So gelingt dir dein Einstieg bei der enviaM-Gruppe
Eine Bewerbung ist oft der erste Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Umso wichtiger ist es, dass sich dieser Schritt gut anfühlt: unkompliziert, klar verständlich und fair. Genau das ist unser Anspruch bei der enviaM-Gruppe. Wir möchten dir zeigen, dass ein Bewerbungsprozess nicht kompliziert sein muss. Wir haben mit Anne-Christin Elgner gesprochen. Sie ist Recruiterin und begleitet täglich Bewerber und erklärt hier im Blogbeitrag, wie der Prozess abläuft und worauf du bei deiner Bewerbung achten solltest.
Was unseren Bewerbungsprozess besonders macht
Bei uns startest du deine Bewerbung ganz bequem über unser Onlineportal. Schon direkt nach dem Abschicken deiner Bewerbung bekommst du eine Eingangsbestätigung. So weißt du sofort, dass alles bei uns angekommen ist.
Im Mittelpunkt steht dabei dein Lebenslauf. Für die meisten Stellen ist er völlig ausreichend. Nur bei Bewerbungen für envia TEL oder für Führungspositionen benötigen wir zusätzlich ein Anschreiben. Uns ist wichtig, dass du dich schnell und unkompliziert bewerben kannst – ganz ohne unnötige Hürden.
Um dir die Stellensuche zu erleichtern, steht dir außerdem unser CV-Matcher zur Verfügung: Dort lädst du deinen Lebenslauf hoch und bekommst dazu passende Stellenvorschläge innerhalb der enviaM-Gruppe. Und mit unserem Job-Abo bleibst du auch langfristig über neue Stellenausschreibungen informiert – ganz automatisch per E-Mail.

So läuft deine Bewerbung bei uns ab – Schritt für Schritt
- Stellensuche: Du informierst dich über unsere aktuellen Stellenangebote. Das funktioniert direkt über die Karriereseite oder mit Hilfe des CV-Matchers. Bei jeder Ausschreibung findest du eine konkrete Ansprechperson.
- Online bewerben: Die Bewerbung erfolgt ausschließlich über das Online-Portal. Du kannst dich auch auf mehrere Stellen bewerben, denn jede Bewerbung wird einzeln geprüft.
- Eingangsbestätigung: Sobald du deine Unterlagen abschickst, erhältst du automatisch eine Bestätigung per Mail. So weißt du sofort: Deine Bewerbung ist angekommen.
- Prüfung durch Recruiting und Fachbereich: Beide Bereiche schauen sich die Unterlagen gemeinsam an und prüfen sorgfältig, ob dein Profil zur Position passt.
- Erste Rückmeldung: Du erhältst entweder eine Einladung zu einem Kennenlerngespräch oder eine Absage.
- Kennenlerngespräch: Je nach Stelle kann es ein oder zwei persönliche oder virtuelle Gespräche geben.
- Vertragsangebot und Start: Fällt der Gesprächsprozess positiv aus, bekommst du ein Vertragsangebot. Bei einer Zusage bereiten wir dein Onboarding vor und begleiten deinen Einstieg.
Was du sonst noch zur Bewerbung wissen solltest, erklärt dir Anne im Kurzinterview.

Wie schnell erhält der Bewerber eine Antwort?
Wir prüfen jede Bewerbung sorgfältig, das dauert seine Zeit. Trotzdem geben wir unser Bestes, so früh wie möglich eine Rückmeldung zu senden – das ist uns wichtig.
Wie sollte der Lebenslauf aufgebaut sein?
Der Lebenslauf ist für uns der wichtigste Teil deiner Bewerbung – halte ihn klar und übersichtlich. Ergänze gern relevante Zeugnisse, denn sie runden deinen Werdegang ab. Und zeig uns deine Motivation: Sie ist oft der entscheidende Punkt für einen erfolgreichen Start bei der enviaM-Gruppe.
Worauf kommt es im Kennenlerngespräch an?
Ein erstes Gespräch soll vor allem eines: Dir Raum geben. Raum, dich vorzustellen, deinen bisherigen Weg zu erklären und zu zeigen, was dich motiviert. Gleichzeitig möchten wir dir Einblicke in die Aufgabe, das Team und das Arbeitsumfeld geben.
Dabei soll das Gespräch nicht nur der Auswahl dienen, sondern dir auch helfen, herauszufinden, ob die Stelle wirklich gut zu dir passt. Es ist ein gegenseitiges Kennenlernen. Das Kennenlerngespräch ist keine Prüfung. Es ist ein Austausch für beide Seiten. Bewerber sollen zeigen dürfen, wer sie sind und was sie motiviert.

