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Hand hält ein grünes Blatt gegen hellen Himmel, Sonnenlicht scheint durch das Blatt und erzeugt einen Lichtstern. Hand hält ein grünes Blatt gegen hellen Himmel, Sonnenlicht scheint durch das Blatt und erzeugt einen Lichtstern.

Klimafreundlicher Konsum: Wie du wirklich etwas bewegst

Klimafreundlicher Konsum klingt für viele erst einmal nach Verzicht, komplizierten Regeln oder teuren Bio-Läden. Doch in Wahrheit steckt etwas ganz anderes dahinter: Bewusste Entscheidungen, die du jeden Tag triffst. Dein Konsum beeinflusst, wie Ressourcen genutzt werden, wieviel CO₂ entsteht und wie fair Produkte hergestellt werden. Die gute Nachricht: Schon kleine Veränderungen haben Wirkung. Wir zeigen dir in diesem Blogbeitrag, wie du das einfach und bequem in deinem Alltag umsetzen kannst?

Was bedeutet klimafreundlicher Konsum eigentlich?

Klimafreundlicher Konsum beschreibt alle Kauf- und Nutzungsentscheidungen, die Umwelt und Klima möglichst wenig belasten. Dazu gehören Produkte mit geringem CO₂-Ausstoß, langlebige Materialien, faire Herstellung und ein bewusster Umgang mit Ressourcen. Es geht nicht darum, perfekt zu leben – sondern Schritt für Schritt bessere Entscheidungen zu treffen.
Wenn du weniger neu kaufst, regional einkaufst oder Dinge länger nutzt, sinkt der Energieverbrauch. Gleichzeitig verringerst du Müll und unterstützt nachhaltige Strukturen. Dein Kaufverhalten wirkt also weit über den Kassenzettel hinaus.

Einkauf auf dem Wochenmarkt

Klimafreundlicher Konsum als politisches Ziel

Auch auf politischer Ebene spielt nachhaltiger Konsum eine große Rolle. Die Bundesregierung hat bereits 2016 das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum verabschiedet. 2021 folgte eine Erweiterung mit konkreteren Maßnahmen. Ziel ist es, klimafreundliche Entscheidungen im Alltag einfacher zu machen – zum Beispiel beim Einkaufen, Wohnen oder Reisen.

Das Programm orientiert sich an der Agenda 2030 und umfasst sechs zentrale Lebensbereiche:

  • Mobilität
  • Ernährung
  • Wohnen
  • Arbeiten
  • Bekleidung
  • Freizeit

Hilfreich sind dafür besonders Umweltzeichen wie der Blaue Engel oder das EU-Bio-Siegel. Sie helfen dir, im Alltag schneller nachhaltige Produkte zu erkennen. Gerade beim Einkaufen fehlt oft die Zeit, Produktionsbedingungen oder Inhaltsstoffe genau zu prüfen. Umweltzeichen übernehmen diese Arbeit für dich.

Blauer Engel

Der Blaue Engel kennzeichnet Produkte, die im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen besonders umwelt- und gesundheitsfreundlich sind. Er betrachtet den gesamten Lebenszyklus eines Produkts – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Du findest ihn zum Beispiel auf Recyclingpapier, Möbeln oder Reinigungsmitteln.

EU-Bio-Siegel

Das EU-Bio-Siegel zeigt dir, dass Lebensmittel aus ökologischem Landbau stammen. Es steht für weniger Pestizide, strengere Tierhaltungsregeln und einen besseren Schutz von Böden und Wasser.

Umweltzeichen ersetzen keinen bewussten Konsum, sie machen nachhaltige Entscheidungen aber deutlich einfacher.

Alltagssituationen, in denen du aktiv werden kannst

Lebensmittel bewusst wählen

Beim Thema Ernährung liegt enormes Potenzial. Wir kaufen unnötig viel, wenn beispielsweise Lebensmittel im Angebot sind. Durch die ständige Verfügbarkeit ist uns der Bezug zu einer gesunden Menge verloren gegangen. Die sogenannte 54321-Methode hilft dir beim Einkauf. So sollte ein gesunder Einkaufswagen in etwa aussehen:

  • 5 Obstsorten
  • 4 Gemüsesorten
  • 3 Proteinquellen
  • 2 Kohlenhydrate
  • 1 bewusste Ausnahme

So entsteht automatisch eine klimafreundlichere Auswahl.

Gleichzeitig wirkt nachhaltige Ernährung positiv auf deine Gesundheit und etabliert sich zunehmend als ökologisches Gesamtkonzept. Wichtig bleibt auch der Umgang mit Lebensmitteln. Plane deine Einkäufe, nutze Reste kreativ und reduziere Lebensmittelmüll.
Apps wie Too Good To Go oder Rettertüten aus dem Supermarkt helfen dir dabei, überschüssige Lebensmittel zu retten und bares Geld zu sparen.

Mehr Infos findest du beim Bundeszentrum für Ernährung:
www.bzfe.de/ernaehrung-und-klimaschutz

Kleidung: Weniger ist mehr

Fast Fashion belastet Umwelt und Menschen massiv. Klimafreundlicher Konsum bedeutet hier: Qualität statt Quantität. Achte auf langlebige Materialien, faire Produktion und zeitlose Schnitte. Überlege vor jedem Kauf, ob du das Kleidungsstück wirklich brauchst.
Die 1-Monatsregel trendet gerade auf Social Media. Hier stellen Nutzer eine Liste zusammen, sobald sie einen Kaufimpuls verspüren. Nach einem Monat schauen sie sich die Produkte auf der Liste wieder an und entscheiden mit emotionalem Abstand. Häufig fällt dann auf, dass sie keinen wirklichen Nutzen dafür haben.
Secondhand-Plattformen wie Vinted bieten tolle Alternativen zu Neuware. Du verlängerst damit den Lebenszyklus von Kleidung und sparst Ressourcen. Gleichzeitig wächst das Angebot an nachhaltigen Geschäftsmodellen, die Umweltbelastungen und Risiken in der Textilproduktion senken.

