Mehr als Technik: Wie envia SERVICE die Energiewende vor Ort gestaltet
Die Energiewende ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie läuft auf Hochtouren. Immer mehr Anlagen speisen Strom aus erneuerbaren Quellen ein, während Netze, Infrastruktur und Systeme Schritt halten müssen. Genau hier kommt envia SERVICE ins Spiel: Als Teil der enviaM-Gruppe sorgt das Unternehmen mit Service und Ingenieurleistungen dafür, dass aus komplexen Anforderungen konkrete Lösungen entstehen und Prozesse optimal funktionieren. Denn hinter einer sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung steckt weit mehr als Technik allein. Erst das Zusammenspiel aus Planung, Projektsteuerung und Umsetzung macht den Unterschied. In diesem Beitrag zeigen wir, wie moderne Energieprojekte heute funktionieren.
Service und Abrechnung im Hintergrund
Ein wichtiger Teil der Arbeit liegt im Kundenservice und in der Abrechnung. envia SERVICE verantwortet die Verbrauchsabrechnung von über 1,3 Millionen privaten und gewerblichen Kunden und betreut zusätzlich rund 1,6 Millionen Lieferstellen und Einspeiser, unter anderem aus Solar- und Windkraftanlagen.

Damit stellen die Kolleginnen und Kollegen sicher, dass Energieflüsse nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch zuverlässig abgebildet werden. Dazu gehören Leistungen wie Verbrauchsdatenerfassung, Rechnungslegung, Zahlungsverkehr oder Forderungsmanagement ebenso wie die Marktkommunikation zwischen den beteiligten Akteuren.
Engineering: Planung und Umsetzung von Energieprojekten
Neben dem Servicegeschäft übernimmt envia SERVICE ebenfalls Ingenieurleistungen in verschiedenen Bereichen. Dazu zählen unter anderem Projekte im Hoch- , Mittel- und Niederspannungsbereich sowie der Ausbau und in die Modernisierung von Netzinfrastrukturen.

Das Leistungsspektrum reicht von der Projektentwicklung über die Planung bis zur Baubegleitung. Die Teams planen unter anderem Ortsnetzstationen, Leitungsnetze oder Umspannwerke und übernehmen Netzberechnungen, Genehmigungs- sowie technische Detailplanung.
Ein besonderer Fokus liegt auf der ganzheitlichen Planung von Energieversorgungslösungen. Dabei denken die Planer elektrische Komponenten ebenso wie Gebäude und Infrastruktur von Anfang an mit, um Anlagen optimal in bestehende Systeme zu integrieren.
Für uns macht es den Unterschied, Projekte nicht nur technisch zu planen, sondern sie im Gesamtkontext zu betrachten – vom Netzanschluss bis zur späteren Nutzung.
Batteriespeicher als Teil des Leistungsportfolios
Batteriespeicheranlagen bilden einen weiteren wichtigen Bestandteil des Leistungsportfolios. envia SERVICE begleitet entsprechende Projekte von Anfang bis Ende – von der Wirtschaftlichkeitsberechnung, über Genehmigungsverfahren und technische Planung bis hin zu Bau und Inbetriebnahme.

Gerade bei Großbatteriespeichern übernimmt das Unternehmen die komplette Projektkoordination von der Netzanschlussplanung bis zur Zertifizierung der Anlage. Dabei berücksichtigen die Kolleginnen und Kollegen auch technische Details wie Kabeltrassen, Schutztechnik oder Netzberechnungen.
Vor allem bei Batteriespeicherprojekten kommt es auf eine strukturierte Planung über alle Phasen hinweg an. Nur wenn alle Schritte ineinandergreifen, lassen sich Anlagen effizient und zuverlässig realisieren.
Neben großen Anlagen spielen auch Gewerbespeicher eine Rolle. Unternehmen setzen sie ein, um den Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen zu erhöhen oder Lastspitzen zu reduzieren. So lassen sich Energiekosten senken und die Nutzung von selbst erzeugtem Strom verbessern.
Digitalisierung im Engineering
Auch die Digitalisierung spielt im Engineering eine zentrale Rolle. envia SERVICE setzt dafür unter anderem auf eigens entwickelte Projektmanagement-Tools, die gezielt auf die Anforderungen im Arbeitsalltag zugeschnitten sind.
Ein Beispiel dafür ist KABALE (Kalkulation, Angebot, Bestellung, Abrechnung und Leistungsschein). Es unterstützt die kaufmännischen Prozesse in Projekten und sorgt für eine einheitliche und effizientere Abwicklung. Durch die Standardisierung und Automatisierung von Abläufen – etwa bei der Erstellung von Angeboten oder Abrechnungen – reduziert sich der Aufwand spürbar. Gleichzeitig verbessert das Tool das Projektcontrolling und schafft mehr Transparenz im laufenden Projekt.
Digitalisierung bedeutet für uns vor allem, Prozesse so aufzusetzen, dass sie im Alltag funktionieren, Mitarbeiter gezielt entlastet werden und Kundenanliegen einfacher und schneller bearbeitet werden können.
Ein weiteres zentrales Werkzeug ist das Projektierungstool, das vor allem in der Genehmigungs- und Ausführungsplanung von Mittel- und Niederspannungs-Netzausbauprojekten für Verteilnetzbetreiber zum Einsatz kommt. Es hilft dabei, einzelne Projektschritte zu standardisieren und teilweise zu automatisieren. Gleichzeitig dient es als zentrale Datenbasis, etwa für die Verwaltung von Trägern öffentlicher Belange und bietet eine transparente Übersicht über Projektstände und ein Reporting für Kunden.
Beide Tools entwickelt envia SERVICE kontinuierlich weiter. So ergänzt das Unternehmen KABALE um Funktionen zur Projektdokumentation und baut das Projektierungstool künftig um zusätzliche Anwendungen, beispielsweise im Bereich Geodaten, aus.

