Schritt für Schritt mit der Natur im Einklang: Wandern in unserer Heimat
Nachhaltig muss nicht immer kompliziert oder aufwändig sein. Manchmal reicht es auch, sich den Rucksack und ein paar feste Schuhe zu nehmen und raus in die Natur zu verschwinden. Einen Tag die Sonne genießen, sich bewegen und ganz nebenbei tolle Landschaften anschauen – das kann wahrlich therapeutisch wirken.
Mini-Urlaub für den Kopf
Die Natur hat einen positiven Effekt auf unsere Stimmung und unsere Psyche. Vielleicht kennst du das Gefühl: Kaum betrittst du den Wald, wird es stiller. Der Alltagslärm verblasst, du hörst auf das Hier und Jetzt – das Knistern des Bodens unter den Füßen, das Rauschen des Windes in den Wipfeln und das Singen der Vögel in den Bäumen. Du kommst zur Ruhe, lässt deine Gedanken schweifen. Und manchmal kommt dir dabei sogar eine richtig gute Idee für diese eine Sache, die dir vorher viel komplizierter erschien.

Während des Wanderns werden Endorphine freigesetzt, die ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit vermitteln. Forderst du dich selbst heraus und probiert immer wieder neue Strecken mit neuen Hürden und Höhepunkten, gesellt sich noch ein Gefühl des Erfolgs hinzu.
Aber auch in einer Gruppe zu wandern, macht Spaß. Gemeinsam als Familie oder Freunde könnt ihr schöne Erinnerungen sammeln, immer wieder Neues erleben und dabei näher zusammenrücken.
Dein Körper dankt es dir
Nicht nur deine Psyche sondern auch dein Körper profitiert vom Wandern: Durch die Bewegung in der Natur wird die Muskulatur beansprucht – und das ganz anders als im Alltag. Eventuell verbessert sich sogar deine Haltung und dein Gleichgewicht. Denn den unebenen Boden balanciert dein Körper automatisch aus. Gleichzeitig trainierst du deinen Kreislauf.
Wichtig ist natürlich immer: Nimm ausreichend Wasser und Essen mit, um genügend Energie für deinen Ausflug zu haben.

Auch die richtige Kleidung (möglichst in Schichten, die du flexibel an- oder ausziehen kannst) und passendes Schuhwerk sind für eine erfolgreiche Tour wichtig. Höre während der Wanderung immer auf deinen Körper, um Verletzungen und Überanstrengung zu vermeiden. Steigere deine Wanderziele lieber langsam, bis du für anspruchsvolle Routen gut trainiert bist.
So wanderst du nachhaltig
Nimmst du Snacks, Wasserflaschen und sonstige Verpackungen mit auf die Wanderung, solltest du diese auch wieder mit nach Hause nehmen oder in Mülleimern entsorgen. Dazu zählen ebenso Taschentücher und Kaugummis. Viele Abfälle verrotten nur schlecht und können gefährlich für Tiere werden, wenn diese etwas davon fressen.

Außerdem solltest du auf den ausgeschriebenen Wanderwegen bleiben. So kannst du dich einerseits nicht verlaufen und schützt andererseits die Natur. Denn abseits der Wege kann es sein, dass du versehentlich Pflanzen oder Wurzeln zertrittst, die für den Erosionsschutz des dort vorherrschenden Ökosystems wichtig sind. Begegnest du unterwegs Wildtieren, störe diese nicht. Erzwinge bitte keinen Kontakt und füttere sie auch nicht.
Wohin soll die Wanderung gehen?
Solltest du noch keine Idee haben, wo dich deine nächste Wanderung hinführt, informierst du dich am besten im Internet. Beispielsweise bietet die Seite „Wanderbares Deutschland“ eine erste Übersicht über Wanderregionen und Touren, die dich interessieren könnten. Hast du dich auf eine Region festgelegt, lohnt es sich, noch einmal genauer zu recherchieren. Meist bieten die Gebiete eigene Übersichten mit vorgeschlagenen Touren und konkreten Hinweisen zu diesen. Auch Apps wie Komoot können dir bei deinen Wanderungen helfen – egal ob bei der Routenplanung oder als Navigation für unterwegs.
Unterwegs in der Sächsischen Schweiz
Wie wäre es denn mit einer kleinen Tour auf dem bekannten Malerweg in der Sächsischen Schweiz? Mit insgesamt 116 Kilometern besticht dieser mit landschaftlicher Schönheit. Daher stammt auch sein Name: Er inspirierte immer wieder Maler, innezuhalten und besonders schöne An- und Ausblicke festzuhalten.
Für deine Familie bietet sich auf dieser Strecke eine Rundwanderung mit Start und Endpunkt in Wehlen an. Starte die Tour elbaufwärts zum Steinernen Tisch. Der Fremdenweg führt dich anschließend zur Basteiaussicht, an der du den Blick ins Elbtal genießen kannst.

Weiter geht es über die bekannte Basteibrücke zur mittelalterlichen Felsenburg Neurathen. Von dort wanderst du zum Gansweg und die Stufen durch die Schwedenlöcher hinab in den Amselgrund mit dem Amselsee. Um die müden Beine auszuruhen, laden hier Ruderboote zu einer Partie über den See ein. Anschließend geht es talwärts in Richtung Elbe bis zum Kurort Rathen. Der letzte Abschnitt deiner Route führt dich über den Rauenstein zurück auf den Malerweg.
Über Wiesen im Harz
Oder wie wäre es mit einem etwa 4-stündigen Rundweg im schönen Harz mit Start und Ende im idyllischen Harzdorf Stiege, bis nach Hasselfelde und zurück? Dein Weg schlängelt sich vorbei an malerischen Seen und über weite Wiesen, von denen du einen fantastischen Blick auf die Harzer Berge wie den Brocken und den Wurmberg hast. Anschließend folgst du den Gleisen der Selketalbahn. Kurz vor Hasselfelde kommst du am Meriansblick an – einem Aussichtspunkt, an dem du eine Pause einlegen kannst. Sobald du in Hasselfelde bist, führt dich dein Weg am Bahnhof vorbei zur Tourist-Information mit Heimatstube und Blumenau Museum, zur St. Antoniuskirche und schließlich durch den Kurpark. Von dort aus folgst du dem Weg der Deutschen Kaiser und Könige zurück nach Stiege. Kurz vor der Domäne Stiege lohnt es sich auch, einen Abstecher zum Aussichtspunkt „Am Lerchenberg“ mit Brocken-Panorama zu machen. Wenn die Strecke doch zu weit ist, kannst du deinen Ausflug auch in Hasselfelde nach beenden und mit dem Bus oder der Harzer Schmalspurbahn nach Stiege zurückkehren.

