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Muskelbepackter Kugelstoßer im orangen Dress mit Kugel an der Halsstelle, angespanntes Wurfgestell vor dunklem Hintergrund. Muskelbepackter Kugelstoßer im orangen Dress mit Kugel an der Halsstelle, angespanntes Wurfgestell vor dunklem Hintergrund.

Mit Disziplin Richtung Olympia: Wie „Fit im Verein“ Kugelstoßer Kevin Reim unterstützt

Vom Erzgebirge bis auf internationale Wettkampfbühnen: Kugelstoßer Kevin Reim verfolgt sein großes Ziel mit beeindruckender Disziplin und Leidenschaft. Er zählt zu den vielversprechendsten deutschen Kugelstoßern und arbeitet täglich daran, seinem großen Traum näherzukommen: einmal bei den Olympischen Spielen zu starten. Unterstützt wird Kevin dabei von unserem Sportförderprogramm „Fit im Verein“. Im Interview erzählt der 24-Jährige, wie er zum Kugelstoßen gekommen ist, welche Momente ihn geprägt haben und warum Unterstützung auf dem Weg nach oben so wichtig ist.

Hallo Kevin, stell dich bitte kurz vor: Wer bist du, welche Disziplin betreibst du und was begeistert dich besonders daran?

Ich bin Kevin und meine Disziplin ist das Kugelstoßen. Viele kleine Details müssen zusammenspielen, damit am Ende die maximale Weite herauskommt. Mich begeistert vor allem die Kombination aus Kraft, Schnelligkeit, Explosivität und Technik, die diesen Sport so einzigartig macht.

Wie bist du zum Kugelstoßen gekommen?

Zur Leichtathletik bin ich durch meine Familie gekommen und habe bereits mit fünf Jahren angefangen zu trainieren. Eigentlich war ich Sprinter. Nach einer Achillessehnenverletzung musste ich allerdings umdenken und entdeckte so die Wurfdisziplinen für mich. Beim Kugelstoßen habe ich schnell gemerkt, dass es perfekt zu mir passt. Mit 16 Jahren habe ich mich dann endgültig darauf spezialisiert.

Kugelstoßer in orange Trikot mit Namenstreifen „Reim“ beim Abwurf, Pulverwolke um die Hand und zuschauende Menge im Hintergrund
Jörg Weichelt Photography

Was hält dich nach so vielen Jahren immer noch jeden Tag im Training?

Ich liebe es, mich kontinuierlich zu verbessern und an meinen Zielen zu arbeiten. Mein großer Traum ist es, eines Tages bei den Olympischen Spielen für Deutschland an den Start zu gehen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Aber genau das motiviert mich.

Was macht dich als Sportler aus, und was gibt dir tagtäglich Power?

Disziplin, Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen. Besonders wichtig ist mir, auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben und immer weiterzumachen – im Sport genauso wie im Alltag.

Wie sieht ein typischer Trainingstag aus?

Mein Tag beginnt meist schon gegen 5 Uhr. Unter der Woche bin ich ab 7 Uhr bei meinem Praktikum im Bereich Objekterkennung in der Industrie, worin ich auch meine Bachelorarbeit schreiben werde, danach geht es ab 16 Uhr direkt zum Training ins Sportforum Chemnitz. Dort stehen nach dem Aufwärmen Techniktraining, Kugelstoßen und Krafttraining auf dem Programm. Oft bin ich erst nach 20 Uhr wieder zu Hause. Samstags gehört der Tag komplett dem Sport. In der Wettkampfphase stehen dann statt Training oft Wettkämpfe auf dem Programm.

Und wie bereitest du dich auf Wettkämpfe vor?

Neben dem Training spielt die mentale Vorbereitung eine große Rolle. Ich gehe technische Abläufe im Kopf durch und stelle mir vor, wie ich erfolgreich performe. Im Wettkampf selbst möchte ich vor allem Spaß haben und meine beste Leistung abrufen.

Kugelstoßer in orange Trikot beim Abwurf im Stadion, Kameramann und Mikrofon am Rand des Ringes sichtbar

Was war bisher dein größter sportlicher Moment?

Die Qualifikation für meine erste internationale Meisterschaft in der U18 war ein unvergesslicher Augenblick. Besonders stolz bin ich auf meine Teilnahme am Europäischen Olympischen Jugendfestival 2019 in Baku, wo ich Deutschland erstmal im Nationaltrikot vertreten durfte. Dort belegte ich am Ende Platz fünf und gehörte damit zu den besten Kugelstoßern Europas in meiner Altersklasse. Darauf bin ich bis heute sehr stolz.

Welche Ziele hast du für die aktuelle Saison und die nächsten Jahre?

In dieser Saison möchte ich meine persönliche Bestleistung von 19,19 Metern übertreffen und meine Platzierung bei den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen aus dem Vorjahr verbessern. Langfristig bleibt Olympia mein größtes Ziel und Antrieb.

Du wirst durch „Fit im Verein“ gefördert. Was bedeutet das für dich?

Die Unterstützung bedeutet mir unglaublich viel. Gerade in einer Randsportart wie der Leichtathletik ist finanzielle Förderung nicht selbstverständlich. Deshalb bin ich für diese Hilfe sehr dankbar. Sie hilft mir dabei, meinen sportlichen Weg weiterzugehen und motiviert mich zusätzlich.

Fit im Verein

Mit dem Projekt „Fit im Verein“ unterstützt die enviaM-Gruppe Nachwuchs in Sportvereinen und Talentstützpunkten. Gefördert werden Projekte in den Ballsportarten Basketball, Handball, Volleyball, Fußball und Tischtennis sowie im Turnen, Geräteturnen, Rad-, Lauf-, Behindertensport und in Wintersportarten. Darüber hinaus können sich Vereine um neue Trikotsätze für Ballsportarten bewerben.

Kugelstoßer in orange Trikot hält Kugel an der Schulter und bereitet sich im Stadion zum Abwurf vor.

Warum sind solche Förderungen wichtig?

Sie schaffen zusätzliche Anreize für junge Sportlerinnen und Sportler, ihre Ziele mit Leidenschaft zu verfolgen. Gleichzeitig entlasten sie Familien finanziell und ermöglichen vielen Kindern überhaupt erst die Teilnahme. Das ist ein wichtiger Beitrag für den Nachwuchssport. Gerade weil Leichtathletik nicht zu den Sportarten gehört, bei denen große Sponsorengelder selbstverständlich sind, ist solche Unterstützung für mich besonders wertvoll. Sie gibt mir ein Stück mehr Sicherheit und ermöglicht mir, mich auf meinen sportlichen Weg zu konzentrieren und mir weniger Sorgen um Kosten für Equipment, Reisen und Startgelder zu machen.