Fazit
Die Energiewende ist ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Prozessen und Menschen – und genau darin liegt ihre Herausforderung. envia SERVICE zeigt, wie sich diese Komplexität in funktionierende Lösungen übersetzen lässt. Ob im Kundenservice, in der Abrechnung, im Engineering oder bei innovativen Themen wie Batteriespeichern: Entscheidend ist, dass alle Bausteine ineinandergreifen.
Mit einem ganzheitlichen Blick auf Projekte, klar strukturierten Abläufen und einem Portfolio an digitalen Tools schafft das Unternehmen die Grundlage dafür, dass Energieprojekte nicht nur geplant, sondern zuverlässig umgesetzt werden. So wird die Energiewende vor Ort konkret erlebbar – Schritt für Schritt und Projekt für Projekt.
Mehr Infos zum Unternehmen envia SERVICE gibt es in diesem Blogbeitrag. Hast du schon einmal was von einem „Digitalen Zwilling“ gehört? Das sind digitale, dreidimensionale Abbilder unserer realen Netzinfrastruktur. Konstantin hat Wirtschaftsinformatik studiert und identifiziert jetzt bei MITNETZ STROM Anwendungsfälle für den Digitalen Zwilling. Mehr über seinen Werdegang und Job erzählt er im Interview.
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600 Millionen Euro fürs Netz: Das Fundament der Transformation
Die Energiewende ist in einer neuen Phase angekommen. Sie wird konkreter, dynamischer und auch anspruchsvoller. Immer mehr Solaranlagen und Windräder speisen Strom ins Netz. Gleichzeitig brauchen Fabriken und Rechenzentren immer mehr Leistung. Der Stromverbrauch wächst. Damit das alles funktioniert, braucht es starke Netze, die diesen Strom zuverlässig transportieren. Genau daran arbeiten wir. Mit einem Geschäftsergebnis von 363,7 Millionen Euro im Jahr 2025 haben wir eine solide Basis geschaffen. Allein 2026 stecken wir rund 600 Millionen Euro in den Ausbau, die Erneuerung und den Betrieb unserer Netze.
Wirtschaftliche Stärke als Voraussetzung für Verlässlichkeit
Verlässlichkeit fängt mit Stabilität an. Unser Ergebnis ist 2025 auf 363,7 Millionen Euro gestiegen, nach 353,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist mehr als eine Zahl im Geschäftsbericht. Es ist die Grundlage dafür, dass wir Jahr für Jahr planbar investieren können.

Netzausbau ist kein kurzfristiges Projekt. Neue Hochspannungsleitungen, modernisierte Umspannwerke, digitale Steuerungssysteme: All das braucht langfristige Planung und eine stabile Finanzierung. Wer verlässlich investieren will, muss wirtschaftlich stark aufgestellt sein.
Die Energiewende geht in die entscheidende zweite Halbzeit. Um sie weiterhin erfolgreich umzusetzen, braucht es Verlässlichkeit und Investitionskraft. Genau dafür steht die enviaM-Gruppe. Damit bleiben wir aktiver Gestalter der Energiewende in Ostdeutschland.
Milliarden für die Zukunft der Netze
600 Millionen Euro allein in diesem Jahr. Bis 2030 sind es insgesamt rund drei Milliarden Euro. Wir gestalten aktiv mit.
Der Fokus liegt auf dem, was im Alltag oft unsichtbar ist, aber alles zusammenhält: neue Hochspannungsleitungen, modernisierte Umspannwerke und die Digitalisierung der Stromnetze bis in die Wohngebiete hinein. Jeden Tag gehen rechnerisch sechs neue digitale Stationen ans Netz. Diese sorgen dafür, dass das System auch dann stabil bleibt, wenn immer mehr erneuerbare Energie eingespeist wird. Bis 2030 sollen über 4.000 digitale Trafostationen neu gebaut und 3.000 weitere aufgerüstet sein.