Glasklares Wasser im Ruppiner Seenland
Für alle Brandenburger empfehlen wir eine Wanderung über den Wummsee-Rundweg und durch das dortige Naturschutzgebiet. Start und Ende der 4-stündigen Tour ist der Parkplatz „Grüne Hütte“, nördlich von Flecken-Zechlin. Auf deiner Strecke folgst du immer dem ausgeschriebenen Wanderweg (grüner Punkt auf weißem Grund) und läufst im Uhrzeigersinn rund um den Großen und Kleinen Wummsee sowie den Kappellensee. Es bieten sich viele schöne Ausblicke auf die teils glasklaren Wasserflächen der drei Seen. Auf dem Rundweg gibt es einige Highlights, die zum Innehalten einladen: Am Obelisken „Maronstein“ gibt es einen gemütlichen Rastplatz für historisch Interessierte. Alle Wasserbegeisterten können sich an der offiziellen Badestelle des Wummsees erfrischen. Auf den letzten Kilometern des Wanderwegs um den kleineren Kappellensee hast du einen grandiosen Blick in die offene Landschaft und kommst nach einem kleinen Waldspaziergang geschafft aber glücklich wieder am Wanderparkplatz an.
Kunst erleben – unterwegs auf dem PURPLE PATH
Wer beim Wandern nicht nur Natur, sondern auch Kultur sucht, wird in der Kulturhauptstadt Europas 2025 fündig. Chemnitz und die umliegende Region laden mit dem PURPLE PATH zu einer ganz besonderen Entdeckungstour ein: Einem Skulpturen-Museum unter freiem Himmel, das sich über 38 Städte und Gemeinden erstreckt – von Mittweida bis Schwarzenberg, von Glauchau bis Seiffen.

Auf alten Bahntrassen, durch Wälder, entlang von Flussufern oder zwischen charmanten Altstädten – der PURPLE PATH lässt sich wunderbar mit nachhaltigen Wanderungen verbinden. Die Werke von über 60 internationalen und regionalen Künstlern fügen sich in die Landschaft ein und erzählen Geschichten: vom Erzgebirge, vom Bergbau, von Industriekultur, Solidarität und Transformation. Sie treffen auf Schlösser, Museen, Kirchen und historische Orte – und laden ein, innezuhalten, nachzudenken und die Region neu zu erleben.
Mit festem Schuhwerk und neugierigen Augen wird der PURPLE PATH so zu einem außergewöhnlichen Wandererlebnis. Die Etappen führen vorbei an Skulpturen, Installationen und überraschenden Kunstmomenten – mal mitten in der Natur, mal an unerwarteten urbanen Orten. Wer mehrere Tage unterwegs sein möchte, kann das gut ausgebaute Netz von Bus und Bahn nutzen, um flexibel anzureisen oder einzelne Streckenabschnitte zu überbrücken. So lässt sich die Region ganz ohne Auto und mit gutem Gewissen erkunden.

Wandern auf dem PURPLE PATH heißt: Kunst erleben im Rhythmus der eigenen Schritte – draußen, entschleunigt und bewusst. Für alle, die ihre Auszeit aktiv, nachhaltig und mit kulturellen Impulsen gestalten möchten, bietet dieser lilafarbene Faden durch Sachsen eine einmalige Gelegenheit.
Bist du eher Typ Radler? Dann haben wir hier Routenvorschläge für deine Ferientour. Oder erklimmst du lieber Felsen? Tipps zum Klettern und Bouldern findest du in diesem Beitrag.
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Energiesparend die Wohnung kühlen
Wenn die Temperaturen auf Rekordhöhe klettern und sich in den eigenen vier Wänden die Hitze staut, gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Unsere Erfrischungstipps für die heißen Sommertag verhelfen energiesparend zur willkommenen Abkühlung.
Sonnenschutz statt Klimaanlage
Um einen ungewünschten Temperaturanstieg zu verhindern, ist es am besten, die Hitze erst gar nicht ins Haus zu lassen. Eine fachgerechte Dämmung und Sonnenschutz wie Markisen, Jalousien oder Rollläden halten Räume über längere Zeit angenehm kühl. Denn direkte Sonneneinstrahlung bringt die meiste Wärme in die Wohnung. Dabei bieten reflektierende und außen liegende Rollos den besten Sonnenschutz, da bei innen liegenden Vorrichtungen die Sonneneinstrahlung bereits in den Raum gelangt.

Eine günstigere Variante bietet eine Sonnenschutzfolie. Um diese fachgerecht von außen anzubringen, brauchst du aber gegebenenfalls die Genehmigung deines Vermieters. Wegen der Tönung solltest du dir allerdings im Klaren darüber sein, dass deine Fenster auch in den Wintermonaten weniger licht- und wärmedurchlässig sind.
Kühle Brise für die Wohnung
Ein frischer Luftzug verspricht Abhilfe bei flirrender Hitze. Öffne Türen und Fenster am besten nachts oder in den frühen Morgenstunden, wenn die Luft am kältesten ist. Tagsüber weht der Wind nur zusätzliche Hitze in die ohnehin schon warme Wohnung. Zu dieser Zeit sollten die Fenster geschlossen bleiben. Gezieltes Stoßlüften sorgt dafür, dass angestaute warme Luft vollständig aus den Räumen entweicht. Hierbei sollten für circa 15 Minuten alle Türen und Fenster weit geöffnet werden.

Vergiss auch Schranktüren nicht, denn hier staut sich ebenso die Wärme. In mehr-etagigen Häusern oder Wohnungen kannst du dir zusätzlich den Kamineffekt zunutze machen: indem beim Lüften die Fenster auf verschiedenen Etagen geöffnet werden, entweicht die warme Luft schneller.
Wer zusätzlich noch eine kühle Brise vertragen kann, dem ist für wenig Geld auch mit einem Ventilator geholfen. Bewegte Luft fühlt sich kühler an und der Ventilator ist weder in Anschaffung noch Betrieb so energie- und kostenintensiv wie eine Klimaanlage. Einen ähnlichen Effekt wie letztere bringt ein nasses Handtuch über einem Wäscheständer. Das Verdampfen der Feuchtigkeit kühlt die Umgebungsluft merklich und der Ventilator hilft dabei, die Luft zu verteilen.

