Mitarbeiter bewirken Gutes – gemeinsam Verantwortung übernehmen
Soziales Engagement entsteht bei uns im Alltag: Viele Kolleginnen und Kollegen aus der enviaM-Gruppe übernehmen Verantwortung in unserer Region und unterstützen dort, wo Hilfe gebraucht wird – ob durch ehrenamtliche Einsätze, Spendenaktionen oder ein achtsames Miteinander im Arbeitsalltag.
In diesem Blogbeitrag stellen wir einige dieser Initiativen vor.
Mitarbeiter vor Ort: Engagement aus der Region für die Region
In einem Kindergarten gestalten Mitarbeiter ein Außengelände neu; in einem Verein fehlen Zeit und helfende Hände; in einer Ortsfeuerwehr wartet ein Projekt darauf, endlich in Angriff genommen zu werden: Hier setzt das Programm „Mitarbeiter vor Ort“ an. Seit 2007 unterstützt die enviaM-Gruppe Mitarbeiter dabei, sich genau dort einzubringen, wo sie leben. Denn wer Teil einer Region ist, weiß am besten, wo Hilfe gebraucht wird. Ob in Schulen, Vereinen, Feuerwehren oder auf Naturhöfen: Die Unterstützung reicht von finanziellen Mitteln bis hin zur Freistellung für den Einsatz vor Ort. So wird aus einer Idee ein konkretes Projekt.

Mehr als 3.000 dieser Projekte haben die Kolleginnen und Kollegen der enviaM-Gruppe bereits umgesetzt. In dieser Zeit sind über 1,6 Millionen Euro in gemeinnützige Vorhaben geflossen. Besonders spürbar wird das Engagement bei den Teamaktionen: Denn gemeinsam etwas zu schaffen, verbindet.
Sicherheit, die über den Arbeitsplatz hinauswirkt
Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz haben wir unsere Mitarbeiter gefragt: Was bringt euch dazu, achtsam zu arbeiten und gesund nach Hause zu gehen? Die Antworten darauf sind persönlich und ehrlich. Aus ihnen haben wir die Videobotschaft „Mein Anker“ entwickelt. In diesen Beiträgen erzählen Mitarbeiter von eigenen Erfahrungen, von Unfällen und davon, was sie daraus gelernt haben. Beim H&S Summit wurden wir diesen offenen Umgang mit dem Thema mit dem E.ON Safety & Health Award 2026 ausgezeichnet.

Die damit verbundene Spende in Höhe von 1.000 Euro ging an das „Hospiz Lebenszeit“ in Leisnig – einen Ort, an dem Menschen in schwierigen Lebensphasen begleitet werden. Auch hier zeigt sich: Was im Arbeitsalltag beginnt, wirkt weit darüber hinaus.
100 Euro für jeden unfallfreien Tag
Sicheres Arbeiten hat bei uns nicht nur einen persönlichen Wert, sondern hilft auch anderen. Denn jeder unfallfreie Tag zählt. Dabei geht es nicht um die jährliche Gesamtanzahl, sondern um die längste Phase ohne Arbeitsunfall. Für jeden Tag in diesem zusammenhängenden Zeitraum spendet die enviaM-Gruppe 100 Euro. Die Mitarbeiter schlagen selbst vor, welche Einrichtungen sie unterstützen möchten. Anschließend berücksichtigen wir die am häufigsten genannten Projekte und teilen die Spendensumme entsprechend auf. So wird aus Arbeitssicherheit ganz konkrete Unterstützung für Projekte in unserer Heimat, die den Kolleginnen und Kollegen am Herzen liegen.
Abrunden: Mit kleinen Beträgen gemeinsam helfen
Manchmal machen die kleinsten Beträge am Ende einen großen Unterschied. Beim Abrunden ihres Gehalts verzichten Mitarbeiter freiwillig auf die Centbeträge hinter dem Komma ihrer monatlichen Auszahlung. Diese Beträge fließen in die sogenannte Rest-Cent-Kasse. Was für den Einzelnen kaum spürbar ist, wächst gemeinsam zu einer deutlichen Unterstützung. Die Teilnahme ist freiwillig. Bereits 2002 hat der E.ON-Konzern den Hilfsfonds „Rest Cent“ ins Leben gerufen. Seitdem kommen die gesammelten Beträge gemeinnützigen Organisationen zugute, insbesondere Projekten für erkrankte Kinder. Das Unternehmen verdoppelt jede Spende zusätzlich.