Woran erkennen wir, dass jemand gut zu uns passt?
Für uns zählt vor allem, wie gut deine Motivation, dein Verständnis für die Aufgabe und deine Offenheit zur Zusammenarbeit ist.
Was sind Do's and Don'ts bei einer Bewerbung?
Ein klar strukturierter Lebenslauf, der deinen Weg gut nachvollziehbar macht, hilft uns dich vorab kennenzulernen. Du solltest unübersichtliche oder unvollständige Unterlagen vermeiden. Denn sie machen die Einschätzung unnötig schwer.
Annes Tipps für deine Bewerbung
Für Quereinsteiger: Du bist ausdrücklich willkommen. Wichtig ist, dass du erklärst, warum du den Wechsel möchtest und welche deiner bisherigen Erfahrungen für die neue Aufgabe wertvoll sind.
Für Azubis: Zeige uns, dass du wirklich Lust auf die Ausbildung und die Energiebranche hast. Wir begleiten dich mit festen Ansprechpersonen und einem strukturierten Onboarding.
Für duale Studenten: Mache deutlich, wie du Praxis und Theorie verbinden möchtest – und dass du dein Wissen aktiv in Projekten einsetzen willst.
Fazit
Eine Bewerbung muss nicht kompliziert sein – und bei der enviaM-Gruppe ist sie das auch nicht. Uns ist wichtig, dass du zeigen kannst, wer du bist, und gleichzeitig herausfindest, ob die Aufgabe zu dir passt. Viel Erfolg!
In diesem Blogbeitrag erfährst du alles über unsere Benefits, die dir im Arbeitsalltag viele Vorteile bringen. Unsere Azubis Lisette und Levin erzählen im Interview von ihren Aufgaben im Vorstandsteam. Wenn du als Trainee ins Unternehmen kommen möchtest, erfährst du hier Wissenwertes rund um unser Traineeprogramm.
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Schritt für Schritt zur Spitze: Nachwuchstalent Maxine über Training, Ziele und Teamgeist
Talent allein reicht im Leistungssport nicht – es braucht Menschen, die fördern, unterstützen und begleiten. Genau hier setzen wir als enviaM-Gruppe an: Mit dem Projekt „Fit im Verein“ ermöglichen wir jungen Nachwuchssportlern in Ostdeutschland ideale Trainingsbedingungen, wertvolle Materialunterstützung und unvergessliche Erlebnisse in ihren Vereinen. So können Kinder wie die Skilangläuferin Maxine aus dem Erzgebirge ihre Leidenschaft ausleben, neue Herausforderungen meistern und Schritt für Schritt ihr sportliches Potenzial entfalten. Im Interview erzählt Maxine, wie sie zum Skilanglauf gekommen ist, was sie täglich motiviert und warum regionale Förderung im Nachwuchssport so wichtig ist.
Hallo Maxine, stell dich bitte kurz vor: Wer bist du, welche Sportart treibst du, und was begeistert dich besonders an deinem Sport?
Ich bin Maxine, 13 Jahre alt und komme aus Scheibenberg im Erzgebirge. Ich gehe aktuell in die 8. Klasse. Seit 2021 trainiere ich Skilanglauf beim SSV Geyer e.V. An meinem Sport begeistert mich vor allem seine Vielseitigkeit. Gerade im Sommer gibt es unglaublich viele Trainingsmöglichkeiten – zum Beispiel Radfahren, Rollski, Inlinern, Schwimmen, Laufen oder Krafttraining. Ich liebe es, draußen in der Natur aktiv zu sein, mich im Schnee richtig auszupowern und gleichzeitig gemeinsam mit meinen Sportkollegen zu trainieren und Spaß zu haben.
Wie bist du zu deiner Sportart gekommen – und was motiviert dich dranzubleiben?
In meiner Familie war Sport schon immer ein großes Thema. Ich stand praktisch auf Skiern, kurz nachdem ich laufen gelernt habe. Als Familie waren wir oft auf Langlauftouren unterwegs – zum Beispiel rund um’s Oberbecken in Markersbach, in Tellerhäuser oder auch in Tschechien. Das hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht. Deshalb wollte ich irgendwann nicht mehr nur einfach so fahren, sondern den Sport auch im Verein betreiben. Das Training bei meinem Trainer Marcel Klaus bereitet mir viel Freude: Wir machen viele Team- und Staffelspiele, trainieren als Gruppe, aber arbeiten gleichzeitig auch intensiv an unserer Technik. Meine Motivation ist, mich Schritt für Schritt zu verbessern und deutschlandweit zu den besten Mädchen meines Jahrgangs zu gehören.
Was macht dich als Sportlerin aus, und was gibt dir tagtäglich Power?
Ich bin sehr zielstrebig und ehrgeizig. Besonders gerne arbeite ich an kleinen Details – zum Beispiel an der Streckenplanung, am Material, an meiner Wettkampfvorbereitung oder an der Technik. Genau diese kleinen Verbesserungen machen für mich den Reiz aus und geben mir immer wieder neue Motivation.

Wie sieht ein typischer Trainings- oder Wettkampftag bei dir aus?
Da ich noch kein Sportinternat besuche, trainiere ich zweimal pro Woche im Verein. Zusätzlich trainiere ich meist noch dreimal selbstständig – zum Beispiel auf Rollern, mit dem Fahrrad, beim Laufen oder beim Sport mit Familie und Freunden. Im Winter versuche ich natürlich so oft wie möglich, auf den Skiern zu stehen. Wettkämpfe beginnen im Wintersport meistens sehr früh am Morgen. Das frühe Aufstehen ist ehrlich gesagt das Einzige, was ich an meinem Sport nicht so gerne mag. Deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig – damit morgens alles schnell geht und ich mich voll auf mein Rennen konzentrieren kann.
Was war bisher dein persönliches Highlight im Sport?
2024 war ein besonders erfolgreiches Jahr für mich: Bei den Sachsenmeisterschaften konnte ich alle drei Titel gewinnen – im Sprint, auf der Distanz und mit der Staffel. Außerdem habe ich das Distanzrennen bei den Landesjugendspielen gewonnen. 2025 konnte ich beim Wettkampf in Altenberg einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause bringen. Diese Erfolge waren für mich tolle Momente, weil sie zeigen, dass sich das Training lohnt.