Kühlere Temperaturen dank Wärmepumpe
Besitzer einer Wärmepumpe sollten für heiße Sommermonate eine Umrüstung auf zusätzliche Kühlung überdenken. Gebläsekonvektoren aus einem Wärmeüberträger und einem Ventilator liefern energieschonend die effektivste Erfrischung. Auch Fußboden- oder Wandflächenheizung bieten diesbezügliche Umrüstungsoptionen
Elektrogeräte abschalten
Ein Tipp, der sich in jedem Energiesparratgeber befindet, ist auch für eine kühlere Wohnung von Nutzen: Elektronisch betriebene Geräte erzeugen zwar nur geringe Mengen an Abwärme, doch in Summe hat der laufende Betrieb von Fernseher, Computer & Co. einen spürbaren Einfluss auf die Raumtemperatur. Am meisten hilft es, wenn der Backofen an besonders heißen Tagen aus bleibt. In dem Fall sind kalt zubereitete Gerichte die rundum angenehmere und für den Körper verträglichere Variante.
Der Stoff, aus dem Träume gemacht sind
Wer sich in schwül-warmen Sommernächten schweißgebadet und schlaflos durch die Laken wälzt, kann mit der Wahl der richtigen Bettwäsche entscheidend zur besseren Schlafqualität beitragen. Leichte Stoffe aus Satin, Leinen, Jersey oder Seersucker-Baumwolle bringen einen kühlenden Effekt, um nachts entspannter ein- und durchzuschlafen. Für zusätzliche Kühlung können Bettbezug und Co. für einige Zeit in den Gefrierschrank gepackt werden und so das Einschlafen angenehmer gestalten.

Ob sich Ventilator und Klimaanlage lohnen, erklären wir dir in diesem Artikel. Außerdem findest du auf unserem Blog Energiespartipps für Sommer, Garten und Swimmingpool.
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Genieß die Freiheit in deinen Ferien! Urlaub auf zwei Rädern
Nachhaltige und sportliche Ferien bringen Körper, Geist und Natur in Einklang. Indem du umweltbewusste Entscheidungen triffst und klimafreundliche Aktivitäten wählst, verbesserst du nicht nur die eigene Gesundheit, sondern leistest auch einen positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt: Auf den Sattel – fertig – los. Radfahren ist weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – es ist eine Leidenschaft, eine Möglichkeit, die Welt zu erkunden und gleichzeitig fit zu bleiben.
Abenteuer und Aktivität
In den Ferien bietet Radfahren eine perfekte Balance aus Abenteuer, Entspannung und sportlicher Aktivität. Mit dem Rad erkundest du versteckte Ecken, die mit dem Auto unzugänglich sind und dabei die Natur hautnah erleben. Du kannst in das lokale Leben eintauchen, authentische Begegnungen erleben und die Umgebung in einem gemächlichen Tempo genießen. Zudem bietet Radfahren gesundheitliche Vorteile: Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Ausdauer und fördert das Wohlbefinden.

Wer die Wahl hat: Fahrradtypen
Die Wahl des richtigen Fahrrads hängt von den individuellen Vorlieben und dem geplanten Einsatzgebiet ab. Hier ein Überblick über die gängigsten Fahrradtypen:
- E-Bike: Ideal für längere Strecken und hügelige Landschaften. Mit elektrischer Unterstützung können auch weniger trainierte Radfahrer lange Touren meistern und genießen. Mehr Infos zu E-Bikes findest du in diesen Blogbeiträgen.
- Rennrad: Perfekt für Geschwindigkeit und lange Strecken auf asphaltierten Straßen. Rennräder sind leicht, aerodynamisch und ermöglichen hohe Geschwindigkeiten.
- Mountainbike: Das richtige Rad für abenteuerliche Offroad-Touren. Mit breiten Reifen und stabiler Bauweise sind Mountainbikes bestens für unwegsames Gelände und steile Abfahrten geeignet.
- Tourenrad: Ein Allrounder für lange Radreisen. Tourenräder sind robust, bequem und mit Gepäckträgern ausgestattet, um alles Notwendige für die Reise zu transportieren.
- Citybike: Optimal für den Stadtverkehr. Citybikes sind komfortabel, oft mit einem tiefen Einstieg und praktischen Extras wie Körben oder Gepäckträgern ausgestattet.

Schutz unseres Planeten
Radfahren ist eine der umweltfreundlichsten Fortbewegungsarten. Wir grübeln ständig über eine möglichst klimaneutrale Fortbewegung, dabei gibt es diese schon seit mehr als 200 Jahren. Fahrradfahren verursacht keine Emissionen und reduziert den Bedarf an fossilen Brennstoffen. Fahrräder benötigen weniger Ressourcen in der Herstellung und Wartung als Autos. Darüber hinaus hilft Radeln, die Verkehrsbelastung und Luftverschmutzung in Städten zu reduzieren. Wer im Urlaub den Drahtesel nutzt, setzt ein Zeichen für umweltbewusstes Reisen und trägt aktiv zum Schutz unseres Planeten bei.

Tipps zum Urlaub auf dem Rad
Um das Beste aus den Radferien herauszuholen, haben wir hier ein paar Tipps für dich:
- Richtige Planung: Informiere dich im Vorhinein über die besten Radwege und Routen, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
- Passende Ausrüstung: Investiere in ein gutes Fahrrad und passende Ausrüstung wie Helm, Handschuhe und wetterfeste Kleidung.
- Sicherheitsvorkehrungen: Überprüfe regelmäßig den Zustand deines Fahrrads und halte grundlegende Reparaturwerkzeuge bereit. Auch einen Schlauch solltest du dabei haben. Trage immer einen Helm und achte auf Verkehrssicherheit.
- Pausen einlegen: Plane regelmäßige Pausen ein, um Kräfte zu sammeln und die Umgebung zu genießen. Trinken und ausreichende Verpflegung sind ebenfalls wichtig.
- Nachhaltigkeit beachten: Versuche, Müll zu vermeiden und respektiere die Natur. Halte dich an ausgewiesene Wege und schütze die Tier- und Pflanzenwelt.

Orte und Routenvorschläge in deiner Region
Laut Komoot, einer Internetseite bzw. App für sportliche Touren und Routenplaner, ist die beliebteste Radstrecke in Sachsen eine 45 Kilometer mittelschwere Fahrradtour im Leipziger Neuseenland. Gestartet wird am geschichtsträchtigen Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (Unbedingt von oben einen Blick auf die Stadt werfen!), verläuft die Tour weiter über den Markkleeberger bis hin zum Störmthaler See. Badesachen nicht vergessen!
Wer Sachsen-Anhalt entdecken möchte, dem empfehlen wir eine Tour auf dem Elberadweg. Diese führt auf 361 Kilometern von Priesitz bis Rogätz. Dabei erkundest du unter anderem Magdeburg, Dessau-Rosslau und Barby. Wie wäre es mit dem Besuch des Elbauenparks in der Landeshauptstadt bzw. des Bauhaus-Museums in Dessau? Oder erfahre in Barby, was das Prinzesschen ist.

Wenn du ein geübter Radfahrer bist und schon immer einmal in den Spreewald wolltest, warten knapp 75 Kilometer Spreeradweg darauf, von dir entdeckt zu werden. Die anspruchsvolle Tour führt von Cottbus nach Lübben. Auf dem Weg liegt die Spreewehrmühle, der Bismarckturm sowie der Spreehafen in Burg, die Dubkowmühle und der Barzlin. Eine Teilstrecke ist als Gurkenradweg bekannt und erstreckt sich von Leipe nach Lübbenau. Dieser führt teilweise direkt am Kanal entlang und bietet somit das perfekte Ambiente für entspannte Ferien. Denke unbedingt an Sonnenschutz und Mückenspray.