Fazit
Ob im Ehrenamt oder im Arbeitsalltag: Unsere Mitarbeiter bringen sich auf unterschiedliche Weise ein. Jeder einzelne Beitrag zählt. Gemeinsam entsteht daraus ein Engagement, das spürbar ist – für die Menschen vor Ort, für die Region und für ein Miteinander, das über den Arbeitsplatz hinausgeht.
Doch neben unserem sozialen Engagement fördern wir auch die Kultur in unserer Region. Mit dem Projekt BANDS ON STAGE fördern wir musikalische Nachwuchstalente. Aber auch sportliche Talente können sich über unsere Unterstützung freuen – so wie die 13-jährige Skilangläuferin Maxine aus dem Erzgebirge. Wie ihr unsere Förderung hilft und welche Ziele sie verfolgt, kannst du in unserem Interview mit ihr lesen.
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10 Mythen über Solarenergie
Rund ums Thema Solarenergie halten sich im Internet als auch im eigenen Bekanntenkreis hartnäckige Gerüchte. Wir schauen uns diese einmal genauer an und untersuchen Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Sonnenstromerzeugung. Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.
1. In Deutschland scheint die Sonne nicht oft genug
Zwar wird beispielsweise in Spanien mehr Solarstrom als in Deutschland produziert, doch auch hierzulande reicht die Kraft der Sonne für die regenerative Energiegewinnung aus. Lediglich zwei Prozent mit Photovoltaikmodulen bestückter Landesfläche könnten den gesamten Strombedarf der Bundesrepublik decken, stellt eine Analyse des WWF fest.
Ein durchschnittlicher Haushalt kann seinen Jahresstrombedarf in der Regel mit etwa 30 bis 40 Quadratmetern Photovoltaikfläche abdecken. Entscheidend für gute Erträge sind neben der Sonneneinstrahlung auch Faktoren wie Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung und moderne Modultechnik.
2. Süd-Ausrichtung ist am effizientesten
Dass ein Sonnendach, welches nach Osten oder Westen ausgerichtet ist, besser für den Eigenverbrauch des Stroms ist als zum Beispiel ein Süd-Dach, wissen die wenigsten. Bei einer Ost-West-Ausrichtung können auf beiden Dachseiten Photovoltaikmodule angebracht werden, wohingegen dies bei einer reinen Süddachausrichtung nur auf der Südseite möglich ist. Durch die Ost-West-Lage wird in den Morgen- und Abendstunden mehr Strom erzeugt, welcher zeitgleich verbraucht werden kann.

3. Photovoltaik lohnt sich nur in warmen Regionen
Hohe Erträge durch die Stromerzeugung hängen nicht von den Temperaturen in einer Region ab, sondern von der Anzahl der Sonnenstunden. Hier in Deutschland liefern die Sommermonate Juni, Juli und August zwar hohe Stromerträge, doch bei zu hohen Temperaturen sinkt der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage. Deshalb wird in den kühleren Monaten April und Mai gleich viel Strom produziert wie im Hochsommer. Selbst zwischen September und März erzeugen Solarmodule ganze 30 bis 35 Prozent ihres Jahresumsatzes.
4. Module müssen teuer entsorgt werden
In Deutschland ist durch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) festgelegt, dass die ausgedienten Module vom Hersteller und den Importeuren zurückgenommen werden müssen. Diese sind verpflichtet, die Panels auf eigene Kosten ordnungsgemäß einem Recycling zuzuführen. Bei modernen, kristallinen Produkten liegt die Recyclingquote bei mehr als 90 Prozent. Darüber hinaus kannst du haushaltsübliche Modulmengen unkompliziert beim Wertstoffsammelhof abgeben. Somit bleibt die Demontage der Module der einzige Kostenfaktor.
5. Module sind nach 20 Jahren kaputt
Dieser Mythos ist ebenfalls falsch. Vielleicht liegt hier eine Verwechslungsgefahr vor? Denn Einspeisevergütung als auch Herstellergarantien gibt es zumindest für 20 Jahre. Nach diesem Zeitraum sind die Module aber noch lange nicht defekt. Da Photovoltaikpanele über keine beweglichen Teile verfügen, fallen Verschleißerscheinungen und Wartung minimal aus. Bei entsprechender Pflege hält die Solaranlage sogar bis zu 30 oder 40 Jahre. Lediglich der Wechselrichter muss nach 10 bis 15 Jahren getauscht werden.