Welche Ziele hast du für die aktuelle Saison und für die nächsten Jahre?
Mein Ziel ist es, mich beim Deutschen Schülercup deutschlandweit zu beweisen. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, später auf eine Sportschule zu wechseln, um noch intensiver und professioneller trainieren zu können.
Du wirst im Rahmen von „Fit im Verein“ durch uns gefördert. Was bedeutet diese Unterstützung konkret für dich?
Die Förderung wird zwischen mir und meinem Verein geteilt. Das finde ich besonders schön, weil meine Trainer Katja und Marcel Klaus sich unglaublich viel für uns einfallen lassen. Unsere Trainingscamps sind immer ein echtes Erlebnis, und im Verein profitieren alle Kinder voneinander. Dass ich für diese Förderung ausgewählt wurde, ist für mich eine besondere Ehre – vor allem, weil auch viele andere Kinder in meinem Verein großes Talent haben. Im Herbst konnten wir mit der Unterstützung neue Skischuhe und Stöcke anschaffen. Außerdem hilft mir die Förderung dabei, weiteres Material für den Wettkampfbetrieb und für Reisen zu finanzieren.
Warum sind solche regionalen Förderungen gerade im Nachwuchssport so wichtig?
Ohne engagierte Menschen in den Vereinen hätten viele Kinder gar nicht die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Im Erzgebirge gibt es zum Glück noch viele Skivereine, die den Wintersport wirklich leben. Deshalb finde ich es toll, dass unsere Sportart durch enviaM unterstützt wird – schließlich wollen nicht alle Kinder Fußball spielen.

Was wünschst du dir von Unternehmen, die junge Talente aus der Region fördern?
Kinder wollen sich ausprobieren. Deshalb sollten Förderangebote möglichst vielseitig sein und nicht nur auf Spitzenleistungen schauen. Natürlich kann nicht jeder von uns einmal ein Top-Athlet werden. Aber Bewegung, gemeinsames Gewinnen und Verlieren und viele gemeinsame Erlebnisse im Sport schaffen Zusammenhalt und sind ein wichtiger Ausgleich neben der Schule.
Was gibt dir Energie, wenn es im Training oder Wettkampf mal nicht läuft?
Dann hilft mir vor allem der Spaß am Sport und der Austausch mit meinen Vereinskollegen. Wenn es bei mir einmal nicht so gut läuft, freue ich mich auch über die Erfolge der anderen. Am schönsten ist es sowieso, gemeinsam draußen unterwegs zu sein.
In drei Worten – die Partnerschaft zwischen dir und enviaM ist für dich:
Motivation. Wertschätzung. Unterstützung.
So unterstützen wir Talente – nicht nur im Sport
Mit unserer Sponsoringfibel fördern wir Nachwuchstalente gezielt im Sport, in Kunst und Musik sowie in sozialen Initiativen. 2025 haben wir über 1.000 Projekte in der Region unterstützt. Wer selbst ein Projekt umsetzen möchte, stellt seinen Antrag ganz einfach online. Vom Ausfüllen über die Jury-Entscheidung bis hin zur Auszahlung der Fördersumme – alles digital, transparent und unkompliziert.

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Wenn Energie auf Bildung trifft: Wie wir Unterricht erlebbar machen
Stell dir vor, ein Klassenzimmer verwandelt sich in einen Ort voller Neugier und Entdeckerlust. Schüler experimentieren, diskutieren, verstehen komplexe Inhalte spielerisch und erleben, wie Mathematik, Physik und Umweltwissenschaften plötzlich greifbar werden. Medienkompetenz ist nicht länger abstrakt, sondern im Alltag direkt anwendbar. Genau das ist die Vision hinter unseren Bildungsprojekten – und mit diggies bringen wir sie seit 2025 in die Realität. Gemeinsam mit Schulen und Lehrkräften schaffen wir Lernwelten, die digital, praxisnah und motivierend sind. Das Ziel ist immer dasselbe: Unterricht so zu gestalten, dass Wissen nicht nur vermittelt, sondern erlebt wird.
Digitale Unterrichtsstunden mit Begeisterung
Die Idee hinter diggies ist einfach, aber wirkungsvoll: komplett vorbereitete Unterrichtsstunden, die sofort einsatzbereit sind. Von Deutsch über Mathematik, Geschichte und Geografie bis hin zu Biologie, Naturwissenschaften, Sozialkunde und Medienkompetenz – alle Inhalte sind an den Rahmenlehrplänen für die Sekundarstufe I ausgerichtet und von Lehrkräften erstellt. Die Schüler arbeiten interaktiv: Sie bearbeiten Aufgaben, lösen Multiple-Choice-Fragen, füllen Lückentexte aus oder verschieben Elemente per Drag-and-Drop. Videos, Audios und anschauliche Visualisierungen machen komplexe Inhalte verständlich und interessant. Gleichzeitig unterstützen automatische Auswertungen dabei, Lernfortschritte sofort sichtbar zu machen. Die Plattform ist auf allen Geräten nutzbar – Tablet, Laptop oder PC – und kann flexibel an die Bedürfnisse der einzelnen Klasse angepasst werden.

