Frischer Look, klare Linie: Das neue Corporate Design der enviaM-Gruppe
Seit dem 17. März zeigt sich die enviaM‑Gruppe im neuen Look: moderner, klarer, zugänglicher – und konsequent über alle Kanäle hinweg. Warum wir unser Erscheinungsbild weiterentwickelt haben, was Kunden als Erstes sehen und wie wir die Umstellung intern begleiten, erklären unsere Projektleiterinnen Dagmar und Stefanie im Interview.
Dagmar, Stefanie, hinter euch liegen sehr intensive Monate, in denen ihr euch mit dem neuen Corporate Design der enviaM-Gruppe beschäftigt hast. Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
Ja, auf jeden Fall.
Dagmar, warum jetzt? Was war der auslösende Grund für das Rebranding – Markt, Markenarchitektur, Nutzerverhalten oder strategische Leitplanken?
Unser Corporate Design war schon etwas in die Jahre gekommen. Wir haben gemerkt, dass es für die verschiedenen Kommunikationskanäle – vor allem für die digitalen – nicht mehr so gut gepasst hat. Wir haben nun ein Design, dass flexibel ist und trotzdem ein einheitliches Bild unserer Unternehmensgruppe nach außen zeigt.

Stefanie, was bleibt, was ist neu? Welche Kernelemente der Identität bleiben erhalten und wo setzt das neue Erscheinungsbild bewusst neue Akzente?
Die enviaM-Gruppe hatte immer eine starke Identität – regional verwurzelt, verlässlich und nah an den Menschen. Genau das bleibt auch im neuen Corporate Design erhalten. Bewusst weitergeführt wurden zentrale Elemente wie unser Logo, die Farbwelt, unsere Typographie und unsere Gestaltungselemente. Neu ist vor allem die Konsequenz, mit der wir diese Identität jetzt sichtbar machen: klarere Strukturen, reduzierte Gestaltung, mehr Ruhe und mehr Raum für Inhalte. Das neue Erscheinungsbild ist moderner, digitaler gedacht und deutlich flexibler einsetzbar – ohne dabei unsere Herkunft oder Wiedererkennbarkeit aufzugeben.
Stefanie, welche gestalterischen Leitideen haben das neue CD geprägt?
Im Zentrum standen Klarheit, Zugänglichkeit und Konsistenz. Wir wollten ein Design entwickeln, das komplexe Themen verständlich transportiert, Orientierung gibt und auf allen Kanälen funktioniert – vom klassischen Printmedium bis zur digitalen Anwendung. Gestalterisch bedeutet das: weniger dekorative Elemente, dafür stärkere Typografie, klare Flächen, strukturierte Layouts und eine Bildwelt, die authentisch und nahbar ist. Wichtig war uns außerdem, dass das neue CD kein starres Regelwerk ist, sondern ein flexibles System, das von vielen Kolleginnen und Kollegen sicher angewendet werden kann.

Stefanie, warum die Hausschrift „enviaM‑Gruppe“?
Die Hausschrift ist ein zentraler Baustein unserer neuen visuellen Identität. Mit der Schrift „enviaM-Gruppe“ haben wir eine Typografie entwickelt, die unverwechselbar ist und unsere Marke auch ohne Logo erkennbar macht.
Sie verbindet Funktionalität mit Charakter: sehr gut lesbar, barrierearm, vielseitig einsetzbar – und gleichzeitig mit einer eigenen Handschrift, die uns von anderen Energieunternehmen unterscheidet.

Dagmar, welche sichtbaren Änderungen erleben Kunden seit dem 17. März konkret? Und was folgt noch?
Wenn unsere Kunden unsere Websites besuchen, finden sie einen frischen und aufgeräumten Auftritt. Auf den Kundenschreiben steht nun ein leicht optimiertes Logo, das trotzdem die Verbindung zum bekannten Logo zeigt. Unsere Kunden werden uns auf jeden Fall wiedererkennen. Auch auf Plakaten und unseren Fahrzeugen werden nach und nach die neuen Farben und Motive strahlen.
Dagmar, wenn du auf die letzten Wochen und Monate zurückblickst. Was lief gut, was nicht optimal? Welche Themen haben am meisten Zeit gekostet – und was hast du daraus gelernt?
Die letzten Monate waren sehr intensiv. Und egal, wie früh du anfängst mit der Planung und Vorbereitung, am Ende wird es immer stressig. Entscheidend ist, dass alle Hand in Hand arbeiten und an einem Strang ziehen – Kollegen und Dienstleister.
Stefanie, wie kommt das neue CD bei den Kollegen an? Wie nutzen sie es in ihrem Arbeitsalltag?
Das Feedback ist insgesamt sehr positiv. Viele Kolleginnen und Kollegen empfinden das neue Design als aufgeräumter, moderner und deutlich hilfreicher im Arbeitsalltag. Das zeigt sich zum Beispiel bei Präsentationen, internen Veröffentlichungen oder digitalen Anwendungen: Inhalte lassen sich schneller erstellen, wirken einheitlicher und professioneller. Wichtig war uns von Anfang an, die Einführung eng zu begleiten – mit Erklärungen, Beispielen und konkreten Hilfestellungen. So wird das neue CD nicht als zusätzliche Hürde wahrgenommen, sondern als Unterstützung.