Du hast dein großes Ziel klar vor Augen. Was gibt dir dabei die meiste Power?

Ich versuche, Rückschläge als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen. Nach einer neutralen Betrachtung der Situation passe ich Dinge gezielt an und nutze die Erfahrungen als Motivation für den nächsten Schritt. So wachse ich sportlich, wie auch persönlich.

In drei Worten: Die Partnerschaft zwischen dir und uns ist …

Ein Privileg. Eine große Hilfe. Eine Überraschung.

Mit Disziplin, Beharrlichkeit und dem klaren Blick auf sein großes Ziel arbeitet Kevin täglich an seiner sportlichen Entwicklung. Die Förderung durch „Fit im Verein“ begleitet ihn auf diesem Weg und unterstützt ihn dabei, seine Leistungsgrenzen immer weiter zu verschieben. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg für die kommenden Wettkämpfe und die Verwirklichung seines Olympia-Traums.

Große Ziele haben auch Skilangläuferin Maxine aus dem Erzgebirge sowie Skispringerin Emily, die am Olympiastützpunkt Oberhof trainiert. Ebenso wie Kevin freuen sich die beiden jungen Frauen über Unterstützung aus unserem Projekt „Fit im Verein“. In diesem Beitrag liest du das Interview mit Maxine. Und hier erzählt Emily von sich und ihren sportlichen Erfolgen.

Sponsoringfibel

Unter dem Leitgedanken Jugend-Bildung-Zukunft unterstützen wir vielfältige Projekte.

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enviaM und MITGAS fördern die Energieeffizienz von Kommunen

Auch 2026 unterstützen enviaM und MITGAS Städte und Gemeinden dabei, ihren Energieverbrauch zu senken und ihre Infrastruktur zukunftsfähig zu machen. Über den Fonds Energieeffizienz Kommunen (FEK) stellen die Unternehmen rund 481.400 Euro bereit. Davon profitieren 130 Städte und Gemeinden in 21 Landkreisen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Fördermittel fließen in Projekte, die Energie sparen und gleichzeitig die kommunale Infrastruktur modernisieren. Dazu zählen unter anderem LED-Beleuchtung, Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und moderne Heiztechnik.

So funktioniert der Fonds Energieeffizienz Kommunen

Der Fonds Energieeffizienz Kommunen ist ein gemeinsames Förderprogramm von enviaM und MITGAS. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die einen Konzessionsvertrag mit einem oder beiden Unternehmen abgeschlossen haben.

Gefördert werden Investitionen, die den Strom- und Erdgasverbrauch reduzieren. Auch Energiekonzepte, Teilkonzepte oder Wärmeberichte können bezuschusst werden. Die Kommunen tragen dabei mindestens 15 Prozent der Projektkosten selbst.

Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet eine Jury aus kommunalen Vertretern sowie Vertretern von enviaM und MITGAS. Je nach Vorhaben und Kommune beträgt die Förderung bis zu 7.500 Euro für Stromprojekte sowie bis zu 9.000 Euro für kombinierte Strom- und Gasprojekte.

Die Bandbreite der geförderten Maßnahmen ist groß: Schulen, Sporthallen und Feuerwehren erhalten moderne LED-Beleuchtung, kommunale Gebäude werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und Heizungsanlagen durch Wärmepumpen, Batteriespeicher oder intelligente Steuerungstechnik effizienter betrieben.

Solaranlage auf einem Verwaltungsgebäude der enviaM-Gruppe in Klostermannsfeld

Erfolgsbilanz: 6,9 Millionen Euro Förderung seit 2007

Allein die in diesem Jahr geförderten Maßnahmen ermöglichen Einsparungen von rund 1,05 Millionen Kilowattstunden Strom und Erdgas pro Jahr.

Auf einem Blick

• 2.790 geförderte Projekte seit 2007
• 6,9 Millionen Euro Fördermittel
• rund 28 Millionen Kilowattstunden eingesparte Energie

Sachsen: Von LED-Technik bis Batteriespeicher

In Sachsen setzt der FEK eine Vielzahl von Projekten um. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Beleuchtungsanlagen sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien.

Im Landkreis Zwickau erhalten neun Kommunen 46.500 Euro. Crimmitschau und Lichtenstein modernisieren beispielsweise die Beleuchtung öffentlicher Einrichtungen und bekommen dafür jeweils 7.500 Euro.

Im Erzgebirgskreis investieren 13 Kommunen in moderne Straßenbeleuchtung. Dafür stehen 54.800 Euro zur Verfügung.

Gelb beleuchtetes Wohnhaus mit Efeu an der Fassade neben einer nassen, herbstlichen Straße bei Nacht

In Mittelsachsen profitieren zehn Kommunen von 48.000 Euro. Neben LED-Umrüstungen werden hier elektrische Anlagen modernisiert sowie Energiekonzepte und Effizienzmaßnahmen in Schulen, Sportstätten und Kindertagesstätten umgesetzt.

Auch im Vogtlandkreis, Landkreis Leipzig, Landkreis Bautzen, Landkreis Meißen und im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fördern wir zahlreiche Vorhaben. Dazu gehören Batteriespeicher für bestehende Photovoltaikanlagen, moderne Wärmepumpen, PV-Anlagen mit Speichertechnik sowie energieeffiziente Beleuchtungslösungen für öffentliche Einrichtungen.

Brandenburg: Mehr Solarenergie und effiziente Beleuchtung

In Brandenburg liegt der Fokus vor allem auf energieeffizienter Beleuchtung und dem Ausbau erneuerbarer Energien.

Im Landkreis Elbe-Elster statten 15 Kommunen Schulen, Feuerwehren, Freibäder und Dorfgemeinschaftshäuser mit moderner LED-Technik aus. Ergänzt werden die Maßnahmen durch neue Solarleuchten. Insgesamt fließen hier 40.900 Euro Fördermittel.

Im Landkreis Spree-Neiße wird eine bestehende Photovoltaikanlage um einen Batteriespeicher erweitert. Außerdem wird eine Flutlichtanlage auf LED-Technik umgerüstet. Die Förderung beträgt 4.500 Euro.

Die Gemeinde Märkische Heide im Landkreis Dahme-Spreewald investiert mithilfe von 4.500 Euro Fördermitteln in eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung.

Sachsen-Anhalt: Energie sparen in öffentlichen Gebäuden

Auch in Sachsen-Anhalt nutzen zahlreiche Kommunen die Förderung für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Kleinstadt mit roten Dächern vor weiten Feldern und zahlreichen Windrädern unter blauem Himmel.

Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld setzen vier Kommunen Projekte im Bereich Photovoltaik und Energieeinsparung um. Dafür stehen 21.000 Euro zur Verfügung.