Tauschen statt Kaufen, Kleidertausch

Laut Focus.de werden jährlich 260.000 Tonnen Kleidung entsorgt. Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche etwa 4,7 Kilogramm Kleidung pro Jahr weg. Das entspricht ungefähr 60 getragenen T Shirts, die oft noch funktionsfähig wären. Mehr Infos findest du hier: www.focus.de

Mobilität: Jeder Weg zählt

Mobilität verursacht einen großen Teil der CO₂-Emissionen. Aus diesem Grund kannst du viel bewirken, wenn du kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegst. Ebenso reduziert Carsharing die Anzahl privater Autos. Darüber hinaus helfen Elektroautos Emissionen zu senken – besonders bei Ökostrom.

enviaM-Tipp

Nutzer unser Carsharing-Angebot für E-Autos in Markkleeberg, Taucha und Halle. Mit unseren eQars bist du flexibel, bequem und umweltfreundlich unterwegs.

eQar, Carsharing von enviaM

Wenn möglich, verzichte auf Flugreisen oder ersetze sie durch Bahnfahrten. Des Weiteren sparen mobiles Arbeiten und Homeoffice zusätzlich Verkehr und Energie. Eine gut vernetzte, klimafreundliche Mobilität macht nachhaltige Entscheidungen leichter.

Wohnen: Klimaschutz beginnt zu Hause

Klimafreundliches Wohnen heißt nicht automatisch kleiner wohnen, sondern bewusster. Spare Energie, reduziere Müll und nutze langlebige Haushaltsgüter. Ebenfalls sind Gemeinschaftswohnformen von Vorteil, denn sie teilen Ressourcen und senken den Verbrauch pro Person.

Probiere Neues aus: So bietet im Urlaub der Wohnungstausch eine nachhaltige Alternative zu Hotels. Hier gibt es verschiedene Plattformen, auf denen du dich zum Tauschen vernetzen kannst. Das spart Geld und eröffnet neue Perspektiven.

Freizeit und Reisen: Erholung mit Verantwortung

Urlaub muss auch einmal sein, aber Flüge belasten das Klima stark. Wer Urlaub in der Region macht, bewegt sich am besten mit Zug, Bus oder Fahrrad.

Skandinavien mit dem Zug, Kind schaut aus Zugfenster

Bei längeren Reisen hingegen kannst du deine Treibhausgasemissionen kompensieren, in dem du beispielsweise in zertifizierte Klimaschutzprojekte investierst.

Auch im Alltag gibt es klimafreundliche Alternativen: Wochenendtrips mit der Bahn, Wandern oder Ferien auf einem Bio-Bauernhof. Bei Unterkünften achte auf nachhaltige Hotels, die Energie sparen und regional einkaufen.

Die Pyramide des nachhaltigen Konsums

Die Pyramide des nachhaltigen Konsums hilft dir, bewusste Entscheidungen zu treffen, indem sie dir zeigt, welche Optionen das Klima am wenigsten belasten. Von unten nach oben steigt der Ressourcenverbrauch. Deshalb lohnt es sich, immer zuerst die unteren Stufen zu prüfen:

  • Nutze, was du hast: Die klimafreundlichste Entscheidung ist, Dinge weiter zu nutzen, die bereits vorhanden sind. Beispiel: Du trägst deine Jacke mehrere Jahre.
  • Leihen: Leihen spart Ressourcen, weil Produkte von mehreren Menschen genutzt werden. Beispiel: Du leihst dir eine Bohrmaschine von deinem Nachbarn, anstatt sie selbst zu kaufen.
  • Tauschen: Tauschen hält Produkte im Kreislauf und vermeidet Neuanschaffungen. Beispiel: Du tauschst Kleidung mit Freunden und bekommst ein neues Lieblingsstück.
  • Gebraucht kaufen: Secondhand verlängert die Lebensdauer von Produkten und reduziert CO₂-Emissionen. Beispiel: Du kaufst ein gebrauchtes Fahrrad.
  • Selbermachen: Selbermachen reduziert Verpackung, Transportwege und Industrieproduktion. Beispiel: Du kochst dein Mittagessen selbst, anstatt Fertiggerichte zu kaufen.
  • Kaufen: Wenn ein Kauf nötig ist, zählt eine bewusste Entscheidung für nachhaltige bzw. sparsame Produkte. Beispiel: Du kaufst ein langlebiges T-Shirt aus Bio-Baumwolle mit Umweltzeichen oder eine Waschmaschine mit hoher Energieeffizienz.

Fazit: Dein Konsum hat Macht

Klimafreundlicher Konsum beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit Aufmerksamkeit. Denn jeder Einkauf, jede Entscheidung und jede Gewohnheit zählen. Schließlich gestaltest du mit deinem Alltag aktiv eine nachhaltigere Zukunft – Schritt für Schritt, ganz ohne Druck.

Im Blogbeitrag „Tauschen statt kaufen“ geben wir noch mehr Tipps, wie du deinen Alltag nachhaltiger und kostengünstiger gestalten kannst. Wenn wir bewusste Entscheidungen treffen und zum Beispiel regionale und saisonale Waren konsumieren, helfen wir Graue Energie zu sparen. Und all dies trägt zur Reduzierung unseres CO₂-Fußabdruckes bei.

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Doppelt hält besser: Hinter den Kulissen unseres „Digitalen Zwillings“ mit Konstantin

Virtuell, realitätsnah, zukunftsweisend: Seit einigen Jahren verfolgt MITNETZ STROM die Vision eines vollständig digitalen Stromnetzes. Ziel ist es, sogenannte Digitale Zwillinge von allen Umspannwerken und Leitungen zu erstellen – also digitale, dreidimensionale Abbilder unserer realen Netzinfrastruktur. Ausgangspunkt war das Umspannwerk Falkenberg, für das 2023 ein Pilotprojekt umgesetzt wurde. Heute gibt es über 100 Umspannanlagen als 3D-Modell. Wir haben mit Konstantin gesprochen, Projektverantwortlicher für den Digitalen Zwilling, um mehr über seine Arbeit und den Nutzen des digitalen 3D-Modells zu erfahren.

Hey, wer bist du und was machst du bei uns?

Konstantin: Hallo, ich bin Konstantin und betreue seit letztem Jahr bei MITNETZ STROM in der Abteilung Technische Systeme alle Themen rund um unseren Digitalen Zwilling. Dabei koordiniere ich gemeinsam mit meinem Kollegen Roberto Projekte, spreche mit den Fachbereichen und sorge dafür, dass der Digitale Zwilling kontinuierlich weiterentwickelt und nach intern wie extern kommuniziert wird.

