Abheben mit voller Unterstützung: Im Interview mit Skispringerin Emily
Talent braucht Förderung – besonders im Leistungssport. Deshalb setzen wir uns als enviaM-Gruppe für junge Nachwuchssportler in Ostdeutschland ein und unterstützen Vereine sowie Talente im Rahmen unserer Sponsoringfibel über das Projekt „Fit im Verein“. Unser Ziel: Kindern und Jugendlichen den Weg zu Spitzenergebnissen erleichtern – egal ob auf dem Fußballplatz, im Schwimmbecken oder auf der Sprungschanze. Die 18-jährige Skispringerin Emily Teubner trainiert am Olympiastützpunkt Oberhof und gehört zu den Nachwuchstalenten des Deutschen Skiverbandes. Im Interview erzählt sie, wie sie zum Skispringen kam, was sie antreibt und welchen Unterschied regionale Förderung für sie macht.
Hallo Emily, stell dich bitte kurz vor: Wer bist du, welche Sportart treibst du und was begeistert dich besonders an deinem Sport?
Emily: Mein Name ist Emily Teubner. Ich bin 18 Jahre alt, komme aus Halle und betreibe Skispringen als Leistungssportlerin am Olympiastützpunkt Oberhof. Ich gehöre zum Nachwuchskader des Deutschen Skiverbandes (DSV) und besuche derzeit die 12. Klasse.
Wie bist du zu deiner Sportart gekommen – und was motiviert dich bis heute, dranzubleiben?
Emily: Kurz vor meinem 9. Geburtstag habe ich an einem Schnuppertraining in der Heimat meines Vaters teilgenommen. Am nächsten Tag wurden in Sohland neue Schanzen eingeweiht, und ich durfte die K3-Schanze mit einem Weihesprung eröffnen sowie als Vorspringerin von der K14 starten. Beim Schnuppertraining war damals Jens Weißflog als Mentor vor Ort. Er riet meinem Vater, mich unbedingt weiter springen zu lassen, da ich gute Voraussetzungen mitbringe. Daraufhin meldete mein Vater mich gleich in der nächsten Woche beim nächstgelegenen Skisprungverein von Halle in Rothenburg an. Eigentlich wollte ich nie auf eine Sportschule gehen. Mein Trainer in Rothenburg meinte jedoch immer wieder, dass es schade sei, dass ich diesen Schritt nicht gewagt habe. Bei einem Wettkampf merkte ich dann, dass Skispringerinnen meines Alters, die bereits auf Sportschulen trainierten, auf einem ähnlichen Leistungsniveau waren wie ich. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich es versuchen wollte. Von da an musste alles sehr schnell gehen, denn das Schuljahr der 7. Klasse endete bereits in vier Wochen. Am Ende hat es geklappt, und ich konnte mit Beginn der 8. Klasse ins Sportinternat nach Oberhof wechseln.

Was macht dich als Sportlerin aus, und was gibt dir tagtäglich Power?
Emily: Mein Ehrgeiz und das klare Ziel, meine Skisprungtechnik kontinuierlich zu verbessern, treiben mich jeden Tag an. Das Motto ‚Höher, schneller, weiter‘ begleitet mich seitdem. Es motiviert mich, immer weiter zu springen und das Gefühl des Fliegens in der Luft noch länger genießen zu können.
Wie sieht ein typischer Trainings- oder Wettkampftag bei dir aus?
Emily: Mein Wochenplan ist ziemlich strukturiert. Montags habe ich Schule und eine Einheit Kraft- und Athletiktraining. Dienstags folgen zwei Einheiten Springen, mittwochs eine Einheit Schnellkraft/Athletik. Donnerstags stehen wieder zwei Sprungeinheiten an, und freitags habe ich eine Kraft-/Athletikeinheit, bevor ich nach Hause nach Halle fahre. Stehen Wettkämpfe an, reisen wir meist schon am Donnerstag von Oberhof zum Wettkampfort. Dort finden dann Trainingseinheiten und zwei Wettkämpfe statt, bevor die Rückreise am Samstag oder Sonntag spät am Abend erfolgt.

Was war bisher dein persönliches Highlight im Sport – und welche Ziele hast du für die aktuelle Saison und für die nächsten Jahre?
Emily: Mein größtes Highlight war der Sieg im Alpencup, verbunden mit meiner persönlichen Wettkampf-Bestweite von 105,5 Metern. Ich möchte an Inter-Continental-Cup-Wettkämpfen (ICOC) teilnehmen und die weiteren Wettbewerbe im Alpencup mit Top-Platzierungen abschließen. Weiterhin möchte ich mich für die Junioren-WM in Lillehammer im März 2026 qualifizieren.

