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Hausbau, Teil 19: Energiespartipps für den Garten

Im Haus gibt es viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Das fängt bei der Dämmung des Hauses an und erstreckt sich über Smart-Home-Systeme bis hin zu Solaranlagen oder Wärmepumpen. Doch Sie können nicht nur in den eigenen vier Wänden Energie sparen, sondern auch draußen im Garten.

Muskelkraft statt Motor

Nicht für jede Tätigkeit ist ein technischer Helfer erforderlich. So lassen sich beispielsweise Laubbläser und Kehrmaschine gut gegen Rechen und Besen eintauschen. Das beschert dem Gärtner ein wenig Fitnesstraining und den Nachbarn einen lärmfreien, erholsamen Nachmittag.

Auch die Hecke kann per Hand geschnitten werden. Das artet allerdings schnell in echte Arbeit und Muskelkater aus. Wenn Sie die elektrische Variante bevorzugen, achten Sie bereits beim Kauf einer Heckenschere auf deren Verbrauchswerte. Das Gleiche gilt für Rasenmäher. Mähen Sie nur trockenen Rasen. Nasses Gras verklumpt, behindert das Messer und führt zu einem höheren Energieverbrauch. Für große Grundstücke empfiehlt sich ein Mähroboter. Dieser ist zwar länger unterwegs, verbraucht aber weniger Energie als Benzin- oder Elektromäher. Fährt dieser kleine Helfer täglich, entfällt auch das Zusammenharken des Grünschnitts. Dieser bleibt einfach liegen, verrottet und wird langsam in Nährstoffe umgewandelt, welche der Rasen dann wieder für sein Wachstum nutzt. So schließt sich der Nährstoffkreislauf.

Durch die Blume gesagt

Damit Ihre Pflanzen wachsen und gedeihen, benötigen sie eine regelmäßige Bewässerung. Nutzen Sie dafür eine Gießkanne mit Wasser aus der Regentonne. Dieses ist nicht nur billiger als Leitungswasser, sondern auch wärmer und weicher.

Es werde Licht

Eine effiziente Außenbeleuchtung des Gartens sorgt für einen positiven Effekt in der Energiebilanz. Auf Terrasse und Balkon helfen LED-Leuchten oder Energiesparlampen beim Stromsparen. Lampen mit integrierten Tageslichtsensoren schalten sich für ein noch wirtschaftlicheres Ergebnis automatisch ein und aus.

Entlang Ihres Gartenwegs installieren Sie am besten LED-Leuchten. Diese entwickeln sofort ihre volle Helligkeit, sodass Sie jederzeit genau sehen, wohin Sie treten. Solarleuchten sind ebenfalls eine energiesparende Option. Generell empfiehlt es sich im Außenbereich, mit Bewegungsmeldern zu arbeiten. Denn sie schalten die Lampen nur dann ein, wenn eine Person naht und sorgen so für eine zusätzliche Stromeinsparung.

Hausbauserie, Energiespartipps für den Garten

Für das leibliche Wohl sorgen

Für alle, die gern grillen, ist ein Erdgasgrill interessant. Dazu benötigen Sie eine Erdgassteckdose, die an der Außenwand des Hauses installiert wird. Dort schließen Sie den Grill unkompliziert an. Die lästige Schlepperei schwerer Gaskartuschen entfällt. Im Vergleich zum Kohlegrill ist das Brutzeln mit Gas nicht nur sauberer, sondern auch günstiger.

Für kalte Abendstunden gilt: Heizpilze und Wärmestrahler sind aus energetischer Sicht nicht zu empfehlen, denn sie erwärmen vor allem die Umgebung. Greifen Sie stattdessen zu Kuscheldecke und dickem Pullover. Das ist nicht nur viel gemütlicher, sondern spart auch Strom. Zusätzliche Wärme bringt eine knisternde Feuerschale. Und das Abendessen ist auch gesichert: Darüber lässt sich nämlich wunderbar Stockbrot brutzeln.

Hausbau, Teil 1: Baustrom
Hausbau, Teil 2: Strom- und Gasanschluss
Hausbau, Teil 3: Wärmepumpe
Hausbau, Teil 4: Solarthermie
Hausbau, Teil 5: Heizsysteme
Hausbau, Teil 6: Blower-Door-Test
Hausbau, Teil 7: Thermografie
Hausbau, Teil 8: Rauchmelder
Hausbau, Teil 9: Einbruchschutz
Hausbau, Teil 10: Wärmedämmung
Hausbau, Teil 11: Fenster
Hausbau, Teil 12: Stromspeicher für Photovoltaikanlagen
Hausbau, Teil 13: Smart Home
Hausbau, Teil 14: Kohlenmonoxidmelder
Hausbau, Teil 15: FI-Schutzschalter
Hausbau, Teil 16: Förderung von Wohneigentum
Hausbau, Teil 17: Ladestation
Hausbau, Teil 18: Urlaubsschutz
Hausbau, Teil 20: Energiespartipps für den Swimmingpool
Hausbau, Teil 21: Architekt, Fertighaus oder Bauträger
Hausbau, Teil 22: Raumplanung
Hausbau, Teil 23: Bauablauf

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