Kulturhauptstadt-Highlights
Die Kulturhauptstadt Chemnitz und ihre Partnerkommunen bieten auch in puncto Radfahren einige Veranstaltungen an.
European Peace Ride 2025
Vom 10. bis 13. September 2025 findet der European Peace Ride statt – eine besondere Friedensfahrt, die nicht als klassisches Rennen, sondern als kulturell-sportliches Gemeinschaftsprojekt konzipiert ist. Rund 200 Radfahrer aus verschiedenen Ländern setzen ein Zeichen für Frieden und europäische Verbundenheit. Die Route führt durch Chemnitz und weitere Orte der Kulturhauptstadtregion.
STADTRADELN 2025
Vom 1. bis 21. September beteiligt sich Chemnitz erneut am STADTRADELN – einer internationalen Fahrradkampagne zur Förderung des Radverkehrs und des Klimaschutzes. In diesem Zeitraum sammeln die Teilnehmer Kilometer auf dem Rad, begleitet von Events wie der #chemnitzdrehtamradtour und einer großen Abschlussfahrt durch die Stadt.
Übrigens kann jeder beim Stadtradeln mitmachen. Es ist eine internationale Kampagne von Klima-Bündnis-Services. Auf der Website zum Stadtradeln findest du deine Kommune, um teilzunehmen.
Geführte Fahrradtouren
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2025 werden spezielle geführte Fahrradtouren angeboten. Diese führen zu kulturellen Projekten und historischen Orten und geben so spannende Einblicke in Chemnitz‘ Wandel zur Kulturhauptstadt Europas.

Fazit: Radfahren ist also die perfekte Mischung für sportliche Naturliebhaber. Egal, ob du dich für ein E-Bike, Rennrad oder Mountainbike entscheidest – die Möglichkeiten sind vielfältig und für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Erklimmst du gern Felsen? Tipps zum Klettern und Bouldern findest du in diesem Beitrag. Wer sich für Kultur interessiert, wandert auf dem PURPLE PATH – dem Kunst- und Skulpturenweg, welcher Chemnitz mit 38 umliegenden Städten und Gemeinden verbindet und Werke von über 60 Künstlern an rund 40 Stationen präsentiert.
Wenn du für deine Heimatstadt Geld erradeln möchtest, mach bei unserem Städtewettbewerb mit. Ob er auch deiner Nähe Station macht, siehst du hier.
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Netzausbau, aber nachhaltig!
Unser Netzbetreiber MITNETZ STROM gestaltet seinen Leitungsbau konsequent nachhaltig – im Einklang mit ESG-Grundsätzen: Umwelt (E), Soziales (S) und Unternehmensführung (G). Vom Rückbau bestehender Anlagen bis hin zu Neubauten setzt das Unternehmen Maßstäbe.
E – Umweltcheck und technische Innovationen beim Neubau
In der Planungsphase analysieren unsere Kollegen den tatsächlichen Bedarf an neuen Stromleitungen, um das optimale Maß neuer Infrastrukturprojekte zu ermitteln. Umweltverträglichkeitsprüfungen stellen sicher, dass Flora, Fauna und Landschaft geschützt bleiben. Zudem wird die Planung so ausgerichtet, dass sie den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz berücksichtigt.

Beim Aushub achtet MITNETZ STROM darauf, den Erdaufbau in der richtigen Schichtenfolge abzutragen und seitlich zu lagern. So kann nach Abschluss der Arbeiten der Boden wieder fachgerecht verfüllt werden und zwar in genau der Reihenfolge, in der er entnommen wurde. Dies dient der langfristigen Sicherung der Bodenfruchtbarkeit und des Ökosystems. Um Bodenverdichtungen zu vermeiden, verteilen wir durch Lastverteilplatten, Vliesmaterial oder eine Schotterschicht die Belastung durch schwere Baumaschinen gleichmäßig. Dadurch bleibt die Bodenstruktur erhalten, und der Boden kann auch nach der Bauphase wieder land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden.
Außerdem nutzt MITNETZ STROM Punktfundamente, sodass nur an den Stellen Betonflächen entstehen, an denen ein Mast abgestützt werden muss. Im Gegensatz zu vollflächigen Fundamenten verringert dies den Eingriff in den Boden und schont die Umwelt.

Zum Schutz von Amphibien wie Fröschen, Kröten oder Molchen setzen wir entlang von Baugruben spezielle Amphibienzäune ein. Diese leiten die Tiere zu sogenannten Molchtreppen, über die sie sicher aus den Gruben entkommen.
Auf Hochspannungsmasten kommen in bestimmten Schutzzonen spezielle Vogelschutzfahnen zum Einsatz, damit kreuzende Vögel die Leiterseile als Flughindernis erkennen. Zusätzlich verwenden wir moderne, geräuscharme Leiterseile, um Tierkollisionen zu vermeiden. MITNETZ STROM richtet ebenfalls Brut- und Nisthilfen für große Greifvögel wie Falken, Fischadler oder Störche ein.

Im Falle einer Erdverkabelung oder bei der Errichtung temporärer Baustraßen gewährleisten wir die Wiederherstellung der genutzten Flächen, womit keine langfristige Beeinträchtigung des Landschaftsbildes besteht. Bei Freileitungen sorgt ein gezieltes ökologisches Trassenmanagement im Schutzstreifen nach der Bauphase für neue, ungestörte Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Umweltbewusstes Handeln im Rückbau
Ist eine Leitung nicht mehr notwendig, erfolgt ihr Rückbau unter ökologischen und ressourcenschonenden Gesichtspunkten. Die Demontage planen unsere Kollegen so, dass Eingriffe in die Umgebung möglichst gering bleiben. So legen sie beispielsweise beim Rückbau alter Freileitungen eine Plane unter den Masten aus, um zu verhindern, dass Lack-, Korrosionsschutz- oder bleihaltige Farbreste in den Boden gelangen. Diese Maßnahme schützt effektiv Grundwasser und Bodenqualität.