Du wirst im Rahmen von ‚Fit im Verein‘ durch uns gefördert. Was bedeutet diese Unterstützung konkret für dich und wofür konntest du die Förderung einsetzen?
Emily: Skispringen sowie das Wohnen und Lernen an der Sportschule in Oberhof sind für meine Eltern mit hohen Kosten verbunden. Auch die vielen Fahrten zwischen Halle und Oberhof in den vergangenen Jahren waren zeitlich und finanziell sehr anspruchsvoll. Deshalb war es eine große Entlastung, einen verlässlichen Unterstützer an unserer Seite zu haben. Die Förderung haben wir für Materialanschaffungen, Hotelkosten bei Trainingslagern oder Wettkämpfen sowie für Fahrtkosten genutzt.
Warum sind solche regionalen Förderungen gerade im Nachwuchssport so wichtig?
Emily: Wenn aus einem Hobby mehr werden soll, brauchen Nachwuchssportler zusätzliche Unterstützung. Reisen zu größeren und bundesweiten Wettkämpfen verursachen hohe Kosten, und intensiveres Training bedeutet auch einen höheren Bedarf an Ausrüstung, da Schuhe, Anzüge und Ski schneller verschleißen. Diese Belastungen können weder Vereine noch Eltern allein tragen. Umso wertvoller sind regionale Förderer – besonders, wenn ihr Engagement über viele Jahre hinweg besteht.
Was gibt dir Energie, wenn es im Training oder Wettkampf mal nicht läuft?
Emily: Mich motiviert der Gedanke daran, warum ich diesen Sport liebe: das Gefühl des Fliegens, die Freude an jeder technischen Verbesserung und der Rückhalt und die Unterstützung meiner Familie. Das gibt mir Kraft, weiterzumachen und Rückschläge als Teil des Weges zu sehen.
In drei Worten: Die Partnerschaft zwischen dir und uns ist …
Emily: Verlässlich, wertvoll. motivierend.
Vielen Dank für deine spannenden Einblicke, liebe Emily! Wir wünschen dir weiterhin viel Power, Freude am Training und zahlreiche Erfolge auf der Sprungschanze.

So unterstützen wir Talente – nicht nur im Sport
Mit unserer Sponsoringfibel fördern wir Nachwuchstalente gezielt. So unterstützen wir sie sowohl im Sport als auch in Kunst, Musik und in sozialen Initiativen. 2025 haben wir über 1.000 Projekte in der Region unterstützt. Wer selbst ein Projekt umsetzen möchte, kann seinen Antrag jetzt ganz einfach online stellen. Vom Ausfüllen über die Jury-Entscheidung bis hin zur Auszahlung der Fördersumme – alles digital, transparent und unkompliziert. So entstehen Erlebnisse, die Talente fördern, Kreativität stärken und Gemeinschaft erlebbar machen.
Ein weiteres Highlight ist die Förderung von Zirkusprojekten an Grundschulen. Sie fördern Fantasie und Kreativität, stärken das Selbstbewusstsein und schweißen Kinder zu echten Teams zusammen. Weitere Informationen dazu findest du in diesem Blogartikel. Darüber hinaus engagieren sich auch unsere Kolleginnen und Kollegen ehrenamtlich in den sogenannten „Mitarbeiter vor Ort“-Projekten. Ob beim Aufräumen von Spielplätzen, bei Umweltaktionen oder bei sozialen Initiativen – ihr Einsatz verbindet Menschen und stärkt die Region auf vielfältige Weise. Klick dich hier rein!
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Hausbauserie, Teil 11: Fenster
Fenster sind weit mehr als Lichtquellen. Sie beeinflussen maßgeblich die Energieeffizienz eines Hauses. Über veraltete Modelle können bis zu 40 Prozent der Wärme verloren gehen. Moderne Fenster hingegen reduzieren diesen Verlust erheblich, senken Heizkosten und steigern den Wohnkomfort. Mit den aktuellen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ist ihre Bedeutung noch weitergewachsen: Neubauten müssen heute mindestens den Effizienzhaus-Standard EH55 erfüllen, perspektivisch sogar EH40. Jedes Bauteil muss daher seinen Beitrag zur Energieeinsparung leisten – Fenster eingeschlossen.
Der U-Wert als Qualitätsmerkmal
Bei der Auswahl neuer Fenster ist der U-Wert entscheidend. Er beschreibt, wie viel Wärme durch das gesamte Bauteil nach außen entweicht. Je niedriger dieser Wert, desto besser die Dämmung. Nach GEG darf der U-Wert für Fenster höchstens 1,3 W/m²K betragen, für Dachfenster 1,4 W/m²K. Wer Förderungen nutzen möchte, sollte auf noch bessere Werte achten: Für Zuschüsse sind Fenster mit einem U-Wert von höchstens 0,95 W/m²K erforderlich, Passivhausfenster liegen sogar bei 0,8 W/m²K. Wichtig ist, dass du den Gesamtwert des Fensters betrachtest, nicht nur den der Verglasung. Die Energieeffizienz eines Fensters ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Verglasung und Rahmen. Deshalb wird der U-Wert in Unterkategorien für die Fensterscheibe und für den Fensterrahmen unterteilt. Entscheidend ist aber in der Regel der U-Wert für das komplette Bauteil.