Wir sponsern ein ganzes Jahr lang die diggies-Lizenz kostenfrei. Damit helfen wir den Lehrkräften bei der Ausgestaltung eines abwechslungsreichen Unterrichts mit besonderem Augenmerk auf Ener-gie-, Umwelt- und Medienbildung effektiv. Ich freue mich, dass wir über diesen Weg den Alltag der Schülerinnen und Schüler nachhaltig bereichern und zum Selbstlernen motivieren.
Praxisbeispiel: Mathematik wird lebendig
Ein anschauliches Beispiel kommt aus Sachsen: Am Internationalen Gymnasium Geithain wurde kürzlich in einer 10. Klasse der Sinussatz mithilfe von diggies interaktiv erarbeitet. Die Schüler arbeiteten Schritt für Schritt, unterstützt durch anschauliche Visualisierungen. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Komplexe Inhalte wurden verstanden, Motivation und Neugier stiegen spürbar.
diggies nutze ich seit etwa zwei Jahren regelmäßig im Unterricht – sowohl zu Beginn einer Stunde, um Themen einzuführen, als auch in Sicherungsphasen oder für die selbstständige Erarbeitung von Inhalten. Die umfangreiche Mediathek deckt viele Lehrplaninhalte ab und bietet besonders bei The-men wie linearen Funktionen oder Algebra lebensnahe Kontexte, die im normalen Klassenraum sonst nur schwer darstellbar wären. Der gut durchdachte Aufbau, die interaktiven Elemente und die Vielfalt der Inhalte machen die diggies zu einem wirklich mächtigen Werkzeug, das den Unterricht lebendig, praxisnah und motivierend gestaltet. Für mich ist die Unterstützung durch enviaM ein star-kes Signal, dass Bildungsförderung und regionale Verantwortung ernst genommen werden. Die ge-sponserte Lizenz ermöglicht mir, meinen Schülern unmittelbar zugutekommen zu lassen und ihr naturwissenschaftliches Verständnis nachhaltig zu fördern. Dafür bin ich sehr dankbar.

Doch diggies ist nicht nur für Mathematik geeignet. Themen wie „ChatGPT in der Schule?“, „Warum ist Pressefreiheit wichtig?“ oder „Welchen Nachrichten kann man trauen?“ zeigen, wie vielseitig diese Plattform einsetzbar ist. Wenn du Lehrer an einer Schule in unserem Grundversorgungsgebiet bist, dann schreib einfach eine Mail an kontakt@diggies.de, um die Unterrichtsinhalte auszuprobieren. Daraufhin erhältst du von uns einen persönlichen Gutscheincode. Mit diesem loggst du dich auf diggies.de ein und kannst ein Jahr lang sämtliche digitale Unterrichtsstunden nutzen.

Noch mehr Energiebildung gefällig?
Neben der digitalen Mediathek bieten wir spannende Fortbildungen und Workshops an, die den Unterricht auf vielfältige Weise bereichern. Dazu gehört das Online-Teamspiel BLACKOUT, in dem Schüler lernen, einen großflächigen Stromausfall zu verhindern. Dabei sind Strategie, Teamwork und Kreativität gefragt – und ganz nebenbei bekommen die Schüler auf spielerische Weise Wissen über erneuerbare Energien und moderne Stromnetze vermittelt.

Auch unsere Experimentierkoffer machen Energie greifbar. Von Smart Grid über Photovoltaik bis hin zu Wasserstoff – hier werden Schüler zu Forschern, die selbstständig Experimente durchführen, messen und beobachten. Die Koffer können Lehrkräfte bis zu zwei Wochen kostenlos ausleihen, sodass mehrere Gruppen parallel forschen und lernen können. Darüber hinaus stellen wir Arbeitsbögen, Lernhelfer und digitale Lernbausteine zu Themen wie Stromnetze, Energiespeicher und Wasserstoff bereit. So entwickeln sich Schüler zu kleinen Energieexperten und entwickeln ein tiefes Verständnis dafür, wie Strom erzeugt, gespeichert und genutzt wird.

Führungen im Wasserkraftwerk Mittweida machen Energie live erlebbar: Historische Gemäuer treffen dabei auf moderne Technik, und im Escape-Room „historische Schaltwarte“ sind Teamgeist und Geschick gefragt.

