, Fragen und Herausforderungen bei unseren Azubis ist Andreas erster Ansprechpartner. Er ist Sozialpädagoge und berichtet in diesem Beitrag, mit welchen Themen unsere Auszubildenden zu ihm kommen können.
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Wer pflegt, profitiert: Wartung von Solaranlagen
Solaranlagen gelten als nachhaltige Investition in die Zukunft. Sie liefern sauberen Strom, senken Energiekosten und machen unabhängiger von fossilen Energieträgern. Aber: Einfach installieren und vergessen? Nein! Damit deine Anlage auch in 10, 20 oder 25 Jahren noch ordentlich Power bringt, braucht sie ein bisschen Aufmerksamkeit – sprich: Wartung und Pflege. Denn Wind, Wetter und Umwelteinflüsse wirken täglich auf die Module ein – und das kann ihre Leistung beeinträchtigen.
Pflege = längeres Leben für deine Anlage
Nach der Inbetriebnahme beginnt die Betriebsphase – und mit ihr die Verantwortung, die Anlage regelmäßig zu kontrollieren. Moderne Solarmodule sind zwar robust und wartungsarm, dennoch unterliegen sie einer natürlichen Alterung. Jährlich verlieren sie etwa ein halbes bis ein Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Nach 25 Jahren erreichen sie oft noch rund 80 Prozent ihrer Anfangsleistung. Diese Degeneration lässt sich durch regelmäßige Pflege verlangsamen. Besonders wichtig ist es, die Leistung der Anlage im Blick zu behalten – etwa durch digitale Monitoring-Systeme, die Verbrauch und Einspeisung transparent darstellen.

Sauberkeit ist kein Luxus
Auch wenn Solarmodule keine beweglichen Teile haben, kann ihre Leistung durch Verschmutzungen wie Staub, Pollen oder Vogelkot deutlich sinken. Besonders in der Nähe von Feldern oder Fabriken setzen sich Ablagerungen schnell fest. Eine professionelle Reinigung alle ein bis zwei Jahre kann helfen, den Energieertrag konstant hoch zu halten. Bei leicht zugänglichen Anlagen ist eine vorsichtige Selbstreinigung möglich – allerdings solltest du niemals ungesichert auf dem Dach arbeiten.
Was ist bei der Reinigung zu beachten?
Keine Hochdruckreiniger: Diese können die Oberfläche beschädigen.
Nur weiches Wasser und pH-neutrale Reinigungsmittel verwenden.
Keine scheuernden Schwämme oder harten Bürsten – sie können die Glasoberfläche verkratzen.
Reinigung bei kühler Witterung: Bei starker Sonneneinstrahlung kann Wasser schnell verdampfen und Flecken hinterlassen.

Technik-Check: Was wirklich zählt
Neben der Reinigung ist auch eine technische Wartung entscheidend. Fachbetriebe prüfen dabei nicht nur die Module, sondern auch die Verkabelung, Befestigungen und insbesondere den Wechselrichter. Der ist nämlich das empfindlichste Teil und muss oft schon nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden.
Ein Wartungsvertrag kann hier sinnvoll sein – nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf Garantieansprüche und Versicherungsleistungen.
Für den schnellen Überblick haben wir eine Checkliste mit den wichtigsten Fakten für die Wartung und Pflege deiner Solaranlage erstellt:
- Reinigung der Module: Staub, Pollen, Vogelkot oder Laub können die Leistung beeinträchtigen. Eine Reinigung alle 1 bis 2 Jahre (je nach Standort) kann sinnvoll sein.
- Technische Wartung: Alle 2 bis 5 Jahre sollte ein Fachbetrieb die Anlage prüfen – insbesondere die elektrischen Komponenten, Verkabelung und Befestigungen.
- Sichtkontrollen: Nach Unwettern oder starkem Schneefall lohnt sich ein Blick auf die Anlage, um Schäden frühzeitig zu erkennen.
- Monitoring-Systeme nutzen: Sie helfen, Leistungsverluste frühzeitig zu erkennen.
- Vegetation rund um die Anlage kontrollieren: Schattenwurf durch Bäume oder Sträucher kann die Effizienz mindern.
- Schneelast und Hagel prüfen: In schneereichen Regionen kann eine spezielle Schneeräumung notwendig sein.
- Blitzschutz und Überspannungsschutz: Diese sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Garantie, Pflichten und rechtliche Rahmenbedingungen
Die meisten Hersteller von Solaranlagen gewähren eine Produktgarantie von zehn bis fünfzehn Jahren und eine Leistungsgarantie von bis zu 25 Jahren. Diese greift jedoch oft nur, wenn die Anlage regelmäßig gewartet und sachgemäß betrieben wird. Darüber hinaus bestehen Meldepflichten gegenüber dem Netzbetreiber und dem Finanzamt, sofern Strom eingespeist wird. Auch Versicherungen verlangen mitunter Nachweise über Wartungsmaßnahmen, um im Schadensfall zu leisten.
Tipp für clevere Solar-Fans
Wartungsmaßnahmen sollten dokumentiert werden. Das ist nicht nur für Garantieansprüche wichtig, sondern auch für die Nachvollziehbarkeit.