Im Landkreis Harz fließen 10.000 Euro in die Modernisierung von Flutlichtanlagen und den Einbau von Hybridheizungstechnik.

In Mansfeld-Südharz werden Wärmepumpen, moderne Heiztechnik, Gebäudedämmung und LED-Beleuchtung mit 25.000 Euro gefördert.

Neun Kommunen im Landkreis Nordsachsen erhalten zusammen 35.059 Euro. Die Mittel werden unter anderem für Photovoltaikanlagen auf Feuerwehrgebäuden, moderne Heizungssteuerungen und energieeffiziente Schulgebäude eingesetzt.

Im Burgenlandkreis liegt der Schwerpunkt auf der Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Neun Kommunen bekommen dafür 34.500 Euro.

Weitere Maßnahmen entstehen im Saalekreis, wo Schulen, Kindertagesstätten und öffentliche Einrichtungen auf moderne LED-Technik umgestellt werden. Dafür stehen 24.500 Euro bereit.
Im Salzlandkreis fließen 4.500 Euro in die Beleuchtung eines kommunalen Objekts. Im Landkreis Wittenberg investieren zwei Kommunen 12.000 Euro in LED-Straßenbeleuchtung und moderne Erdgas-Brennwerttechnik.

Thüringen: Kommunale Gebäude werden effizienter

Im Altenburger Land modernisieren zehn Kommunen ihre Infrastruktur. Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäude erhalten energieeffiziente LED-Beleuchtung. Darüber hinaus werden Straßenbeleuchtungsanlagen erneuert. Der FEK unterstützt die Vorhaben mit 24.000 Euro.

So können Kommunen Fördermittel beantragen

Kommunen können jährlich Förderanträge für Energiesparmaßnahmen im Strom- und Erdgasbereich stellen. Pro Kommune ist jeweils ein Antrag pro Förderbereich möglich. Nach zwei Förderungen muss ein Jahr pausiert werden, bevor erneut ein Antrag gestellt werden kann.

Die Antragsunterlagen müssen bis zum 31. März des jeweiligen Jahres eingereicht werden. Anmeldung und Antragstellung erfolgen über das Energieportal von enviaM. Bei Fragen unterstützen die zuständigen Kommunalbetreuer.

Kleine Investitionen, große Wirkung

Die aktuelle Förderrunde zeigt erneut, wie viel bereits mit vergleichsweise überschaubaren Investitionen erreicht werden kann. Ob moderne Straßenbeleuchtung, intelligente Heiztechnik oder Solarstrom auf kommunalen Dächern: Die Projekte senken Energiekosten, reduzieren den Ressourcenverbrauch und machen Städte und Gemeinden fit für die Zukunft. Gleichzeitig profitieren die Bürger von einer modernen, nachhaltigen kommunalen Infrastruktur.

Städte und Gemeinden profitieren auch von einem Teil des Strompreises: Die so genannte Konzessionsabgabe ist eine Art Wegerecht für den Energieversorger. Was sich konkret dahinter verbirgt, liest du in diesem Blogbeitrag. Unsere schöne Region entdeckten im Sommer vier Creator mit dem Fahrrad. Welche Stationen sie bei ihrer Power-Mission einlegten und welche Personen sie dabei kennenlernten, erzählen wir dir hier.

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Wie pflege ich eine Wärmepumpe? So bleibt sie effizient und langlebig

Eine Wärmepumpe arbeitet zuverlässig, effizient und benötigt deutlich weniger Wartung als viele andere Heizsysteme. Ganz ohne Pflege kommt sie jedoch nicht aus. Wer regelmäßig einen kurzen Kontrollblick auf die Anlage wirft und kleinere Reinigungsarbeiten selbst übernimmt, kann die Effizienz erhalten, den Stromverbrauch niedrig halten und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängern.

Die gute Nachricht: Viele Aufgaben lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst erledigen. Welche Arbeiten du übernehmen kannst bzw. wann ein Fachbetrieb gefragt ist und worauf du insbesondere bei den Außeneinheiten achten solltest, erfährst du hier.

Warum ist die Pflege einer Wärmepumpe wichtig?

Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und machen diese zum Heizen nutzbar. Damit das möglichst effizient funktioniert, müssen Luftzufuhr, Wärmeaustausch und technische Komponenten reibungslos zusammenarbeiten.

Schon kleine Verschmutzungen beeinträchtigen die Leistung. Verstopfen beispielsweise Laub, Staub oder Pollen die Luftzufuhr oder bedecken Schmutzablagerungen die Lamellen der Außeneinheit, muss die Wärmepumpe mehr Energie aufwenden, um die gleiche Heizleistung bereitzustellen. Das erhöht den Stromverbrauch und führt langfristig zu unnötigem Verschleiß.

Regelmäßige Pflege hilft deshalb dabei:

  • die Effizienz der Anlage dauerhaft zu erhalten
  • den Energieverbrauch niedrig zu halten
  • mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen
  • die Lebensdauer der Wärmepumpe zu verlängern
Wärmepumpe steht an einem Einfamilienhaus

Diese Pflegearbeiten kannst du selbst übernehmen

Wärmepumpen gelten als besonders wartungsarm. Dennoch lohnt sich in regelmäßigen Abständen ein kurzer Check.

Außeneinheit sauber halten

Vor allem die Außeneinheit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist das ganze Jahr Wind und Wetter ausgesetzt. Laub, Staub, Blütenpollen oder Insekten können sich an den Lamellen festsetzen und die Luftzirkulation beeinträchtigen.

Schalte die Anlage vor der Reinigung aus und entferne grobe Verschmutzungen vorsichtig von Hand. Anschließend kannst du die Lamellen mit einer weichen Bürste säubern und bei Bedarf mit klarem Wasser abspülen.

enviaM-Tipp

Verwende weder einen Hochdruckreiniger noch aggressive Reinigungsmittel. Beides kann empfindliche Bauteile beschädigen.

Für ausreichend Abstand sorgen

Damit die Wärmepumpe effizient arbeiten kann, benötigt sie genügend Freiraum. Als Orientierung gelten etwa:

  • mindestens 50 Zentimeter Abstand an den Seiten
  • rund 150 Zentimeter Freiraum an der Abluftseite

Mülltonnen, Gartenmöbel, Dekorationen oder stark wachsende Pflanzen sollten deshalb nicht direkt vor oder neben der Anlage stehen.

Im Winter auf Schnee und Eis achten

In der kalten Jahreszeit solltest du größere Schneemengen rund um die Wärmepumpe entfernen. Die Anlage darf nicht abgedeckt werden, da sie jederzeit ausreichend Luft für den Betrieb benötigt.