Stefanie, was wünschst du dir für die Zukunft mit Blick auf das neue Design?
Ich wünsche mir, dass das neue Corporate Design im Alltag selbstverständlich wird – nicht als starres Regelwerk, sondern als lebendiges Werkzeug. Es soll Orientierung geben, Sicherheit schaffen und gleichzeitig genug Freiraum lassen, um unterschiedliche Themen, Formate und Zielgruppen gut abzubilden. Für die Zukunft ist mir wichtig, dass wir das Design kontinuierlich weiterdenken: lernen, wo es besonders gut funktioniert, und es dort schärfen, wo neue Anforderungen entstehen. Wenn Kolleginnen und Kollegen das neue CD nicht nur anwenden, sondern als Unterstützung empfinden und aktiv mit Leben füllen, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Langfristig wünsche ich mir, dass unser Erscheinungsbild genauso wahrgenommen wird wie unser Anspruch als Unternehmen: klar, verlässlich, modern – und nah an den Menschen in der Region.
Wir hoffen, unseren Kunden gefällt unser neues Erscheinungsbild ebenfalls.
Mehr Infos zum neuen Corporate Design gibt es auch auf unserer Website.
Unser Fokus bleibt natürlich die Versorgungssicherheit unserer Kunden. Deshalb investieren auch in diesem Jahr wieder über 500 Millionen Euro in unser Stromnetz. Wofür wir das Geld konkret verwenden, erfährst du in diesem Blogbeitrag. Strom- und Gasnetze müssen aber auch gepflegt werden. Daher kontrollieren wir regelmäßig den Zustand unserer Netze aus der Luft, zu Fuß, mit dem Auto, mit Quads oder mit speziellen E-Rollern. Spannend? Hier gibt es Details.
Das könnte dich auch interessieren
Hausbauserie, Teil 18: Urlaubsschutz
Endlich Ferien: Koffer packen, ins Auto steigen und gemeinsam abschalten. Damit die Erholung nicht durch Sorgen getrübt wird, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Zuhause. Denn wo wochenlang die Rollläden geschlossen bleiben oder sich Post im Briefkasten stapelt, erkennen Einbrecher schnell: Hier ist niemand da. Mit ein paar einfachen – und teilweise smarten – Maßnahmen erscheint dein Haus auch im Urlaub bewohnt und bleibt in deiner Abwesenheit sicher.

Bewohnt dank Smart Home
Ein Zuhause, in dem morgens die Rollläden hochfahren und abends das Licht angeht, wirkt lebendig – selbst dann, wenn niemand anwesend ist. Moderne Smart-Home-Lösungen machen genau das möglich. Über Zeitpläne oder zufällige Licht- und Jalousien-Routinen lassen sich typische Alltagssituationen realistisch simulieren. Praktisch ist dabei vor allem die Steuerung per App: So hast du dein Zuhause auch unterwegs im Blick und kannst spontan reagieren. Viele smarte Steckdosen oder Lampen lassen sich problemlos nachrüsten – ganz ohne großen Installationsaufwand.
Kameras und Alarmanlagen als Abschreckung
Außenkameras mit Bewegungsmeldern erhöhen die Sicherheit spürbar. Wird eine Bewegung erkannt, schaltet sich automatisch das Licht ein und du erhältst eine Nachricht auf dein Smartphone. Viele Systeme lassen sich nahtlos in ein bestehendes Smart Home integrieren.
Auch klassische Einbruchmeldeanlagen sind wirksam: Ein lauter Alarm schreckt ungebetene Gäste oft schon ab, bevor Schaden entsteht.

Wer nicht gleich in teure Technik investieren möchte, kann auf hochwertige Kameraattrappen setzen. Da viele Einbrecher reine Gelegenheitstäter sind, unterscheiden sie nicht immer zwischen echtem und vermeintlichem Schutz.
enviaM-Tipp
Achte bei der Installation einer Überwachungskamera darauf, dass sie ausschließlich dein eigenes Grundstück erfasst. Öffentliche Bereiche oder Nachbargrundstücke sind tabu.
Briefkasten und Pakete im Blick behalten
Ein überfüllter Briefkasten ist eines der deutlichsten Abwesenheitssignale. Bitte daher Nachbarn oder Freunde, regelmäßig Post und Zeitungen hereinzuholen. Alternativ lassen sich Zeitungen vorübergehend abbestellen oder an eine andere Adresse liefern.
Auch Pakete sollten während des Urlaubs nicht unbeaufsichtigt vor der Haustür liegen. Ablageorte, Abholstationen oder eine temporäre Lieferpause helfen, unnötige Risiken zu vermeiden.

Auf gute Nachbarschaft
Eine aufmerksame Nachbarschaft ist oft der beste Einbruchschutz. Wenn ab und zu nach dem Rechten gesehen wird, wirkt das Haus automatisch bewohnt. Besonders hilfreich ist es, wenn Nachbarn Pflanzen gießen, den Rasen mähen oder gelegentlich die Rollläden bewegen.
Frisch gepflegte Beete, ein gemähter Rasen oder geerntetes Obst lassen dein Zuhause bewohnt erscheinen – auch dann, wenn du gerade am Strand liegst oder in den Bergen wanderst.