Was hat dich ursprünglich zur enviaM-Gruppe gebracht – und warum bist du geblieben?

Konstantin: Angefangen habe ich 2020 als dualer Student. Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert. Schon während des Studiums habe ich gemerkt, dass ich bei MITNETZ STROM nicht nur Theorie lerne, sondern echte, praxisnahe Einblicke in spannende Projekte bekomme. Schnell hatte ich das Gefühl, hier langfristige Perspektiven zu haben und Verantwortung übernehmen zu können – deshalb bin ich geblieben.

Wenn du deinen Arbeitsalltag in drei Hashtags beschreiben müsstest, welche wären das?

Konstantin: Hm gute Frage… ich denke #Innovativ, #Transformation und #Dreidimensional passen alle sehr gut zu mir und meinem Job.

Digitaler Zwilling MITNETZ STROM

Cool, dann schauen wir mal genauer hin: Welche konkreten Todos und Projekte stehen bei dir an?

Konstantin: Aktuell liegt mein Fokus darauf, weitere Anwendungsfälle für den Digitalen Zwilling zu identifizieren. Dabei tausche ich mich intensiv mit den Fachbereichen aus, um zu verstehen, wie das Tool genutzt wird, und sammle direkt aus dem Business Anforderungen für konkrete Weiterentwicklungen.

Digitaler Zwilling – was genau ist das und wo kommt er schon zum Einsatz?

Konstantin: Der Digitale Zwilling ist quasi das digitale Abbild unseres Stromnetzes. Wir haben unsere 2D-Daten aus dem Geoinformationssystem – einer zentralen Datenquelle – um eine zusätzliche Dimension erweitert und sie mit allen wichtigen Sachdaten verknüpft, um eine Datendrehscheibe für verschiedene Umsysteme zu schaffen. So entsteht ein realistisches, interaktives Modell unserer Netzinfrastruktur. Ursprünglich ging es darum, Planungen einfacher und fundierter zu machen: Früher mussten die Kollegen oft vor Ort fahren oder lange in Plänen suchen, heute haben sie die Infos direkt digital parat. Los ging es mit 360°-Laserscans von Netzanlagen, welche die Fachbereiche seit letztem Jahr nutzen. 2026 kommen noch weitere spannende Use Cases dazu, die den Nutzen des Zwillings noch größer machen.

Digitaler Zwilling MITNETZ STROM

Was kann der 3D-Zwilling heute, was das 2D-Modell nie konnte?

Konstantin: Der größte Unterschied liegt im realitätsnahen Verständnis unseres Netzes. Während das 2D-Modell vor allem Lageinformationen liefert, macht der 3D-Zwilling Zusammenhänge direkt erlebbar: Abstände, Höhen, Blickachsen, Zugänglichkeiten oder mögliche Konflikte sehen die Kollegen sofort – genauso wie vor Ort. Das macht Planungen viel fundierter, erleichtert Simulationen und sorgt für eine bessere Kommunikation zwischen den Fachbereichen. Kurz gesagt: Der 3D-Zwilling schafft Transparenz und eröffnet völlig neue Möglichkeiten, die im 2D-Modell einfach nicht denkbar gewesen wären.

Nimm uns gern mal ein bisschen beim Planungsprozess mit.

Konstantin: Was als 2D-Modell begann, hat sich Schritt für Schritt zu einem strategisch relevanten 3D-Zwilling entwickelt, der heute weit über seinen ursprünglichen Zweck hinaus Mehrwert liefert. Ausgangspunkt war eine einfache, aber kraftvolle Idee: ‚Den Daten eine Stimme geben.‘ So konnten wir aus reinen Informationen ein interaktives Modell machen, das Planungen und Abstimmungen deutlich erleichtert.

Digitaler Zwilling MITNETZ STROM

Mega! Und du hast ja auch ein paar Screenshots mitgebracht, was genau sehe ich da?

Konstantin: Auf den Screenshots siehst du Bilder direkt aus dem System: Punktwolken der Netzanlagen, bereits entwickelte 3D-Modelle der Umspannwerke und auch Hochspannungsleitungen. Besonders spannend ist ein Screenshot, der die zukünftige Planung eines noch nicht existierenden Umspannwerks zeigt – zuerst haben wir es 3D-basiert zusammengesetzt und dann in den Zwilling integriert. So kannst du bereits vor der Realisierung sehen, wie alles später vor Ort aussehen wird.

Digitaler Zwilling MITNETZ STROM

Welche Rolle spielt der 3D-Zwilling für die Energiewende – und kann er auch externen Partnern oder Kommunen Mehrwert bieten?

Konstantin: Der 3D-Zwilling ist ein zentraler Enabler für die Energiewende. Netzausbau, neue Erzeugungsanlagen, steigende Komplexität und immer kürzere Planungszyklen erfordern ein genaues Verständnis der realen Situation vor Ort. Mit dem Zwilling können wir Ausbau- und Umbauprojekte realitätsnah planen, Konflikte früh erkennen und verschiedene Varianten fundiert bewerten – noch bevor gebaut wird. Gleichzeitig prüfen wir, wie externe Partner oder Kommunen von diesem Modell profitieren können. Erste Anwendungsfälle gibt es bereits, sodass der Zwilling künftig nicht nur intern, sondern auch über die Unternehmensgrenzen hinweg echten Mehrwert liefern kann.

Wie viele Anwendungsfälle konntet ihr bereits umsetzen?

Konstantin: Wir haben bereits über 70 konkrete Use Cases identifiziert, offen diskutiert, priorisiert, strukturiert und erfolgreich umgesetzt. Aus einem zunächst wenig bekannten Produkt ist so ein zentraler Treiber unserer Digitalisierung geworden. Gleichzeitig wächst eine unternehmensweite Community rund um den 3D-Zwilling – ein lebendiger Ort für Austausch, Weiterentwicklung und echte Transformation.

Richtig stark – aber wie habt ihr so viele Bereiche für das Thema begeistert?

Konstantin: Der Ideation-Workshop Mitte 2025 war der entscheidende Startpunkt. Dort kamen Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen, haben offen über Ideen für neue Anwendungsfälle diskutiert und den 3D-Zwilling gemeinsam weiterentwickelt – völlig losgelöst vom ursprünglichen Planungsprozess. So konnte jede Perspektive einfließen und echtes Engagement für das Projekt entstehen.