Das Netz ist das Rückgrat der Energiewende. Du merkst es kaum, solange es läuft. Aber ohne leistungsfähige Leitungen kommt Strom nie da an, wo er gebraucht wird.
Netze als Standortfaktor für Ostdeutschland
Ein starkes Netz ist heute ein Wirtschaftsfaktor. Die erneuerbare Stromeinspeisung liegt bei 133 Prozent des regionalen Verbrauchs, weit über dem Bundesdurchschnitt. Das macht Ostdeutschland attraktiv für energieintensive Industrien und die wachsende Digitalwirtschaft.
Unser Netzgebiet ist Vorreiter bei der Einspeisung erneuerbarer Energien. Das Energiesystem wird damit zunehmend zum Fundament für digitale und wirtschaftliche Souveränität in Europa.
Allein Ende Januar 2026 lagen rund 3.100 Anschlussanfragen mit einem Leistungsbedarf von 124 Gigawatt vor. Das zeigt: Die Nachfrage ist real und sie wächst weiter.
Ohne starke Netze keine Energiewende
Unsere Investitionen sichern nicht nur die Stromversorgung von morgen. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort wächst, neue Arbeitsplätze entstehen und die Energiewende nicht nur versprochen, sondern wirklich umgesetzt wird.
Das Netz ist das Fundament. Aber was passiert, wenn alle gleichzeitig darauf zugreifen wollen? Im nächsten Beitrag unserer Reihe schauen wir uns an, was hinter dem Anschlussboom steckt und warum 3.100 offene Anfragen mit 124 Gigawatt Leistungsbedarf das Stromsystem vor neue Aufgaben stellen.
In welche Ausbau-Projekte konkret unsere Gelder fließen, kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen. Und hier erfährst du, wie wir mit Hubschraubern, E-Rollern und Quads das bestehende Netz überprüfen, damit jederzeit der Strom sicher fließt.
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Frischer Look, klare Linie: Das neue Corporate Design der enviaM-Gruppe
Seit dem 17. März zeigt sich die enviaM‑Gruppe im neuen Look: moderner, klarer, zugänglicher – und konsequent über alle Kanäle hinweg. Warum wir unser Erscheinungsbild weiterentwickelt haben, was Kunden als Erstes sehen und wie wir die Umstellung intern begleiten, erklären unsere Projektleiterinnen Dagmar und Stefanie im Interview.
Dagmar, Stefanie, hinter euch liegen sehr intensive Monate, in denen ihr euch mit dem neuen Corporate Design der enviaM-Gruppe beschäftigt hast. Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
Ja, auf jeden Fall.
Dagmar, warum jetzt? Was war der auslösende Grund für das Rebranding – Markt, Markenarchitektur, Nutzerverhalten oder strategische Leitplanken?
Unser Corporate Design war schon etwas in die Jahre gekommen. Wir haben gemerkt, dass es für die verschiedenen Kommunikationskanäle – vor allem für die digitalen – nicht mehr so gut gepasst hat. Wir haben nun ein Design, dass flexibel ist und trotzdem ein einheitliches Bild unserer Unternehmensgruppe nach außen zeigt.

Stefanie, was bleibt, was ist neu? Welche Kernelemente der Identität bleiben erhalten und wo setzt das neue Erscheinungsbild bewusst neue Akzente?
Die enviaM-Gruppe hatte immer eine starke Identität – regional verwurzelt, verlässlich und nah an den Menschen. Genau das bleibt auch im neuen Corporate Design erhalten. Bewusst weitergeführt wurden zentrale Elemente wie unser Logo, die Farbwelt, unsere Typographie und unsere Gestaltungselemente. Neu ist vor allem die Konsequenz, mit der wir diese Identität jetzt sichtbar machen: klarere Strukturen, reduzierte Gestaltung, mehr Ruhe und mehr Raum für Inhalte. Das neue Erscheinungsbild ist moderner, digitaler gedacht und deutlich flexibler einsetzbar – ohne dabei unsere Herkunft oder Wiedererkennbarkeit aufzugeben.
Stefanie, welche gestalterischen Leitideen haben das neue CD geprägt?
Im Zentrum standen Klarheit, Zugänglichkeit und Konsistenz. Wir wollten ein Design entwickeln, das komplexe Themen verständlich transportiert, Orientierung gibt und auf allen Kanälen funktioniert – vom klassischen Printmedium bis zur digitalen Anwendung. Gestalterisch bedeutet das: weniger dekorative Elemente, dafür stärkere Typografie, klare Flächen, strukturierte Layouts und eine Bildwelt, die authentisch und nahbar ist. Wichtig war uns außerdem, dass das neue CD kein starres Regelwerk ist, sondern ein flexibles System, das von vielen Kolleginnen und Kollegen sicher angewendet werden kann.

Stefanie, warum die Hausschrift „enviaM‑Gruppe“?
Die Hausschrift ist ein zentraler Baustein unserer neuen visuellen Identität. Mit der Schrift „enviaM-Gruppe“ haben wir eine Typografie entwickelt, die unverwechselbar ist und unsere Marke auch ohne Logo erkennbar macht.
Sie verbindet Funktionalität mit Charakter: sehr gut lesbar, barrierearm, vielseitig einsetzbar – und gleichzeitig mit einer eigenen Handschrift, die uns von anderen Energieunternehmen unterscheidet.