Smarte Helfer für Haus und Garten
Wer niemanden hat, der regelmäßig vorbeischauen kann, setzt auf Technik. Automatische Bewässerungssysteme versorgen Pflanzen zuverlässig und lassen sich bequem per App steuern. Viele Modelle sind bereits für kleines Geld erhältlich.
Auch im Haus lohnt sich ein Urlaubscheck: Heizungen können in den Absenkbetrieb wechseln, Warmwasserboiler reduziert und unnötige Geräte vom Strom getrennt werden. Das spart Energie, senkt Kosten und erhöht zusätzlich die Sicherheit.
Sicher ist sicher: Wichtige Werte schützen
Wichtige Dokumente und Wertgegenstände sollten gut gesichert sein – zum Beispiel in einem privaten Tresor oder einem Bankschließfach. Sinnvoll ist auch eine Übersicht über wertvolle Gegenstände, idealerweise ergänzt durch Fotos und Seriennummern. Das erleichtert im Schadensfall die Abwicklung mit der Versicherung erheblich.
Vergiss auch digitale Daten nicht: Ein Backup auf einer externen Festplatte oder in einer sicheren Cloud schützt vor Datenverlust.
enviaM-Reisetipp
Scanne wichtige Unterlagen wie Ausweise, Reisepässe, Versicherungskarten oder Reisebuchungen und sende sie dir selbst per E-Mail. So hast du im Notfall jederzeit Zugriff.
Vorsicht bei Social Media
So verlockend es ist: Urlaubsfotos gehören besser erst nach der Rückkehr ins Netz. Öffentliche Posts über längere Abwesenheiten liefern Einbrechern wertvolle Hinweise. Teile deine Reisepläne daher nur mit engen Vertrauten – Diskretion ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Klassiker nicht vergessen
Bei aller Technik bleiben bewährte Maßnahmen entscheidend. Türen sollten immer zweifach abgeschlossen sein, Fenster und Terrassentüren bleiben geschlossen – auch gekippte Fenster sind kein Schutz. Abschließbare Fenstergriffe und zusätzliche Sicherungen erhöhen die Sicherheit spürbar.
Leitern, Gartenmöbel oder andere Steighilfen gehören während des Urlaubs in den Schuppen oder die Garage. Und auf vermeintlich „clevere“ Verstecke für Ersatzschlüssel solltest du unbedingt verzichten – unter Blumentöpfen oder an der Garage suchen Einbrecher zuerst.

Fazit
Mit der richtigen Mischung aus Aufmerksamkeit, Nachbarschaftshilfe und smarten Lösungen bleibt dein Zuhause in Urlaubszeiten geschützt – und du kannst deine Auszeit unbeschwert genießen.
Noch mehr Tipps wie Sie Ihr Haus schützen, gibt es hier.
Du willst mehr zum Thema Hausbau erfahren? Wir haben weitere Tipps für dich.
Baustrom
Strom- und Gasanschluss
Wärmepumpe
Solarthermie
Heizsysteme
Blower-Door-Test
Thermografie
Rauchmelder
Einbruchschutz
Wärmedämmung
Fenster
Stromspeicher für Photovoltaikanlagen
Smart Home
Kohlenmonoxidmelder
FI-Schutzschalter
Förderung von Wohneigentum
Ladestation
Energiespartipps für den Garten
Energiespartipps für den Swimmingpool
Architekt, Fertighaus oder Bauträger
Raumplanung
Bauablauf
Energetische Sanierung
Nachhaltiges Bauen
Autarkes Wohnen im Nullenergiehaus
Baunebenkosten
Tiny House
Gartengestaltung
Terrassen
Lüftungsanlagen
Holzhaus
Dachtypen
Garage oder Carport
Pelletheizung
Das könnte dich auch interessieren
Internationale Erfahrungen während der Ausbildung mit Erasmus+
Hey, ich bin Mathilda und mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der enviaM-Gruppe. Im März hatte ich durch meine Berufsschule die Möglichkeit, an einem Erasmus-Auslandspraktikum teil-zunehmen. Diese Chance habe ich natürlich genutzt. Denn wer möchte nicht gern einmal Zeit in einem anderen Land verbringen und das Leben sowie die Menschen vor Ort kennenlernen? Dieser Aufenthalt wurde von der enviaM Gruppe unterstützt, sodass ich meine Ausbildung für einen Monat mit internationalen Erfahrungen anreichern konnte. Gemeinsam mit fünf weiteren Auszubildenden ging es für mich nach Barcelona. Der Aufenthalt wurde von Espamob organisiert und bot mir die Chance, über meinen gewohnten Arbeitsalltag hinaus neue Erfahrungen zu sammeln.
Erste Erwartungen und neue Eindrücke
Zu Beginn wusste ich noch nicht genau, was mich erwartet. Erasmus war für mich erst einmal nur ein Begriff und ein Auslandspraktikum klang spannend, aber auch ungewohnt. Arbeiten in einem fremden Land, eine andere Umgebung und unbekannte Menschen – all das war neu für mich.

Untergebracht waren wir in Apartments im Stadtteil Can Baró, der oberhalb der Stadt auf einem Hügel liegt. Wir wohnten jeweils zu dritt in einem Apartment und organisierten unseren Alltag selbst. Dazu gehörte das Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und alles, was so anfällt. Diese Aufgaben haben wir untereinander aufgeteilt, was nicht nur praktisch war, sondern auch den Zusammenhalt in unserer Gruppe gestärkt hat.
Der Weg in die Galerie und neue Aufgaben
Vor Beginn des Erasmus-Auslandspraktikums haben wir ein Dokument ausgefüllt, in dem wir angeben konnten, welche Themenbereiche uns besonders interessieren. Da mich vor allem Medien und Kunst angesprochen haben, wurde mir ein Praktikumsplatz in der Aurora Galería de Arte zugeteilt.
Während meiner Zeit dort hatte ich mit Uxval Gochez einen festen Ansprechpartner, der mir jede einzelne Aufgabe ausführlich erklärt und gemeinsam mit mir besprochen hat. Dadurch hatte ich jederzeit eine klare Orientierung und konnte mich Schritt für Schritt in die neuen Themen einarbeiten.