Verglasung und Rahmen – das perfekte Zusammenspiel
Moderne Fenster bestehen in der Regel aus zwei oder drei Glasscheiben. Dreifachverglasungen mit Edelgasfüllung und speziellen Beschichtungen sorgen für hervorragende Dämmung. Sie halten Wärme im Haus und lassen gleichzeitig Sonnenenergie herein. Auch der Rahmen spielt eine große Rolle: Materialien wie Kunststoff, Holz oder Holz-Alu beeinflussen die Wärmedämmung. Ein sauberer Übergang zwischen Glas und Rahmen verhindert Temperaturverluste, Wärmebrücken und Schwitzwasser – ein Detail, das oft unterschätzt wird.
Fachgerechter Einbau ist Pflicht
Selbst die besten Fenster verlieren ihre Wirkung, wenn sie nicht korrekt eingebaut werden. Zwischen Fenster und Mauerwerk muss ein dichtendes Thermoband liegen, Bauschaum erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr. Innen und außen sind zusätzliche Abdichtungen nötig, um Feuchtigkeit und Schimmel vorzubeugen. Fachbetriebe arbeiten nach dem RAL-Montagestandard, der Wärmebrücken minimiert und langfristige Schäden verhindert.

Förderungen nutzen und Kosten senken
Die Investition in hochwertige Fenster lohnt sich doppelt: Du sparst Energie und kannst staatliche Zuschüsse beantragen. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es bis zu 15 Prozent der Kosten zurück, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan sogar 20 Prozent. Alternativ kannst du einen Steuerbonus von bis zu 20 Prozent über drei Jahre geltend machen oder zinsgünstige Kredite der KfW nutzen. Wichtig ist, den Antrag vor Beginn der Arbeiten zu stellen und einen Fachbetrieb zu beauftragen.
Weitere Aspekte für Häuslebauer
Neben Dämmwerten spielen auch die Größe und Ausrichtung der Fenster eine Rolle. Große Südfenster können im Winter solare Wärmegewinne bringen, während Nordfenster eher klein gehalten werden sollten. Achte zudem auf den g-Wert, der angibt, wie viel Sonnenenergie ins Haus gelangt. Nach dem Fenstertausch ist eine kontrollierte Lüftung wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Fazit
Fenster sind eine langfristige Investition in Energieeffizienz und Wohnkomfort. Wer die aktuellen Standards einhält und Förderungen nutzt, spart nicht nur Heizkosten, sondern steigert auch den Wert seiner Immobilie und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.
Du willst mehr zum Thema Hausbau erfahren? Wir haben weitere Tipps für dich.
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Strom- und Gasanschluss
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MITNETZ STROM schließt größtes Datacenter im Netzgebiet an
Die Nachfrage nach Netzanschlüssen für Datacenter steigt stark an. Allein im Gebiet von MITNETZ STROM liegen aktuell 90 Anfragen mit einer Gesamtleistung von 16,8 Gigawatt vor. Neun Vorhaben mit rund 1,4 Gigawatt sind bereits verbindlich reserviert. Ein besonders großes Projekt entsteht in Lübbenau: Denn dort bauen wir das größte Datacenter im gesamten Netzgebiet und schließen es direkt an das Hochspannungsnetz an.
Spatenstich in Lübbenau
Am 17. November 2025 haben wir den Spatenstich gesetzt. Damit entsteht in Lübbenau auf dem 13 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Kraftwerks ein hochmodernes Rechenzentrum, das von der Schwarz Digits KG betrieben wird. Mit einem Investitionsvolumen von rund elf Milliarden Euro ist dies die größte Einzelinvestition der SCHWARZ Gruppe und zugleich der größte Einzelnetzanschluss der letzten Jahre bei MITNETZ STROM.
Abschließend erfolgt die Anbindung – in Zusammenarbeit mit Siemens Energy – an unser 110 kV Hochspannungsnetz. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Das Projekt verdeutlicht den Wandel von fossiler Energie hin zu grüner Digitalisierung. Mit einer Anschlussleistung von 200 Megawatt entsteht letztlich einer der leistungsfähigsten Standorte für digitale Infrastruktur in Deutschland. Der Betrieb erfolgt vollständig mit Grünstrom.

Entwicklung im Netzgebiet: Einspeisung und Bezug
Die starke Nachfrage nach Datacenter-Anschlüssen fällt in eine Zeit, in der unser Netz bereits enorm durch erneuerbare Energien geprägt ist. MITNETZ STROM, als Verteilnetzbetreiber der enviaM-Gruppe, betreut ein Netzgebiet von rund 29.500 Quadratkilometer. An diesem sind aktuell rund 170.000 erneuerbare Kundenanlagen angeschlossen. Darunter befinden sich 165.000 Photovoltaikanlagen und 44.000 Balkonkraftwerke. Zusammen ergibt das eine installierte Leistung, von rund 12 Gigawatt durch erneuerbare Energieanlagen.
Auf der Verbraucherseite sind bisher lediglich drei kleinere Datacenter mit Anschlussleistungen zwischen 1 und 40 Megawatt sowie rund 52.000 Batteriespeicher am Netz.
Die Richtung ist klar: Nach dem Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen steigt jetzt auch die Nachfrage durch große Abnehmer wie Datacenter und Batteriespeicher deutlich an.