Dagmar, welche sichtbaren Änderungen erleben Kunden seit dem 17. März konkret? Und was folgt noch?
Wenn unsere Kunden unsere Websites besuchen, finden sie einen frischen und aufgeräumten Auftritt. Auf den Kundenschreiben steht nun ein leicht optimiertes Logo, das trotzdem die Verbindung zum bekannten Logo zeigt. Unsere Kunden werden uns auf jeden Fall wiedererkennen. Auch auf Plakaten und unseren Fahrzeugen werden nach und nach die neuen Farben und Motive strahlen.
Dagmar, wenn du auf die letzten Wochen und Monate zurückblickst. Was lief gut, was nicht optimal? Welche Themen haben am meisten Zeit gekostet – und was hast du daraus gelernt?
Die letzten Monate waren sehr intensiv. Und egal, wie früh du anfängst mit der Planung und Vorbereitung, am Ende wird es immer stressig. Entscheidend ist, dass alle Hand in Hand arbeiten und an einem Strang ziehen – Kollegen und Dienstleister.
Stefanie, wie kommt das neue CD bei den Kollegen an? Wie nutzen sie es in ihrem Arbeitsalltag?
Das Feedback ist insgesamt sehr positiv. Viele Kolleginnen und Kollegen empfinden das neue Design als aufgeräumter, moderner und deutlich hilfreicher im Arbeitsalltag. Das zeigt sich zum Beispiel bei Präsentationen, internen Veröffentlichungen oder digitalen Anwendungen: Inhalte lassen sich schneller erstellen, wirken einheitlicher und professioneller. Wichtig war uns von Anfang an, die Einführung eng zu begleiten – mit Erklärungen, Beispielen und konkreten Hilfestellungen. So wird das neue CD nicht als zusätzliche Hürde wahrgenommen, sondern als Unterstützung.

Stefanie, was wünschst du dir für die Zukunft mit Blick auf das neue Design?
Ich wünsche mir, dass das neue Corporate Design im Alltag selbstverständlich wird – nicht als starres Regelwerk, sondern als lebendiges Werkzeug. Es soll Orientierung geben, Sicherheit schaffen und gleichzeitig genug Freiraum lassen, um unterschiedliche Themen, Formate und Zielgruppen gut abzubilden. Für die Zukunft ist mir wichtig, dass wir das Design kontinuierlich weiterdenken: lernen, wo es besonders gut funktioniert, und es dort schärfen, wo neue Anforderungen entstehen. Wenn Kolleginnen und Kollegen das neue CD nicht nur anwenden, sondern als Unterstützung empfinden und aktiv mit Leben füllen, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Langfristig wünsche ich mir, dass unser Erscheinungsbild genauso wahrgenommen wird wie unser Anspruch als Unternehmen: klar, verlässlich, modern – und nah an den Menschen in der Region.
Wir hoffen, unseren Kunden gefällt unser neues Erscheinungsbild ebenfalls.
Mehr Infos zum neuen Corporate Design gibt es auch auf unserer Website.
Unser Fokus bleibt natürlich die Versorgungssicherheit unserer Kunden. Deshalb investieren auch in diesem Jahr wieder über 500 Millionen Euro in unser Stromnetz. Wofür wir das Geld konkret verwenden, erfährst du in diesem Blogbeitrag. Strom- und Gasnetze müssen aber auch gepflegt werden. Daher kontrollieren wir regelmäßig den Zustand unserer Netze aus der Luft, zu Fuß, mit dem Auto, mit Quads oder mit speziellen E-Rollern. Spannend? Hier gibt es Details.
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Hausbauserie, Teil 18: Urlaubsschutz
Endlich Ferien: Koffer packen, ins Auto steigen und gemeinsam abschalten. Damit die Erholung nicht durch Sorgen getrübt wird, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Zuhause. Denn wo wochenlang die Rollläden geschlossen bleiben oder sich Post im Briefkasten stapelt, erkennen Einbrecher schnell: Hier ist niemand da. Mit ein paar einfachen – und teilweise smarten – Maßnahmen erscheint dein Haus auch im Urlaub bewohnt und bleibt in deiner Abwesenheit sicher.

Bewohnt dank Smart Home
Ein Zuhause, in dem morgens die Rollläden hochfahren und abends das Licht angeht, wirkt lebendig – selbst dann, wenn niemand anwesend ist. Moderne Smart-Home-Lösungen machen genau das möglich. Über Zeitpläne oder zufällige Licht- und Jalousien-Routinen lassen sich typische Alltagssituationen realistisch simulieren. Praktisch ist dabei vor allem die Steuerung per App: So hast du dein Zuhause auch unterwegs im Blick und kannst spontan reagieren. Viele smarte Steckdosen oder Lampen lassen sich problemlos nachrüsten – ganz ohne großen Installationsaufwand.
Kameras und Alarmanlagen als Abschreckung
Außenkameras mit Bewegungsmeldern erhöhen die Sicherheit spürbar. Wird eine Bewegung erkannt, schaltet sich automatisch das Licht ein und du erhältst eine Nachricht auf dein Smartphone. Viele Systeme lassen sich nahtlos in ein bestehendes Smart Home integrieren.
Auch klassische Einbruchmeldeanlagen sind wirksam: Ein lauter Alarm schreckt ungebetene Gäste oft schon ab, bevor Schaden entsteht.

Wer nicht gleich in teure Technik investieren möchte, kann auf hochwertige Kameraattrappen setzen. Da viele Einbrecher reine Gelegenheitstäter sind, unterscheiden sie nicht immer zwischen echtem und vermeintlichem Schutz.
enviaM-Tipp
Achte bei der Installation einer Überwachungskamera darauf, dass sie ausschließlich dein eigenes Grundstück erfasst. Öffentliche Bereiche oder Nachbargrundstücke sind tabu.
Briefkasten und Pakete im Blick behalten
Ein überfüllter Briefkasten ist eines der deutlichsten Abwesenheitssignale. Bitte daher Nachbarn oder Freunde, regelmäßig Post und Zeitungen hereinzuholen. Alternativ lassen sich Zeitungen vorübergehend abbestellen oder an eine andere Adresse liefern.
Auch Pakete sollten während des Urlaubs nicht unbeaufsichtigt vor der Haustür liegen. Ablageorte, Abholstationen oder eine temporäre Lieferpause helfen, unnötige Risiken zu vermeiden.