6. Photovoltaikanlagen sind extrem teuer
Über die letzten 20 Jahre sind die Preise für Solaranlagen konstant gesunken. Dabei beeinflussen die Investition in ein Sonnenstromsystem viele Faktoren. Bei der Rechnung muss die installierte Leistung, die Dachausrichtung sowie dessen Größe und die Installation einer zusätzlichen Batterie mit einbezogen werden. So bieten Hersteller immer erschwinglichere Modulpreise für Photovoltaik an. Außerdem kann einerseits durch den selbst produzierten Strom Geld gespart und andererseits durch die Einspeisevergütung und die verhältnismäßig geringe Amortisationszeit von zehn Jahren Geld dazu verdient werden.
7. Photovoltaikanlagen sind umweltschädlich
Viele denken, dass die Produktion einer Photovoltaikanlage mehr Energie verbraucht, als sie anschließend gewinnt. Dabei erzeugt jedes Photovoltaikmodul 10- bis 15-mal mehr Energie, als für seine Herstellung benötigt wurde. Denn die Menge an Energie für die Produktion erzielt ein Panel in weniger als 1,3 Jahren. Forschung und stetige Weiterentwicklung ermöglichen eine immer ressourcen- und energieschonendere Herstellung. Auch der CO2-Ausstoß wird erheblich reduziert, und es entsteht kein Elektrosmog.
8. Das Internet hat immer recht
Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, befragt oft als erstes das Internet. Doch hier solltest du aufpassen: Selbst wenn die Informationen, die du dort findest, nicht älter als ein Jahr sind, können diese bereits überholt sein. Entscheidend für eine reibungslos funktionierende Anlage sind fundierte Hintergrundinformationen, eine persönlich auf deinen Haushalt abgestimmte Installation und Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie eine individuelle Beratung.
9. Das Überwachen der Anlage ist zu komplex
Das sogenannte Monitoring der Daten und Kosten ist sehr zeitaufwendig? Wir können dich beruhigen: Hierzu musst du kein IT-Experte sein. Es gibt mittlerweile nutzerfreundliche Anwendungen, die einfach auf dem Smartphone zu bedienen sind, wie unter anderem unser Energiemanager. Damit hast du die Wirtschaftlichkeit und Funktionalität deines Solardachs immer gut im Blick.

10. Der Solarboom in Deutschland ist vorbei
Ganz im Gegenteil: Der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland erreicht neue Rekordwerte. Laut dem Bundesverband für Solarwirtschaft ging 2025 der zweimillionste Solarstromspeicher in Betrieb. Ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung von Sonnenenergie im Alltag vieler Haushalte.
Auch bei der installierten Leistung zeigt sich anhaltender Aufschwung: Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag die installierte Solar-Gesamtleistung Ende 2025 bei rund 117 Gigawatt und steigt stetig weiter.
Mehr zum Thema Solar findest du auch in diesen Beiträgen:
So funktioniert eine Solarzelle
Vom Dach ans Netz: Solaranlage anmelden
Hat Ihre Solaranlage eine Schraube locker?
Der Weg zum eigenen Solardach
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Energieberatung, die zu dir passt – vor Ort, online oder direkt zu Hause
Wir in der enviaM-Gruppe unterstützen dich rund um das Thema Energie. Denn Energie ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken – ob beim Heizen, Kochen oder beim Laden deines Smartphones. Viele Menschen möchten heute bewusster mit Energie umgehen, Kosten sparen oder neue Technologien nutzen. Genau dabei begleiten wir dich. Unser Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, mit denen du Energie effizient nutzt, Kosten im Blick behältst und moderne Energietechnik sinnvoll einsetzt.
Immer gut beraten – persönlich vor Ort, bei dir zu Hause oder ganz bequem online
Beratung bei dir zu Hause – unser Vertriebsaußendienst
Eine besonders individuelle Form der Beratung ist unser Vertriebsaußendienst. Dabei kommen unsere Energieberater direkt zu dir nach Hause und schauen sich deine Situation vor Ort an. Gleichzeitig hast du genug Zeit, alle Fragen in Ruhe zu klären.

Gemeinsam analysieren wir deinen Energieverbrauch, betrachten deinen Strom- oder Gasbedarf und zeigen dir, wo Einsparpotenziale liegen. Außerdem erklären wir dir Tarifoptionen und unterstützen dich dabei, den passenden Vertrag für deine individuellen Bedürfnisse zu finden.
Auch wenn du dich für neue Energielösungen interessierst – zum Beispiel für eine Photovoltaikanlage – stehen wir dir beratend zur Seite.
enviaM-Tipp
Unsere Mitarbeiter erkennst du immer:
– an enviaM-Kleidung,
– einem Mitarbeiterausweis
– offiziellen Unterlagen
So kannst du sicher sein, dass es sich um einen Ansprechpartner von uns handelt.
Beratung in unseren Energieläden
Du kannst dich auch in einem unserer 21 Energieläden – unseren Kundencentern vor Ort – beraten lassen. Hier erwarten dich Mitarbeiter, die sich bestens mit Tarifen, Energiefragen und technischen Lösungen auskennen.
Vor Ort hast du die Möglichkeit, deine Anliegen direkt zu klären: etwa Fragen zu deiner Rechnung oder zu Tarifänderungen. Auch Themen wie Elektromobilität, Solaranlagen oder moderne Wärmelösungen gehören zu unserem Beratungsangebot.

