Energiewende

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima/Japan am 11. März 2011 beschloss die deutsche Politik mehrere Gesetzespakete zum Thema Energie und dem Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022. Diese tiefgreifenden Veränderungen der Energielandschaft werden als Energiewende bezeichnet. Demnach soll die Energieerzeugung schrittweise auf regenerative Energiequellen umgestellt werden. Fossile Energieträger wie Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas sowie Atomenergie werden durch erneuerbare Energien, zum Beispiel Sonnenenergie, Wasser- und Windkraft, Bioenergie sowie Geothermie ersetzt.

Darüber hinaus geht es bei der Energiewende auch um einen sparsamen Energieverbrauch und eine höhere Energieeffizienz. Bis zum Jahr 2050 soll der Umbau der Energielandschaft abgeschlossen sein. Dann werden 90 Prozent des gesamten deutschen Strombedarfs durch regenerative Energiequellen gedeckt.

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