Kontrolliere außerdem regelmäßig den Kondensatablauf. Vereisungen oder Verstopfungen können die Funktion der Anlage beeinträchtigen.

Wärmepumpe an Einfamilienhaus

Regelmäßige Sichtkontrolle

Ein kurzer Blick alle paar Wochen genügt oft, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Achte dabei auf:

  • ungewöhnliche Geräusche
  • starke Verschmutzungen
  • sichtbare Beschädigungen
  • lockere Bauteile
  • auffällige oder dauerhafte Vereisungen

enviaM-Tipp

Beim automatischen Abtauvorgang kann sich Wasser rund um die Anlage sammeln. Gefriert dieses bei niedrigen Temperaturen, können rutschige Stellen entstehen. Halte deshalb angrenzende Wege frei und sicher.

Auch das Gehäuse der Wärmepumpe kannst du gelegentlich mit einem feuchten Tuch und einer milden Seifenlösung reinigen.

Welche Arbeiten gehören in die Hände von Fachbetrieben?

Bestimmte Wartungsarbeiten dürfen ausschließlich qualifizierte Fachkräfte durchführen. Dazu gehören insbesondere Eingriffe am Kältemittelkreislauf, an elektrischen Komponenten, Leitungen oder am Verdichter.

Auch folgende Arbeiten muss ein Fachbetrieb übernehmen:

  • Dichtheitsprüfungen
  • Kontrolle und Nachfüllen von Kältemittel
  • Innenreinigung technischer Bauteile
  • Prüfung von Sicherheitseinrichtungen
  • Kontrolle von Pumpen und Betriebswerten
  • Überprüfung der Wasserqualität

Bei einer professionellen Wartung werden außerdem wichtige Betriebsdaten ausgewertet, Einstellungen kontrolliert und die Anlage auf ihre optimale Funktion überprüft.

Installateur in Arbeitskleidung prüft mit Tablet eine Außeneinheit einer Wärmepumpe, Vordergrund mit Lavendelpflanzen.

Viele Hersteller empfehlen eine Wartung im Abstand von etwa einem Jahr. Wie häufig sie tatsächlich erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Anlage, den Herstellerangaben und den örtlichen Betriebsbedingungen ab.

enviaM-Tipp

Besonders nach dem ersten Winter kann es sinnvoll sein, die Heizkurve anzupassen. Dadurch lässt sich die Wärmepumpe oft noch effizienter betreiben.

Gut gepflegt, langfristig effizient

Wärmepumpen zählen zu den komfortabelsten und effizientesten Heizsystemen. Mit einer regelmäßigen Reinigung der Außeneinheit, freier Luftzufuhr und gelegentlichen Sichtkontrollen kannst du selbst viel dazu beitragen, dass die Anlage dauerhaft zuverlässig arbeitet.

Für technische Wartungsarbeiten solltest du jedoch auf qualifizierte Fachbetriebe setzen. So bleibt deine Wärmepumpe sicher, effizient und langlebig und sorgt auch in Zukunft für eine zuverlässige Wärmeversorgung.

Wärmepumpe geplant? Wir unterstützen dich.

Du interessierst dich für eine Wärmepumpe oder möchtest auf eine moderne Heizlösung umsteigen? Die enviaM-Gruppe begleitet dich von der ersten Beratung über die Planung bis zur Installation und Wartung.

Gemeinsam finden wir die Wärmepumpe, die zu deinem Zuhause und deinem Energiebedarf passt. Auf unserer Website erfährst du mehr über passende Lösungen, den Ablauf von der Beratung bis zur Installation sowie alle Wärmepumpen-Angebote der enviaM-Gruppe.

Detaillierte Informationen zu Wärmepumpen und den verschiedenen Arten von Wärmepumpen findest du in unserer Hausbauserie. Und in diesem Blogbeitrag haben wir uns mal die Unterschiede zwischen Wärmepumpe und Brennwerttherme genauer angesehen.

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Ein besonderer Start ins Berufsleben

Die enviaM-Gruppe begrüßt 163 neue Auszubildende und Dualstudenten. Mit frischen Ideen, neuen Perspektiven und viel Motivation leisten sie in den kommenden Jahren ihren Beitrag zur Energiewende und gestalten die Zukunft der Energieversorgung aktiv mit. Doch bevor die neuen Kollegen in ihren jeweiligen Unternehmensbereichen durchstarten, stand etwas anderes im Fokus: ein gemeinsames Kennenlernen. Statt direkt am Arbeitsplatz loszulegen, verbrachten die Berufseinsteiger ihre erste gemeinsame Ausbildungswoche in Osterburg. Dort erhielten sie die Gelegenheit, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und erste Netzwerke aufzubauen. Schließlich fällt der Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt deutlich leichter, wenn bereits bekannte Gesichter auf dem Flur oder im Besprechungsraum warten.

Tradition mit Mehrwert

Das Berufseinsteigerseminar in Osterburg ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Ausbildungsstarts in der enviaM-Gruppe. Zahlreiche Auszubildende und Dualstudenten haben hier ihren ersten Schritt ins Berufsleben gemacht und erinnern sich gerne an diese besondere Woche zurück. Dabei bietet das Seminar deutlich mehr als nur ein erstes Kennenlernen. Die Teilnehmer erhalten spannende Einblicke in das Unternehmen, lernen verschiedene Bereiche kennen und erfahren mehr über die Werte, Ziele und Aufgaben der enviaM-Gruppe. Gleichzeitig werden wichtige Grundlagen vermittelt, die während der Ausbildungs- und Studienzeit eine bedeutende Rolle spielen. So entsteht bereits zu Beginn ein Gefühl dafür, wie vielfältig die Arbeitswelt innerhalb der Unternehmensgruppe ist und wie viele unterschiedliche Menschen gemeinsam an einer nachhaltigen Energiezukunft arbeiten.

Gemeinsam lernen, erleben und wachsen

Nach der Ankunft an der Landessportschule Sachsen-Anhalt in Osterburg werden die Berufseinsteiger in verschiedene Gruppen eingeteilt. Dabei treffen Auszubildende und Dualstudenten unterschiedlicher Standorte, Unternehmen und Berufsrichtungen aufeinander. Genau diese Mischung macht einen großen Teil des Seminars aus. Aus zunächst unbekannten Gesichtern werden innerhalb weniger Tage Gesprächspartner, Teamkollegen und oft sogar Freunde.

Schon beim gemeinsamen Frühstück, während der Seminare oder bei den zahlreichen Aktivitäten ergeben sich immer wieder Gelegenheiten für Austausch. Dadurch entstehen Kontakte, die häufig weit über die Seminarwoche hinaus bestehen bleiben. Viele ehemalige Teilnehmer berichten noch Jahre später von Freundschaften und Netzwerken, die ihren Ursprung in Osterburg hatten.