Fazit: Eine Solaranlage ist eine langfristige Investition – und wie jede Investition will sie gepflegt werden. Regelmäßige Sichtkontrollen, technische Wartung und eine gelegentliche Reinigung helfen, Ertragseinbußen zu vermeiden und die Lebensdauer zu verlängern. Wer seine Anlage im Blick behält und sich gut informiert, profitiert über Jahrzehnte von sauberem Strom und stabilen Erträgen.
Besitzer von Solaranlagen benötigen einen Zweirichtungszähler. Was der kann, erklären wir in diesem Beitrag. Unsere iONA-App hilft bei der gezielten Nutzung deines Solarstroms. Details erfährst du hier. Du hast noch keine Solaranlage auf dem Dach, interessierst dich aber dafür. Im Beitrag „Der Weg zum eigenen Solardach“ erklären wir dir Schritt für Schritt, was zu tun ist.
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Sommer, Musik, Gänsehaut – das war unser POWER OPEN AIR 2025
Zwei Jahre nach der Idee ist es Realität geworden: Wir als enviaM-Gruppe haben an unserem Firmenhauptsitz, der Kulturhauptstadt Chemnitz ein Geschenk gemacht – ein Festival, das es hier so noch nie gab. Ein Erlebnis, das einzigartig war. Wir haben geplant, getüftelt und gewerkelt, um am 30. August 2025 mit Wincent Weiss und DIKKA ein gigantisches Feuerwerk zu zünden.
Power Open Air – was ist das?
Das Power Open Air ist eines der kulturellen Highlights im Rahmen von Chemnitz 2025. Unsere Mission: Menschen aller Altersgruppen zusammenzubringen, Musik hautnah erlebbar zu machen und Chemnitz als kreativen, kulturellen Hotspot zu zeigen. Und das nicht mit einem, sondern gleich mit zwei großen Konzerten an einem Tag. Beide Shows waren ausverkauft, mehrere Tausend Besucher feierten gemeinsam und brachten die Stadt zum Beben.

Die Vorbereitungen
Über ein Jahr lang haben unzählige Hände daran gearbeitet, die beiden Konzerte auf die Beine zu stellen. Mehr als 40 Personen waren bereits Tage vor der Veranstaltung vor Ort und bauten unter anderem eine 14 Meter breite Bühne samt Laufsteg auf. Insgesamt lieferten zwanzig Sattelschlepper Unmengen an Material und Technik: Über drei Kilometer Kabel wurden verlegt und 3.000 Meter Zaun aufgestellt.
Mein persönliches Highlight war die Zusammenarbeit vieler Abteilungen, die dazu beigetragen haben, dass alles so reibungslos ablief. Mit meinem Kind konnte ich nach all den anstrengenden Tagen der Vorbereitung zu unserem Lieblingssong von DIKKA "bis zum Mond" gemeinsam tanzen und singen.