Zu meinen Aufgaben gehörte vor allem die Pflege und Überarbeitung der drei Webseiten der Galerie. Außerdem habe ich Excel Tabellen zu verschiedenen Ausstellungen erstellt, bei der Vorbereitung neuer Ausstellungen geholfen und beim Umzug sowie beim Hängen neuer Bilder unterstützt. So konnte ich nicht nur organisatorische, sondern auch praktische Einblicke in den Galeriealltag gewinnen.
Ein anderer Arbeitsalltag in Barcelona
Schon die ersten Arbeitstage in Barcelona waren sehr eindrucksvoll und unterschieden sich deutlich von dem, was ich aus Deutschland kenne. Der Arbeitstag begann viel später und wurde durch die sogenannte Siesta unterbrochen – eine längere Mittagspause, in der viele Geschäfte schließen und das öffentliche Leben ruhiger wird. Während der Arbeitsalltag in Deutschland meist durchgehend verläuft, gehörte es hier ganz selbstverständlich dazu, mittags eine Pause einzulegen und anschließend weiterzuarbeiten. Diese Struktur war anfangs ungewohnt, hat mir aber gezeigt, wie unterschiedlich Arbeit und Alltag in anderen Ländern organisiert sein können.

Flexibler werden und dazulernen
Mit der Zeit habe ich gelernt, mich auf diese Arbeitsweise einzulassen und flexibler zu reagieren. Statt fester Abläufe standen Anpassungsfähigkeit und Offenheit im Vordergrund. Rückblickend hat mir genau diese Erfahrung geholfen, sicherer mit Veränderungen umzugehen und mich schneller auf neue Situationen einzustellen.
Besonders hilfreich war für mich, dass ich nicht allein in Barcelona war. Wir waren zu sechst unterwegs und konnten uns regelmäßig austauschen, Erfahrungen teilen und uns gegenseitig unterstützen. Das hat mir vor allem in der Anfangszeit Sicherheit gegeben und den Einstieg deutlich erleichtert.

Freizeit, Sprache und persönliche Entwicklung
Nach der Arbeit und an den Wochenenden blieb auch ausreichend Zeit für Aktivitäten. Gemeinsam oder auch allein haben wir Barcelona erkundet, Sehenswürdigkeiten wie die Sagrada Família, den Arc de Triomf oder den Park Güell besucht und neue Foodspots entdeckt.

Diese Erlebnisse bereicherten den Aufenthalt zusätzlich. Neben den fachlichen Erfahrungen konnte ich mich ebenfalls persönlich weiterentwickeln: Ich bin selbstständiger geworden, gehe offener mit neuen Situationen um und habe mehr Vertrauen in mich selbst. Besonders die tägliche Kommunikation auf Englisch hat dazu beigetragen, dass ich sicherer im Sprechen geworden bin.
Eine Erfahrung, die bleibt
Das Erasmus-Auslandspraktikum war für mich insgesamt eine sehr wertvolle Erfahrung. Dadurch konnte ich neue Themenbereiche kennenlernen, eine andere Arbeitskultur erleben und viele Eindrücke sammeln, die ich für meinen weiteren beruflichen Weg definitiv mitnehme.
Du möchtest auch gern in der enviaM-Gruppe arbeiten oder eine Ausbildung machen? Dann haben wir hier Bewerbungstipps für dich. Und in diesem Beitrag berichtet unsere Werkstudentin Lisanne von ihrem Alltag zwischen Uni und Job.
Das könnte dich auch interessieren
HEMS Retrofit: Energieanlagen smart vernetzen
Viele Haushalte erzeugen heute bereits eigenen Strom, speichern Energie oder laden ihr E-Auto zu Hause. Im Alltag zeigt sich dabei jedoch oft ein bekanntes Bild: Überschüssiger Solarstrom fließt ins Netz, während an anderer Stelle Strom zugekauft wird. Häufig liegt das daran, dass vorhandene Anlagen zwar zuverlässig arbeiten, aber nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Genau an diesem Punkt setzen wir bei der enviaM-Gruppe mit HEMS Retrofit an. Mit der neuen Retrofit-Lösung lassen sich bereits installierte Anlagen intelligent steuern und besser miteinander verknüpfen, damit sie als Gesamtsystem funktionieren. Bestehende Technik bleibt dabei erhalten und kann bei HEMS-Weiterentwicklungen profitieren.
Mehr Überblick, bessere Steuerung, geringere Kosten
HEMS Retrofit ermöglicht es, vorhandene PV-Anlagen, Stromspeicher, Wärmepumpen und Wallboxen nachträglich in ein Home Energy Management System (HEMS) einzubinden. Die einzelnen Komponenten werden miteinander vernetzt und in einer zentralen Energiesteuerung zusammengeführt.
Das Energiemanagement passt die Reaktionen (oder auch Steuerung) flexibel an die jeweilige Situation an. Es berücksichtigt das individuelle Verbrauchsverhalten und Kundenprioritäten, bezieht Wetterprognosen ein und reagiert auf Veränderungen im Tagesverlauf. Auf dieser Grundlage lässt sich der erzeugte Strom gezielt nutzen und der Eigenverbrauch steigern.