Auf gute Nachbarschaft
Eine aufmerksame Nachbarschaft ist oft der beste Einbruchschutz. Wenn ab und zu nach dem Rechten gesehen wird, wirkt das Haus automatisch bewohnt. Besonders hilfreich ist es, wenn Nachbarn Pflanzen gießen, den Rasen mähen oder gelegentlich die Rollläden bewegen.
Frisch gepflegte Beete, ein gemähter Rasen oder geerntetes Obst lassen dein Zuhause bewohnt erscheinen – auch dann, wenn du gerade am Strand liegst oder in den Bergen wanderst.

Smarte Helfer für Haus und Garten
Wer niemanden hat, der regelmäßig vorbeischauen kann, setzt auf Technik. Automatische Bewässerungssysteme versorgen Pflanzen zuverlässig und lassen sich bequem per App steuern. Viele Modelle sind bereits für kleines Geld erhältlich.
Auch im Haus lohnt sich ein Urlaubscheck: Heizungen können in den Absenkbetrieb wechseln, Warmwasserboiler reduziert und unnötige Geräte vom Strom getrennt werden. Das spart Energie, senkt Kosten und erhöht zusätzlich die Sicherheit.
Sicher ist sicher: Wichtige Werte schützen
Wichtige Dokumente und Wertgegenstände sollten gut gesichert sein – zum Beispiel in einem privaten Tresor oder einem Bankschließfach. Sinnvoll ist auch eine Übersicht über wertvolle Gegenstände, idealerweise ergänzt durch Fotos und Seriennummern. Das erleichtert im Schadensfall die Abwicklung mit der Versicherung erheblich.
Vergiss auch digitale Daten nicht: Ein Backup auf einer externen Festplatte oder in einer sicheren Cloud schützt vor Datenverlust.
enviaM-Reisetipp
Scanne wichtige Unterlagen wie Ausweise, Reisepässe, Versicherungskarten oder Reisebuchungen und sende sie dir selbst per E-Mail. So hast du im Notfall jederzeit Zugriff.
Vorsicht bei Social Media
So verlockend es ist: Urlaubsfotos gehören besser erst nach der Rückkehr ins Netz. Öffentliche Posts über längere Abwesenheiten liefern Einbrechern wertvolle Hinweise. Teile deine Reisepläne daher nur mit engen Vertrauten – Diskretion ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Klassiker nicht vergessen
Bei aller Technik bleiben bewährte Maßnahmen entscheidend. Türen sollten immer zweifach abgeschlossen sein, Fenster und Terrassentüren bleiben geschlossen – auch gekippte Fenster sind kein Schutz. Abschließbare Fenstergriffe und zusätzliche Sicherungen erhöhen die Sicherheit spürbar.
Leitern, Gartenmöbel oder andere Steighilfen gehören während des Urlaubs in den Schuppen oder die Garage. Und auf vermeintlich „clevere“ Verstecke für Ersatzschlüssel solltest du unbedingt verzichten – unter Blumentöpfen oder an der Garage suchen Einbrecher zuerst.

Fazit
Mit der richtigen Mischung aus Aufmerksamkeit, Nachbarschaftshilfe und smarten Lösungen bleibt dein Zuhause in Urlaubszeiten geschützt – und du kannst deine Auszeit unbeschwert genießen.
Noch mehr Tipps wie Sie Ihr Haus schützen, gibt es hier.
Du willst mehr zum Thema Hausbau erfahren? Wir haben weitere Tipps für dich.
Baustrom
Strom- und Gasanschluss
Wärmepumpe
Solarthermie
Heizsysteme
Blower-Door-Test
Thermografie
Rauchmelder
Einbruchschutz
Wärmedämmung
Fenster
Stromspeicher für Photovoltaikanlagen
Smart Home
Kohlenmonoxidmelder
FI-Schutzschalter
Förderung von Wohneigentum
Ladestation
Energiespartipps für den Garten
Energiespartipps für den Swimmingpool
Architekt, Fertighaus oder Bauträger
Raumplanung
Bauablauf
Energetische Sanierung
Nachhaltiges Bauen
Autarkes Wohnen im Nullenergiehaus
Baunebenkosten
Tiny House
Gartengestaltung
Terrassen
Lüftungsanlagen
Holzhaus
Dachtypen
Garage oder Carport
Pelletheizung
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Internationale Erfahrungen während der Ausbildung mit Erasmus+
Hey, ich bin Mathilda und mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der enviaM-Gruppe. Im März hatte ich durch meine Berufsschule die Möglichkeit, an einem Erasmus-Auslandspraktikum teil-zunehmen. Diese Chance habe ich natürlich genutzt. Denn wer möchte nicht gern einmal Zeit in einem anderen Land verbringen und das Leben sowie die Menschen vor Ort kennenlernen? Dieser Aufenthalt wurde von der enviaM Gruppe unterstützt, sodass ich meine Ausbildung für einen Monat mit internationalen Erfahrungen anreichern konnte. Gemeinsam mit fünf weiteren Auszubildenden ging es für mich nach Barcelona. Der Aufenthalt wurde von Espamob organisiert und bot mir die Chance, über meinen gewohnten Arbeitsalltag hinaus neue Erfahrungen zu sammeln.
Erste Erwartungen und neue Eindrücke
Zu Beginn wusste ich noch nicht genau, was mich erwartet. Erasmus war für mich erst einmal nur ein Begriff und ein Auslandspraktikum klang spannend, aber auch ungewohnt. Arbeiten in einem fremden Land, eine andere Umgebung und unbekannte Menschen – all das war neu für mich.