Materialien wie Metalle aus Kabeln oder Betonfundamente trennen wir sortenrein und recyceln diese. Der Boden wird, sofern nötig, saniert. Altlasten werden beseitigt und seine ursprüngliche Fruchtbarkeit wiederhergestellt. Anschließend geht es an die Renaturierung der Fläche. Das heißt, wir führen sie in ihren ursprünglichen Zustand zurück oder werten sie – als Biotop oder landwirtschaftlich nutzbare Fläche – auf.
Auch am Ende eines Leitungsabschnitts denkt MITNETZ STROM nachhaltig und demontiert alte Masten und andere Bauteile ordnungsgemäß und entsorgt diese fachgerecht. Dabei achten wir auf ein umfassendes Recycling oder eine Wiederverwendung der Materialien. Alle verwendeten Bauteile sind entweder vollständig recycelbar oder nachnutzbar. So werden etwa Stahlteile und Leiterseile eingeschmolzen und zu neuen Produkten weiterverarbeitet, Porzellan-Isolatoren geschreddert und das Material erneut genutzt. Aus altem Beton entsteht hochwertiger Recycling-Baustoff für den Straßenbau.
S – Soziale Verantwortung durch Beteiligung
Soziale Nachhaltigkeit zeigt sich im aktiven Dialog mit Bürgen: MITNETZ STROM führt im Rahmen des Akzeptanzmanagements zum Beispiel Infomärkte, Runde Tische und Stakeholder-Veranstaltungen durch. Durch Kompromisse bei der Trassenführungen reduziert der Netzbetreiber Belastungen für die Anwohner und erhöht so die gesellschaftliche Akzeptanz für seine Vorhaben. So einigten sich MITNETZ STROM und Stakeholder beim Leitungsbauvorhaben zwischen Crossen und Herlasgrün auf die im Vergleich zur Freileitung deutlich teurere Erdverkabelung über mehrere hundert Meter. Dieses Zugeständnis wurde am Runden Tisch gemeinsam erarbeitet.

G – Governance durch Standards und Digitalisierung
Governance bei MITNETZ STROM bedeutet klare und zertifizierte Prozesse von Rückbau bis Neubau. Das Unternehmen arbeitet nach DIN-Normen, ISO 55001-zertifiziertem Asset-Management sowie TÜV-auditierten Qualitätsprüfungen in allen Projektphasen.
Investitionen in Digitalisierung, wie die schrittweise Einführung moderner digitaler Ortsnetztrafostationen (digi ONS), die Virtualisierung der Umspannwerke oder die Ausstattung der Leitungen mit dem ASTROSE-Monitoring-System erhöhen Effizienz, Monitoring und Netzstabilität.

Intelligente Sensorik und digitale Netzüberwachungssysteme ermöglichen eine vorausschauende Wartung und helfen, Netzlasten optimal zu verteilen. Diese Maßnahmen sind datengetrieben, transparent und stärken die Unternehmensführung. Die Befliegung von Trassen zur Kontrolle wird zudem immer mehr von Drohnen übernommen – dies ist weit nachhaltiger und kosteneffizienter als der Einsatz von Hubschaubern.

MITNETZ STROM steht für nachhaltigen Leitungsbau: Umweltschutz durch präzise Rückbautechniken und Flächenrenaturierung, soziale Verantwortung durch Beteiligung und Sichtbarkeit der Schutzmaßnahmen, sowie Governance durch Qualität, Zertifizierung und Digitalisierung. Dieses konsistente Konzept verbindet Technik und Natur, stärkt das Vertrauen der Menschen und sichert Zukunftsfähigkeit.
Detaillierte Infos zum Unternehmen MITNETZ STROM gibt es in diesem Blogbeitrag. 2025 investiert das Unternehmen mehr als eine halbe Milliarde Euro in den Netzausbau und damit in die Versorgungssicherheit unserer Kunden.
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Diese Ferien geht es hoch hinaus – die besten Kletterspots in deiner Nähe
Klettern ist die ideale Aktivität für deinen Urlaub. Warum? Erstens ist die Sportart ein fantastisches Ganzkörper-Workout. Klettern fordert nicht nur die Muskeln in Armen und Beinen, sondern auch den Rumpf und die Finger. Das ständige Halten und Balancieren an der Wand verbessert Kraft, Ausdauer und Koordination. Eine besondere Variante des Kletterns ist das Bouldern, bei dem ohne Sicherung in Absprunghöhe geklettert wird.
Bouldern und Klettern: Out- und Indoorsport mit Adrenalin-Kick
Klettern und Bouldern fördern die mentale Stärke. Die Bewältigung schwieriger Routen und das Finden von Lösungen für knifflige Aufgaben an der Wand erfordern Konzentration und Problemlösungsfähigkeiten. Das Meistern dieser mentalen Herausforderungen bringt eine hohe Befriedigung mit sich.
Die Popularität von Kletteranlagen nimmt stetig zu. Bestimmt gibt es auch in deiner Nähe eine Möglichkeit, Klettern oder Bouldern auszuprobieren. Mit etwas Übung bist du vielleicht der neue Spiderman.

Die meisten Kletterhallen bieten extra Aktivitäten für Ferienkinder bzw. spezielle Kurse, die über mehrere Tage gehen.
Für Anfänger und Profis alles dabei
Obwohl Klettern und Bouldern oft in einem Atemzug genannt werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Sportarten.
Klettern bezieht sich in der Regel auf das klassische Seilklettern, bei dem der Sportler mit einem Seil gesichert ist. Es gibt verschiedene Arten des Kletterns, darunter Sportklettern, Alpinklettern und Trad-Klettern. Diese Disziplinen erfordern eine umfangreiche Ausrüstung wie Seile, Gurte, Sicherungsgeräte und Karabiner. Die Routen können sehr lang sein, oft mehrere hundert Meter, und erfordern eine gute Kondition sowie technisches Können.

Bouldern hingegen findet ohne Seil in Absprunghöhe statt. Die Boulderprobleme, wie die kurzen, aber intensiven Kletterrouten genannt werden, sind in der Regel nicht höher als 4 bis 5 Meter. Eine dicke Matte, das sogenannte Crashpad, schützt beim Herunterfallen. Bouldern fokussiert sich mehr auf explosive Kraft und Technik auf kurzen Strecken und kann sowohl indoor in speziellen Boulderhallen als auch outdoor an natürlichen Felsblöcken betrieben werden.

Tipps zum nachhaltigen Klettern
Nachhaltigkeit spielt auch im Klettersport eine immer wichtigere Rolle. Um die Natur zu schützen, gibt es einige Grundregeln, die jeder beachten sollte:
- Umweltbewusstsein: Müll gehört nicht in die Natur. Jeder Kletterer sollte seinen Abfall wieder mitnehmen und nach Möglichkeit, auch liegen gebliebenen Müll anderer aufsammeln.
- Pflege von Routen: Beim Outdoor-Klettern sollten nur offiziell erlaubte Routen genutzt werden, um die Flora und Fauna zu schützen. Vegetation darf nicht beschädigt und Felsformationen nicht verändert werden
- Nachhaltige Ausrüstung: Investition in hochwertige, langlebige Kletterausrüstung, die aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt wird, trägt ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei.

Wertvolle Tipps für den besten Kletter- und Boulderurlaub
Beim Klettern ist Technik wichtiger als Kraft: Effiziente Bewegungen und gutes Gleichgewicht sind entscheidend. Vor dem Klettern solltest du dich immer aufwärmen und dehnen, um Verletzungen zu vermeiden und deine Leistung zu steigern. Plane deine Route im Voraus, um Energie zu sparen und deine Erfolgschancen zu erhöhen. Überanstrengung führt zu Fehlern und erhöht das Verletzungsrisiko. Daher sind regelmäßige Pausen und ausreichend Flüssigkeit wichtig. Ein erfahrener Kletterpartner kann dir wertvolle Tipps geben, beim Sichern helfen und zusätzliche Motivation bieten.