Du kannst einsehen, wie viel Strom deine Anlage erzeugt, wie viel du selbst verbrauchst oder ins Netz einspeist und wie sich das auf deine Stromkosten auswirkt. Die Auswertung vergangener Verbrauchsdaten hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen und den Energieeinsatz schrittweise anzupassen. Überschüssiger Strom fließt gezielt in passende Verbraucher, zum Beispiel in die Wärmepumpe, in Haushaltsgeräte oder in das Laden deines E-Autos. So sinkt der Bedarf an zusätzlichem Netzstrom spürbar.
Mit dem Retrofit machen wir das Energiemanagementsystem auch für bestehende Anlagen zugänglich. Die Einbindung in vorhandene Technik ist technisch anspruchsvoll. Durch die gezielte Auswahl geeigneter Hersteller sorgen wir dafür, dass die Installation reibungslos durchgeführt werden kann und der Einstieg für unsere Kundinnen und Kunden möglichst einfach bleibt.
Ein Produkt mit Perspektive
Zunächst richtet sich das Angebot an Betreiber kompatibler Bestandsanlagen. Der Aufwand bleibt überschaubar. Vor der Einbindung prüfen wir per Kompatibilitätscheck, ob die vorhandene Technik geeignet ist. In vielen Fällen binden wir das Energiemanagement vollständig per Ferninstallation ein. Eingriffe an der vorhandenen Hardware vor Ort sind dafür nicht notwendig. Die Einrichtung erfolgt gemeinsam mit unserem enviaM-Support telefonisch und lässt sich Schritt für Schritt umsetzen.
HEMS Retrofit steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit bestehender Technik. Statt funktionierende Anlagen zu ersetzen, machen wir sie intelligenter und langfristig nutzbar. Das schont Ressourcen, erhöht den Kundennutzen und steigert die Wirtschaftlichkeit bestehender Energiesysteme.

Perspektivisch erweitern wir das Angebot auch auf Anlagen, bei denen Anpassungen an der Hardware vor Ort notwendig sind. In diesen Fällen übernimmt ein Fachinstallateur die Installation des Energiemanagementsystems direkt bei dir zu Hause. So lassen sich weitere technische Konstellationen einbinden und das System nach und nach ausbauen.
Gleichzeitig schafft HEMS Retrofit die Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen. Intelligente Steuerung sowie flexible Nutzung von Erzeugung und Verbrauch lassen sich auf dieser Basis weiterdenken und schrittweise ausbauen. Für uns bei der enviaM-Gruppe ist HEMS Retrofit damit ein wichtiger Baustein, um bestehende Kundenanlagen in ein zunehmend vernetztes Energiesystem einzubinden.
Deine Vorteile mit HEMS Retrofit auf einen Blick
– Unabhängigkeit und Kostenersparnis: Mache dich mit HEMS weitgehend vom Strompreis unabhängig und senke gleichzeitig deine übrigen Stromkosten durch die intelligente Steuerung und Optimierung
– Smart vernetztes Zuhause: Mit dem Energiemanagementsystem kannst du auch in Abwesenheit deinen Stromverbrauch zu Hause steuern.
– Kompatibel mit vielen Geräten: PV-Anlagen, Speicher, Wallboxen und Wärmepumpen werden vom Energiemanagement unterstützt.
– Zukunftsfähigkeit: HEMS Retrofit ist kein starres Produkt, sondern ein Einstieg in ein intelligentes Energiekonzept. Du kannst dein System nach und nach erweitern und an neue Anforderungen anpassen.

Fazit: Bestehende Technik neu gedacht
Mit HEMS Retrofit machen wir in der enviaM-Gruppe bestehende Energieanlagen zukunftsfähig. Du gewinnst mehr Transparenz, steuerst deine Energie gezielter und nutzt vorhandene Technik effizienter. Damit bist du bestens auf ein immer smarteres Energiesystem vorbereitet.

Weitere Informationen zum Energiemanagement Angebot der enviaM Gruppe findest du unter: www.solar.enviam.de
Du willst mehr zum Thema Smart Home erfahren? Dann findest du hier aktuelle Infos dazu. Was vom Strompreis an den Staat geht, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Das könnte dich auch interessieren
Strompreis, Teil 4: Umlagen
Beim Blick auf die Stromrechnung fällt schnell auf: Der eigentliche Energiepreis ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Ein erheblicher Anteil setzt sich aus verschiedenen Abgaben, Umlagen und Entgelten zusammen. Doch was steckt eigentlich dahinter? In diesem Teil unserer Reihe werfen wir einen genaueren Blick auf die Umlagen im Strompreis. Sie sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben umgesetzt, Netze stabil betrieben und der Ausbau moderner Energietechnologien finanziert werden können. Was das konkret für Verbraucher bedeutet und warum sich die Höhe dieser Umlagen immer wieder verändert, erklären wir im Folgenden.
Stromnetzentgeltverordnungs-Umlage
Jeder Nutzer eines Stromnetzes muss Netzentgelte, oder auch Netznutzungsentgelte, an den Netzbetreiber zahlen. Diese Einnahmen fließen in den Bau und die Wartung von Strommasten, Stromleitungen und Umspannwerken.