Digitaler Zwilling MITNETZ STROM

Wo steht eure Projektgruppe aktuell, und welche nächsten Schritte sind geplant – auch mit Blick auf das nächste Jahr?

Konstantin: Aktuell rollen wir fertige Use Cases aus, bieten Nutzerschulungen an und entwickeln den Digitalen Zwilling kontinuierlich weiter. In einem Jahr wollen wir einen Datenfortführungsprozess etabliert, alle Netzanlagen digitalisiert und weitere Use Cases entwickelt und implementiert haben.

Danke dir fürs Gespräch! Irgendwelche Abschlussworte?

Konstantin: Gern, und gute Frage! Meine Botschaft zum Schluss: Wenn Menschen ihr Wissen teilen, Ideen verbinden und gemeinsam weiterdenken, entsteht nachhaltiger Mehrwert – für das gesamte Unternehmen.

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Vom digitalen Modell zur echten Transformation

Der Digitale Zwilling ist mehr als ein technisches Tool – er hilft uns, unsere Netze besser zu verstehen und zukunftsfähig zu machen. 2D- und 3D-Daten, Punktwolken und echte Sachdaten verschmelzen zu einem interaktiven Modell, das Planungen, Simulationen und Entscheidungen viel einfacher macht. Für unsere Mitarbeiter heißt das: eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und direkt an spannenden Zukunftsthemen arbeiten. Für uns als Unternehmen bedeutet es: mehr Transparenz, schnellere Abläufe und echte Innovationskraft. Kurz gesagt: Der Digitale Zwilling macht nicht nur die Arbeit leichter, sondern stärkt auch Zusammenarbeit, Kommunikation und Teamgeist – ein richtig gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung und Teamwork zusammenpassen.

Du hast Lust, wie Konstantin bei uns dual zu studieren? Dann schau dir gern unseren Blogartikel dazu an. Und wenn du noch mehr Interesse an Digitalisierungsthemen hast, könnte auch unser Beitrag zu Cyber Security spannend für dich sein.

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So gelingt dir dein Einstieg bei der enviaM-Gruppe

Eine Bewerbung ist oft der erste Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Umso wichtiger ist es, dass sich dieser Schritt gut anfühlt: unkompliziert, klar verständlich und fair. Genau das ist unser Anspruch bei der enviaM-Gruppe. Wir möchten dir zeigen, dass ein Bewerbungsprozess nicht kompliziert sein muss. Wir haben mit Anne-Christin Elgner gesprochen. Sie ist Recruiterin und begleitet täglich Bewerber und erklärt hier im Blogbeitrag, wie der Prozess abläuft und worauf du bei deiner Bewerbung achten solltest.

Was unseren Bewerbungsprozess besonders macht

Bei uns startest du deine Bewerbung ganz bequem über unser Onlineportal. Schon direkt nach dem Abschicken deiner Bewerbung bekommst du eine Eingangsbestätigung. So weißt du sofort, dass alles bei uns angekommen ist.
Im Mittelpunkt steht dabei dein Lebenslauf. Für die meisten Stellen ist er völlig ausreichend. Nur bei Bewerbungen für envia TEL oder für Führungspositionen benötigen wir zusätzlich ein Anschreiben. Uns ist wichtig, dass du dich schnell und unkompliziert bewerben kannst – ganz ohne unnötige Hürden.
Um dir die Stellensuche zu erleichtern, steht dir außerdem unser CV-Matcher zur Verfügung: Dort lädst du deinen Lebenslauf hoch und bekommst dazu passende Stellenvorschläge innerhalb der enviaM-Gruppe. Und mit unserem Job-Abo bleibst du auch langfristig über neue Stellenausschreibungen informiert – ganz automatisch per E-Mail.

So läuft deine Bewerbung bei uns ab – Schritt für Schritt

  • Stellensuche: Du informierst dich über unsere aktuellen Stellenangebote. Das funktioniert direkt über die Karriereseite oder mit Hilfe des CV-Matchers. Bei jeder Ausschreibung findest du eine konkrete Ansprechperson.
  • Online bewerben: Die Bewerbung erfolgt ausschließlich über das Online-Portal. Du kannst dich auch auf mehrere Stellen bewerben, denn jede Bewerbung wird einzeln geprüft.
  • Eingangsbestätigung: Sobald du deine Unterlagen abschickst, erhältst du automatisch eine Bestätigung per Mail. So weißt du sofort: Deine Bewerbung ist angekommen.
  • Prüfung durch Recruiting und Fachbereich: Beide Bereiche schauen sich die Unterlagen gemeinsam an und prüfen sorgfältig, ob dein Profil zur Position passt.
  • Erste Rückmeldung: Du erhältst entweder eine Einladung zu einem Kennenlerngespräch oder eine Absage.
  • Kennenlerngespräch: Je nach Stelle kann es ein oder zwei persönliche oder virtuelle Gespräche geben.
  • Vertragsangebot und Start: Fällt der Gesprächsprozess positiv aus, bekommst du ein Vertragsangebot. Bei einer Zusage bereiten wir dein Onboarding vor und begleiten deinen Einstieg.

Was du sonst noch zur Bewerbung wissen solltest, erklärt dir Anne im Kurzinterview.

Wie schnell erhält der Bewerber eine Antwort?

Wir prüfen jede Bewerbung sorgfältig, das dauert seine Zeit. Trotzdem geben wir unser Bestes, so früh wie möglich eine Rückmeldung zu senden – das ist uns wichtig.

Wie sollte der Lebenslauf aufgebaut sein?

Der Lebenslauf ist für uns der wichtigste Teil deiner Bewerbung – halte ihn klar und übersichtlich. Ergänze gern relevante Zeugnisse, denn sie runden deinen Werdegang ab. Und zeig uns deine Motivation: Sie ist oft der entscheidende Punkt für einen erfolgreichen Start bei der enviaM-Gruppe.

Worauf kommt es im Kennenlerngespräch an?