Brandenburg als grünes Kraftwerk
Brandenburg nimmt eine Spitzenposition ein. 2024 lag der Anteil des durch das EEG vergüteten Stroms am Letztverbraucherabsatz bei 291 Prozent. Deutschlandweit sind es im Schnitt 59 Prozent.
Unser Netz ist damit insbesondere in Brandenburg bereits eine Art 'grünes Kraftwerk'. Ostdeutschland kann damit zum Motor für potenzielle Wirtschaftsansiedlungen werden, die diesen Strom benötigen und vor Ort nutzen wollen. Der Spatenstich des Datacenters in Lübbenau sendet ein starkes Signal auch an andere Unternehmen, diesen Schatz zu erkennen und zu heben.
Regionale Wertschöpfung
Das Projekt bedeutet sowohl für uns bei MITNETZ STROM als auch für die Region Südbrandenburg eine hohe Wertschöpfung. Dementsprechend setzen wir die Bauarbeiten gemeinsam mit regionalen Firmen um: vom Tiefbau über die Verlegung von mehr als 3.000 Metern Kabel bis hin zum Bau der Kabelführungsportale. Somit profitieren lokale Handwerksbetriebe unmittelbar von den Aufträgen und ein großer Teil der Investitionssumme bleibt in der Region.
Zusätzlich stärkt die nachhaltige Entwicklung die Region. Denn das ehemalige Kraftwerksgelände wurde zurückgebaut und Materialien wie Beton, Stahl und Holz recycelt. Ergänzend sorgen eigene Photovoltaikflächen auf dem Campus für zusätzlichen grünen Strom.
Unser Fazit: Das Datacenter in Lübbenau verbindet zwei zentrale Zukunftsthemen: grüne Energie und digitale Infrastruktur. Es zeigt, wie Energiewende und digitale Transformation Hand in Hand gehen.
Wolltest du schon immer mal wissen, wie viel Strom das Internet verbraucht? Dann lies dir hier unseren Artikel zu diesem Thema durch. Auch envia TEL betreigt eigene Datacenter. Details dazu erfährst du in diesem Blogbeitrag.
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SDG-Ziele – und warum sie so wichtig sind
Stell dir vor, du wachst morgens auf und die Welt ist ein bisschen gerechter, grüner und friedlicher. Klingt utopisch? Vielleicht. Aber genau diese Vision steckt hinter den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. 17 Ziele, die zeigen, wie wir gemeinsam die großen Herausforderungen unserer Zeit – von Klimawandel über Armut bis hin zu Ungleichheit – meistern können.
Gemeinsam für eine bessere Welt
Unsere Welt steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Armut, Hunger, Ungleichheit, Umweltzerstörung prägen den Alltag vieler Menschen. Kein Land kann diese Probleme allein lösen. Deshalb haben sich 193 Staaten zusammengetan, um einen gemeinsamen Fahrplan für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Aus diesem Zusammenschluss entstanden die 17 SDGs, die als globaler Kompass zeigen, wie wir die großen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam angehen können.
Diese Ziele beziehen sich auf alle Lebensbereiche: Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Governance. Sie sollen sicherstellen, dass alle Menschen gut leben können – und zwar dauerhaft. Sie gehen weit über Klima- oder Wirtschaftsthemen hinaus und berücksichtigen das große Ganze: Menschenrechte, Bildung, Gesundheit, Frieden und Gerechtigkeit sowie Chancengleichheit.

Wie die enviaM-Gruppe die SDG-Ziele umsetzt
Die SDGs sind für uns als enviaM-Gruppe nicht nur ein theoretisches Konzept, sondern ein klarer Handlungsauftrag. Nachhaltigkeit beginnt bei jedem Einzelnen und ist fest in unserer ESG-Strategie (Environment, Social, Governance) verankert. Wir haben die SDGs analysiert und priorisiert: Wo können wir den größten Beitrag leisten?
- Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3)
Mit Vision Zero wollen wir sicherstellen, dass alle Mitarbeiter gesund und sicher nach Hause gehen. Dazu gehören eine Ersthelferquote von 100 Prozent, eine gelebte Caring Culture und vielfältige Gesundheitsangebote. - hochwertige Bildung (SDG 4)
Wir fördern Bildung intern und extern durch nachhaltiges Engagement in Kitas, Schulen und Hochschulen. Projekte wie „Natur zum Anfassen“ brachten bereits über 46.000 Kindern Flora und Fauna näher. Zusätzlich bieten wir umfangreiche Weiterbildungsangebote für unsere Mitarbeiter an. - Geschlechtergleichheit (SDG 5)
Geschlechtergleichheit leben wir durch Initiativen wie unseren internen Diversity Circle sowie unser Frauennetzwerk mit über 300 Mitgliedern. Der Frauenanteil in der enviaM-Gruppe liegt bei 35 Prozent.