Der Vorteil: Du sprichst direkt mit unseren Energieexperten und erhältst schnell Antworten. Zusätzlich bieten einige Standorte Informationsveranstaltungen oder spezielle Beratungstage zu aktuellen Energiethemen an.
Deinen nächst gelegenen Energieladen findest du in unserer Übersicht.
Online-Beratung und digitale Services
Neben der persönlichen Beratung stehen dir selbstverständlich auch digitale Services zur Verfügung – ganz flexibel und unabhängig von Zeit und Ort.
Über unser Online-Kundenportal kannst du deine Vertragsdaten einsehen und verwalten. Du meldest dort beispielsweise deinen Zählerstand, passt deinen monatlichen Abschlag an oder nimmst Änderungen selbst vor.
Auch die Kontaktaufnahme ist einfach: per E-Mail, über ein Kontaktformular oder telefonisch über unsere Hotline.
Zusätzlich bieten wir verschiedene Online-Rechner und digitale Tools an. Ein Beispiel ist unser Solar-Check. Damit kannst du prüfen, ob sich eine Solaranlage für dein Haus lohnt.
Unsere Energieberatungs-Dienstleistungen
Neben den verschiedenen Beratungsarten bieten wir auch unterschiedliche Inhalte der Energieberatung an. Dabei geht es vor allem darum, Energie effizient zu nutzen bzw. die Energieversorgung zu verbessern.
Energieeffizienz von Gebäuden
Ein zentraler Bereich ist die Energieeffizienz von Gebäuden – also die Frage, wie wenig Energie ein Haus beispielsweise zum Heizen benötigt.
Wir analysieren deinen Energieverbrauch und zeigen dir, wo Energie verloren geht. Ein wichtiges Instrument dabei ist die Thermografie: Mit einer speziellen Infrarotkamera machen wir Temperaturunterschiede sichtbar und erkennen, wo Wärme entweicht – zum Beispiel an Fenstern, Türen oder unzureichend gedämmten Wänden.

Darüber hinaus beraten wir dich zu Themen wie Dämmung, neuen Fenstern oder einer energetischen Sanierung. Auch bei Fragen rund um den Energieausweis, der Auskunft über die Effizienz eines Gebäudes gibt, stehen wir dir zur Seite.
So bekommst du eine klare Grundlage, um Schwachstellen zu erkennen und langfristig Kosten zu sparen.
Energiewirtschaftliche Beratung für Unternehmen und Stadtwerke
Auch Unternehmen, Kommunen und Stadtwerke profitieren von unserem Know-how. Hier steht vor allem der Energiemarkt und die strategische Beschaffung im Fokus.
Gerade bei hohem Energieverbrauch ist es entscheidend, Energie gezielt und vorausschauend einzukaufen. Wir unterstützen dabei, eine passende Beschaffungsstrategie zu entwickeln und den richtigen Zeitpunkt sowie geeignete Preisniveaus im Blick zu behalten.
Außerdem beraten wir zu Stromlieferverträgen, unterstützen bei Einkaufsentscheidungen und helfen dabei, Risiken auf dem Energiemarkt besser einzuschätzen. Wir erstellen ebenfalls Leitfäden oder Musterverträge, die bei energiewirtschaftlichen Themen unterstützen.
Kommunen finden ihren Ansprechpartner auf unserer Website.
Fazit
Energieberatung bei der enviaM-Gruppe ist vielseitig und flexibel: Ob bei dir zu Hause, im Energieladen oder online – wir sind jederzeit für dich da. Gleichzeitig unterstützen wir dich in allen wichtigen Energiethemen – vom Energiesparen bis hin zu modernen, nachhaltigen Energielösungen. Komm gern vorbei und lass dich beraten!
Du denkst über ein Balkonkraftwerk nach? Dann kannst du dich hier informieren. Wenn du dir unsicher bist, wieviel Stromverbrauch „normal“ ist, klären wir dich in diesem Beitrag auf.
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Mehr als Technik: Wie envia SERVICE die Energiewende vor Ort gestaltet
Die Energiewende ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie läuft auf Hochtouren. Immer mehr Anlagen speisen Strom aus erneuerbaren Quellen ein, während Netze, Infrastruktur und Systeme Schritt halten müssen. Genau hier kommt envia SERVICE ins Spiel: Als Teil der enviaM-Gruppe sorgt das Unternehmen mit Service und Ingenieurleistungen dafür, dass aus komplexen Anforderungen konkrete Lösungen entstehen und Prozesse optimal funktionieren. Denn hinter einer sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung steckt weit mehr als Technik allein. Erst das Zusammenspiel aus Planung, Projektsteuerung und Umsetzung macht den Unterschied. In diesem Beitrag zeigen wir, wie moderne Energieprojekte heute funktionieren.
Service und Abrechnung im Hintergrund
Ein wichtiger Teil der Arbeit liegt im Kundenservice und in der Abrechnung. envia SERVICE verantwortet die Verbrauchsabrechnung von über 1,3 Millionen privaten und gewerblichen Kunden und betreut zusätzlich rund 1,6 Millionen Lieferstellen und Einspeiser, unter anderem aus Solar- und Windkraftanlagen.