Die Woche bietet natürlich auch viele Möglichkeiten, Neues zu lernen. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit verschiedenen Themen rund um ihren Berufseinstieg und sammeln wertvolle Erfahrungen, die sie in ihrem weiteren Ausbildungs- oder Studienverlauf begleiten werden. Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung aus theoretischen Inhalten und praktischen Erlebnissen.

Teampräsentation als fester Bestandteil

Zum Berufseinsteigerseminar gehört auch die Arbeit in Gruppen. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Woche und sorgt dafür, dass die Teilnehmer ihre Erfahrungen direkt praktisch anwenden können.

Die Gruppen nehmen an verschiedenen Workshops, Seminaren und sportlichen Aktivitäten teil. Zu Beginn erhält jedes Team einen Programmpunkt als Thema. Anschließend sammeln die Teilnehmer Eindrücke, dokumentieren Inhalte und bereiten ihre Ergebnisse für eine Abschlusspräsentation auf.

Dabei steht nicht nur das Ergebnis im Vordergrund, denn genauso wichtig ist der Weg dorthin. Gemeinsam entwickeln die Teams Ideen, verteilen Aufgaben, lösen Herausforderungen und unterstützen sich gegenseitig. Dadurch erleben die Berufseinsteiger, wie wichtig Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen im Berufsalltag sind.

Gleichzeitig bietet diese Art der gemeinsamen Arbeit die Chance, eigene Stärken einzubringen. Ob Organisationstalent, Kreativität, Präsentationsgeschick oder Teamkoordination: Jeder Beitrag zählt und trägt zum Erfolg der Gruppe bei. Das schafft Selbstvertrauen und zeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können.

Gemeinschaft auch nach den Seminaren

Auch außerhalb der Seminare spielt das Miteinander eine wichtige Rolle. In der freien Zeit konnten alle Teilnehmer die Angebote der Landessportschule nutzen. Ob Volleyball, Federball, Tischtennis oder Fitness: Die gemeinsamen Aktivitäten boten viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Jugendliche auf einem Kletterparcours greifen nach roten Ringen und balancieren auf Holzplattformen im Freien.

Besonders wertvoll war dabei, dass Ausbilder gemeinsam mit den Berufseinsteigern aktiv wurden. Auf dem Volleyballfeld, an der Tischtennisplatte oder im Fitnessbereich entstanden Gespräche auf Augenhöhe, die den Austausch förderten und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Das Berufseinsteigerseminar ist eine tolle Möglichkeit für unsere neuen Auszubildenden, erste Kontakte zu knüpfen, sich untereinander zu vernetzen und ihre Ausbilder besser kennenzulernen.

Andreas Sozialpädagoge in der enviaM-Gruppe

Ein Start, der in Erinnerung bleibt

Wenn die Woche in Osterburg endet, nehmen die neuen Auszubildenden und Dualstudenten weit mehr mit als nur jede Menge Informationen. Im Gepäck befinden sich unzählige Erinnerungen, spannende Erlebnisse und viele neue Kontakte. Vor allem entsteht das Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.
Das Berufseinsteigerseminar schafft damit die ideale Grundlage für einen erfolgreichen Start in die enviaM-Gruppe. Es verbindet Lernen, Teamgeist und persönliche Entwicklung. Aus vielen einzelnen Berufseinsteigern wird innerhalb weniger Tage ein starkes Netzwerk.

Denn manchmal beginnt ein neuer Lebensabschnitt nicht am Schreibtisch oder auf der Baustelle, sondern mit einer gemeinsamen Woche voller Begegnungen, neuer Erfahrungen und dem guten Gefühl, von Anfang an dazuzugehören.

Aber auch ein Auslandsaufenthalt während der Ausbildung eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Drei unserer dualen Trainees durften einige Wochen bei E.ON Schweden am Arbeitsalltag teilhaben und Projekte begleiten. Von diesen Erfahrungen erzählen sie hier.

Du möchtest dich bei der enviaM-Gruppe bewerben? In diesem Blogeitrag findest du wertvolle Tipps, die deinen Einstieg ins Unternehmen erleichtern.

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Stromverbrauch von Künstlicher Intelligenz: Wie energiehungrig sind ChatGPT & Co. wirklich?

Künstliche Intelligenz hat unsere digitale Welt im Sturm erobert. Ob Texte, Bilder, Übersetzungen oder Programmcode: Anwendungen wie ChatGPT, Gemini oder Copilot unterstützen inzwischen Millionen Menschen im Alltag und im Beruf. Doch hinter den beeindruckenden Fähigkeiten steckt ein enormer technischer Aufwand. Das Training und der Betrieb der Modelle benötigen große Rechenleistungen und damit auch Energie. Gleichzeitig werden KI-Systeme kontinuierlich effizienter. Wie hoch ist ihr Stromverbrauch tatsächlich und welche Herausforderungen ergeben sich daraus?

KI-Boom treibt den Bedarf an Rechenleistung

Künstliche Intelligenz ist kein neues Phänomen. Sprachassistenten wie Alexa oder Siri, Navigationssysteme oder die Gesichtserkennung moderner Smartphones nutzen seit Jahren KI-Technologien. Mit dem Start von ChatGPT Ende 2022 begann jedoch eine neue Ära: Generative KI kann auf Knopfdruck Texte schreiben, Bilder erstellen oder komplexe Fragen beantworten.
Die Grundlage dafür bilden sogenannte große Sprachmodelle (Large Language Models). Damit sie Zusammenhänge verstehen und überzeugende Antworten liefern können, müssen sie zunächst mit gewaltigen Datenmengen trainiert werden.

Das Training verschlingt enorme Energiemengen

Bevor eine KI einsatzbereit ist, durchläuft sie einen langwierigen Trainingsprozess. Dabei analysiert sie Milliarden von Texten, Bildern und Datensätzen. Dieser Schritt gehört zu den energieintensivsten Phasen im Lebenszyklus eines KI-Modells.

Website mit grünem Hintergrund und großem Titel "ChatGPT: Optimizing Language Models for Dialogue" auf einem schräg fotografierten Bildschirm, rechter Rand zeigt violette Balken.

Der Wissenschaftler Alex de Vries verweist auf Untersuchungen, nach denen große Sprachmodelle wie GPT-3, Gopher oder OPT beim Training 1.287, 1.066 beziehungsweise 324 Megawattstunden Strom verbraucht haben. Schon daran wird deutlich, welche Rechenleistung erforderlich ist, um moderne KI-Systeme überhaupt nutzbar zu machen. Doch mit dem Training allein ist es nicht getan.