- bezahlbare und saubere Energie (SDG 7)
Die enviaM-Gruppe treibt den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran. In unserem Netzgebiet sind bereits über 12.000 Megawatt installiert, und jährlich kommen rund 2,3 Gigawatt hinzu. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden nachhaltige Produkte wie Solaranlagen, Wärmepumpen und Wallboxen an und entwickeln Dekarbonisierungslösungen für Kommunen und Unternehmen, um die Energiewende aktiv zu unterstützen. - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8)
Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften ist für uns selbstverständlich. 93 Prozent unserer Investitionen entsprechen den Kriterien der EU-Taxonomie, was unsere langfristig orientierte, ökonomische und gleichzeitig nachhaltige Strategie unterstreicht. - weniger Ungleichheiten (SDG 10)
Diversität und Gleichbehandlung sind feste Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Initiativen wie der Diversity Circle und die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt fördern respektvolles Miteinander. Unser Lieferantenkodex sichert Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen und Mitarbeitende aus 29 Nationen bringen vielfältige Perspektiven in die enviaM-Gruppe ein.

- nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11)
Wir unterstützen aktiv die kommunale Wärmewende in unserer Region und tragen so zur lokalen Wertschöpfung bei. Im Jahr 2024 betrug diese rund 2 Milliarden Euro, wodurch etwa 19.000 Arbeitsplätze gesichert werden konnten.
Außerdem engagieren wir uns nachhaltig: 95 ehrenamtliche Projekte von Mitarbeitern wurden in 2024 umgesetzt sowie über 9.000 Bäume im Versorgungsgebiet gepflanzt. - nachhaltiger Konsum und Produktion (SDG 12)
Wir achten auf ressourcenschonende Prozesse. An 23 Verwaltungsstandorten wurden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 1.300 Kilowatt-Peak installiert. Außerdem wählen wir unsere Lieferanten nach hohen ESG-Standards aus, um nachhaltiges Wirtschaften entlang der gesamten Lieferkette zu gewährleisten. - Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13)
Beim Klimaschutz setzen wir auf den Ausbau Erneuerbarer Energien und den Ersatz fossiler Energieträger für Kunden, Kommunen und an unseren eigenen Standorten. Im Jahr 2024 konnten wir durch den Anschluss erneuerbarer Energien, Smart Meter, kundenbezogene Grünstromnachfrage sowie die Wärme- und Stromerzeugung aus Biomasse, Wind und Sonne über 12 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Zusätzlich pflegen wir ein ökologisches Trassenmanagement auf 760 Hektar Fläche unter Hochspannungsleitungen, um Flora und Fauna in unserem Versorgungsgebiet zu schützen.

Fazit: Die SDGs sind für uns ein praktischer Leitfaden für Entscheidungen, Investitionen und Innovationen. Schritt für Schritt tragen wir dazu bei, dass die Vision einer gerechteren, grüneren und friedlicheren Welt Realität wird.
Mehr zum Thema Diversität in der enviaM-Gruppe erzählt Diversity-Managerin Renate in diesem Beitrag. Und ESG-Manager Felix gibt hier einen Einblick, wie wir eine nachhaltige Energiezukunft gestalten.
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Was ändert sich für Strom- und Gaskunden 2026?
Nach Jahren mit schwankenden Energiepreisen bringt 2026 einige spürbare Veränderungen für dich als Strom- und Gaskunde. Die Bundesregierung hat mehrere Maßnahmen beschlossen, um Haushalte und Unternehmen langfristig zu entlasten und den Energiemarkt moderner und transparenter zu gestalten. Doch was genau ändert sich, und was bedeutet das konkret für dich?
Sinkende Kosten beim Strom: Netzentgelte und Stromsteuer
Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft die Strom-Netzentgelte: Ab 2026 beteiligt sich der Bund dauerhaft mit mehreren Milliarden Euro an den Kosten der Übertragungsnetze. Ziel ist es, die Netzentgelte zu stabilisieren und langfristig zu senken. Da sie einen erheblichen Anteil am Strompreis ausmachen, kannst du dadurch mit niedrigeren oder zumindest stabileren Stromkosten rechnen.

