Hausbauserie, Teil 13: Smart Home

Je schlauer der Haushalt, desto einfacher das Leben: Jeder sechste Deutsche nutzt, laut Statista Smart Home Report 2018, die kleinen, intelligenten Geräte für vernetztes Wohnen. Entscheidende Kriterien sind dabei das Sparen von Energie sowie die Erhöhung des Wohnkomforts und der Sicherheit. Hinzu kommt, dass Smart-Home-Lösungen per App kinderleicht und intuitiv zu bedienen sind.

Über Sensoren, Motoren und Kameras werden Heizung, Licht, Fenster und Türen miteinander vernetzt und zentral gesteuert. Alltägliche Vorgänge werden automatisiert, wobei Sie die Einstellungen der verschiedenen Geräte jederzeit anpassen können.

Das Herzstück eines jeden Smart Homes ist die Zentrale, die über Funk (z.B. per WLAN bzw. Bluetooth) die ausgewählten elektrischen Geräte miteinander verbindet. Deren Steuerung übernehmen Sie wahlweise am Computer oder von unterwegs über ein Tablet oder Smartphone.

Haus mit Smart Home Komponenten

Smarte Komponenten

Beispielsweise registrieren smarte Heizthermostate die Raumtemperatur und regeln sich selbstständig, je nachdem, welche Wunschtemperatur Sie für den jeweiligen Raum eingestellt haben. Auch haben Sie auf dem Smartphone jederzeit den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte im Blick.

Neben dem direkten Steuern der Geräte können Sie über spezielle Programme zeitliche Abläufe einrichten: So startet an heißen Tagen dank Wärmesensoren die Klimaanlage im Haus und im Garten geht der Rasensprenger an. Oder die Markise zieht sich automatisch zum Sonnenuntergang ein. Am Abend verdunkeln Sie mit einem Klick die Fenster, dimmen das Licht und erhöhen die Raumtemperatur.

Hoch im Kurs sind Smart-Home-Komponenten für die Sicherheit und Überwachung der eigenen vier Wände. Sensoren registrieren, ob Türen oder Fenster geöffnet werden. Sollten sich Unbefugte in Ihrem Zuhause aufhalten, so werden Sie über Bewegungsmelder und Überwachungskameras alarmiert.

Wenn Sie Ihr Heim vernetzen wollen, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, für welche Anwendungen eine Automatisierung in Frage kommt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihre Smart-Home-Zentrale mit den anderen Geräten in Ihrem Haushalt kompatibel ist. Sogenannte geschlossene Systeme ermöglichen nämlich nur die Verbindung von Komponenten desselben Herstellers.

Fördermöglichkeiten

Wenn Sie Ihr Zuhause energieeffizient sanieren oder altersgerecht umbauen möchten, gibt es auch für Smart Home-Anlagen verschiedene Fördermöglichkeiten. Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten der KFW.

Hausbau, Teil 1: Baustrom
Hausbau, Teil 2: Strom- und Gasanschluss
Hausbau, Teil 3: Wärmepumpe
Hausbau, Teil 4: Solarthermie
Hausbau, Teil 5: Heizsysteme
Hausbau, Teil 6: Blower-Door-Test
Hausbau, Teil 7: Thermografie
Hausbau, Teil 8: Rauchmelder
Hausbau, Teil 9: Einbruchschutz
Hausbau, Teil 10: Wärmedämmung
Hausbau, Teil 11: Fenster
Hausbau, Teil 12: Stromspeicher für Photovoltaikanlagen
Hausbau, Teil 14: Kohlenmonoxidmelder

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