Damit stellen die Kolleginnen und Kollegen sicher, dass Energieflüsse nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch zuverlässig abgebildet werden. Dazu gehören Leistungen wie Verbrauchsdatenerfassung, Rechnungslegung, Zahlungsverkehr oder Forderungsmanagement ebenso wie die Marktkommunikation zwischen den beteiligten Akteuren.
Engineering: Planung und Umsetzung von Energieprojekten
Neben dem Servicegeschäft übernimmt envia SERVICE ebenfalls Ingenieurleistungen in verschiedenen Bereichen. Dazu zählen unter anderem Projekte im Hoch- , Mittel- und Niederspannungsbereich sowie der Ausbau und in die Modernisierung von Netzinfrastrukturen.

Das Leistungsspektrum reicht von der Projektentwicklung über die Planung bis zur Baubegleitung. Die Teams planen unter anderem Ortsnetzstationen, Leitungsnetze oder Umspannwerke und übernehmen Netzberechnungen, Genehmigungs- sowie technische Detailplanung.
Ein besonderer Fokus liegt auf der ganzheitlichen Planung von Energieversorgungslösungen. Dabei denken die Planer elektrische Komponenten ebenso wie Gebäude und Infrastruktur von Anfang an mit, um Anlagen optimal in bestehende Systeme zu integrieren.
Für uns macht es den Unterschied, Projekte nicht nur technisch zu planen, sondern sie im Gesamtkontext zu betrachten – vom Netzanschluss bis zur späteren Nutzung.
Batteriespeicher als Teil des Leistungsportfolios
Batteriespeicheranlagen bilden einen weiteren wichtigen Bestandteil des Leistungsportfolios. envia SERVICE begleitet entsprechende Projekte von Anfang bis Ende – von der Wirtschaftlichkeitsberechnung, über Genehmigungsverfahren und technische Planung bis hin zu Bau und Inbetriebnahme.

Gerade bei Großbatteriespeichern übernimmt das Unternehmen die komplette Projektkoordination von der Netzanschlussplanung bis zur Zertifizierung der Anlage. Dabei berücksichtigen die Kolleginnen und Kollegen auch technische Details wie Kabeltrassen, Schutztechnik oder Netzberechnungen.
Vor allem bei Batteriespeicherprojekten kommt es auf eine strukturierte Planung über alle Phasen hinweg an. Nur wenn alle Schritte ineinandergreifen, lassen sich Anlagen effizient und zuverlässig realisieren.
Neben großen Anlagen spielen auch Gewerbespeicher eine Rolle. Unternehmen setzen sie ein, um den Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen zu erhöhen oder Lastspitzen zu reduzieren. So lassen sich Energiekosten senken und die Nutzung von selbst erzeugtem Strom verbessern.
Digitalisierung im Engineering
Auch die Digitalisierung spielt im Engineering eine zentrale Rolle. envia SERVICE setzt dafür unter anderem auf eigens entwickelte Projektmanagement-Tools, die gezielt auf die Anforderungen im Arbeitsalltag zugeschnitten sind.
Ein Beispiel dafür ist KABALE (Kalkulation, Angebot, Bestellung, Abrechnung und Leistungsschein). Es unterstützt die kaufmännischen Prozesse in Projekten und sorgt für eine einheitliche und effizientere Abwicklung. Durch die Standardisierung und Automatisierung von Abläufen – etwa bei der Erstellung von Angeboten oder Abrechnungen – reduziert sich der Aufwand spürbar. Gleichzeitig verbessert das Tool das Projektcontrolling und schafft mehr Transparenz im laufenden Projekt.
Digitalisierung bedeutet für uns vor allem, Prozesse so aufzusetzen, dass sie im Alltag funktionieren, Mitarbeiter gezielt entlastet werden und Kundenanliegen einfacher und schneller bearbeitet werden können.
Ein weiteres zentrales Werkzeug ist das Projektierungstool, das vor allem in der Genehmigungs- und Ausführungsplanung von Mittel- und Niederspannungs-Netzausbauprojekten für Verteilnetzbetreiber zum Einsatz kommt. Es hilft dabei, einzelne Projektschritte zu standardisieren und teilweise zu automatisieren. Gleichzeitig dient es als zentrale Datenbasis, etwa für die Verwaltung von Trägern öffentlicher Belange und bietet eine transparente Übersicht über Projektstände und ein Reporting für Kunden.
Beide Tools entwickelt envia SERVICE kontinuierlich weiter. So ergänzt das Unternehmen KABALE um Funktionen zur Projektdokumentation und baut das Projektierungstool künftig um zusätzliche Anwendungen, beispielsweise im Bereich Geodaten, aus.