Laut Stromnetzentgeltverordnung haben Verbraucher die Möglichkeit, beim örtlichen Netzbetreiber niedrigere individuelle Netzentgelte zu beantragen. Letztverbraucher sind privilegiert, die Netzkosten aufgrund ihres außergewöhnlichen Verbrauchsverhaltens zu senken bzw. zu meiden, wenn beispielsweise eine atypische Netznutzung vorliegt. Die Spitzenlasten verlagern sich in lastschwache Nebenzeiten.
Da dem örtlichen Netzbetreiber durch diese besonderen Letztverbraucher Erlöse entgehen, müssen die Übertragungsnetzbetreiber ihm diese erstatten. Die Zahlungen für die entgangenen Erlöse gleichen sie untereinander aus und errechnen einen Aufschlag auf die Netzentgelte, welcher wiederum auf alle Letztverbraucher umgelegt wird.
Seit 2025 gleicht dieser Umschlag auch die Mehrkosten aus, die dadurch entstehen, dass Netzkunden in Regionen mit besonders vielen Erneuerbaren-Energien-Anlagen entlastet werden. Dadurch ist die Umlage deutlich gestiegen.
enviaM-Kunde
Die Stromnetzentgeltverordnungs-Umlage schlägt aktuell mit 1,559 Cent pro Kilowattstunde zu Buche. Sie macht ungefähr 33 Euro für den durchschnittlichen enviaM-Privatkunden aus.
KWKG-Umlage
Die KWK-Umlage basiert auf dem Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG). KWK-Anlagen erzeugen in einem Verbrennungsprozess gleichzeitig Strom und Wärme. Dafür erhalten die Anlagenbetreiber einen Zuschlag der Stromnetzbetreiber.
enviaM-Kunde
2026 ist die Umlage um mehr als 61 Prozent gestiegen und beträgt jetzt 0,446 Cent pro Kilowattstunde. Somit zahlt der durchschnittliche Privatkunde von enviaM etwa 10 Euro im Jahr dafür.
Offshore-Netzumlage
Offshore-Anlagen sind Windparks, die im Küstenvorfeld der Meere stehen.

Die Umlage deckt die Entschädigungskosten für Offshore-Windpark-Betreiber, wenn eine Anlage beispielsweise verspätet an das Stromnetz angeschlossen wird oder es zu Netzunterbrechungen kommt, die länger als zehn Tage anhalten. Bis Anfang 2019 wurde die Umlage noch als Offshore-Haftungsumlage bezeichnet.
enviaM-Kunde
Die Offshore-Umlage beläuft sich auf 0,941 Cent pro Kilowattstunde und macht damit ca. 20 Euro für den durchschnittlichen enviaM-Privatkunden aus.
Fazit
Umlagen sind ein fester Bestandteil des Strompreises und spiegeln wider, wie unser Energiesystem organisiert und weiterentwickelt wird. Sie finanzieren wichtige Aufgaben: vom Ausbau und Erhalt der Netzinfrastruktur über die Förderung effizienter Technologien bis hin zur Integration erneuerbarer Energien.
Auch wenn einzelne Umlagen schwanken oder – wie aktuell – spürbar steigen, haben sie ein gemeinsames Ziel: eine sichere, leistungsfähige und zunehmend nachhaltige Stromversorgung. Für Verbraucher lohnt sich ein Blick auf diese Bestandteile, um besser zu verstehen, wie sich der Strompreis zusammensetzt und welche Faktoren ihn beeinflussen.
Mehr zum Thema Strom- und Gaspreise erfahren Sie in folgenden Beiträgen:
Strompreis, Teil 1: Wie setzt sich der Strompreis zusammen?
Strompreis, Teil 2: Was vom Strompreis an den Staat geht
Strompreis, Teil 3: Die Konzessionsabgabe
Strompreis, Teil 5: Einflussfaktoren
Das könnte dich auch interessieren
Sicherheit im Ernstfall: MITNETZ GAS schult Feuerwehren im Umgang mit Erdgas
Ein sicherer Umgang mit Gas kann im Einsatzfall entscheidend sein. Genau deshalb führt MITNETZ GAS regelmäßig spezielle Schulungen für Feuerwehren in unserer Region durch. Insgesamt 725 Teilnehmer haben die Schulungsreihe „Einsatzmaßnahmen bei Erdgasunfällen“ bisher besucht. Das zeigt, was möglich ist, wenn Netzbetreiber wie MITNETZ GAS und Einsatzkräfte eng zusammenarbeiten. Gemeinsam haben wir Berufsfeuerwehren, freiwilligen Feuerwehren und auch Jugendfeuerwehrleuten ab 16 Jahren Wissen vermittelt, das im Ernstfall einen echten Unterschied macht.
Praxisnahes Wissen für reale Einsatzsituationen
Die Schulungen sind als Theorieschulungen konzipiert, aber dennoch bewusst praxisorientiert aufgebaut. Im Mittelpunkt stehen die einsatzrelevanten Eigenschaften von Erdgas, Biogas, Flüssiggas und Wasserstoff. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit typischen Gefahrensituationen, lernen Risiken richtig einzuschätzen und trainieren konkrete Maßnahmen für den Einsatz. Denn ein Gasbrand, ist kein herkömmlicher Brand und braucht einsatztaktische Strategien, um ihn sicher und effizient zu bekämpfen.