Klettern trifft Kultur: Chemnitz 2025
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres wird das „Climbing over Chemnitz Festival“ vom 26. bis 29. Juni 2025 auf dem Brühl veranstaltet. Internationale Artisten und Architekten präsentieren eine beeindruckende Zirkus- und Tanzshow, die sich mit Themen des gesellschaftlichen Wandels auseinandersetzt. Die Aufführungen an Fassaden und Straßenschildern symbolisieren Mut und Veränderung und machen das Festival zu einem einzigartigen Erlebnis im urbanen Raum.
Die Top-Kletterspots in Chemnitz
Kletterzentrum Chemnitz
Mit über 1.750 Quadratmeter Kletterfläche und mehr als 170 Routen bietet das Kletterzentrum Chemnitz ein umfassendes Angebot für alle Könnensstufen. Neben Seilklettern und Bouldern gibt es spezielle Bereiche für Kinder, Gesundheits- und Yogakurse sowie Events wie den CLIMB4GEAR-Wettkampf.
Boulderlounge Chemnitz
In Industrieambiente können Kletterfreunde auf 850 Quadratmeter im Erwachsenenbereich und zusätzlichen 250 Quadratmeter im Kinderbereich bouldern. Mit etwa 150 Routen in sechs Schwierigkeitsstufen und einem separaten Trainingsbereich ist die Boulderlounge ein Highlight für Boulderfans.
Kletterwand „The Rock“ im AJZ Chemnitz
Im Konzertsaal des AJZ befindet sich die Kletterwand „The Rock“ mit 13 verschiedenen Routen auf 100 Quadratmetern. Die Schwierigkeitsgrade reichen von 3 bis 7 nach UIAA-Skala, und auch Anfänger finden hier passende Herausforderungen.
Hochseilgarten im Küchwald
Der Hochseilgarten Chemnitz im Küchwaldpark bietet ein erlebnispädagogisches Projekt mit verschiedenen bodennahen Elementen wie Schwebebalken, Hängebrücken und Kletternetzen. Die Anlage ist öffentlich zugänglich und kostenfrei nutzbar.
Orte und Routenvorschläge
Aber auch andere Orte überzeugen Kletterfans. Hier sind einige der besten Kletterspots in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg:
Zittauer Gebirge in Sachsen:
Das Zittauer Gebirge ist weniger überlaufen als die Sächsische Schweiz und bietet mit über 2.000 Wegen eine Mischung aus Klettern auf Sandstein und Basalt. Die meisten Möglichkeiten bieten die Massivwände am Berg Oybin mit über 40 Meter langen Klettereien.
Gemeinsam klettern, macht noch mehr Spaß. Wie wäre es mit einem Klettercamp mit deinen Freunden? Im Internet findest du Anbieter für sichere Kletterferien.

Ottofels in Sachsen-Anhalt:
Zwischen Wernigerode und Schierke liegt der 36 Meter hohe Ottofels mit typischer Wollsackstruktur. Er ist ideal für Einsteiger. Vom Waldgasthof Steinerne Renne führt ein Wanderweg dorthin, vorbei am 10 Meter hohen Gebohrten Stein zum Aufwärmen. Der Ottofels bietet 58 Kletterrouten, davon 27 für Anfänger bis Schwierigkeitsgrad V.
Braschel-Stein in Brandenburg:
In Kolkwitz nahe Cottbus liegt eine künstliche Kletterlandschaft mit Boulderwand. Hier gibt es 18 Klettertouren in 26 Varianten, betrieben vom Klettersportverein Quackensturm e.V. Die Anlage bietet 300 Quadratmeter Kletterfläche und ist 15 Meter hoch. Sie ist geeignet für Kinder, Einsteiger und erfahrene Sportler. Das Klettern erfolgt auf eigene Gefahr und ohne Aufsicht.

In deiner Nähe gibt es bestimmt auch Boulderhallen. Informiere dich im Internet darüber. Achte jedoch auf den Schwierigkeitsgrad der Halle.
Klettern und Bouldern sind mehr als nur Sportarten – sie sind Abenteuer, Herausforderungen und eine Möglichkeit, die Natur auf eine intensive Weise zu erleben. Mit der richtigen Vorbereitung und dem nötigen Respekt für die Umwelt wird der Kletter- oder Boulderurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bist du eher Typ Wanderer und Kulturliebhaber? Dann empfehlen wir dir eine Wanderung auf dem PURPLE PATH – dem Kunst- und Skulpturenweg, welcher Chemnitz mit 38 umliegenden Städten und Gemeinden verbindet und Werke von über 60 Künstlern an rund 40 Stationen präsentiert.
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Mythen über Elektroautos
Elektroautos sind längst mehr als nur ein Trend, sondern zentraler Bestandteil der Mobilitätswende. Trotzdem bieten sie nach wie vor viel Diskussionsstoff. Befürworter betonen die zahlreichen Vorteile, während Skeptiker an den allgemeinen Klischees festhalten. Zeit also, mit den häufigsten Irrtümern aufzuräumen.
Mythos 1: Elektroautos sind nicht umweltfreundlich
Ein häufiger Vorwurf: Die Produktion der Batterien sei so energieintensiv, dass E-Autos insgesamt klimaschädlicher seien als Verbrenner. Zwar ist die Herstellung – insbesondere der Lithium-Ionen-Batterien – energieaufwendig, doch der CO₂-Vorteil wächst mit jedem gefahrenen Kilometer. Studien zeigen, dass Elektrofahrzeuge bereits nach etwa 30.000 Kilometern eine bessere Klimabilanz aufweisen als vergleichbare Verbrenner. Voraussetzung dafür ist allerdings das Laden mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Mythos 2: Die Reichweite ist zu gering
Viele Menschen glauben, dass ein E-Auto lediglich für den Stadtverkehr und kurze Strecken geeignet ist. Tatsächlich beträgt die durchschnittliche Reichweite aktueller Modelle aber 300 bis 500 Kilometer. Das ist mehr als genug für den Alltag. Die tägliche Fahrleistung der meisten Nutzer in Deutschland liegt bei unter 40 Kilometern.