Vom Parkplatz zum Festivalgelände
Unglaublich, wie ein Parkplatz zum Festivalparadies werden kann. Wohin die Konzertbesucher auch blickten, an alles wurde gedacht:
- Info-Points zum Eintragen von Telefonnummern auf Kinderarmbändchen
- eigener Kinderbereich direkt vor der Bühne mit Zutritt nur für Kids
- Chill-Lounge für Pausen zwischendurch
- Wasserstationen gegen den Durst
- Merchandise-Stand für Andenken zum Mitnehmen
- barrierefreie Plattform für eine perfekte Sicht
Sogar ein Fundbüro und einen Kinderwagen-Abgabeplatz gab es.

Die Konzerte
DIKKA – das rappende Rhinozeros
13:15 Uhr war es soweit – für viele Kinder das erste Konzert ihres Lebens, ein unvergesslicher Moment. Die Show von DIKKA war voller Energie und mittendrin ein Satz, der hängenblieb: „Ihr könnt alles schaffen, was ihr wollt. Wenn ihr einen Traum habt, dann glaubt daran!“

Mit diesen Worten zauberte das rappende Nashorn noch mehr Strahlen auf die Gesichter seiner jungen Fans und das hat gezündet. Die Kinder sangen textsicher mit, tanzten, schwangen Luftgitarren und jubelten bei einer riesigen La-Ola-Welle. Auch die Eltern ließen sich von der Energie anstecken und feierten kräftig mit.

Besonders cool: Vor der Bühne gab es einen eigenen Kinderbereich. Zutritt nur mit farbigem Bändchen und Telefonnummer der Eltern. So war nicht nur für freie Sicht auf die Show gesorgt, sondern ebenso die Sicherheit der Kids jederzeit gewährleistet.

Wincent Weiss rockt die Power Open Air-Bühne
Um 20:15 Uhr betrat unter dem Jubel von 6.000 Konzertbesuchern Wincent Weiss die Bühne. Seine unverkennbare Stimme, Texte zum Mitsingen, eine gigantische Show und klare Statements trugen die Fans durch die folgenden zwei Stunden.

Eingefleischte Fans wissen es und basteln vor einem Konzert – und zwar Blümchen. Denn bei Wincents neuem Lied „Langsam“ kommen sie zum Einsatz und werden hochgehalten. Kein Handylicht, kein Fingerherz, sondern ausgeschnittene und beschriftete Blumen lassen in diesem Fall das Herz eines Künstlers höherschlagen.
Und dann gab es noch die zwei Superfans des Abends: Vivien und Verena. Sie hatten eine Anreise von sechs Stunden hinter sich, schliefen im Auto und standen schon um 6:45 Uhr am Gelände. Vivien hat bereits 60 Wincent-Konzerte besucht, Verena immerhin 33. Für sie war das Power Open Air ein Traum. Denn zum ersten Mal in diesem Jahr gab es auf einem Konzert keinen Regen, und dazu war es noch „fast geschenkt“. Denn die Tickets kosteten nur 10 Euro – inklusive einer Mahlzeit, einem Softdrink und einem Wasser.
Normalerweise zahlt man für solche Shows locker ab 70 Euro aufwärts.

Das Publikum
Das Power Open Air war ein Festival für alle: Familien mit Kindern, Jugendliche, Erwachsene. Kostenloser Gehörschutz sorgte für Sicherheit, die Stimmung war friedlich und ausgelassen. Viele lobten die Organisation, das Sicherheitskonzept und das faire Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Kombination aus DIKKA am Nachmittag und Wincent Weiss am Abend machte den Tag für viele Generationen unvergesslich.
Das POWER OPEN AIR 2025 war mehr als nur zwei Konzerte. Es war ein Geschenk an die Kulturhauptstadt Chemnitz. Ein Zeichen dafür, dass diese Stadt ihr Kulturjahr mit Herz, Engagement und Menschen friedlich feiert. Die Künstler haben mit ihren Texten nicht nur Haltung gezeigt, sondern auch wichtige Werte vermittelt.