Zusätzlich bleibt die reduzierte Stromsteuer dauerhaft bestehen. Ursprünglich war diese Maßnahme zeitlich begrenzt, doch sie wird nun langfristig fortgeführt. Besonders energieintensive Betriebe profitieren davon, mittel- bis langfristig kann sich das aber auch positiv auf die allgemeinen Strompreise auswirken.
enviaM-Tipp
Ob und in welchem Umfang diese Entlastungen tatsächlich bei dir ankommen, hängt von deinem Stromanbieter ab. Ein regelmäßiger Tarifvergleich lohnt sich also weiterhin.
Entlastung beim Gas: Wegfall der Gasspeicherumlage
Für Gaskunden ist 2026 vor allem der Wegfall der Gasspeicherumlage relevant. Diese Umlage wurde eingeführt, um die Kosten für das Befüllen der Gasspeicher in der Energiekrise abzusichern. Ab dem 1. Januar 2026 entfällt sie vollständig.
Das bedeutet: Dein Gaspreis sinkt rechnerisch um den Betrag der Umlage. Gleichzeitig steigen allerdings in vielen Regionen die Gas-Netzentgelte, weil Netzbetreiber in Ausbau und Sicherheit investieren müssen. Wie stark sich der Wegfall der Umlage tatsächlich auf deine Gasrechnung auswirkt, hängt daher von deiner Region ab.
Mehr Flexibilität: Energy Sharing – Strom gemeinsam nutzen
2026 kommt mit Energy Sharing ein neues Modell, wie du Strom gemeinsam mit anderen nutzen kannst. Solarstrom musst du nicht mehr nur selbst verbrauchen oder ins Netz einspeisen – sondern: Du kannst ihn direkt mit Nachbarn teilen.
Das Modell basiert auf einer europäischen Richtlinie und einer geplanten Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (§ 42c EnWG). Energy Sharing ermöglicht die gemeinschaftliche Nutzung von lokal erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien – auch über das öffentliche Netz hinweg. Stromerzeuger und Verbraucher an unterschiedlichen Standorten können so Strom teilen.

Ab 1. Juni 2026 sollen die Hürden für Energy Sharing deutlich niedriger sein. Eine gesetzliche Neuregelung erlaubt den Austausch von Strom in der Nachbarschaft und befreit Betreiber von Solaranlagen von vielen Pflichten klassischer Energielieferanten. So kannst du deinen überschüssigen Solarstrom unbürokratisch an Nachbarn weitergeben, ohne als Stromlieferant auftreten zu müssen.
Das Modell ersetzt aber nicht die vollständige Stromversorgung, sondern ergänzt sie: Du beziehst weiterhin deinen Grundstrom von einem regulären Anbieter und nutzt zusätzlich den lokal geteilten Strom aus erneuerbaren Energien, wann immer er verfügbar ist.
Vorteile von Energy Sharing
• höherer Eigenverbrauch von lokal erzeugtem Solarstrom
• Kostenvorteile, weil Strom direkt vor Ort genutzt wird, statt teuer eingekauft zu werden.
• Stärkung der Energiewende, weil mehr erneuerbarer Strom genutzt wird.
Wichtige Bedingungen:
- Energy Sharing ist an lokale Netze gebunden und setzt eine digitale Messinfrastruktur (z. B. Smart Meter) voraus, damit Erzeugung und Verbrauch korrekt zugeordnet werden können:
- Gesetzliche Details zur Abrechnung und zu möglichen Vorteilen bei Netzentgelten oder Steuern sind noch in der Umsetzung:
Wenn du selbst Strom erzeugst oder dies planst, lohnt es sich zu prüfen, ob eine Beteiligung an einer Energiegemeinschaft wirtschaftlich sinnvoll ist.
Anbieterwechsel wird einfacher und schneller
Bereits in den Vorjahren angestoßen, setzt sich 2026 der Trend zu einem schnelleren Stromanbieterwechsel fort. Technisch ist ein Wechsel inzwischen innerhalb von 24 Stunden möglich. Das erhöht den Wettbewerbsdruck auf die Anbieter und macht es dir leichter, auf günstige Tarife zu reagieren.
Für dich bedeutet das:
- weniger bürokratischen Aufwand
- schnellere Reaktion auf Preissenkungen
- mehr Transparenz im Markt
Was solltest du jetzt tun? Auch wenn 2026 einige Entlastungen bringt, erfolgt eine automatische Preissenkung nicht. Bleib aktiv!
enviaM-Tipp
• Vergleiche regelmäßig Tarife, besonders bei Vertragsverlängerungen.
• Prüfe Preisanpassungsschreiben genau.
• Beachte regionale Unterschiede bei Netzentgelten.
• Prüfe die Teilnahme an Energiegemeinschaften.
• Ziehe Smart Meter und dynamische Tarife als langfristige Option in Betracht.
Stärkere Beteiligung der Kommunen am Ausbau erneuerbarer Energien
Beim Ausbau erneuerbarer Energien gibt es ebenfalls eine wichtige Neuerung: Kommunen werden künftig finanziell verbindlich beteiligt, wenn Windenergie- oder Photovoltaik-Freiflächenanlagen in ihrem Gebiet entstehen. Ziel dieser Regelung ist es, die Akzeptanz vor Ort zu erhöhen und den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen.