Untergebracht waren wir in Apartments im Stadtteil Can Baró, der oberhalb der Stadt auf einem Hügel liegt. Wir wohnten jeweils zu dritt in einem Apartment und organisierten unseren Alltag selbst. Dazu gehörte das Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und alles, was so anfällt. Diese Aufgaben haben wir untereinander aufgeteilt, was nicht nur praktisch war, sondern auch den Zusammenhalt in unserer Gruppe gestärkt hat.
Der Weg in die Galerie und neue Aufgaben
Vor Beginn des Erasmus-Auslandspraktikums haben wir ein Dokument ausgefüllt, in dem wir angeben konnten, welche Themenbereiche uns besonders interessieren. Da mich vor allem Medien und Kunst angesprochen haben, wurde mir ein Praktikumsplatz in der Aurora Galería de Arte zugeteilt.
Während meiner Zeit dort hatte ich mit Uxval Gochez einen festen Ansprechpartner, der mir jede einzelne Aufgabe ausführlich erklärt und gemeinsam mit mir besprochen hat. Dadurch hatte ich jederzeit eine klare Orientierung und konnte mich Schritt für Schritt in die neuen Themen einarbeiten.

Zu meinen Aufgaben gehörte vor allem die Pflege und Überarbeitung der drei Webseiten der Galerie. Außerdem habe ich Excel Tabellen zu verschiedenen Ausstellungen erstellt, bei der Vorbereitung neuer Ausstellungen geholfen und beim Umzug sowie beim Hängen neuer Bilder unterstützt. So konnte ich nicht nur organisatorische, sondern auch praktische Einblicke in den Galeriealltag gewinnen.
Ein anderer Arbeitsalltag in Barcelona
Schon die ersten Arbeitstage in Barcelona waren sehr eindrucksvoll und unterschieden sich deutlich von dem, was ich aus Deutschland kenne. Der Arbeitstag begann viel später und wurde durch die sogenannte Siesta unterbrochen – eine längere Mittagspause, in der viele Geschäfte schließen und das öffentliche Leben ruhiger wird. Während der Arbeitsalltag in Deutschland meist durchgehend verläuft, gehörte es hier ganz selbstverständlich dazu, mittags eine Pause einzulegen und anschließend weiterzuarbeiten. Diese Struktur war anfangs ungewohnt, hat mir aber gezeigt, wie unterschiedlich Arbeit und Alltag in anderen Ländern organisiert sein können.

Flexibler werden und dazulernen
Mit der Zeit habe ich gelernt, mich auf diese Arbeitsweise einzulassen und flexibler zu reagieren. Statt fester Abläufe standen Anpassungsfähigkeit und Offenheit im Vordergrund. Rückblickend hat mir genau diese Erfahrung geholfen, sicherer mit Veränderungen umzugehen und mich schneller auf neue Situationen einzustellen.
Besonders hilfreich war für mich, dass ich nicht allein in Barcelona war. Wir waren zu sechst unterwegs und konnten uns regelmäßig austauschen, Erfahrungen teilen und uns gegenseitig unterstützen. Das hat mir vor allem in der Anfangszeit Sicherheit gegeben und den Einstieg deutlich erleichtert.

Freizeit, Sprache und persönliche Entwicklung
Nach der Arbeit und an den Wochenenden blieb auch ausreichend Zeit für Aktivitäten. Gemeinsam oder auch allein haben wir Barcelona erkundet, Sehenswürdigkeiten wie die Sagrada Família, den Arc de Triomf oder den Park Güell besucht und neue Foodspots entdeckt.