Und wie geht es weiter mit Chemnitz 2025?
Die enviaM-Gruppe bringt noch mehr Highlights in die Kulturhauptstadt und somit zu den Chemnitzern und ihren Besuchern:
- Makers United (19.–22. Juni 2025): ein Festival voller Innovation, Kreativität und Austausch. In der Stadthalle Chemnitz (21.–22. Juni) zeigen Tüftler und Macher aus über 15 Ländern ihre Projekte.
- Sports United (6. September 2025): Zum ersten Mal in Chemnitz – unser Städtewettbewerb, bei dem Kommunen für den guten Zweck in die Pedale treten.
- Musik aus Kommunen (22. November 2025): feierlicher Abschluss des Jahres in der Oper Chemnitz mit der Deutschen Streicherphilharmonie und besonderen Gästen.
Die Förderung von Kunst und Kultur in unserer Heimat ist uns in der enviaM-Gruppe ein wichtiges Anliegen. Daher unterstützen wir mit unserer Sponsoringfibel ganzjährig Vereine, Projekte und Schulen. Konzerte dieser Größenordnung waren auch für uns eine neue Erfahrung. Doch wir haben es gemeinsam mit den Künstlern und Besuchern gerockt und 12.000 Menschen Momente geschaffen, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Auch Organisatorin Anke zieht ihr Fazit:
Und letztendlich hätten wir doch eindeutig weniger Klopapier bestellen müssen.
Die enviaM-Gruppe ist Goldsponsor der Kulturhauptstadt. Warum wir uns dafür engagieren, erfährst du in diesem Blogbeitrag. Ein Kultur-Erlebnispfad führt durch die Region rund um Chemnitz und vereint damit Kunst und Wandern. Was dich auf dem so genannten Purple Path erwartet, beschreiben wir hier.
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Power Campus – Theorie trifft Praxis mit Energie!
Fünf Tage. Über 25 internationale Studenten. Vier Challenges. Unzählige Ideen. Im August öffnete die enviaM-Gruppe erstmals die Tore zum Power Campus, bei dem Studenten der Ingenieurswissenschaften direkt in die pulsierende Praxis der Energiebranche eintauchen konnten.
Die Idee: Energie trifft Nachwuchs
Was passiert, wenn kluge Köpfe auf reale Herausforderungen treffen? Der Power Campus ist die Antwort auf diese Frage. Entstanden aus dem Wunsch, jungen Talenten nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern sie aktiv in die Gestaltung der Energiezukunft einzubeziehen. Gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz wurde ein Programm entwickelt, welches Theorie und Praxis miteinander verzahnt.
Der Power Campus ist ein Ort, an dem Zukunft gestaltet wird – gemeinsam mit denjenigen, die sie leben werden.

Das Programm: Vielfalt mit Tiefgang
Eine Woche voller Impulse, spannender Einblicke und echter Aha-Momente. Die Agenda war so abwechslungsreich wie die Energiebranche selbst. Fachvorträge zu Themen wie Wasserstofftechnologien, Energiepolitik und Netzplanung gehörten ebenso dazu wie Softskill- und Karriere-Boost Workshops sowie interaktive Gruppenarbeiten.

Ein Highlight? Die Exkursionen ins Umspannwerk und die Netzleitstelle. Hier wurde Energie nicht nur erklärt, sondern erlebt. Die Studenten standen mitten im Herzstück der regionalen Versorgung und spürten, was es heißt, Verantwortung für Millionen von Menschen zu tragen.
Ich habe nicht nur viel gelernt, sondern auch Kontakte geknüpft, die für meine berufliche Zukunft wichtig sind.
Praxis pur: Lernen am lebenden Objekt
In Kleingruppen arbeiteten die Studenten an echten Aufgabenstellungen aus den Fachbereichen der enviaM-Gruppe, beispielsweise zu Wasserstoff, Netzplanung und -anschlüsse im Strom- und Gasbereich oder zu Redispatch.