Ein wichtiger Bestandteil sind die Erfahrungen aus den Einsätzen und Feldversuchen des Dozenten. Hier geht es nicht um Theorie aus dem Lehrbuch, sondern um reale Szenarien: Wie verhält sich Gas unter bestimmten Bedingungen? Wie breitet es sich aus? Und wie lassen sich Gasbrände sicher bekämpfen? Auch das Löschen von Gasbränden wird unter realitätsnahen Bedingungen geübt.
So entsteht ein Verständnis, das im Einsatzfall, sowohl für die Einsatzkräfte selbst als auch für alle Beteiligten vor Ort, Sicherheit gibt und im Ernstfall Leben retten kann.
Warum regelmäßige Schulungen so wichtig sind
Erdgasunfälle sind selten, aber sie können schwerwiegende Folgen haben. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum fundiertes Wissen entscheidend ist: Zwischen 1965 und 2007 kam es in Europa zu 51 Erdgastransportleitungsbränden. Solche Ereignisse waren in den letzten Jahren sehr rückläufig, lassen sich jedoch nie vollständig ausschließen. Genau deshalb zählt in diesen Situationen jede richtige Entscheidung.
Gerade weil es in der Erdgasbranche kaum eigene Werkfeuerwehren gibt, übernehmen Freiwillige und Berufsfeuerwehren eine zentrale Rolle. Sie sichern Gefahrenstellen ab, unterstützen bei gemeldetem Gasgeruch oder Leitungsbeschädigungen und helfen unseren Monteuren beim sicheren Arbeiten. Dafür braucht es branchenspezifisches Know-how und genau das vermitteln wir in unseren Schulungen.
Die Zusammenarbeit zwischen MITNETZ GAS und den regionalen Feuerwehren ist traditionell eng. Bei Leitungsbeschädigungen und bei Gasgeruch rücken die Feuerwehren häufig aus, um die Gefahrenstelle abzusichern und unseren Monteuren die Arbeit zu erleichtern.

Verhalten bei Gasgeruch: Was im Alltag wichtig ist
Neben der Arbeit der Einsatzkräfte spielt auch das richtige Verhalten im Alltag eine große Rolle. Riecht es plötzlich nach Gas, ist besonnenes Handeln entscheidend.
- Ruhe bewahren: Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Damit ein Gasaustritt trotzdem frühzeitig wahrgenommen wird, ist dem Gas ein Duftstoff beigemischt. Schon sehr geringe Mengen lösen diesen Warngeruch aus. Auch wenn der Geruch beunruhigend wirkt, besteht kein Anlass zur Panik. Wichtig ist, besonnen zu bleiben und die nächsten Schritte ruhig und überlegt einzuleiten.
- Mitbewohner warnen und Gebäude verlassen: Informiere alle Personen im Gebäude und verlasse das Haus zügig. Klopfe an Türen, statt zu klingeln, da elektrische Klingeln Funken erzeugen können. Auch Nachbarn sollten gewarnt werden falls sich der Gasgeruch ausbreitet. Bringe dich und andere möglichst schnell in Sicherheit.
- Kein offenes Feuer und keine elektrischen Schalter betätigen: Offenes Feuer, Zigaretten oder Funken können ausgetretenes Gas entzünden. Verzichte daher auf das Anzünden von Feuerzeugen oder Streichhölzern. Auch Lichtschalter, elektrische Geräte wie Smartphones oder Stecker sollten nicht betätigt werden, da selbst kleine Funken eine Explosionsgefahr darstellen.
- Fenster und Türen öffnen: Öffne Fenster und Türen weit, um für Durchzug zu sorgen. Frische Luft senkt die Gaskonzentration im Raum und hilft, das Gas schneller zu verdrängen. Achte darauf, keine elektrischen Geräte wie Ventilatoren oder Dunstabzugshauben einzuschalten, da auch hier Funken entstehen können.
- Gashahn schließen: Wenn es ohne Risiko möglich ist, schließe den Hauptabsperrhahn oder den Gashahn am Gaszähler. Dieser befindet sich in der Regel im Keller oder im Hauswirtschaftsraum. Damit verhinderst du, dass weiteres Gas nachströmt.
- Bereitschaftsdienst anrufen: Sobald du dich außerhalb des Gebäudes in Sicherheit befindest, informiere den Bereitschaftsdienst der MITNETZ GAS. Der Notdienst ist rund um die Uhr erreichbar und kümmert sich umgehend um die weitere Sicherung der Situation. Wichtig ist, den Anruf erst von außerhalb des Gebäudes zu tätigen, um jedes Risiko durch Funkenbildung zu vermeiden.
enviaM-Tipp
Den Bereitschaftsdienst von MITNETZ GAS erreichst du rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 2 200922.
Fazit
Gut ausgebildete Einsatzkräfte und informierte Bürger tragen gemeinsam zur Sicherheit im Gasnetz bei. Mit unseren Schulungen stärken wir gezielt die Kompetenzen der Feuerwehren in unserem Netzgebiet. So schaffen wir gemeinsam die Grundlage für ein sicheres Handeln im Ernstfall.
Du gehörst einer Feuerwehr aus den Konzessionsgebieten von MITNETZ GAS an? Wenn du ebenfalls Interesse an einer Schulung hast, dann melde dich direkt bei Veranstaltungsmanagement@enviaM-Gruppe.de.
Für ein sicheres Stromnetz kontrollieren die Netzbetreiber jährlich tausende Kilometer per Hubschrauber, Quad oder zu Fuß. Details gibt es in diesem Beitrag.
Welche Rolle ein E-Roller bei der Suche nach eventuellen Gaslecks spielt, erfährst du hier.
Das könnte dich auch interessieren
Verantwortung übernehmen – die Energiewende gemeinsam gestalten
Ob Strom aus der Steckdose bei dir Zuhause, die Straßenbeleuchtung in der Kommune oder der wärmende Backofen beim Bäcker um die Ecke – eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ist für uns alle selbstverständlich. Gleichzeitig verändert sich unser Energiesystem grundlegend: Erneuerbare Energien wachsen, Netze werden intelligenter und Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle.
Die Energiewende passiert nicht irgendwo „da draußen“, sondern mitten in unserem Alltag. Genau hier sehen wir als enviaM-Gruppe unsere Verantwortung: Versorgungssicherheit gewährleisten, Klimaschutz voranbringen und Energie bezahlbar halten. Denn nur wenn diese drei Dinge zusammenkommen, kann die Energiezukunft gelingen. In diesem Blogartikel zeigen wir, wie wir Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag verankern und gemeinsam die Energiewende in unserer Region mitgestalten.
Nachhaltigkeit gehört bei uns zum Alltag
Nachhaltigkeit ist für uns kein Extra-Thema mehr. Seit 2023 ist ESG (Environment=Umwelt / Social=Soziales / Governance=Unternehmensführung) fest in unserer Organisation verankert. Das heißt: Klima- und Umweltschutz, soziale Verantwortung und nachhaltige Unternehmensführung spielen eine wichtige Rolle bei unseren täglichen Entscheidungen. Es geht nicht nur um Ziele auf dem Papier, sondern darum, wie wir konkret arbeiten – heute und in Zukunft.