Unsere Bildungsprojekte zeigen, dass Lernen spannend, praxisnah und nachhaltig sein kann. diggies, Experimentierkoffer, Online-Spiele und Führungen bringen Energie und Begeisterung in den Unterricht, machen Wissen greifbar und schaffen ein Umfeld, in dem Lernen Spaß macht. Wir setzen auf Interaktivität, Praxisnähe und digitales Lernen.
Auch im Arbeitsalltag unterstützen wir junge Talente. Unsere Auszubildende Mafalda hat beispielsweise eigenständig eine App entwickelt, die unseren Bildungsbereich bereichert. So wächst die nächste Generation nicht nur mit Energieprojekten auf, sondern gestaltet sie aktiv mit.
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Cyber-Security im Fokus: Ein Blick hinter die Kulissen
Cyberangriffe gehören heute zum Alltag von Unternehmen und die Bedrohungslage nimmt stetig weiter zu. Laut aktuellen Analysen müssen Organisationen in Deutschland jede Woche etwa 1.286 Angriffe abwehren. Gleichzeitig meldet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine dramatische Zunahme neuer Schwachstellen: 2025 waren es durchschnittlich 119 neue Sicherheitslücken pro Tag. Auch die Qualität der Angriffe verändert sich: Cyberkriminelle setzen zunehmend KI‑gestützte Methoden ein, die Angriffe schneller, spezifischer und gefährlicher machen. So verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr 309.000 neue Malware‑Varianten pro Tag und 1.220 Cyberattacken pro Woche auf deutsche Organisationen. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll: IT‑Sicherheit ist längst keine technische Randaufgabe mehr. Sie betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter. Unser Kollege Hartmut hat uns im Interview Rede und Antwort zum Thema gestanden.
Hartmut, wer bist du und was machst du bei der enviaM-Gruppe?
Mein Name ist Hartmut Friedrich. Ich komme aus Leipzig, bin Informatiker und Familienmensch – und habe ein Faible für Fliegerei, Fotografie und das Entdecken fremder Länder.
In der enviaM-Gruppe leite ich das Cyber-Security-Team. Gemeinsam kümmern wir uns um alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen im Unternehmen. Ich bin zentraler Ansprechpartner und koordiniere Themen und Aufgaben rund um die IT-Sicherheit.
Wie bist du zur IT-Sicherheit in der enviaM-Gruppe gekommen?
Ganz klassisch: über eine Bewerbung. Durch meine jahrzehntelange Erfahrung in der IT kannte ich jedoch bereits einige Mitarbeiter und hatte schon zuvor Berührungspunkte zur enviaM und zur envia TEL. Der Einstieg fühlte sich dadurch sehr vertraut an.
Welche typischen Sicherheitsrisiken begegnen dir im Arbeitsalltag?
Leider immer wieder dieselben Klassiker: Oft sind es kleine Nachlässigkeiten, die große Angriffsmöglichkeiten eröffnen können.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Wir starten täglich gemeinsam im Team, stimmen Aufgaben ab und besprechen aktuelle Themen. Danach folgen viele Termine mit den Fachbereichen, der Austausch mit Dienstleistern und die Bewertung verschiedener sicherheitsrelevanter Meldungen. Kein Tag gleicht dem anderen. Das macht die Arbeit spannend.

Was macht dein Team besonders?
Wir leben einen sehr engen und offenen Austausch. Jede und jeder bringt Spezialwissen für unterschiedliche Themenfelder mit, gleichzeitig teilen wir ein gemeinsames Grundverständnis von Cyber Security. Diese Mischung macht uns stark.
Gibt es ein Projekt oder eine Aufgabe, auf die du besonders stolz bist?
Aktuell macht mich stolz, wie wir Strukturen und Prozesse in der Cyber Security weiterentwickeln.
Aus meiner Vergangenheit erinnere ich mich gern an zwei große Projekte: den Aufbau einer komplett eigenen internen IT für eine weltweit tätige Frachtfluggesellschaft sowie das Programmmanagement für einen neuen Hauptstandort – von der Grundrissplanung bis zum Einzug.
Welche Fähigkeiten sollte jemand mitbringen, der in der IT-Sicherheit arbeiten möchte?
Neugier ist essenziell – Bewerber müssen bereit sein, sich ständig neues Wissen anzueignen. Außerdem sollten sie komplexe technische Zusammenhänge so erklären können, dass sie für verschiedenste Nutzer verständlich werden. Und sie müssen mehrere „Bälle gleichzeitig in der Luft halten“ können – und wissen, welchem man wann neuen Schwung geben sollte.
Was sind deine Top 3 Tipps, wie jeder Mitarbeiter zu mehr IT-Sicherheit beitragen kann?
Gibt es einen Mythos rund um IT-Sicherheit, den du gern aufklären würdest?
Viele glauben, wir würden nur selten angegriffen. Tatsächlich werden wir hundert- bis tausendfach täglich attackiert – vieles davon fangen bereits automatische Systeme ab. Gleichzeitig suchen Angreifer permanent nach neuen Sicherheitslücken. Das zeigt, wie wichtig jede einzelne Meldung von Mitarbeitern ist, wenn ihnen etwas Verdächtiges auffällt.
Wie wird sich IT-Sicherheit in den nächsten Jahren verändern?
IT-Sicherheit ist ein ständiger Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern. Angriffe werden schneller, individueller und gefährlicher. KI spielt hierbei eine zentrale Rolle: Auch die Verschlüsselung muss komplexer werden, damit heute abgegriffene Daten in Zukunft nicht entschlüsselt werden können. Die Angriffsflächen wachsen – etwa durch Operational Technology, Cloud Lösungen und Lieferketten.
Und: Vertrauen muss neu gedacht werden. Deepfakes, unsichere Datenherkünfte und Zero-Trust-Konzepte werden den Alltag prägen.
Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?
Ganz klar der Kontakt mit Menschen. Ich genieße es, Anforderungen und Prozesse zu verstehen und daraus Lösungen zu entwickeln, die optimal zu den Bedürfnissen passen und sie gleichzeitig schützen.
Wie verändert KI die Arbeit der IT-Sicherheit in Zukunft?
KI ist zweischneidig: Sie ist aktuell die größte Bedrohung, aber gleichzeitig das mächtigste Werkzeug zur Verteidigung. Wir alle müssen lernen, diese Technologien zu verstehen und sinnvoll einzusetzen.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen, wenn es um Sicherheitsprojekte geht?
Wir haben im Team unterschiedliche Schwerpunkte, wodurch wir vielseitig aufgestellt sind. Über verschiedene Gremien und Foren stehen wir im engen Austausch mit vielen Unternehmensbereichen, beispielsweise mit den Informationssicherheitsbeauftragten der KRITIS Bereiche. Für uns sind drei Punkte entscheidend:
Fazit
Die Cyber-Security steht vor ständig wachsenden Herausforderungen – von alltäglichen Risiken wie Phishing und offenen Sicherheitslücken bis hin zu komplexen KI‑gestützten Angriffen. Doch Sicherheit entsteht nicht allein durch Technik, sondern vor allem durch Zusammenarbeit, Aufmerksamkeit und den Mut, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Hartmuts Team arbeitet jeden Tag daran, Strukturen zu stärken, Angriffe frühzeitig zu erkennen und das Unternehmen resilienter zu machen. Und genau dafür braucht es uns alle – denn Cyber-Security ist eine gemeinsame Aufgabe, die nur im Miteinander wirksam wird.
In der enviaM-Gruppe wird nicht nur IT-Sicherheit, sondern auch Arbeitssicherheit großgeschrieben. Denn alle Mitarbeiter sollen so gesund nach Hause gehen, wie sie morgens gekommen sind. Was wir dafür tun, liest du in diesem Blogbeitrag. Damit jeder einzelne Mitarbeiter bei einem medizinischen Notfall auch helfen kann, lassen wir alle zu Ersthelfern ausbilden. Warum dies für uns selbstverständlich ist und welche Themen in den Schulungen behandelt und geübt werden, erfährst du hier.
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Umzug leicht gemacht: So gelingt der Energietarifwechsel
Beim Umzug gibt es einiges zu organisieren – vom Mietvertrag bis zum Möbeltransport. Damit deine Energieversorgung dabei nicht untergeht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Wichtigste rund um Kündigung, Anmeldung und Tarifwechsel. So startest du entspannt in dein neues Zuhause und vermeidest unnötigen Aufwand.
Abmelden in der alten Wohnung
Wenn du deinen Energietarif aufgrund deines Umzugs wechselst, gilt für deinen laufenden Vertrag ein Sonderkündigungsrecht. Das entbindet dich von der Mindestvertragsdauer. Jedoch greift das nur, wenn dein neuer Wohnort außerhalb des Liefergebietes deines bisherigen Energieanbieters liegt oder sich die Preise nach dem Umzug erhöhen. Ist das nicht der Fall, dann gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen.
Wichtig zu wissen
Durch neue Vorgaben der Bundesnetzagentur sind Abmeldungen bei deinem Energieversorger nur noch für Termine in der Zukunft möglich und können nicht mehr rückwirkend durchgeführt werden. Sobald dein Umzugstermin feststeht, solltest du also aktiv werden, damit unnötige Kosten gar nicht erst entstehen.
Wenn du enviaM Kunde bist, kannst du deinen Umzug ganz bequem über unser Online-Formular melden.