Ihr theoretisches Wissen wurde dabei nicht nur angewendet, sondern weiterentwickelt. Die Ergebnisse präsentierten sie in einem Pitch vor Experten – mit beeindruckender Tiefe und Kreativität. Es war so überzeugend, dass die Ergebnisse nun in die Projekte einfließen und weiterverarbeitet werden.
Die Auswahl der Themen war super, die Betreuung sehr nahbar – und die Mischung aus Theorie und Praxis einfach herrlich.
Die Zukunft: Energiegeladen
Der Power Campus war nicht nur ein Lernformat – er war ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Studenten, Fachbereiche und Führungskräfte auf Augenhöhe diskutierten, gemeinsam Lösungen entwickelten und neue Perspektiven entdeckten.
Wir wollten ein Format schaffen, das nicht nur informiert, sondern inspiriert – und das ist uns gelungen.
Fazit: Mit Power in die Zukunft
Der Power Campus zeigt eindrucksvoll, wie moderne Nachwuchsförderung in der Energiebranche aussehen kann – praxisnah, inspirierend und voller Energie. Ob als Student, Mitgestalter oder zukünftige Kollegen: Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – mit Power!
Studenten, die sich für den direkten Jobeinstieg in der enviaM-Gruppe interessieren, finden hier Infos zu unserem Trainee-Programm. Bei uns arbeiten auch viele Werkstudenten. Wie ein Arbeitstag als Werkstudent aussehen kann, erzählt uns Lisanne im Interview.
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Ein Graffiti für die Kita Sennewitz
Während andere im Freibad planschen, feiern wir bei der enviaM-Gruppe… Weihnachten! Naja, zumindest die Umsetzung unseres Weihnachtsgewinnspiels. Denn was wir im Dezember verlost haben, wurde nun im August Realität: ein professionelles Graffiti-Kunstwerk für eine öffentliche Einrichtung – ganz nach den Wünschen des glücklichen Gewinners.
Ein Gewinn mit Herz und Farbe
Gewonnen hat Maja Hildebrandt – und zwar für die Kindertagesstätte Kinderparadies Sennewitz. Sie folgt unserem Account schon lange und ist zufällig auf das Weihnachtsgewinnspiel gestoßen. Für sie war sofort klar, dass sie mitmachen möchte:
Das Wandbild der Kita Kinderparadies in Sennewitz ist schon uralt, verblasst und kein Hingucker mehr. Ein neues Bild wäre perfekt für den ersten Eindruck vor dem Eintritt.

Und genau dieser Wunsch wurde nun Wirklichkeit. Gemeinsam mit der Kita und den Graffiti Künstlern ging es in die kreative Abstimmung: Welche Motive sollen auf die Wand? Was passt zur Kita? Was bringt Farbe und Freude?
Von Eule bis Hase – ein tierisches Wimmelbild
Die Kita Sennewitz arbeitet mit Gruppentieren – eine liebevolle Idee, die sich auch im neuen Wandbild widerspiegeln sollte. Eulen, Igel, Spatzen, Mäuse und Hasen waren gesetzt. Doch das reichte Tim Steinbrecher, dem Kita-Leiter, noch nicht ganz:
Wir haben dazu noch einige weitere Tiere eingebaut, damit die Kinder immer wieder etwas Neues entdecken. So fühlt es sich an wie ein Wimmelbild.
Und tatsächlich: Das neue Graffiti ist ein farbenfrohes, lebendiges Kunstwerk, das den Charakter der Kita perfekt widerspiegelt – bunt, offen, fröhlich. Es lädt zum Staunen ein, zum Entdecken und zum Lächeln. Und es macht den ersten Eindruck vor dem Eintritt zu einem echten Highlight.

Drei Tage Spraykunst – mit Profis am Werk
Für die Umsetzung haben wir mit unseren langjährigen Partnern von Fokuz Design zusammengearbeitet. In den letzten acht Jahren realisierten wir gemeinsam schon viele Projekte, doch dieses Wandbild ist ein ganz besonderes Highlight. Drei Tage lang wurde hier gesprayt, geschichtet, verfeinert. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die, laut Tim, „schönste Wand in ganz Sennewitz.“
Schon während der Umsetzung war jedermann beeindruckt. Passanten blieben stehen, schauten neugierig zu und staunten über die entstehende Kunst. Besonders die Kinder der Kita waren voller Begeisterung – sie rätselten eifrig mit, was hier wohl entsteht, und verfolgten jeden Farbspritzer mit leuchtenden Augen.
Kunst trifft Engagement: unsere Graffiti-Projekte
Als enviaM-Gruppe engagieren wir uns vielfältig in unserem Versorgungsgebiet. Unsere Graffiti-Projekte sind dabei mehr als nur bunte Bilder. Gemeinsam mit Partnern gestalten wir beispielsweise Trafostationen so, dass sie sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügen. Die Umsetzung erfolgt oft im Rahmen von Projekttagen, bei denen Kinder verschiedene Kreativmethoden kennenlernen und sich selbst ausprobieren können.
So fördern wir nicht nur die Gestaltung öffentlicher Räume, sondern auch die kreativen und sozialen Kompetenzen von Heranwachsenden. Denn Kunst kann mehr – sie verbindet, inspiriert und schafft Identifikation.
Ein Gewinnspiel, das bleibt
Was als Weihnachtsaktion begann, fand nun im Sommer ein strahlendes Finale. Die Kita Sennewitz hat nicht nur ein neues Wandbild bekommen, sondern auch ein Stück Gemeinschaft, Kreativität und Freude. Und wir als enviaM-Gruppe freuen uns, dass wir mit diesem Projekt einen kleinen, aber bunten Beitrag leisten konnten.
Denn manchmal ist das Schönste am Sommer… ein bisschen Weihnachten.