Diese Erlebnisse bereicherten den Aufenthalt zusätzlich. Neben den fachlichen Erfahrungen konnte ich mich ebenfalls persönlich weiterentwickeln: Ich bin selbstständiger geworden, gehe offener mit neuen Situationen um und habe mehr Vertrauen in mich selbst. Besonders die tägliche Kommunikation auf Englisch hat dazu beigetragen, dass ich sicherer im Sprechen geworden bin.
Eine Erfahrung, die bleibt
Das Erasmus-Auslandspraktikum war für mich insgesamt eine sehr wertvolle Erfahrung. Dadurch konnte ich neue Themenbereiche kennenlernen, eine andere Arbeitskultur erleben und viele Eindrücke sammeln, die ich für meinen weiteren beruflichen Weg definitiv mitnehme.
Du möchtest auch gern in der enviaM-Gruppe arbeiten oder eine Ausbildung machen? Dann haben wir hier Bewerbungstipps für dich. Und in diesem Beitrag berichtet unsere Werkstudentin Lisanne von ihrem Alltag zwischen Uni und Job.
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HEMS Retrofit: Energieanlagen smart vernetzen
Viele Haushalte erzeugen heute bereits eigenen Strom, speichern Energie oder laden ihr E-Auto zu Hause. Im Alltag zeigt sich dabei jedoch oft ein bekanntes Bild: Überschüssiger Solarstrom fließt ins Netz, während an anderer Stelle Strom zugekauft wird. Häufig liegt das daran, dass vorhandene Anlagen zwar zuverlässig arbeiten, aber nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Genau an diesem Punkt setzen wir bei der enviaM-Gruppe mit HEMS Retrofit an. Mit der neuen Retrofit-Lösung lassen sich bereits installierte Anlagen intelligent steuern und besser miteinander verknüpfen, damit sie als Gesamtsystem funktionieren. Bestehende Technik bleibt dabei erhalten und kann bei HEMS-Weiterentwicklungen profitieren.
Mehr Überblick, bessere Steuerung, geringere Kosten
HEMS Retrofit ermöglicht es, vorhandene PV-Anlagen, Stromspeicher, Wärmepumpen und Wallboxen nachträglich in ein Home Energy Management System (HEMS) einzubinden. Die einzelnen Komponenten werden miteinander vernetzt und in einer zentralen Energiesteuerung zusammengeführt.
Das Energiemanagement passt die Reaktionen (oder auch Steuerung) flexibel an die jeweilige Situation an. Es berücksichtigt das individuelle Verbrauchsverhalten und Kundenprioritäten, bezieht Wetterprognosen ein und reagiert auf Veränderungen im Tagesverlauf. Auf dieser Grundlage lässt sich der erzeugte Strom gezielt nutzen und der Eigenverbrauch steigern.

Du kannst einsehen, wie viel Strom deine Anlage erzeugt, wie viel du selbst verbrauchst oder ins Netz einspeist und wie sich das auf deine Stromkosten auswirkt. Die Auswertung vergangener Verbrauchsdaten hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen und den Energieeinsatz schrittweise anzupassen. Überschüssiger Strom fließt gezielt in passende Verbraucher, zum Beispiel in die Wärmepumpe, in Haushaltsgeräte oder in das Laden deines E-Autos. So sinkt der Bedarf an zusätzlichem Netzstrom spürbar.
Mit dem Retrofit machen wir das Energiemanagementsystem auch für bestehende Anlagen zugänglich. Die Einbindung in vorhandene Technik ist technisch anspruchsvoll. Durch die gezielte Auswahl geeigneter Hersteller sorgen wir dafür, dass die Installation reibungslos durchgeführt werden kann und der Einstieg für unsere Kundinnen und Kunden möglichst einfach bleibt.
Ein Produkt mit Perspektive
Zunächst richtet sich das Angebot an Betreiber kompatibler Bestandsanlagen. Der Aufwand bleibt überschaubar. Vor der Einbindung prüfen wir per Kompatibilitätscheck, ob die vorhandene Technik geeignet ist. In vielen Fällen binden wir das Energiemanagement vollständig per Ferninstallation ein. Eingriffe an der vorhandenen Hardware vor Ort sind dafür nicht notwendig. Die Einrichtung erfolgt gemeinsam mit unserem enviaM-Support telefonisch und lässt sich Schritt für Schritt umsetzen.
HEMS Retrofit steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit bestehender Technik. Statt funktionierende Anlagen zu ersetzen, machen wir sie intelligenter und langfristig nutzbar. Das schont Ressourcen, erhöht den Kundennutzen und steigert die Wirtschaftlichkeit bestehender Energiesysteme.

Perspektivisch erweitern wir das Angebot auch auf Anlagen, bei denen Anpassungen an der Hardware vor Ort notwendig sind. In diesen Fällen übernimmt ein Fachinstallateur die Installation des Energiemanagementsystems direkt bei dir zu Hause. So lassen sich weitere technische Konstellationen einbinden und das System nach und nach ausbauen.
Gleichzeitig schafft HEMS Retrofit die Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen. Intelligente Steuerung sowie flexible Nutzung von Erzeugung und Verbrauch lassen sich auf dieser Basis weiterdenken und schrittweise ausbauen. Für uns bei der enviaM-Gruppe ist HEMS Retrofit damit ein wichtiger Baustein, um bestehende Kundenanlagen in ein zunehmend vernetztes Energiesystem einzubinden.
Deine Vorteile mit HEMS Retrofit auf einen Blick
– Unabhängigkeit und Kostenersparnis: Mache dich mit HEMS weitgehend vom Strompreis unabhängig und senke gleichzeitig deine übrigen Stromkosten durch die intelligente Steuerung und Optimierung
– Smart vernetztes Zuhause: Mit dem Energiemanagementsystem kannst du auch in Abwesenheit deinen Stromverbrauch zu Hause steuern.
– Kompatibel mit vielen Geräten: PV-Anlagen, Speicher, Wallboxen und Wärmepumpen werden vom Energiemanagement unterstützt.
– Zukunftsfähigkeit: HEMS Retrofit ist kein starres Produkt, sondern ein Einstieg in ein intelligentes Energiekonzept. Du kannst dein System nach und nach erweitern und an neue Anforderungen anpassen.