Unser Nachhaltigkeitstag: informieren, austauschen, mitmachen
Einmal im Jahr laden wir alle Mitarbeiter der enviaM-Gruppe zum Nachhaltigkeitstag, unserem ESG-Forum, ein. Dort zeigen wir, wo wir beim Thema ESG stehen, was gut läuft und wo wir noch besser werden wollen. Rund 200 Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Regionen waren auch 2026 wieder dabei.
Im Mittelpunkt steht das Mitmachen: Bei einem Rundgang durch verschiedenste Themenbereiche wie Energieerzeugung, Diversität & Inklusion, Digitalisierung im Netz, Energieeffizenz an unseren Standorten, Engagements in der Region oder Mitarbeiter-Benefits, bei offenen Gesprächsrunden, aktiven Mittagspausen und kleinen Mitmachaktionen geht es vor allem um Austausch. Fragen stellen, Ideen einbringen, voneinander lernen – all das ist ausdrücklich erwünscht.

ESG verständlich und greifbar machen
Uns ist wichtig, dass ESG kein sperriger Begriff bleibt. Beim Nachhaltigkeitstag zeigen wir deshalb ganz praktisch, wo ESG im Arbeitsalltag eine Rolle spielt. Wer sind die richtigen Ansprechpartner? Welche Themen betreffen meinen eigenen Bereich? Und wie kann ich selbst etwas beitragen?
Gleichzeitig fördern wir den Austausch über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg. Viele Teilnehmer nehmen neue Ideen mit in ihre Teams und werden dort zu Botschaftern für Nachhaltigkeit.

Jedes Jahr ein anderer Schwerpunkt
Unsere ESG-Themen entwickeln sich weiter. 2024 ging es vor allem darum, Grundlagen zu schaffen. 2025 haben wir uns angeschaut, welche Auswirkungen ESG auf den Finanzbereich hat. 2026 rücken die Kommunen stärker in den Fokus – also die Frage, wie Nachhaltigkeit ganz konkret vor Ort wirkt.
Dabei zeigt sich immer wieder: Versorgungssicherheit und Widerstandsfähigkeit sind für uns entscheidend. Themen wie CO₂ Reduktion, sparsamer Umgang mit Energie und Ressourcen, Arbeitssicherheit sowie der Umgang mit Krisen gehören dazu.

Netze, die Zukunft möglich machen
Eine erfolgreiche Energiewende braucht starke Stromnetze. Sie sind das Rückgrat der Transformation und machen neue Technologien und die Elektrifizierung überhaupt erst möglich. Unsere Infrastruktur zeigt, wie nachhaltige Investitionen ganze Regionen voranbringen können – wichtig ist dabei, dass Energie für alle bezahlbar bleibt.
Gemeinsam für eine sichere und nachhaltige Energiezukunft
Wir bringen uns aktiv ein, um die Energieversorgung in unserer Region sicher, zuverlässig und nachhaltig zu gestalten. ESG hilft uns dabei, den richtigen Weg zu gehen – gemeinsam, offen im Austausch und mit dem klaren Ziel, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft zu gestalten.
Was wir uns mit Blick auf ESG dieses Jahr konkret vorgenommen haben, erfährst du in diesem Blogbeitrag. Doch Klimaschutz und Nachhaltigkeit müssen auch global gedacht werden: Daher haben 193 Staaten einen gemeinsamen Fahrplan für eine nachhaltige Zukunft entwickelt. Basis sind 17 Ziele, die zeigen, wie wir gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit meistern können. Welche das sind, kannst du hier nachlesen.