Während Zahlungen an Kommunen bislang nur freiwillig nach § 6 EEG möglich waren, gelten nun in allen Bundesländern unseres Netzgebietes entsprechende Landesgesetze. Damit wird die finanzielle Beteiligung der Kommunen verpflichtend.
Für dich als Kundin oder Kunde bedeutet das vor allem: Der Ausbau von Wind- und Solarenergie verläuft künftig reibungsloser, weil Kommunen direkt profitieren. Das schafft bessere Rahmenbedingungen für mehr erneuerbaren Strom vor Ort und stärkt eine sichere und nachhaltige Energieversorgung.
Neuer CO₂-Preis: Start des EU-Emissionshandels II
Auch beim CO₂-Preis ändert sich ab 2026 das System. Der bislang national festgelegte CO₂-Preis wird schrittweise durch den europäischen Emissionshandel ersetzt. Der Preis für CO₂ ergibt sich künftig nicht mehr aus einer festen Vorgabe der Bundesregierung, sondern aus Angebot und Nachfrage am Markt.
Für 2026 ist eine Preisspanne von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂ vorgesehen. Wo sich der Preis konkret einpendelt, entscheidet der Handel mit CO₂-Zertifikaten. Unternehmen, die mit Brennstoffen handeln, müssen diese Zertifikate ersteigern. Voraussichtlich ab Juli 2026 finden dafür wöchentliche Auktionen an der Leipziger Energiebörse statt. Erst daraus ergibt sich der tatsächlich geltende CO₂-Preis – weshalb heute noch schwer abzuschätzen ist, wie stark sich die Kosten am Ende entwickeln.
Wichtig für dich: Steigende CO₂-Preise führen nicht automatisch zu höheren Heizkosten. Zwar nimmt der CO₂-Preis zu, gleichzeitig entfällt aber die Gasspeicherumlage. Zudem haben wir bei MITGAS die Gaspreise bereits zum Jahresbeginn gesenkt. Ob und wie sich diese Faktoren auf deine persönliche Rechnung auswirken, hängt wie immer von mehreren Komponenten ab.
Fazit: 2026 bringt für dich mehrere positive Neuerungen: geringere Umlagen, stabilere Netzentgelte, mehr Flexibilität und neue Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen Energienutzung. Dennoch gilt: Wer sparen will, sollte den eigenen Tarif im Blick behalten und die neuen Optionen aktiv nutzen. Der Energiemarkt wird verbraucherfreundlicher – ganz ohne Eigeninitiative geht es aber auch 2026 nicht.
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Wärme neu gedacht: Vetschau auf dem Weg zur klimafreundlichen Versorgung
Wo früher Bagger die Lausitzer Erde aufrissen, entstehen heute Seenlandschaften – und mit ihnen neue Fragen: Wie gelingt eine zukunftsfähige Wärmeversorgung ohne Kohle? Auch die Stadt Vetschau im Spreewald steht vor dieser Herausforderung. Jahrzehntelang wurde hier Braunkohle zur Wärmeerzeugung genutzt – ein Energieträger, der zwar zuverlässig, aber auch besonders CO₂-intensiv ist. Nun stellt sich die Stadt neu auf: Mit Unterstützung von enviaM und envia THERM wird die kommunale Wärmeplanung aktiv vorangetrieben.
Ein starkes Netzwerk für die Wärmewende
Seit Ende 2024 arbeitet Vetschau an einem umfassenden Wärmeplan. Ziel ist es, die Wärmeversorgung bis spätestens 2045 klimaneutral zu gestalten. Dabei wird nicht nur der Status quo analysiert, sondern auch das Potenzial für erneuerbare Energien systematisch erfasst. Ein zentraler Partner auf diesem Weg ist envia THERM. Seit Mitte der 1990er Jahre betreibt das Unternehmen das Fernwärmenetz in Vetschau – zuverlässig und im engen Austausch mit der Stadtverwaltung. Diese langjährige Zusammenarbeit bildet nun die Basis für den nächsten Schritt: die Transformation des bestehenden Heizwerks und die Umstellung auf erneuerbare Energien. Denn envia THERM hat sich dazu entschieden, das vorhandene Heizwerk umzubauen. Die Entscheidung fiel hierbei auf eine Lösung, die perfekt zur Region passt – und aus Mitteln der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) gefördert wird.

Holz aus der Region – Wärme mit Zukunft
Die neue Wärmequelle ist so naheliegend wie nachhaltig: Holzhackschnitzel aus den umliegenden Wäldern. Die Region verfügt über ausreichend Waldflächen und lokale Lieferanten, sodass Transportwege kurz und die Versorgung gesichert sind. Die Holzhackschnitzel, die als Reststoffe aus der regionalen Forstwirtschaft stammen, sollen künftig die Grundlast im Fernwärmenetz abdecken und den bisherigen Brennstoff – Braunkohlenstaub – vollständig ersetzen.
Der Umbau des Heizwerks ist bereits in vollem Gange. Der alte Kessel wird zurückgebaut, Platz geschaffen für moderne Technik. Ein neues Schubbodenlager entsteht, in dem die Holzhackschnitzel trocken gelagert und anschließend automatisiert in den Brennraum gefördert werden. Die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen ist nach aktuellem Planungsstand im Jahr 2026 vorgesehen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der – bei nachhaltiger Bewirtschaftung – CO₂-neutral genutzt werden kann. In Vetschau können so rund 4.000 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.
Wärmewende als Gemeinschaftsaufgabe
Die Transformation in Vetschau steht beispielhaft für eine kommunale Wärmeplanung, in der regionale Ressourcen und starke Partnerschaften zusammenwirken. Denn die Wärmewende kann nur gemeinsam gelingen – mit Mut zur Veränderung, einem klaren Plan und dem Willen, Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze.