Ein erstes Gespräch soll vor allem eines: Dir Raum geben. Raum, dich vorzustellen, deinen bisherigen Weg zu erklären und zu zeigen, was dich motiviert. Gleichzeitig möchten wir dir Einblicke in die Aufgabe, das Team und das Arbeitsumfeld geben.
Dabei soll das Gespräch nicht nur der Auswahl dienen, sondern dir auch helfen, herauszufinden, ob die Stelle wirklich gut zu dir passt. Es ist ein gegenseitiges Kennenlernen. Das Kennenlerngespräch ist keine Prüfung. Es ist ein Austausch für beide Seiten. Bewerber sollen zeigen dürfen, wer sie sind und was sie motiviert.

Woran erkennen wir, dass jemand gut zu uns passt?

Für uns zählt vor allem, wie gut deine Motivation, dein Verständnis für die Aufgabe und deine Offenheit zur Zusammenarbeit ist.

Was sind Do's and Don'ts bei einer Bewerbung?

Ein klar strukturierter Lebenslauf, der deinen Weg gut nachvollziehbar macht, hilft uns dich vorab kennenzulernen. Du solltest unübersichtliche oder unvollständige Unterlagen vermeiden. Denn sie machen die Einschätzung unnötig schwer.

Annes Tipps für deine Bewerbung

Für Quereinsteiger: Du bist ausdrücklich willkommen. Wichtig ist, dass du erklärst, warum du den Wechsel möchtest und welche deiner bisherigen Erfahrungen für die neue Aufgabe wertvoll sind.
Für Azubis: Zeige uns, dass du wirklich Lust auf die Ausbildung und die Energiebranche hast. Wir begleiten dich mit festen Ansprechpersonen und einem strukturierten Onboarding.
Für duale Studenten: Mache deutlich, wie du Praxis und Theorie verbinden möchtest – und dass du dein Wissen aktiv in Projekten einsetzen willst.

Fazit

Eine Bewerbung muss nicht kompliziert sein – und bei der enviaM-Gruppe ist sie das auch nicht. Uns ist wichtig, dass du zeigen kannst, wer du bist, und gleichzeitig herausfindest, ob die Aufgabe zu dir passt. Viel Erfolg!

In diesem Blogbeitrag erfährst du alles über unsere Benefits, die dir im Arbeitsalltag viele Vorteile bringen. Unsere Azubis Lisette und Levin erzählen im Interview von ihren Aufgaben im Vorstandsteam. Wenn du als Trainee ins Unternehmen kommen möchtest, erfährst du hier Wissenwertes rund um unser Traineeprogramm.

Junge Frau mit Brille lächelt an Elektronik-Arbeitsplatz und hält rote Messsonden und Kabel vor Messgeräten.

Karriere

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Skilangläuferin in blau-gelbem Rennanzug und Stirnband fährt mit Skiern und Stöcken über verschneiten Hang neben Holzzaun. Skilangläuferin in blau-gelbem Rennanzug und Stirnband fährt mit Skiern und Stöcken über verschneiten Hang neben Holzzaun.

Schritt für Schritt zur Spitze: Nachwuchstalent Maxine über Training, Ziele und Teamgeist

Talent allein reicht im Leistungssport nicht – es braucht Menschen, die fördern, unterstützen und begleiten. Genau hier setzen wir als enviaM-Gruppe an: Mit dem Projekt „Fit im Verein“ ermöglichen wir jungen Nachwuchssportlern in Ostdeutschland ideale Trainingsbedingungen, wertvolle Materialunterstützung und unvergessliche Erlebnisse in ihren Vereinen. So können Kinder wie die Skilangläuferin Maxine aus dem Erzgebirge ihre Leidenschaft ausleben, neue Herausforderungen meistern und Schritt für Schritt ihr sportliches Potenzial entfalten. Im Interview erzählt Maxine, wie sie zum Skilanglauf gekommen ist, was sie täglich motiviert und warum regionale Förderung im Nachwuchssport so wichtig ist.

Hallo Maxine, stell dich bitte kurz vor: Wer bist du, welche Sportart treibst du, und was begeistert dich besonders an deinem Sport?

Ich bin Maxine, 13 Jahre alt und komme aus Scheibenberg im Erzgebirge. Ich gehe aktuell in die 8. Klasse. Seit 2021 trainiere ich Skilanglauf beim SSV Geyer e.V. An meinem Sport begeistert mich vor allem seine Vielseitigkeit. Gerade im Sommer gibt es unglaublich viele Trainingsmöglichkeiten – zum Beispiel Radfahren, Rollski, Inlinern, Schwimmen, Laufen oder Krafttraining. Ich liebe es, draußen in der Natur aktiv zu sein, mich im Schnee richtig auszupowern und gleichzeitig gemeinsam mit meinen Sportkollegen zu trainieren und Spaß zu haben.

Wie bist du zu deiner Sportart gekommen – und was motiviert dich dranzubleiben?

In meiner Familie war Sport schon immer ein großes Thema. Ich stand praktisch auf Skiern, kurz nachdem ich laufen gelernt habe. Als Familie waren wir oft auf Langlauftouren unterwegs – zum Beispiel rund um’s Oberbecken in Markersbach, in Tellerhäuser oder auch in Tschechien. Das hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht. Deshalb wollte ich irgendwann nicht mehr nur einfach so fahren, sondern den Sport auch im Verein betreiben. Das Training bei meinem Trainer Marcel Klaus bereitet mir viel Freude: Wir machen viele Team- und Staffelspiele, trainieren als Gruppe, aber arbeiten gleichzeitig auch intensiv an unserer Technik. Meine Motivation ist, mich Schritt für Schritt zu verbessern und deutschlandweit zu den besten Mädchen meines Jahrgangs zu gehören.

Was macht dich als Sportlerin aus, und was gibt dir tagtäglich Power?

Ich bin sehr zielstrebig und ehrgeizig. Besonders gerne arbeite ich an kleinen Details – zum Beispiel an der Streckenplanung, am Material, an meiner Wettkampfvorbereitung oder an der Technik. Genau diese kleinen Verbesserungen machen für mich den Reiz aus und geben mir immer wieder neue Motivation.

Skilanglauf Fit im Verein

Wie sieht ein typischer Trainings- oder Wettkampftag bei dir aus?