Du willst mehr über unsere Graffiti-Projekte erfahren? Auf unserem Blog kannst du nachlesen, wie viel Engagement darin steckt und wie im Erzgebirge ein Schneemann im Sommer entstanden ist.
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Neue Impulse für MITNETZ STROM aus dem Silicon Valley
Zurück in Deutschland – und mit spannenden Einblicken im Gepäck: Unsere MITNETZ STROM Kollegen Robert Schlegel und Matthias Wille waren sechs Wochen lang zum Innovationsaustausch in den USA unterwegs. Bereits im Frühjahr berichteten wir im Blog über ihre Ziele: Sie wollten die amerikanische Netzinfrastruktur kennenlernen, innovative Ansätze entdecken und neue Kontakte knüpfen. Nun ist es Zeit für ein Update. Haben die beiden ihre Ziele erreicht? Und was sind ihre nächsten Schritte?
Start mit Hindernissen
Wie so oft zeigte sich schon bei der Ankunft: Es läuft nicht immer alles nach Plan. Doch auftretende Probleme rund um Zoll, Mietwagen, SIM-Karten etc. konnten schnell behoben werden – zum Glück!
Denn schon die erste Woche war vollgepackt mit Terminen und Workshops. Robert und Matthias kamen direkt in den Austausch mit US-amerikanischen Kollegen und erlebten dabei eine Atmosphäre, die von Offenheit und Freundlichkeit geprägt war.
Unsere amerikanischen Kollegen sind sowohl am Austausch als auch an der Zusammenarbeit stark interessiert.

Ein Einblick in das US-amerikanische Stromnetz
Dass die Stromnetze der Vereinigten Staaten aufgrund geografischer Gegebenheiten vor verschiedenen Herausforderungen stehen, war den beiden bereits bekannt. Vor Ort machten sie sich nun ein konkretes Bild davon, wie die Netze in unterschiedlichen Wettergebieten im Sinne der Versorgungssicherheit angepasst sind.
Im Gespräch mit den US-amerikanischen Stromversorgern und Netzbetreibern zeigte sich: Wir bearbeiten ähnliche Themen und Innovationsgedanken – im Detail jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen. Der offene Austausch fördert gezielt Innovationen und beschleunigt die Umsetzung neuer Technologien. Die Herausforderungen der Energiewende, wie die Integration erneuerbarer Energien und die Sicherstellung stabiler Netze, sind global. Daher sorgt ein Wissenstransfer für effiziente Lösungsansätze.
Technische Einblicke: Wie wird unser Netz noch intelligenter?
Im Silicon Valley tauchten Robert und Matthias tief in die Welt der Daten und Technologien ein. Besonders spannend: Da der Wind dort als Kühlmedium eingesetzt wird, beeinflusst die Windstärke, wie stark eine Leitung belastet werden kann. Wetterdaten werden also intelligent mit Netzinformationen kombiniert.
Geht nicht gibt’s nicht – Das finde ich wirklich sehr gut an der Kultur.
Auch satellitengestützte Datenerhebungen und -verarbeitungen sowie KI-gestützte Signalanalysen wurden thematisiert. Kein neues Terrain für MITNETZ STROM, so Matthias: „Das machen wir heute alles schon bei MITNETZ STROM, da sind wir schon weit. Aber wir wollen uns gern mit den Kollegen der Stanford University zusammensetzen und unsere Ansätze benchmarken.“
Gesagt, getan: Der Austausch ist gestartet. Robert und Matthias haben wertvolle Kontakte geknüpft, sodass die Innovationsreise langfristig und nachhaltig Mehrwert schafft. Zusätzlich haben sie drei konkrete Anwendungsbeispiele aus der Vielzahl an mitgebrachten Themen ausgewählt. Diese prüfen und erproben sie nun gemeinsam mit den Fachbereichen im Detail. Sollten sie sich bewähren, kann auch hier die Umsetzung erfolgen.