Die Reichweite eines E-Autos hängt einerseits von der Kapazität der Batterie ab und andererseits vom Stromverbrauch des Elektromotors. Je geringer dieser ist, desto größer ist auch die Reichweite. Das Thema Effizienz steht bei den Herstellern stark im Fokus. Denn je sparsamer das E-Auto wird, umso kleiner kann auch die Batterie sein. Das spart nicht nur Gewicht, sondern vor allem Kosten.
Mythos 3: Die Ladeinfrastruktur ist unzureichend
Viele Autofahrer befürchten, aufgrund fehlender Lademöglichkeiten mit einem E-Auto unterwegs liegenzubleiben. Diese Sorge ist jedoch unbegründet: In Deutschland gibt es mehr als 160.000 öffentliche Ladepunkte – Tendenz stetig steigend. Darunter sind 38.000 Schnelllader. Besonders in Städten und entlang von Autobahnen ist die Versorgung gut ausgebaut.
In Europa stehen ca. 850.000 Ladepunkte zur Verfügung. Die Verteilung ist aktuell noch ungleich. Wer mit dem Auto nach Norwegen oder in die Niederlande fährt, ist gut versorgt. Andere Länder müssen in nächster Zeit deutlich nachrüsten.
Prinzipiell laden knapp 60 Prozent der E-Auto-Fahrer bevorzugt zu Hause.
Mythos 4: Laden dauert ewig
Die landläufige Meinung ist nach wie vor, dass es Stunden dauert, ein Elektroauto zu „tanken“. Doch mit einer Wallbox zu Hause oder Schnellladestationen unterwegs lassen sich E-Autos unkompliziert aufladen. Schnellader füllen den Akku innerhalb von 30 bis 60 Minuten auf etwa 80 Prozent auf.
An der heimischen Wallbox kann das Fahrzeug – am besten über Nacht – in zwei bis sechs Stunden geladen werden.

Länger – nämlich zwischen 8 und 14 Stunden – dauert der Vorgang an einer Haushaltssteckdose. Davon ist allerdings abzuraten, da die Ladeleistung bei der Steckdose daheim deutlich geringer ist als bei einer Wallbox oder einer Ladestation. Dies führt nicht nur zu deutlich längeren Ladezeiten sowie zu höheren Ladeverlusten, vor allem stellt es jedoch ein Sicherheitsrisiko dar. Haushaltssteckdosen sind nicht für das ständige Aufladen von Elektroautos ausgelegt. Es kann zu Überhitzung, Kurzschlüssen oder sogar Kabelbränden führen.
Faktoren, die das Laden beeinflussen
Nicht jedes Fahrzeug lädt gleich schnell. Verschiedene Faktoren wirken sich auf die Ladezeit aus. So benötigen größere Batterien länger zum Laden als kleinere. Ebenso beeinflusst die Leistung, die die Ladestation an das Fahrzeug liefert, die Ladezeit sowie die Ladekurve. Letztere beschreibt, wie die Leistung während des Ladevorgangs abnimmt. Ab einem Ladestand von 60 Prozent lässt die Menge allmählich nach, ab 80 Prozent verlangsamt das Fahrzeug den Vorgang extrem. Neben den technischen Gegebenheiten spielt aber beispielsweise auch die Umgebungstemperatur eine Rolle.

Mythos 5: Elektroautos sind zu teuer
Egal ob Verbrenner oder Elektro – Autos sind prinzipiell immer eine Investition. E-Autos punkten jedoch durch niedrigere Unterhaltskosten. Die Kosten für 100 Kilometer liegen etwa zwischen 5 und 7 Euro, wohingegen Verbrenner mit etwa 8 bis 10 Euro zu Buche schlagen. Das Vergleichsportal Check24 hat errechnet, dass Strom fürs Elektroauto bei gleicher jährlicher Fahrleistung bis zu 77 Prozent günstiger ist als das Benzin für den Verbrenner. Da Elektroautos weniger bewegliche Teile und eine stärkere Motorbremse haben, sind die Wartungs- und Verschleißkosten geringer. Rund ein Drittel weniger zahlen E-Auto-Fahrer aufgrund des verringerten Servicebedarfs. So entfallen beispielsweise der Ölwechsel oder das Auffüllen von Kühlflüssigkeit. Auch Steuervergünstigungen und spezielle Versicherungstarife sind ein Plus der Elektrofahrzeuge. Außerdem wirken sich fallende Preise für Batterien positiv auf den Fahrzeugpreis aus. So bieten immer mehr Hersteller Modelle im mittleren Preissegment an.

Fazit: Die Entscheidung will gut überlegt sein
Ob E-Auto oder Verbrenner – die Entscheidung ist eine sehr persönliche und erfordert eine sorgfältige Abwägung. Diese kleine Checkliste hilft dir dabei, die wichtigsten Fragen zu beantworten:
- Wie viele Kilometer fährst du am Tag/in der Woche?
- Fährst du hauptsächlich Kurzstrecke oder auch Langstrecke?
- Bist du oft in der Stadt, auf dem Land oder der Autobahn unterwegs?
- Hast du eine Wallbox zuhause?
- Gibt es Ladesäulen am Arbeitsplatz oder an der Strecke?
- Welches Budget steht dir zur Verfügung? Muss es ein Neuwagen sein oder kommt auch ein Gebrauchter infrage?
- Kannst du Ökostrom nutzen?
Nimm dir Zeit für deine Entscheidung: Vergleiche verschiedene Modelle und vereinbare Probefahrten. So findest du heraus, welches Auto am besten zu dir und deinen individuellen Bedürfnissen passt.
Wenn du noch nie E-Auto gefahren bist oder sich ein eigenes Auto für dich nicht lohnt, dann ist uner eQar das Richtige für dich. So kannst du das Gefühl der Elektromobilität einfach mal testen oder dir bei Bedarf ein Fahrzeug ausleihen. In diesem Blogbeitrag haben wir alle Infos zusammengetragen. Du bist eher Typ Radler? Dann findest du hier Wissenswertes zum Thema Elektro-Fahrrad.
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Aktive Ferien in unserer Region: unterwegs auf dem PURPLE PATH
Du willst in den Ferien lieber etwas erleben, anstatt zu entspannen? Dann ist die Kulturhauptstadt die perfekte Anlaufstelle für dich. Hier kannst du in deinen Ferien sportlich sein und jede Menge entdecken. Der PURPLE PATH ist ein Kunst- und Skulpturenweg, der Chemnitz mit 38 umliegenden Städten und Gemeinden verbindet und eine klare Empfehlung für naturverbundene Kunstliebhaber. Mit über 60 Künstlern und rund 40 Stationen bietet der PURPLE PATH das ganze Jahr über erlebbare zeitgenössische Kunst inmitten historischer Kulturlandschaften – ein Freilichtmuseum im öffentlichen Raum.
Was ist der PURPLE PATH, und warum heißt er so?
Der PURPLE PATH ist eine Initiative der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, organisiert von Alexander Ochs, die seit 2020 entlang eines imaginären Wegs durch die ehemalige Miriquidi-Waldregion verläuft.
„Miriquidi“ klingt sehr märchenhaft, ist jedoch der frühere Name des Erzgebirges mit der Bedeutung „finsterer Wald“. Bevor das Erzgebirge zum Bergbaurevier wurde, war es ein scheinbar undurchdringliches Stück Natur. Ein Stück spürt man davon noch heute. Ein sagenhaft schöner Landstrich, und zugleich ein Ort, an dem Technikgeschichte geschrieben wurde.