Da ich noch kein Sportinternat besuche, trainiere ich zweimal pro Woche im Verein. Zusätzlich trainiere ich meist noch dreimal selbstständig – zum Beispiel auf Rollern, mit dem Fahrrad, beim Laufen oder beim Sport mit Familie und Freunden. Im Winter versuche ich natürlich so oft wie möglich, auf den Skiern zu stehen. Wettkämpfe beginnen im Wintersport meistens sehr früh am Morgen. Das frühe Aufstehen ist ehrlich gesagt das Einzige, was ich an meinem Sport nicht so gerne mag. Deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig – damit morgens alles schnell geht und ich mich voll auf mein Rennen konzentrieren kann.

Was war bisher dein persönliches Highlight im Sport?

2024 war ein besonders erfolgreiches Jahr für mich: Bei den Sachsenmeisterschaften konnte ich alle drei Titel gewinnen – im Sprint, auf der Distanz und mit der Staffel. Außerdem habe ich das Distanzrennen bei den Landesjugendspielen gewonnen. 2025 konnte ich beim Wettkampf in Altenberg einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause bringen. Diese Erfolge waren für mich tolle Momente, weil sie zeigen, dass sich das Training lohnt.

Medaille Sport

Welche Ziele hast du für die aktuelle Saison und für die nächsten Jahre?

Mein Ziel ist es, mich beim Deutschen Schülercup deutschlandweit zu beweisen. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, später auf eine Sportschule zu wechseln, um noch intensiver und professioneller trainieren zu können.

Du wirst im Rahmen von „Fit im Verein“ durch uns gefördert. Was bedeutet diese Unterstützung konkret für dich?

Die Förderung wird zwischen mir und meinem Verein geteilt. Das finde ich besonders schön, weil meine Trainer Katja und Marcel Klaus sich unglaublich viel für uns einfallen lassen. Unsere Trainingscamps sind immer ein echtes Erlebnis, und im Verein profitieren alle Kinder voneinander.

Dass ich für diese Förderung ausgewählt wurde, ist für mich eine besondere Ehre – vor allem, weil auch viele andere Kinder in meinem Verein großes Talent haben. Im Herbst konnten wir mit der Unterstützung neue Skischuhe und Stöcke anschaffen. Außerdem hilft mir die Förderung dabei, weiteres Material für den Wettkampfbetrieb und für Reisen zu finanzieren.

Warum sind solche regionalen Förderungen gerade im Nachwuchssport so wichtig?

Ohne engagierte Menschen in den Vereinen hätten viele Kinder gar nicht die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Im Erzgebirge gibt es zum Glück noch viele Skivereine, die den Wintersport wirklich leben. Deshalb finde ich es toll, dass unsere Sportart durch enviaM unterstützt wird – schließlich wollen nicht alle Kinder Fußball spielen.

Skilanglauf Fit im Verein

Was wünschst du dir von Unternehmen, die junge Talente aus der Region fördern?

Kinder wollen sich ausprobieren. Deshalb sollten Förderangebote möglichst vielseitig sein und nicht nur auf Spitzenleistungen schauen. Natürlich kann nicht jeder von uns einmal ein Top-Athlet werden. Aber Bewegung, gemeinsames Gewinnen und Verlieren und viele gemeinsame Erlebnisse im Sport schaffen Zusammenhalt und sind ein wichtiger Ausgleich neben der Schule.

Was gibt dir Energie, wenn es im Training oder Wettkampf mal nicht läuft?

Dann hilft mir vor allem der Spaß am Sport und der Austausch mit meinen Vereinskollegen. Wenn es bei mir einmal nicht so gut läuft, freue ich mich auch über die Erfolge der anderen. Am schönsten ist es sowieso, gemeinsam draußen unterwegs zu sein.

In drei Worten – die Partnerschaft zwischen dir und enviaM ist für dich:

Motivation. Wertschätzung. Unterstützung.

So unterstützen wir Talente – nicht nur im Sport

Mit unserer Sponsoringfibel fördern wir Nachwuchstalente gezielt im Sport, in Kunst und Musik sowie in sozialen Initiativen. 2025 haben wir über 1.000 Projekte in der Region unterstützt. Wer selbst ein Projekt umsetzen möchte, stellt seinen Antrag ganz einfach online. Vom Ausfüllen über die Jury-Entscheidung bis hin zur Auszahlung der Fördersumme – alles digital, transparent und unkompliziert.

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Wir sponsern ein ganzes Jahr lang die diggies-Lizenz kostenfrei. Damit helfen wir den Lehrkräften bei der Ausgestaltung eines abwechslungsreichen Unterrichts mit besonderem Augenmerk auf Ener-gie-, Umwelt- und Medienbildung effektiv. Ich freue mich, dass wir über diesen Weg den Alltag der Schülerinnen und Schüler nachhaltig bereichern und zum Selbstlernen motivieren.

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Doch diggies ist nicht nur für Mathematik geeignet. Themen wie „ChatGPT in der Schule?“, „Warum ist Pressefreiheit wichtig?“ oder „Welchen Nachrichten kann man trauen?“ zeigen, wie vielseitig diese Plattform einsetzbar ist. Wenn du Lehrer an einer Schule in unserem Grundversorgungsgebiet bist, dann schreib einfach eine Mail an kontakt@diggies.de, um die Unterrichtsinhalte auszuprobieren. Daraufhin erhältst du von uns einen persönlichen Gutscheincode. Mit diesem loggst du dich auf diggies.de ein und kannst ein Jahr lang sämtliche digitale Unterrichtsstunden nutzen.

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Führungen im Wasserkraftwerk Mittweida machen Energie live erlebbar: Historische Gemäuer treffen dabei auf moderne Technik, und im Escape-Room „historische Schaltwarte“ sind Teamgeist und Geschick gefragt.

wasserkraftwerk

Unsere Bildungsprojekte zeigen, dass Lernen spannend, praxisnah und nachhaltig sein kann. diggies, Experimentierkoffer, Online-Spiele und Führungen bringen Energie und Begeisterung in den Unterricht, machen Wissen greifbar und schaffen ein Umfeld, in dem Lernen Spaß macht. Wir setzen auf Interaktivität, Praxisnähe und digitales Lernen.

Auch im Arbeitsalltag unterstützen wir junge Talente. Unsere Auszubildende Mafalda hat beispielsweise eigenständig eine App entwickelt, die unseren Bildungsbereich bereichert. So wächst die nächste Generation nicht nur mit Energieprojekten auf, sondern gestaltet sie aktiv mit.