Fazit
Die Energiewende ist ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Prozessen und Menschen – und genau darin liegt ihre Herausforderung. envia SERVICE zeigt, wie sich diese Komplexität in funktionierende Lösungen übersetzen lässt. Ob im Kundenservice, in der Abrechnung, im Engineering oder bei innovativen Themen wie Batteriespeichern: Entscheidend ist, dass alle Bausteine ineinandergreifen.
Mit einem ganzheitlichen Blick auf Projekte, klar strukturierten Abläufen und einem Portfolio an digitalen Tools schafft das Unternehmen die Grundlage dafür, dass Energieprojekte nicht nur geplant, sondern zuverlässig umgesetzt werden. So wird die Energiewende vor Ort konkret erlebbar – Schritt für Schritt und Projekt für Projekt.
Mehr Infos zum Unternehmen envia SERVICE gibt es in diesem Blogbeitrag. Hast du schon einmal was von einem „Digitalen Zwilling“ gehört? Das sind digitale, dreidimensionale Abbilder unserer realen Netzinfrastruktur. Konstantin hat Wirtschaftsinformatik studiert und identifiziert jetzt bei MITNETZ STROM Anwendungsfälle für den Digitalen Zwilling. Mehr über seinen Werdegang und Job erzählt er im Interview.
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600 Millionen Euro fürs Netz: Das Fundament der Transformation
Die Energiewende ist in einer neuen Phase angekommen. Sie wird konkreter, dynamischer und auch anspruchsvoller. Immer mehr Solaranlagen und Windräder speisen Strom ins Netz. Gleichzeitig brauchen Fabriken und Rechenzentren immer mehr Leistung. Der Stromverbrauch wächst. Damit das alles funktioniert, braucht es starke Netze, die diesen Strom zuverlässig transportieren. Genau daran arbeiten wir. Mit einem Geschäftsergebnis von 363,7 Millionen Euro im Jahr 2025 haben wir eine solide Basis geschaffen. Allein 2026 stecken wir rund 600 Millionen Euro in den Ausbau, die Erneuerung und den Betrieb unserer Netze.
Wirtschaftliche Stärke als Voraussetzung für Verlässlichkeit
Verlässlichkeit fängt mit Stabilität an. Unser Ergebnis ist 2025 auf 363,7 Millionen Euro gestiegen, nach 353,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist mehr als eine Zahl im Geschäftsbericht. Es ist die Grundlage dafür, dass wir Jahr für Jahr planbar investieren können.

Netzausbau ist kein kurzfristiges Projekt. Neue Hochspannungsleitungen, modernisierte Umspannwerke, digitale Steuerungssysteme: All das braucht langfristige Planung und eine stabile Finanzierung. Wer verlässlich investieren will, muss wirtschaftlich stark aufgestellt sein.
Die Energiewende geht in die entscheidende zweite Halbzeit. Um sie weiterhin erfolgreich umzusetzen, braucht es Verlässlichkeit und Investitionskraft. Genau dafür steht die enviaM-Gruppe. Damit bleiben wir aktiver Gestalter der Energiewende in Ostdeutschland.
Milliarden für die Zukunft der Netze
600 Millionen Euro allein in diesem Jahr. Bis 2030 sind es insgesamt rund drei Milliarden Euro. Wir gestalten aktiv mit.
Der Fokus liegt auf dem, was im Alltag oft unsichtbar ist, aber alles zusammenhält: neue Hochspannungsleitungen, modernisierte Umspannwerke und die Digitalisierung der Stromnetze bis in die Wohngebiete hinein. Jeden Tag gehen rechnerisch sechs neue digitale Stationen ans Netz. Diese sorgen dafür, dass das System auch dann stabil bleibt, wenn immer mehr erneuerbare Energie eingespeist wird. Bis 2030 sollen über 4.000 digitale Trafostationen neu gebaut und 3.000 weitere aufgerüstet sein.