Du möchtest lieber einen persönlichen Ansprechpartner?
Bei Fragen zu Tarifwechsel oder Umzug seid ihr bei uns im Energieladen genau richtig. Wir nehmen uns Zeit und finden gemeinsam die beste Lösung für euch.
Anmelden in der neuen Wohnung
Am einfachsten ist es, wenn du deinen Vertrag für Wärme und Strom auf der Internetseite deines gewünschten Energieversorgers abschließt. Diese Bearbeitung kann ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Daher empfehlen wir dir, dich bereits in deiner alten Wohnung darum zu kümmern, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
Du hast die Anmeldung verpasst? Kein Problem! Falls dir erst nach dem Einzug auffällt, dass du noch keinen neuen Strom- und Gasvertrag abgeschlossen hast, kannst du Licht und Heizung trotzdem nutzen. Dank gesetzlicher Absicherungen wirst du bei deinem Einzug automatisch mit der Grundversorgung beliefert. Trotzdem lohnt sich ein zeitnaher Tarifwechsel. Denn die Preise der Grundversorgung sind oft höher als reguläre Tarife.

MaLo-ID bei deinem Umzug
Seit Juni 2025 benötigst du für jede An-, Ab- oder Ummeldung deines Energieliefervertrages die MaLo-ID (Marktlokations-Identifikationsnummer). Diese elfstellige Nummer kennzeichnet eine konkrete Verbrauchsstelle, also beispielsweise deine Wohnung. Im Gegensatz zur Zählernummer, die sich mit dem Wechsel des Zählers ändert, bleibt die MaLo-ID immer gleich und ist einer festen Adresse zugeordnet. Nach einem Umzug erhältst du eine neue ID für deine neue Anschrift. Deine MaLo-ID vergibt der zuständige Netzbetreiber. Du kannst sie auf Rechnungen und in deinem persönlichen Online-Kundenbereich einsehen oder beim Vermieter erfragen. Halte diese ID also bei deinem Umzug für die An- und Abmeldung deines Vertrages bereit.
Fazit
Wenn du beim Umzug ein paar Dinge im Blick behältst, bleibt deine Energieversorgung unkompliziert: Kündigungsfristen prüfen, Abmeldung rechtzeitig erledigen und die MaLo-ID bereithalten. So kannst du dich entspannt auf dein neues Zuhause und alles, was dazugehört, konzentrieren.
Ist Ihr Stromverbrauch eigentlich normal? Machen Sie den Check! Außerdem helfen wir Ihnen hier, Ihre Stromrechnung zu verstehen. Und wie du die Stromkosten in deiner WG am besten teilst, erfährst du hier.
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Ein Kindheitstraum wird wahr: Julia Taubitz über ihren Weg zu Doppel-Gold
Gratulation Julia, du bist zweifache Olympiasiegerin im Rennrodeln geworden, hast eine Goldmedaille im Einsitzer der Frauen sowie einmal Gold in der Teamstaffel gewonnen. Das ist eine fantastische Leistung. Da hat unser Daumendrücken geholfen.
Wie fühlt es sich an, an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen und dann auch noch Gold zu gewinnen?
Es ist wirklich unbeschreiblich. Für mich ist damit ein absoluter Kindheitstraum wahr geworden. Diese Momente werde ich nie vergessen.
Wie lange und wie genau hast du dich auf die Spiele vorbereitet?
Sehr intensiv – eigentlich die kompletten vier Jahre seit Peking 2022. Die Vorbereitung war ein langer Weg, der viel Disziplin und Ausdauer erfordert hat.