Die Farbe Violett steht dabei symbolisch für Inspiration, Kreativität, Magie und Transformation und markiert nun einen neuen Entdeckerpfad in der Region.
Wo Kunst und Geschichte aufeinander treffen
Werke von mehr als 60 Künstlern und Künstlerinnen finden sich auf Industriebrachen, an Bahnhöfen, Flussufern oder im stillen Wasser eines Mühlgrabens. Sie korrespondieren mit Bauern- und Textilmuseen, verbinden sich mit Schlössern und alten Kirchen, ihren Orgeln und ihrer Kunst.

Der Weg verbindet nicht nur punktuell Skulpturen, sondern auch narrative und historische Bezüge: Der Erzgebirgsraum mit 850 Jahren Bergbaugeschichte – von Silber über Kobalt bis Kaolin – prägt Landschaft, Handwerk und Bevölkerung. Viele Kunstwerke nutzen Materialien wie Bergbaumetalle, Holz, Stein oder Licht und stehen im Dialog mit wirtschaftlichen Relikten, Kirchen, Museen und Industriestandorten. Sie erzählen Geschichten von Ausbeutung, Solidarität, Innovation.
Der PURPLE PATH lädt dazu ein, Kultur, Natur und Geschichte neu zu entdecken und zu reflektieren.
Zwei Kunstwerke vorgestellt
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Mitten im Grünen der Stadt Freiberg liegt Richard Longs Petrified Wood Circle, ein kreisförmig arrangiertes Ensemble aus versteinertem Holz. Der britische Land-Art-Künstler ist bekannt für seine minimalistischen Eingriffe in die Natur, bei denen er Materialien wie Stein, Holz oder Erde verwendet. Dieses Werk wirkt auf den ersten Blick archaisch, fast wie ein uralter Ritualplatz. Doch genau darin liegt sein Reiz: Es entsteht ein Dialog zwischen Menschen, Natur und Zeit. Die versteinerten Baumstämme erinnern an die Vergänglichkeit des Lebendigen und an die Beständigkeit der Kunst. Besucherinnen und Besucher können um den Kreis gehen oder sich hineinsetzen und erleben, wie sich die Wahrnehmung mit jeder Perspektive verändert.
Tanja Rochelmeyer – Glance
Ein völlig anderes, aber ebenso fesselndes Erlebnis bietet Glance von Tanja Rochelmeyer in Flöha. Ihre Arbeit, oft an der Schnittstelle von Skulptur und Architektur, lebt vom Spiel mit Blickachsen und Transparenz. Glance ist ein scheinbar schwebendes Gebilde aus metallischen Linien, das sich je nach Standort des Betrachters immer wieder neu zusammensetzt. Mal wirkt es wie ein offenes Fenster, mal wie ein abstraktes Zeichen. Das Werk fordert zur Bewegung auf: Nur wer sich nähert und es umrundet, entdeckt die feinen Abstimmungen zwischen Leere und Form, zwischen Einblick und Durchblick.

Den Pfad zu Fuß oder per Rad erkunden
Möglichkeiten den PURPLE PATH zu erkunden, gibt es viele. Je nach Interesse und Verfassung lässt er sich über ausgewiesene Landstraßen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß gut erkunden. Wir haben für dich ein paar Beispieltouren zusammengestellt.
- Zschopau-Tal-Radweg: Entlang von Flöha durch Braunsdorf führt der Fernradweg vorbei an Kunstwerken wie Mapping Patterns und My Floating Home – kombiniert Kultur mit Natur und Industriegeschichte.
- Wanderungen & Bus-Touren: Es gibt geführte Touren ab Chemnitz, Flöha oder Zwickau mit Wander- und Busrouten, z. B. von Lößnitz nach Schneeberg (13 km Wanderstrecke) oder Busrunden durch Jahnsdorf, Zschopau, Seiffen & Co.
- Öffentliche Verkehrsverbindungen: Viele Stationen lassen sich auch bequem mit Zug oder Regionalbus erreichen (z. B. Linie 207 Chemnitz–Olbernhau oder 210 Chemnitz–Annaberg).

So ist der Pfad flexibel erlebbar – zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus bzw. Bahn. Die Trails sind unterschiedlich schwer, bieten aber in jedem Fall Landschaft mit Kunst, Geschichte und Erlebnissen. Nähere Informationen findest du auf der Kulturhauptstadt-Internetseite.
Events rund um den PURPLE PATH
Rund um den Weg finden aktuell zahlreiche Veranstaltungen statt:
- „Verstrickungen: Textile Positionen“
bis 3. August 2025, Kunstbahnhof Flöha – eingehende Auseinandersetzung mit Textilkunst und gesellschaftlichem Kontext

- Till Brönner: Melting Pott
bis 18. August 2025, Coal World Oelsnitz – Jazzfotografie und Konzertatmosphäre auf dem Industriegelände

- Corina Gertz: Das abgewandte Portrait
13. Juni bis 31. August 2025 in Pferdegöpel/Rudolphschacht, Marienberg – Porträtkunst im historischen Bergbau-Kontext
Geführte Touren, Wanderungen und Pilgerwege: Es gibt Angebote über die Initiative „It’s Moving“. Hierbei handelt es sich um ganzjährige, darunter regelmäßig begleitete Spazier- und Radrouten mit Kunstinformationen, offenen Kirchen und Rastplätzen.

Darüber hinaus bietet die Region laufend Aktionen wie Konzerte, Hands-on, Workshops. Eine Übersicht findest du im Veranstaltungskalender auf Chemnitz 2025.
Der PURPLE PATH verwebt Kunst, Landschaft und Geschichte zu einer kulturellen Entdeckungsreise. Überall eröffnen sich eindrucksvolle Erzählungen über Bergbau, Industrie, Tradition und zeitgenössische Vision. Kunstwerke von international renommierten wie lokal verwurzelten Künstlern und Künstlerinnen schaffen einzigartige Momente. Wer Kultur neu erleben möchte, sollte sich dieses Gesamtkunstwerk entlang violetter Spuren auf keinen Fall entgehen lassen.
Wir als enviaM-Gruppe sind Goldsponsor der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 und gestalten das Hauptstadtjahr aktiv mit. So kannst du bei unserem Power Open Air Wincent Weiss und DIKKA live an unserem Standort in Chemnitz erleben.
Für alle, die höher hinaus wollen, haben wir in diesem Blogbeitrag wertvolle Tipps zum Klettern sowie die besten Kletterspots der Region zusammengetragen.
Titelbild: Purple Path, Hainichen, Foto: Ernesto Uhlmann