Fazit: Silicon Valley als Impulsgeber
- Offene Innovationskultur: Die amerikanische Art, Probleme pragmatisch und lösungsorientiert anzugehen, inspiriert. Es lohnt sich, öfter mal „über den Tellerrand“ zu schauen und neue Wege zu gehen.
- Daten als Schlüssel: Die Kombination aus Wetterdaten, Netzinformationen und KI eröffnet neue Möglichkeiten für Prognosen und Netzsteuerung – ein spannendes Feld für den internationalen Austausch.
- Kooperationen stärken: Ein starkes Netzwerk bringt frische Ideen und hilft dabei, neue Perspektiven zu gewinnen und bestehende Ansätze weiterzuentwickeln.
Die Reise ins Silicon Valley war für Robert und Matthias mehr als nur ein Blick über den Atlantik. Sie haben neue Kontakte geknüpft und spannende Impulse mitgebracht, die es weiter zu erforschen gilt. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die amerikanischen Ansätze in die Arbeit von MITNETZ STROM integrieren lassen.
Das klingt spannend für dich? Hier findest du weitere Einblicke in die Aufgabenbereiche unserer technischen Mitarbeitenden, beispielsweise von unseren Monteuren Matthias und Justin.
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Wusstest du schon? Was ist ein Zweirichtungszähler?
Jeder Haushalt bezieht Strom aus dem öffentlichen Netz. Die Bundesnetzagentur verpflichtet uns dazu, diese entnommene Energie zu messen. Ebenso legt sie fest, dass auch Strom, welcher ins öffentliche Netz eingespeist wird, zu erfassen ist. Auf Besitzer einer Photovoltaikanlage trifft somit beides zu – sie entnehmen Strom aus dem öffentlichen Netz und speisen gleichzeitig selbst erzeugten Strom ein. Somit müssen beide Vorgänge dokumentiert werden. Genau das übernimmt ein Zweirichtungszähler.
Einspeisezähler + Bezugszähler = Zweirichtungszähler
Betreiber einer Photovoltaikanlage nutzen einen Teil des selbst erzeugten Stroms zum eigenen Verbrauch. Meist sind dies zwischen 25 und 35 Prozent. In Kombination mit einem Speicher können sogar bis zu 70 Prozent erreicht werden. Der überschüssige Strom wird ins Netz eingespeist. Hierfür erhalten sie eine feste Vergütung pro Kilowattstunde, die sogenannte Einspeisevergütung. Um zu messen, wieviel Strom ins Netz geflossen ist, wird ein Einspeisezähler benötigt.
Zusätzlich ist außerdem ein Bezugszähler notwendig. Dieser klassische Stromzähler ermittelt die Menge des Stroms, den der PV-Anlagen-Besitzer dem Netz entnimmt.
Um den mit der Solaranlage erzeugten Strom vom eigenen Dach zu messen, ist ein weiteres Messgerät nötig – der Ertragszähler.

Ein Zweirichtungszähler ist eine Kombination aus Einspeisezähler und Bezugszähler. Er ermittelt sowohl die Höhe des bezogenen Stroms vom Anbieter als auch den ins öffentliche Netz eingespeisten. Es handelt sich also um zwei Zähler in einem Gerät, die getrennt voneinander Werte erfassen.
Zählerarten – kurz zusammengefasst
> Einspeisezähler – misst den eingespeisten Strom.
> Bezugszähler – misst den bezogenen Strom aus dem Netz.
> Ertragszähler – misst den selbst erzeugten Strom vom Dach.