Das Netz ist das Rückgrat der Energiewende. Du merkst es kaum, solange es läuft. Aber ohne leistungsfähige Leitungen kommt Strom nie da an, wo er gebraucht wird.
Netze als Standortfaktor für Ostdeutschland
Ein starkes Netz ist heute ein Wirtschaftsfaktor. Die erneuerbare Stromeinspeisung liegt bei 133 Prozent des regionalen Verbrauchs, weit über dem Bundesdurchschnitt. Das macht Ostdeutschland attraktiv für energieintensive Industrien und die wachsende Digitalwirtschaft.
Unser Netzgebiet ist Vorreiter bei der Einspeisung erneuerbarer Energien. Das Energiesystem wird damit zunehmend zum Fundament für digitale und wirtschaftliche Souveränität in Europa.
Allein Ende Januar 2026 lagen rund 3.100 Anschlussanfragen mit einem Leistungsbedarf von 124 Gigawatt vor. Das zeigt: Die Nachfrage ist real und sie wächst weiter.
Ohne starke Netze keine Energiewende
Unsere Investitionen sichern nicht nur die Stromversorgung von morgen. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort wächst, neue Arbeitsplätze entstehen und die Energiewende nicht nur versprochen, sondern wirklich umgesetzt wird.
Das Netz ist das Fundament. Aber was passiert, wenn alle gleichzeitig darauf zugreifen wollen? Im nächsten Beitrag unserer Reihe schauen wir uns an, was hinter dem Anschlussboom steckt und warum 3.100 offene Anfragen mit 124 Gigawatt Leistungsbedarf das Stromsystem vor neue Aufgaben stellen.
In welche Ausbau-Projekte konkret unsere Gelder fließen, kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen. Und hier erfährst du, wie wir mit Hubschraubern, E-Rollern und Quads das bestehende Netz überprüfen, damit jederzeit der Strom sicher fließt.
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Frischer Look, klare Linie: Das neue Corporate Design der enviaM-Gruppe
Seit dem 17. März zeigt sich die enviaM‑Gruppe im neuen Look: moderner, klarer, zugänglicher – und konsequent über alle Kanäle hinweg. Warum wir unser Erscheinungsbild weiterentwickelt haben, was Kunden als Erstes sehen und wie wir die Umstellung intern begleiten, erklären unsere Projektleiterinnen Dagmar und Stefanie im Interview.
Dagmar, Stefanie, hinter euch liegen sehr intensive Monate, in denen ihr euch mit dem neuen Corporate Design der enviaM-Gruppe beschäftigt hast. Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
Ja, auf jeden Fall.
Dagmar, warum jetzt? Was war der auslösende Grund für das Rebranding – Markt, Markenarchitektur, Nutzerverhalten oder strategische Leitplanken?
Unser Corporate Design war schon etwas in die Jahre gekommen. Wir haben gemerkt, dass es für die verschiedenen Kommunikationskanäle – vor allem für die digitalen – nicht mehr so gut gepasst hat. Wir haben nun ein Design, dass flexibel ist und trotzdem ein einheitliches Bild unserer Unternehmensgruppe nach außen zeigt.

Stefanie, was bleibt, was ist neu? Welche Kernelemente der Identität bleiben erhalten und wo setzt das neue Erscheinungsbild bewusst neue Akzente?
Die enviaM-Gruppe hatte immer eine starke Identität – regional verwurzelt, verlässlich und nah an den Menschen. Genau das bleibt auch im neuen Corporate Design erhalten. Bewusst weitergeführt wurden zentrale Elemente wie unser Logo, die Farbwelt, unsere Typographie und unsere Gestaltungselemente. Neu ist vor allem die Konsequenz, mit der wir diese Identität jetzt sichtbar machen: klarere Strukturen, reduzierte Gestaltung, mehr Ruhe und mehr Raum für Inhalte. Das neue Erscheinungsbild ist moderner, digitaler gedacht und deutlich flexibler einsetzbar – ohne dabei unsere Herkunft oder Wiedererkennbarkeit aufzugeben.
Stefanie, welche gestalterischen Leitideen haben das neue CD geprägt?
Im Zentrum standen Klarheit, Zugänglichkeit und Konsistenz. Wir wollten ein Design entwickeln, das komplexe Themen verständlich transportiert, Orientierung gibt und auf allen Kanälen funktioniert – vom klassischen Printmedium bis zur digitalen Anwendung. Gestalterisch bedeutet das: weniger dekorative Elemente, dafür stärkere Typografie, klare Flächen, strukturierte Layouts und eine Bildwelt, die authentisch und nahbar ist. Wichtig war uns außerdem, dass das neue CD kein starres Regelwerk ist, sondern ein flexibles System, das von vielen Kolleginnen und Kollegen sicher angewendet werden kann.