BANDS ON STAGE, Wettbewerb in Finsterwalde

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Cyber-Security im Fokus: Ein Blick hinter die Kulissen

Cyberangriffe gehören heute zum Alltag von Unternehmen und die Bedrohungslage nimmt stetig weiter zu. Laut aktuellen Analysen müssen Organisationen in Deutschland jede Woche etwa 1.286 Angriffe abwehren. Gleichzeitig meldet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine dramatische Zunahme neuer Schwachstellen: 2025 waren es durchschnittlich 119 neue Sicherheitslücken pro Tag. Auch die Qualität der Angriffe verändert sich: Cyberkriminelle setzen zunehmend KI‑gestützte Methoden ein, die Angriffe schneller, spezifischer und gefährlicher machen. So verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr 309.000 neue Malware‑Varianten pro Tag und 1.220 Cyberattacken pro Woche auf deutsche Organisationen. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll: IT‑Sicherheit ist längst keine technische Randaufgabe mehr. Sie betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter. Unser Kollege Hartmut hat uns im Interview Rede und Antwort zum Thema gestanden.

Hartmut, wer bist du und was machst du bei der enviaM-Gruppe?

Mein Name ist Hartmut Friedrich. Ich komme aus Leipzig, bin Informatiker und Familienmensch – und habe ein Faible für Fliegerei, Fotografie und das Entdecken fremder Länder.
In der enviaM-Gruppe leite ich das Cyber-Security-Team. Gemeinsam kümmern wir uns um alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen im Unternehmen. Ich bin zentraler Ansprechpartner und koordiniere Themen und Aufgaben rund um die IT-Sicherheit.

Wie bist du zur IT-Sicherheit in der enviaM-Gruppe gekommen?

Ganz klassisch: über eine Bewerbung. Durch meine jahrzehntelange Erfahrung in der IT kannte ich jedoch bereits einige Mitarbeiter und hatte schon zuvor Berührungspunkte zur enviaM und zur envia TEL. Der Einstieg fühlte sich dadurch sehr vertraut an.

Welche typischen Sicherheitsrisiken begegnen dir im Arbeitsalltag?

Leider immer wieder dieselben Klassiker:

  • unbeaufsichtigte und nicht gesperrte Rechner
  • zu schwache Sicherheitsvorkehrungen
  • offene oder ungepatchte Softwareschwachstellen.

Oft sind es kleine Nachlässigkeiten, die große Angriffsmöglichkeiten eröffnen können.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Wir starten täglich gemeinsam im Team, stimmen Aufgaben ab und besprechen aktuelle Themen. Danach folgen viele Termine mit den Fachbereichen, der Austausch mit Dienstleistern und die Bewertung verschiedener sicherheitsrelevanter Meldungen. Kein Tag gleicht dem anderen. Das macht die Arbeit spannend.

Was macht dein Team besonders?

Wir leben einen sehr engen und offenen Austausch. Jede und jeder bringt Spezialwissen für unterschiedliche Themenfelder mit, gleichzeitig teilen wir ein gemeinsames Grundverständnis von Cyber Security. Diese Mischung macht uns stark.

Gibt es ein Projekt oder eine Aufgabe, auf die du besonders stolz bist?

Aktuell macht mich stolz, wie wir Strukturen und Prozesse in der Cyber Security weiterentwickeln.
Aus meiner Vergangenheit erinnere ich mich gern an zwei große Projekte: den Aufbau einer komplett eigenen internen IT für eine weltweit tätige Frachtfluggesellschaft sowie das Programmmanagement für einen neuen Hauptstandort – von der Grundrissplanung bis zum Einzug.

Welche Fähigkeiten sollte jemand mitbringen, der in der IT-Sicherheit arbeiten möchte?

Neugier ist essenziell – Bewerber müssen bereit sein, sich ständig neues Wissen anzueignen. Außerdem sollten sie komplexe technische Zusammenhänge so erklären können, dass sie für verschiedenste Nutzer verständlich werden. Und sie müssen mehrere „Bälle gleichzeitig in der Luft halten“ können – und wissen, welchem man wann neuen Schwung geben sollte.

Was sind deine Top 3 Tipps, wie jeder Mitarbeiter zu mehr IT-Sicherheit beitragen kann?

  1. Augen und Ohren offenhalten und auf das eigene Bauchgefühl hören
  2. Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe verstehen
  3. Besonders aktuell: vorsichtig mit E Mails und Links umgehen, starke Passwörter und MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) nutzen sowie Geräte niemals unbeaufsichtigt lassen – weder im Büro noch unterwegs

Gibt es einen Mythos rund um IT-Sicherheit, den du gern aufklären würdest?

Viele glauben, wir würden nur selten angegriffen. Tatsächlich werden wir hundert- bis tausendfach täglich attackiert – vieles davon fangen bereits automatische Systeme ab. Gleichzeitig suchen Angreifer permanent nach neuen Sicherheitslücken. Das zeigt, wie wichtig jede einzelne Meldung von Mitarbeitern ist, wenn ihnen etwas Verdächtiges auffällt.

Wie wird sich IT-Sicherheit in den nächsten Jahren verändern?

IT-Sicherheit ist ein ständiger Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern. Angriffe werden schneller, individueller und gefährlicher. KI spielt hierbei eine zentrale Rolle:

  • Sie ermöglicht hochindividualisierte Phishing-Mails durch das Zusammenführen frei verfügbarer Daten.
  • KI-gestützte Angriffe können künftig autonom handeln.
  • Sicherheitslücken werden innerhalb von Minuten ausgenutzt.

Auch die Verschlüsselung muss komplexer werden, damit heute abgegriffene Daten in Zukunft nicht entschlüsselt werden können.

Die Angriffsflächen wachsen – etwa durch Operational Technology, Cloud Lösungen und Lieferketten.
Und: Vertrauen muss neu gedacht werden. Deepfakes, unsichere Datenherkünfte und Zero-Trust-Konzepte werden den Alltag prägen.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Ganz klar der Kontakt mit Menschen. Ich genieße es, Anforderungen und Prozesse zu verstehen und daraus Lösungen zu entwickeln, die optimal zu den Bedürfnissen passen und sie gleichzeitig schützen.