Ein typischer Zweirichtungszähler verfügt üblicherweise über:
- eine LCD-Anzeige mit mehreren Messwerten
- eine optische Schnittstelle zur Datenübertragung
- ein Siegel zur Manipulationssicherung
- eine LED zur Anzeige des Stromflusses
Besonderheit des Zählers
Der Zweirichtungszähler weist eine Besonderheit auf. Er ist ein so genannter saldierender Zähler, der den Strom über drei Phasen hinweg erfasst und summiert. Denn jeder Haushalt verfügt über einen dreiphasigen Hausanschluss, bei dem meistens nur eine der drei Phasen an eine Steckdose führt. Ein herkömmlicher Zähler könnte dadurch Verbrauch und Erzeugung nicht korrekt über alle Phasen erfassen. Der saldierende Zähler stellt sicher, dass der Betreiber die korrekte Einspeisevergütung erhält – unabhängig davon, auf welcher Phase gerade Strom erzeugt oder verbraucht wird. So ist sichergestellt, dass keine Rechenfehler passieren, wenn Photovoltaikanlage und Haushaltsgeräte an verschiedenen Phasen hängen und dass der Anlagenbesitzer seine korrekte Einspeisevergütung erhält.
Zweirichtungszähler ablesen
Es gibt verschiedene Arten von Zweirichtungszählern, die den Zählerstand unterschiedlich anzeigen. Zum einen existieren mechanische Zähler mit zwei separaten Anzeigen, welche entsprechend mit Strombezug bzw. Stromeinspeisung gekennzeichnet und somit gut abzulesen sind. Am verbreitetsten sind aber mittlerweile elektronische Zweirichtungszähler. Diese verfügen über ein digitales Display, auf dem die Anzeige zwischen Bezug und Einspeisung wechselt.

Kosten eines Zweirichtungszählers
Einen Zweirichtungszähler erhalten Photovoltaikanlagen-Besitzer von ihrem Netzbetreiber. Gegen eine jährliche Gebühr von etwa 40 Euro stellt dieser das Gerät zur Verfügung und kümmert sich um dessen Wartung und Instandhaltung. Kauf oder eigene Installation sind nicht erlaubt.
Aktuelle Entwicklungen
Mit dem Solarpaket I aus dem Juni 2024 wurden Bearbeitungszeiten für die Einspeisevergütung verkürzt und Anforderungen an die Zähltechnik aktualisiert. Seit 1. Januar 2025 sind Smart Meter für größere PV-Anlagen Pflicht. Sie erfassen Verbrauchsdaten im 15-Minuten-Takt und übertragen diese verschlüsselt an den Messstellenbetreiber. Zusätzlich ermöglichen sie die Steuerung von Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen oder Wallboxen.
Für Balkonkraftwerke ist ein Zweirichtungszähler nicht zwingend erforderlich. Ein Zähler mit Rücklaufsperre reicht aus, wenn keine Einspeisevergütung beansprucht wird.

Durch die Erfassung der Einspeisung helfen Zweirichtungszähler Netzbetreibern, die Stromflüsse besser zu steuern und die Netzstabilität zu sichern. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und der Umstellung auf intelligente Stromnetze – so genannte Smart Grids.
Netze sind die unsichtbaren Lebensadern unseres Alltags. Was sie auszeichnet und wie sie zusammenspielen, zeigen wir in diesem Beitrag. Wer – außer Besitzer von PV-Anlagen – schon heute einen digitalen Zähler benötigt, erklären wir in unserem Beitrag „Neue Zähler für Stromkunden“.
Mehr spannende Erklärungen zu Themen rund um die Energie gibt es in unseren „Wusstest du schon?-Beiträgen“:
Was heißt klimaneutral?
Was ist eine Molchschleuse?
Was ist eine bifaziale Solarzelle?
Was sind Zufallsgewinne?
Was ist Power-to-Heat?
Was versteht man unter Rebound-Effekt?
Seit wann gibt es Elektroautos?
Was sind Wärmebrücken?
Was ist ein Wechselrichter?