Wir als Energieversorger wissen: Ohne Energie läuft nichts. Woher nimmst du deine persönliche „Energie“ für Training und Wettkämpfe?
Ich ziehe meine Energie vor allem daraus, dass ich mein inneres Kind glücklich und stolz machen möchte. Dieser Gedanke motiviert mich jeden Tag.
Was geht dir vor dem Start und während des Rennens durch den Kopf? Welche Gedanken lässt du zu? Wie trainierst du deine mentale Stärke?
Seit vier Jahren arbeite ich mit einem Mentaltrainer zusammen, was mir unglaublich hilft. Direkt vor dem Start ist mein Kopf meistens leer – und genau das ist für mich der schönste Zustand.
Was war dein schönster, emotionalster Moment?
Die Siegerehrung im Einzelrennen in Cortina. Dieser Moment war einfach überwältigend.
Wie begegnen sich die Sportler untereinander? Gibt es Freundschaften? Freut und ärgert man sich mit den anderen Sportlern?
Bei uns im Damenfeld gibt es eine tolle Freundesgruppe. Wir planen sogar gemeinsam Sommerurlaube. Am Wochenende sind wir für zwei Minuten Konkurrentinnen – und danach wieder Freundinnen. Wir freuen uns und ärgern uns gegenseitig mit. Das ist wunderbar.

Wie waren die Bedingungen für die Sportler in Italien?
Für uns in Cortina waren die Bedingungen fantastisch. Es herrschte ein großartiger olympischer Spirit.
Wie war die Stimmung vor Ort in Italien?
Ich fand die Stimmung sehr schön – familiär, herzlich und einfach richtig olympisch.
Haben dich Familie, Bekannte bzw. Freunde nach Italien begleitet?
Ja, meine Familie und Freunde sind sogar mit einem Reisebus angereist. Das hat mich unglaublich gefreut und getragen.
Wie geht es für dich jetzt weiter?
Es folgen noch einige Termine, und dann freue ich mich auf Urlaub mit echtem Handy-Detox.
Gibt es bestimmte Rituale, die dir helfen, deine Batterien wieder aufzuladen?
Ich entspanne am besten in der Sauna, beim Lesen, beim Spazierengehen oder wenn ich Zeit mit Familie und Freunden verbringe.
Welche Rolle spielt deine Heimatregion für deine sportliche Karriere?
Eine sehr große. Es tut gut zu wissen, dass so viele Menschen hinter mir stehen und sich mit mir freuen oder mit mir trauern. Diese Unterstützung bedeutet mir unglaublich viel.
Welche Botschaft möchtest du jungen Sportlerinnen und Sportlern mitgeben?
Vergesst niemals, warum ihr einmal mit dem Sport begonnen habt – meistens, weil er euch einfach Spaß gemacht hat. Dieser Spaß sollte immer im Mittelpunkt stehen.
Danke Julia, und viel Erfolg beim Weltcuprennen!
Julia ist seit 2023 Testimonial von envia TEL im Erzgebirge. In diesem Blogbeitrag erzählt sie, wie sie zum Rennrodeln gekommen ist, wie ein typischer Trainingsalltag aussieht und welche Vorteile sie in einer Partnerschaft mit einem Glasfaseranbieter sieht.
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Zwischen Rathaus und Energiewende: Arbeit der Kommunalbetreuung
Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt – und Kommunen spielen dabei eine tragende Rolle. Doch wie gelingt es Städten und Gemeinden, komplexe Energiethemen zu managen und gleichzeitig zuverlässige Partner an ihrer Seite zu haben? Wir haben mit David und Reginald, zwei Kommunalbetreuern der enviaM Gruppe, gesprochen. Im Interview geben sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erklären die Bedeutung von kommunalen Partnerschaften und zeigen, wie Energiedienstleister den regionalen Wandel unterstützen.
Stellt euch doch kurz vor – wer sind David und Reginald?
David: Ich bin seit Dezember 2024 als Kommunalbetreuer bei der enviaM-Gruppe tätig. Zuvor war ich extern im Controlling beschäftigt. Ich komme ursprünglich aus Frankenberg und wohne seit 2025 in Chemnitz – dort befindet sich auch mein Büro. Gemeinsam mit meinen Kollegen betreue ich Städte und Gemeinden im Netzgebiet. Wir sind die zentrale Schnittstelle zwischen der enviaM-Gruppe und den Kommunen. Ab Mitte 2026 übernehme ich die Kommunen in den Landkreisen Mittelsachsen und Altenburger Land. Reginald: Ich bin bereits seit 26 Jahren in der enviaM-Gruppe – erst im Vertrieb für Kommunen und öffentliche Einrichtungen und seit Gründung der Abteilung Kommunalbetreuung als Kommunalbetreuer in Südsachsen für den Vogtlandkreis, den Landkreis Zwickau, die Hälfte des Erzgebirgskreises und Teile des Landkreises Greiz tätig. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und wohne am Stadtrand von Plauen.