Wie verändert KI die Arbeit der IT-Sicherheit in Zukunft?

KI ist zweischneidig: Sie ist aktuell die größte Bedrohung, aber gleichzeitig das mächtigste Werkzeug zur Verteidigung. Wir alle müssen lernen, diese Technologien zu verstehen und sinnvoll einzusetzen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen, wenn es um Sicherheitsprojekte geht?

Wir haben im Team unterschiedliche Schwerpunkte, wodurch wir vielseitig aufgestellt sind. Über verschiedene Gremien und Foren stehen wir im engen Austausch mit vielen Unternehmensbereichen, beispielsweise mit den Informationssicherheitsbeauftragten der KRITIS Bereiche.

Für uns sind drei Punkte entscheidend:

  1. Security früh einbinden
  2. Sicherheit als beratende Instanz statt als „Blockierer“ verstehen
  3. Risiken gemeinsam bewerten und Verantwortung teilen – denn Cyber-Security geht das gesamte Unternehmen an.

Fazit

Die Cyber-Security steht vor ständig wachsenden Herausforderungen – von alltäglichen Risiken wie Phishing und offenen Sicherheitslücken bis hin zu komplexen KI‑gestützten Angriffen. Doch Sicherheit entsteht nicht allein durch Technik, sondern vor allem durch Zusammenarbeit, Aufmerksamkeit und den Mut, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Hartmuts Team arbeitet jeden Tag daran, Strukturen zu stärken, Angriffe frühzeitig zu erkennen und das Unternehmen resilienter zu machen. Und genau dafür braucht es uns alle – denn Cyber-Security ist eine gemeinsame Aufgabe, die nur im Miteinander wirksam wird.

In der enviaM-Gruppe wird nicht nur IT-Sicherheit, sondern auch Arbeitssicherheit großgeschrieben. Denn alle Mitarbeiter sollen so gesund nach Hause gehen, wie sie morgens gekommen sind. Was wir dafür tun, liest du in diesem Blogbeitrag. Damit jeder einzelne Mitarbeiter bei einem medizinischen Notfall auch helfen kann, lassen wir alle zu Ersthelfern ausbilden. Warum dies für uns selbstverständlich ist und welche Themen in den Schulungen behandelt und geübt werden, erfährst du hier.

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Umzug leicht gemacht: So gelingt der Energietarifwechsel

Beim Umzug gibt es einiges zu organisieren – vom Mietvertrag bis zum Möbeltransport. Damit deine Energieversorgung dabei nicht untergeht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Wichtigste rund um Kündigung, Anmeldung und Tarifwechsel. So startest du entspannt in dein neues Zuhause und vermeidest unnötigen Aufwand.

Abmelden in der alten Wohnung

Wenn du deinen Energietarif aufgrund deines Umzugs wechselst, gilt für deinen laufenden Vertrag ein Sonderkündigungsrecht. Das entbindet dich von der Mindestvertragsdauer. Jedoch greift das nur, wenn dein neuer Wohnort außerhalb des Liefergebietes deines bisherigen Energieanbieters liegt oder sich die Preise nach dem Umzug erhöhen. Ist das nicht der Fall, dann gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen.

Wichtig zu wissen

Durch neue Vorgaben der Bundesnetzagentur sind Abmeldungen bei deinem Energieversorger nur noch für Termine in der Zukunft möglich und können nicht mehr rückwirkend durchgeführt werden. Sobald dein Umzugstermin feststeht, solltest du also aktiv werden, damit unnötige Kosten gar nicht erst entstehen.

Wenn du enviaM Kunde bist, kannst du deinen Umzug ganz bequem über unser Online-Formular melden.

Du möchtest lieber einen persönlichen Ansprechpartner?

Bei Fragen zu Tarifwechsel oder Umzug seid ihr bei uns im Energieladen genau richtig. Wir nehmen uns Zeit und finden gemeinsam die beste Lösung für euch.

Lisa Köhler Kundenberaterin enviaM & MITGAS

Anmelden in der neuen Wohnung

Am einfachsten ist es, wenn du deinen Vertrag für Wärme und Strom auf der Internetseite deines gewünschten Energieversorgers abschließt. Diese Bearbeitung kann ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Daher empfehlen wir dir, dich bereits in deiner alten Wohnung darum zu kümmern, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

Du hast die Anmeldung verpasst? Kein Problem! Falls dir erst nach dem Einzug auffällt, dass du noch keinen neuen Strom- und Gasvertrag abgeschlossen hast, kannst du Licht und Heizung trotzdem nutzen. Dank gesetzlicher Absicherungen wirst du bei deinem Einzug automatisch mit der Grundversorgung beliefert. Trotzdem lohnt sich ein zeitnaher Tarifwechsel. Denn die Preise der Grundversorgung sind oft höher als reguläre Tarife.

MaLo-ID bei deinem Umzug

Seit Juni 2025 benötigst du für jede An-, Ab- oder Ummeldung deines Energieliefervertrages die MaLo-ID (Marktlokations-Identifikationsnummer). Diese elfstellige Nummer kennzeichnet eine konkrete Verbrauchsstelle, also beispielsweise deine Wohnung. Im Gegensatz zur Zählernummer, die sich mit dem Wechsel des Zählers ändert, bleibt die MaLo-ID immer gleich und ist einer festen Adresse zugeordnet. Nach einem Umzug erhältst du eine neue ID für deine neue Anschrift. Deine MaLo-ID vergibt der zuständige Netzbetreiber. Du kannst sie auf Rechnungen und in deinem persönlichen Online-Kundenbereich einsehen oder beim Vermieter erfragen. Halte diese ID also bei deinem Umzug für die An- und Abmeldung deines Vertrages bereit.

Fazit

Wenn du beim Umzug ein paar Dinge im Blick behältst, bleibt deine Energieversorgung unkompliziert: Kündigungsfristen prüfen, Abmeldung rechtzeitig erledigen und die MaLo-ID bereithalten. So kannst du dich entspannt auf dein neues Zuhause und alles, was dazugehört, konzentrieren.

Ist Ihr Stromverbrauch eigentlich normal? Machen Sie den Check! Außerdem helfen wir Ihnen hier, Ihre Stromrechnung zu verstehen. Und wie du die Stromkosten in deiner WG am besten teilst, erfährst du hier.

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