Jede Antwort benötigt Rechenleistung

Nachdem ein Modell trainiert wurde, folgt die sogenannte Inferenzphase. In dieser beantwortet die KI Nutzeranfragen und erzeugt neue Inhalte. Für jede Eingabe werden komplexe Berechnungen durchgeführt, die leistungsstarke Prozessoren in Rechenzentren erfordern.
Frühere Schätzungen gingen davon aus, dass einzelne Anfragen an ChatGPT zwischen drei und neun Wattstunden Strom benötigen. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass moderne Modelle effizienter arbeiten. Für eine typische Textanfrage werden heute häufig etwa 0,3 Wattstunden angenommen. Das ist deutlich weniger als noch vor wenigen Jahren vermutet wurde. Allerdings können besonders umfangreiche Recherchen, lange Dialoge oder die Erstellung von Bildern und Videos weiterhin einen deutlich höheren Energiebedarf verursachen.

Trotz dieser Effizienzgewinne wächst der Gesamtstromverbrauch weiter. Der Grund liegt auf der Hand: Immer mehr Menschen und Unternehmen nutzen KI-Anwendungen. Die Internationale Energieagentur (IEA) berichtet, dass der Stromverbrauch von Rechenzentren im Jahr 2025 um 17 Prozent gestiegen ist. Bei speziell auf KI ausgerichteten Rechenzentren lag das Wachstum sogar bei rund 50 Prozent.

Roboterhand, die in einer Nachtstadt-Umgebung ein leuchtendes Netzwerk in Form eines Gehirns mit einem AI-Chip darüber hält.

Rechenzentren werden zu einem wichtigen Stromverbraucher

Der weltweite Ausbau von KI-Anwendungen macht sich zunehmend im Energiesystem bemerkbar. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur verbrauchten Rechenzentren im Jahr 2025 rund 485 Terawattstunden Strom. Das entspricht etwa 1,5 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. Bis 2030 könnte sich dieser Wert auf rund 950 Terawattstunden nahezu verdoppeln. Besonders stark wächst dabei der Energiebedarf von Rechenzentren, die speziell für KI-Anwendungen ausgelegt sind.

Gleichzeitig arbeiten Technologieunternehmen intensiv daran, ihre Infrastruktur effizienter zu gestalten. Moderne Chips, optimierte Software und energieeffiziente Rechenzentren sorgen dafür, dass der Stromverbrauch pro einzelner KI-Anfrage kontinuierlich sinkt. Die größte Herausforderung ist deshalb weniger der Energiebedarf einer einzelnen Anfrage als die rasant steigende Nutzung von KI weltweit.

Nicht nur Strom, sondern auch Wasser wird benötigt

Der hohe Ressourcenbedarf von KI beschränkt sich nicht auf elektrische Energie. Auch der Wasserverbrauch rückt zunehmend in den Fokus. Rechenzentren erzeugen große Mengen Wärme, die abgeführt werden müssen. Dafür kommen häufig wasserbasierte Kühlsysteme zum Einsatz. Wissenschaftliche Studien schätzen, dass das Training von GPT-3 rund 700.000 Liter Wasser benötigte. Zudem gibt es Untersuchungen, die davon ausgehen, dass ein längeres Gespräch mit einer KI mehrere Hundert Milliliter Wasser verursachen kann.

Wie hoch der Wasserverbrauch tatsächlich ausfällt, hängt jedoch stark vom Standort des Rechenzentrums, der verwendeten Kühltechnik und den lokalen klimatischen Bedingungen ab. Klar ist: Mit dem weiteren Ausbau großer Rechenzentren wird auch die Diskussion über den verantwortungsvollen Umgang mit Wasserressourcen an Bedeutung gewinnen.

Datacenter mit Servern

KI sinnvoll und bewusst einsetzen

Die steigende Nachfrage nach KI zeigt, wie nützlich die Technologie inzwischen geworden ist. Gleichzeitig lohnt sich ein bewusster Umgang mit den Anwendungen.
Wer für einfache Rechenaufgaben den Taschenrechner nutzt oder für eine schnelle Faktenprüfung eine klassische Suchmaschine verwendet, spart Ressourcen. Bei komplexeren Fragestellungen, kreativen Aufgaben oder der Analyse großer Datenmengen kann KI dagegen einen echten Mehrwert bieten.

Dabei sollte nicht übersehen werden, dass Künstliche Intelligenz selbst auch dabei helfen kann, Energie einzusparen. In der Energiewirtschaft unterstützt sie beispielsweise bei der Vorhersage von Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen, bei der Optimierung von Stromnetzen oder bei der effizienteren Steuerung von Anlagen. Richtig eingesetzt kann KI somit einen Beitrag dazu leisten, Ressourcen zu schonen und die Energiewende voranzubringen.

Fazit: Effizienter geworden, aber weiterhin ressourcenintensiv

Künstliche Intelligenz benötigt Strom und Wasser. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre, dass moderne KI-Systeme deutlich effizienter werden. Der eigentliche Treiber des Energieverbrauchs ist inzwischen nicht mehr die einzelne Anfrage, sondern die enorme Verbreitung der Technologie.
Die Herausforderung der Zukunft besteht deshalb darin, die Vorteile von KI zu nutzen und gleichzeitig Rechenzentren, Software und Infrastruktur möglichst energieeffizient zu gestalten. So kann Künstliche Intelligenz nicht nur Energie verbrauchen, sondern in vielen Bereichen sogar dabei helfen, sie einzusparen.

Künstliche Intelligenz für dein Zuhause gibt es bei Smart-Home-Anwendungen. Welche Trends und Technologien es aktuell gibt und welche Elemente sich unkompliziert einbauen lassen, erklären wir in diesem Blogbeitrag. Auch Stromzähler können intelligent sein: Wie sie beispielsweise den Energieverbrauch zu verschiedenen Tageszeiten managen, liest du hier. Damit wir uns aber auch einmal eine Auszeit vom digitalen Alltag nehmen können, ist der bewusste Umgang mit Medien unabdinglich. In unserem Beitrag zur „Medienkompetenz“ erfährst du, worauf es ankommt.

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Was hat die Bundesnetzagentur damit zu tun?

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) sorgt dafür, dass Strom möglichst fair zu dir nach Hause kommt. Die BNetzA überwacht den Wettbewerb, regelt den Zugang zu den Stromnetzen und ist eine wichtige Anlauf-stelle für Fragen rund um Energiepreise.

Nach ihrer Definition ist die Konzessionsabgabe eine Art Nutzungsentgelt: Rechtlich gesehen wird das Wegerecht dem jeweiligen Energieversorgungsunternehmen eingeräumt, das Eigentümer der Stromleitungen ist. Dafür zahlt dieses Unternehmen den Städten und Gemeinden eine Konzessionsabgabe.