Welche Rolle spielen Kommunen für die enviaM Gruppe?
Reginald: Kommunen sind für uns ein absolut zentraler Partner – ohne sie ist die Energiewende in der Region nicht umzusetzen. Sie fungieren als Multiplikatoren gegenüber Bürgern und lokalen Unternehmen und sind langfristige, verlässliche Projektpartner. Ob bei Wärmeplanung, Netzausbau oder erneuerbaren Energien: Kommunen prägen die Entwicklung nachhaltig.
Welche Themen in Bezug auf Energie beschäftigen Kommunen aktuell?
David: Die Kommunen stehen aktuell vor zahlreichen Herausforderungen und Zukunftsaufgaben – von steigenden Haushaltskosten über die kommunale Wärmeplanung bis hin zum Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden.
Auch Themen wie der Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie komplexe Netzanschlussfragen beschäftigen Städte und Gemeinden zunehmend.
Genau hier setzen wir als Energiedienstleister an: Wir erklären, begleiten und koordinieren zentrale Energiethemen und unterstützen, Projekte effizient, nachhaltig und zukunftssicher umzusetzen.

Wie profitieren Kommunen von einem Energiedienstleister wie der enviaM-Gruppe?
Reginald: Ein zentraler Vorteil für Kommunen ist die hohe Versorgungssicherheit, die wir als regionaler Energieversorger bieten. Gleichzeitig profitieren sie von festen, regionalen Ansprechpartnern statt anonymer Hotline‑Strukturen – das schafft Nähe, Vertrauen und schnelle Lösungswege.
Viele Energie- und Infrastrukturthemen sind komplex. Deshalb entlasten wir Verwaltungen, indem wir Projekte bündeln, koordinieren und ganzheitlich aus einer Hand umsetzen. Mit uns haben Kommunen einen langfristigen, verlässlichen Partner an ihrer Seite.
Darüber hinaus unterstützen wir bei Förderprogrammen, der Projektentwicklung und mit technischer Expertise. Auch unser regionales Engagement, etwa durch Sponsoring oder Präsenz auf Stadtfesten und anderen Veranstaltungen, stärkt die partnerschaftliche Zusammenarbeit nachhaltig.
Nah dran an Menschen und Projekten: Was sind die Aufgaben eines Kommunalbetreuers?
David: Wir vertreten die enviaM-Gruppe gegenüber den Kommunen – immer mit dem Ziel, als positiver, verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden und die Städte und Gemeinden zu unterstützen. Gleichzeitig sind wir persönliche Ansprechpartner, häufig für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Zu unseren Aufgaben gehören die Koordination kommunaler Anliegen mit internen Fachbereichen, Begleitung kommunaler Energieprojekte, Beschwerdemanagement sowie eine langfristige Betreuung dieser Partnerschaften.

Zwischen Rathaus, Büro und Auto: Wie sieht der Alltag eines Kommunalbetreuers aus?
Reginald: Der Job ist vielseitig und selten verläuft ein Tag wie der andere. Einen typischen Ablauf gibt es kaum. Neben E-Mails, Gesprächsvor- und -nachbereitungen gibt es Termine im Rathaus, Abstimmungen mit internen Fachbereichen sowie Außentermine zu Themen wie kommunaler Wärmeplanung. David: Unsere Arbeit findet wirklich an vielen Orten statt – im Büro, im Auto, im Rathaus. Das macht den Job so abwechslungsreich.
Was macht euch am meisten Spaß – und wo liegen die Herausforderungen?
David: Wir gestalten die regionale Energiezukunft aktiv mit, haben direkten Kontakt zu Entscheidungsträgern und sehen sehr schnell Ergebnisse – gerade bei Projekten motiviert das enorm. Herausfordernd sind vor allem die komplexen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Außerdem treffen oft sehr unterschiedliche Interessen aufeinander – von Bürgern über Verwaltung bis zur Politik. Und trotz hoher Erwartungen arbeiten viele Kommunen mit begrenzten Budgets. Das macht es anspruchsvoll, aber auch spannend. Reginald: Es ist genau diese Kombination aus Anspruch, Verantwortung und Gestaltung, die den Job besonders macht.

Fazit: Energiedienstleister als Partner für die kommunale Zukunft
Die Einblicke von David und Reginald zeigen deutlich, wie vielfältig und bedeutend die Arbeit der Kommunalbetreuer ist – und wie wichtig starke Partnerschaften für die Energiewende in der Region bleiben. Zwischen gesetzlichen Anforderungen, neuen Technologien und den individuellen Bedürfnissen jeder Kommune gestalten sie tagtäglich die Energiezukunft aktiv mit.
Mit ihrem Engagement, ihrer Nähe zu den Kommunen und ihrer fachlichen Expertise sorgen sie dafür, dass Projekte ins Rollen kommen, Herausforderungen lösbar werden und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelingt. Genau das macht die kommunale Energiearbeit so wertvoll – heute und für die kommenden Jahre.
Alle Informationen zu unseren kommunalen Produkten und Dienstleistungen gibt es unter www.enviam-gruppe.de/kommunen.