Wie Deutschland zukünftig heizt, erfährst du in diesem Beitrag. Zu envia THERM als Partner für nachhaltige Energie kannst du dich hier informieren.
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Heizung ganz einfach mieten
Eine alte Heizung durch ein modernes, effizientes Modell zu ersetzen, spart Energie, senkt Heizkosten und sorgt für mehr Komfort. Doch die Anschaffung kostet oft richtig viel Geld. Genau hier kommen Mietheizungen ins Spiel: Statt einmalig mehrere tausend Euro zu zahlen, kannst du deine neue Heizung einfach monatlich mieten.
Deine Vorteile auf einem Blick
Wenn du deine Heizung mietest, zahlst du jeden Monat einen festen Betrag. So bleibt dein Budget planbar. Nur den Brennstoff, also Gas oder Strom, zahlst du zusätzlich. Alles andere übernehmen wir:
- Wartung, Instandhaltung und Schornsteinfeger sind schon im Preis enthalten.
- Ein Fachmann prüft einmal im Jahr, ob alles reibungslos läuft.
- Unser 24-Stunden-Notdienst hilft dir sofort, wenn etwas nicht funktioniert.

Wir unterstützen dich bei der Planung und übernehmen Beratung, Organisation sowie Installation. Dabei setzten wir ausschließlich auf moderne, effiziente Markengeräte. Und wenn du lieber mit deiner vertrauten Fachfirma zusammenarbeiten möchtest, ist das natürlich ebenfalls möglich.
Förderungen und gesetzliche Vorgaben
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt seit 2024 vor, dass neue Heizungen in Neubauten zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Unsere Mietlösungen erfüllen diese Vorgaben selbstverständlich.
Auch bei staatlichen Förderungen bist du abgesichert. Zwar gehen die Zuschüsse an uns als Vermieter, doch wir kalkulieren unsere Mietpreise auf Basis der aktuellen Förderlandschaft. So profitierst du indirekt von günstigen Konditionen und bleibst gesetzeskonform.

So läuft der Wechsel ab
Der Weg zu deiner neuen Heizung ist ganz einfach:
- Online starten: Über unseren Heizungsfinder wählst du zwischen Wärmepumpe, Gas- oder Hybridlösung.
- Beratung & Angebot: Wir finden gemeinsam die passende Lösung für dein Zuhause und erstellen dir ein transparentes und unverbindliches Angebot.
- Installation: Unsere Fachpartner übernehmen für dich Planung und Einbau.
- Inbetriebnahme & Service: Nach dem Einbau laufen die Wartung und Instandhaltung automatisch.
- Immer für dich da: Bei Problemen steht dir unser 24-Stunden-Notdienst zur Seite.
Nach der Vertragslaufzeit
Nach rund 10 Jahren Laufzeit entscheidest du selbst: Du kannst deinen Vertrag verlängern und die Heizung einfach weiter nutzen oder wir demontieren und entsorgen die Anlage.
Du hast aber ebenso die Möglichkeit, die Anlage zu einem fairen Sachpreis zu übernehmen. Denn durch die bisherige Nutzung ist die Heizung dann günstiger als ein Neugerät, und du sparst dir die Montagekosten einer neuen Anlage.

Für wen lohnt sich das?
Unsere Mietheizungen sind ideal, wenn du…
- deine alte Heizung ersetzen möchtest, aber die hohen Anschaffungskosten scheust.
- dein Zuhause sanierst und gleich effizienter machen möchtest.
- als Vermieter eine moderne Heizlösung suchst, ohne dich um Wartung kümmern zu müssen.
- oder einfach ein Rundum-sorglos-Paket mit planbaren Kosten bevorzugst.
Egal, ob Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Mehrfamilienobjekt; egal ob Brennwerttherme oder Wärmepumpe – wir finden die passende Lösung für dich.
FAQ
Umzug? Kein Problem. Der Vertrag lässt sich einfach übertragen oder wir bauen die Anlage ab.
Defekt? Unser 24h-Notdienst kümmert sich sofort. Ersatzteile und Reparatur sind inklusive.
Vorzeitige Kündigung? Auch das ist nach individueller Absprache möglich.
Kosten? Das hängt von der Art deiner Anlage ab. Gas-Brennwertthermen starten ab 129 Euro pro Monat, Wärmepumpen ab 299 Euro.
Dein Rundum-sorglos-Paket
Mit einer Mietheizung von enviaM bekommst du Planung, Installation, Wartung und Service aus einer Hand. Deine monatliche Rate bleibt gleich und die laufenden Kosten sind transparent.
Neugierig geworden? Dann teste einfach unseren Heizungsfinder auf waerme.enviam.de und finde heraus, welche Lösung zu deinem Zuhause passt. Wenn du möchtest, beraten wir dich kostenfrei und persönlich.
Welches Heizungssystem das Richtige für dich ist, erfährst du in diesem Beitrag. Vielleicht eine Pelletheizung?