Der Netzbetreiber tritt meist nur als „Zwischenstation“ auf: Er zieht die Konzessionsabgabe über die Stromrechnung ein und leitet sie weiter. Am Ende ist sie dennoch ein Entgelt dafür, dass kommunale Flächen für Stromleitungen genutzt werden dürfen.

Wer entscheidet über die Wegenutzung?

Die Grundlage für alles ist ein Konzessionsvertrag. Darin regeln Kommune und Energieversorgungsunternehmen, wer die öffentlichen Wege nutzen darf. Diese Verträge laufen meist bis zu 20 Jahre und werden danach neu ausgeschrieben oder verlängert. Die Kommune entscheidet dabei selbst:

  • Bleibt sie beim bisherigen Partner?
  • Oder soll ein neues Unternehmen übernehmen?

Warum taucht die Konzessionsabgabe auf deiner Stromrechnung auf?

Die Netzbetreiber geben diese Kosten an die Energieversorger weiter und die rechnen sie schließlich mit dir als Endkunden ab. Deshalb ist die Konzessionsabgabe ein fester Bestandteil des Strompreises.

Wichtig zu wissen

Auch wenn sich der Strompreis in den letzten Jahren stark verändert hat, bleibt die Konzessionsabgabe bestehen. Aktuell liegt sie für Haushaltskunden je nach Gemeindegröße bei rund 1,3 bis 1,7 Cent pro Kilowattstunde Strom.

Gesetzliche Regelung

Wie hoch die Konzessionsabgabe maximal sein darf, regelt die Konzessionsabgabenverordnung (KAV).
Entscheidend sind dabei:

  • die Einwohnerzahl der Gemeinde
  • die Art des Stromvertrags (z. B. Haushaltskunde oder Sondervertrag)

Die KAV wurde zuletzt Ende 2025 angepasst. An den Höchstsätzen für Haushaltskunden hat sich jedoch nichts geändert. Für Kommunen und Verbraucher gilt hier weiterhin Verlässlichkeit.

Neue Klarheit durch ein wichtiges Gerichtsurteil

In den letzten Jahren gab es trotzdem eine relevante Neuerung: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Ende 2023 entschieden, wie der sogenannte Kommunalrabatt korrekt zu berechnen ist. Ein Kommunalrabatt ist ein Preisnachlass, den Netzbetreiber Gemeinden auf bestimmte Netzentgelte gewähren dürfen, zum Beispiel für eigene Liegenschaften wie Rathäuser oder Schulen.
Der BGH hat klargestellt:

  • Der Rabatt darf nicht auf Konzessionsabgaben, Steuern oder Umlagen angerechnet werden.
  • Er gilt nur für reine Netzentgelt-Bestandteile wie Arbeits- oder Grundpreise.

Das sorgt für mehr Transparenz und klare Abgrenzungen, auch wenn einige Gemeinden ihre Abrechnungen dadurch anpassen mussten.

Hochspannungsmasten und -leitungen über weiten gelben Getreidefeldern unter blauem Himmel mit vereinzelten Wolken.

Sinkende Strompreise – was bedeutet das für die Konzessionsabgabe?

Durch staatliche Entlastungen und niedrigere Netzentgelte ist der Strompreis zuletzt gesunken. Die Konzessionsabgabe selbst bleibt jedoch unverändert. Das hat einen interessanten Effekt: Weil andere Preisbestandteile schrumpfen, fällt die Konzessionsabgabe anteilig etwas stärker ins Gewicht, obwohl sie pro Kilowattstunde gleichbleibt. Unterm Strich gilt trotzdem: Die Konzessionsabgabe macht weiterhin nur einen kleinen Teil des Strompreises aus.

Wie wir als enviaM-Gruppe mit Kommunen zusammenarbeiten und sie bei der Umsetzung ihrer Energieziele unterstützen, findest du hier auf unserer Website.

Mehr zum Thema Strom- und Gaspreise erfahren Sie in folgenden Beiträgen:

Strompreis, Teil 1: Wie setzt sich der Strompreis zusammen?
Strompreis, Teil 2: Was vom Strompreis an den Staat geht
Strompreis, Teil 4: Umlagen
Strompreis, Teil 5: Einflussfaktoren

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Zwischen Kundenzentrierung, Respekt und Engagement – im Interview mit Leila

Neue Wege beginnen oft mit einer mutigen Entscheidung. Für Leila führte sie von Tunesien nach Deutschland und schließlich zu envia TEL. Heute ist sie als Referentin für Projektierung und Kalkulation Ansprechpartnerin für Geschäftskunden, engagiert sich für Chancengleichheit und setzt sich dafür ein, Menschen miteinander zu verbinden – beruflich wie persönlich. Im Interview erzählt sie von ihrem Neustart in Deutschland, ihrem Arbeitsalltag und davon, warum Offenheit und gegenseitige Unterstützung die besten Voraussetzungen für gemeinsames Wachstum sind.

Hey Leila, stell dich doch kurz vor: Wer bist du und was machst du bei uns?

Ich arbeite seit Mai 2019 bei envia TEL als Referentin im Bereich Kundenzentrierte Prozesse / Auftrag Lösung. Gemeinsam mit meinem Team betrachten wir unsere Aufträge und Lösungen konsequent aus Kundensicht, entwickeln sie kontinuierlich weiter und sorgen dafür, dass sie sich im Alltag bewähren. Dabei gefällt mir besonders, dass hinter jedem Prozess am Ende immer Menschen stehen – unsere Kunden, aber auch die Kollegen, mit denen wir zusammenarbeiten.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus – und welchen Beitrag leistet deine Arbeit für die Region?

Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es für mich eigentlich nicht mehr. Durch das mobile Arbeiten habe ich die Flexibilität, meinen Tag selbst zu gestalten und meine Aufgaben immer wieder an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Was viele vielleicht nicht direkt sehen: Hinter einer funktionierenden digitalen Verbindung stecken viel Planung, Koordination und Abstimmung. Genau hier beginnt meine Arbeit. Als Referentin für Projektierung und Kalkulation begleite ich Projekte und Anfragen von der Optionierung bis hin zum Projektmanagement. Ich prüfe technische Ressourcen, kalkuliere Budgets und koordiniere die verschiedenen Beteiligten, damit aus einer Idee am Ende eine erfolgreiche Lösung entsteht. Diese Mischung aus Planung, Zahlen, Technik und Zusammenarbeit macht meinen Job besonders spannend. Gleichzeitig weiß ich, dass meine Arbeit einen Beitrag zu etwas Größerem leistet: Mit unserer Arbeit in der Telekommunikation schaffen wir die Grundlage dafür, dass Menschen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zuverlässig miteinander verbunden bleiben und unsere Region auch in Zukunft digital gut aufgestellt ist.