Fazit: Bestehende Technik neu gedacht
Mit HEMS Retrofit machen wir in der enviaM-Gruppe bestehende Energieanlagen zukunftsfähig. Du gewinnst mehr Transparenz, steuerst deine Energie gezielter und nutzt vorhandene Technik effizienter. Damit bist du bestens auf ein immer smarteres Energiesystem vorbereitet.

Weitere Informationen zum Energiemanagement Angebot der enviaM Gruppe findest du unter: www.solar.enviam.de
Du willst mehr zum Thema Smart Home erfahren? Dann findest du hier aktuelle Infos dazu. Was vom Strompreis an den Staat geht, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
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Strompreis, Teil 4: Umlagen
Beim Blick auf die Stromrechnung fällt schnell auf: Der eigentliche Energiepreis ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Ein erheblicher Anteil setzt sich aus verschiedenen Abgaben, Umlagen und Entgelten zusammen. Doch was steckt eigentlich dahinter? In diesem Teil unserer Reihe werfen wir einen genaueren Blick auf die Umlagen im Strompreis. Sie sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben umgesetzt, Netze stabil betrieben und der Ausbau moderner Energietechnologien finanziert werden können. Was das konkret für Verbraucher bedeutet und warum sich die Höhe dieser Umlagen immer wieder verändert, erklären wir im Folgenden.
Stromnetzentgeltverordnungs-Umlage
Jeder Nutzer eines Stromnetzes muss Netzentgelte, oder auch Netznutzungsentgelte, an den Netzbetreiber zahlen. Diese Einnahmen fließen in den Bau und die Wartung von Strommasten, Stromleitungen und Umspannwerken.

Laut Stromnetzentgeltverordnung haben Verbraucher die Möglichkeit, beim örtlichen Netzbetreiber niedrigere individuelle Netzentgelte zu beantragen. Letztverbraucher sind privilegiert, die Netzkosten aufgrund ihres außergewöhnlichen Verbrauchsverhaltens zu senken bzw. zu meiden, wenn beispielsweise eine atypische Netznutzung vorliegt. Die Spitzenlasten verlagern sich in lastschwache Nebenzeiten.
Da dem örtlichen Netzbetreiber durch diese besonderen Letztverbraucher Erlöse entgehen, müssen die Übertragungsnetzbetreiber ihm diese erstatten. Die Zahlungen für die entgangenen Erlöse gleichen sie untereinander aus und errechnen einen Aufschlag auf die Netzentgelte, welcher wiederum auf alle Letztverbraucher umgelegt wird.
Seit 2025 gleicht dieser Umschlag auch die Mehrkosten aus, die dadurch entstehen, dass Netzkunden in Regionen mit besonders vielen Erneuerbaren-Energien-Anlagen entlastet werden. Dadurch ist die Umlage deutlich gestiegen.
enviaM-Kunde
Die Stromnetzentgeltverordnungs-Umlage schlägt aktuell mit 1,559 Cent pro Kilowattstunde zu Buche. Sie macht ungefähr 33 Euro für den durchschnittlichen enviaM-Privatkunden aus.
KWKG-Umlage
Die KWK-Umlage basiert auf dem Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG). KWK-Anlagen erzeugen in einem Verbrennungsprozess gleichzeitig Strom und Wärme. Dafür erhalten die Anlagenbetreiber einen Zuschlag der Stromnetzbetreiber.
enviaM-Kunde
2026 ist die Umlage um mehr als 61 Prozent gestiegen und beträgt jetzt 0,446 Cent pro Kilowattstunde. Somit zahlt der durchschnittliche Privatkunde von enviaM etwa 10 Euro im Jahr dafür.
Offshore-Netzumlage
Offshore-Anlagen sind Windparks, die im Küstenvorfeld der Meere stehen.

Die Umlage deckt die Entschädigungskosten für Offshore-Windpark-Betreiber, wenn eine Anlage beispielsweise verspätet an das Stromnetz angeschlossen wird oder es zu Netzunterbrechungen kommt, die länger als zehn Tage anhalten. Bis Anfang 2019 wurde die Umlage noch als Offshore-Haftungsumlage bezeichnet.
enviaM-Kunde
Die Offshore-Umlage beläuft sich auf 0,941 Cent pro Kilowattstunde und macht damit ca. 20 Euro für den durchschnittlichen enviaM-Privatkunden aus.
Fazit
Umlagen sind ein fester Bestandteil des Strompreises und spiegeln wider, wie unser Energiesystem organisiert und weiterentwickelt wird. Sie finanzieren wichtige Aufgaben: vom Ausbau und Erhalt der Netzinfrastruktur über die Förderung effizienter Technologien bis hin zur Integration erneuerbarer Energien.
Auch wenn einzelne Umlagen schwanken oder – wie aktuell – spürbar steigen, haben sie ein gemeinsames Ziel: eine sichere, leistungsfähige und zunehmend nachhaltige Stromversorgung. Für Verbraucher lohnt sich ein Blick auf diese Bestandteile, um besser zu verstehen, wie sich der Strompreis zusammensetzt und welche Faktoren ihn beeinflussen.
Mehr zum Thema Strom- und Gaspreise erfahren Sie in folgenden Beiträgen:
Strompreis, Teil 1: Wie setzt sich der Strompreis zusammen?
Strompreis, Teil 2: Was vom Strompreis an den Staat geht
Strompreis, Teil 3: Die Konzessionsabgabe
Strompreis, Teil 5: Einflussfaktoren