Dein Weg zu uns begann nicht in Deutschland. Was hat dich hierhergeführt und wie bist du zu uns gekommen?

Mich hat die Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven nach Deutschland geführt. Ich wollte mich weiterentwickeln, neue Erfahrungen sammeln und meinen eigenen Weg gehen. Später bin ich aus familiären Gründen von Berlin nach Brandenburg gezogen. Bei meiner Suche nach einem Arbeitgeber in der Region bin ich auf die enviaM-Gruppe aufmerksam geworden. Besonders positiv war für mich, wie herzlich ich aufgenommen wurde. Die Unterstützung und Offenheit meiner Kolleginnen und Kollegen haben mir den Einstieg sehr erleichtert. Heute sehe ich diesen Weg als eine wertvolle Erfahrung – sowohl persönlich als auch beruflich.

Zwei beruflich gekleidete Frauen in einem modernen Büro, eine lächelt offen der anderen gegenüber.

Der Start in einem neuen Land bringt sicher Herausforderungen mit sich. Was war für dich besonders herausfordernd?

Eine neue Sprache zu lernen, ist nur ein Teil des Ankommens. Für mich war es genauso wichtig, die Kultur dahinter zu verstehen – also die Menschen, ihre Gewohnheiten und die Art, miteinander zu kommunizieren. Da meine Familie nicht in meiner Nähe war, habe ich über Sprachstammtische und ehrenamtliche Tätigkeiten viele neue Menschen kennengelernt. Daraus sind Freundschaften entstanden, die mir geholfen haben, mich Schritt für Schritt zuhause zu fühlen.

Welche kulturellen Unterschiede im Arbeitsalltag sind dir besonders aufgefallen?

Dass Pünktlichkeit in Deutschland eine wichtige Rolle spielt, war mir bereits bekannt. Neu für mich war vor allem die langfristige Planung vieler Themen. Am Anfang war das ungewohnt, heute schätze ich diese Struktur sehr, weil sie Orientierung und Verlässlichkeit schafft. Gleichzeitig bringe ich meine eigenen Erfahrungen und Perspektiven mit. Genau diese Verbindung aus unterschiedlichen Kulturen empfinde ich als Stärke. Besonders der Austausch in externen Netzwerken inspiriert mich. Dort kommen verschiedene Erfahrungen, Best Practices und neue Ideen zusammen, aus denen wertvolle Impulse entstehen.

Du engagierst dich bei uns und auch außerhalb des Unternehmens für Vielfalt und die Förderung von Frauen. Was treibt dich dabei an?

Meine Familie hat mir früh vermittelt, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur den eigenen Erfolg im Blick zu haben, sondern auch darauf zu achten, wie man andere Menschen unterstützen und stärken kann. Diese Werte begleiten mich bis heute und prägen auch mein Engagement für Vielfalt und die Förderung von Frauen. Für mich bedeutet dieses Engagement vor allem, Chancen zu schaffen, Menschen zu ermutigen und einen positiven Beitrag zu leisten. Seit über zwei Jahren bin ich außerdem Mitglied in unserem internen Diversity Circle, einer Projektgruppe, die sich mit Vielfalt und Inklusion beschäftigt. Dort geht es darum, Bewusstsein zu schaffen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und eine Unternehmenskultur mitzugestalten, in der sich alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Identität oder persönlichem Weg – wertgeschätzt und willkommen fühlen.

Diversity Circle der enviaM-Gruppe

Gab es Menschen, die dich auf deinem Karriereweg besonders unterstützt haben?

Ja, auf jeden Fall. Besonders wertvoll waren Menschen, die ihr Wissen mit mir geteilt, mich ermutigt und mir Vertrauen entgegengebracht haben. Gerade in der Zeit, in der ich mich an neue Arbeitsweisen und die deutsche Arbeitskultur gewöhnt habe, waren die Unterstützung, das Feedback und die Geduld von Kolleginnen, Kollegen und Führungskräften sehr wichtig für mich. Solche Begegnungen zeigen mir, wie viel ein unterstützendes Umfeld bewirken kann.

Was hilft dir dabei, dein Potenzial im Job voll zu entfalten?

Für mich ist ein Arbeitsumfeld entscheidend, in dem offene Kommunikation, Vertrauen und gegenseitiger Respekt gelebt werden. Dort kann ich meine Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und mich weiterentwickeln. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für mich sehr wichtig. Flexible Arbeitsmöglichkeiten, ein gutes Arbeitsklima und die Unterstützung durch mein Team machen für mich im Alltag einen großen Unterschied.

Was sollten wir unbedingt über dich wissen, dass nicht in deinem Jobtitel steht?

Mein Jobtitel beschreibt meine Aufgaben – aber nicht meine Persönlichkeit. Ich bin neugierig, offen für neue Themen und schätze eine wertschätzende Zusammenarbeit. Besonders gerne bringe ich Struktur in komplexe Aufgaben und suche nach Lösungen. Dabei verliere ich aber nie den Menschen hinter den Prozessen aus dem Blick.

Welche Botschaft möchtest du anderen Menschen mit auf den Weg geben?

Zuhause ist da, wo Respekt die beste Sprache ist.

Von neuen Wegen und starken Verbindungen

Leilas Geschichte zeigt, wie wertvoll neue Perspektiven sein können. Ihr Weg von Tunesien nach Deutschland war geprägt von Mut, Neugier und dem Wunsch, sich persönlich wie beruflich weiterzuentwickeln. Was einst ein neuer Anfang war, ist heute die Grundlage für ihre Arbeit und ihr Engagement. Ihre Geschichte macht deutlich: Eine starke Zusammenarbeit entsteht dort, wo Respekt, Vertrauen und Offenheit gelebt werden. Denn genau diese Werte verbinden Menschen – unabhängig von Herkunft, Erfahrung oder persönlichem Weg.

Du möchtest noch mehr über die Menschen hinter der enviaM-Gruppe erfahren? Unsere Kollegin Karolin gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit im Veranstaltungsmanagement und zeigt, wie viel Organisation, Kreativität und Teamarbeit hinter gelungenen Events steckt. Im Interview mit Shaishav erfährst du außerdem, wie er in der Zielnetzplanung Strom an der Energieversorgung von morgen arbeitet und welche Rolle moderne Netzkonzepte für die Energiewende spielen. Und unsere Diversity Managerin Renate erzählt hier auf dem Blog, was Vielfalt und Inklusion für sie bedeuten und welche Rolle das Thema im Unternehmen spielt.

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