Stefanie, warum die Hausschrift „enviaM‑Gruppe“?
Die Hausschrift ist ein zentraler Baustein unserer neuen visuellen Identität. Mit der Schrift „enviaM-Gruppe“ haben wir eine Typografie entwickelt, die unverwechselbar ist und unsere Marke auch ohne Logo erkennbar macht.
Sie verbindet Funktionalität mit Charakter: sehr gut lesbar, barrierearm, vielseitig einsetzbar – und gleichzeitig mit einer eigenen Handschrift, die uns von anderen Energieunternehmen unterscheidet.

Dagmar, welche sichtbaren Änderungen erleben Kunden seit dem 17. März konkret? Und was folgt noch?
Wenn unsere Kunden unsere Websites besuchen, finden sie einen frischen und aufgeräumten Auftritt. Auf den Kundenschreiben steht nun ein leicht optimiertes Logo, das trotzdem die Verbindung zum bekannten Logo zeigt. Unsere Kunden werden uns auf jeden Fall wiedererkennen. Auch auf Plakaten und unseren Fahrzeugen werden nach und nach die neuen Farben und Motive strahlen.
Dagmar, wenn du auf die letzten Wochen und Monate zurückblickst. Was lief gut, was nicht optimal? Welche Themen haben am meisten Zeit gekostet – und was hast du daraus gelernt?
Die letzten Monate waren sehr intensiv. Und egal, wie früh du anfängst mit der Planung und Vorbereitung, am Ende wird es immer stressig. Entscheidend ist, dass alle Hand in Hand arbeiten und an einem Strang ziehen – Kollegen und Dienstleister.
Stefanie, wie kommt das neue CD bei den Kollegen an? Wie nutzen sie es in ihrem Arbeitsalltag?
Das Feedback ist insgesamt sehr positiv. Viele Kolleginnen und Kollegen empfinden das neue Design als aufgeräumter, moderner und deutlich hilfreicher im Arbeitsalltag. Das zeigt sich zum Beispiel bei Präsentationen, internen Veröffentlichungen oder digitalen Anwendungen: Inhalte lassen sich schneller erstellen, wirken einheitlicher und professioneller. Wichtig war uns von Anfang an, die Einführung eng zu begleiten – mit Erklärungen, Beispielen und konkreten Hilfestellungen. So wird das neue CD nicht als zusätzliche Hürde wahrgenommen, sondern als Unterstützung.

Stefanie, was wünschst du dir für die Zukunft mit Blick auf das neue Design?
Ich wünsche mir, dass das neue Corporate Design im Alltag selbstverständlich wird – nicht als starres Regelwerk, sondern als lebendiges Werkzeug. Es soll Orientierung geben, Sicherheit schaffen und gleichzeitig genug Freiraum lassen, um unterschiedliche Themen, Formate und Zielgruppen gut abzubilden. Für die Zukunft ist mir wichtig, dass wir das Design kontinuierlich weiterdenken: lernen, wo es besonders gut funktioniert, und es dort schärfen, wo neue Anforderungen entstehen. Wenn Kolleginnen und Kollegen das neue CD nicht nur anwenden, sondern als Unterstützung empfinden und aktiv mit Leben füllen, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Langfristig wünsche ich mir, dass unser Erscheinungsbild genauso wahrgenommen wird wie unser Anspruch als Unternehmen: klar, verlässlich, modern – und nah an den Menschen in der Region.
Wir hoffen, unseren Kunden gefällt unser neues Erscheinungsbild ebenfalls.
Mehr Infos zum neuen Corporate Design gibt es auch auf unserer Website.
Unser Fokus bleibt natürlich die Versorgungssicherheit unserer Kunden. Deshalb investieren auch in diesem Jahr wieder über 500 Millionen Euro in unser Stromnetz. Wofür wir das Geld konkret verwenden, erfährst du in diesem Blogbeitrag. Strom- und Gasnetze müssen aber auch gepflegt werden. Daher kontrollieren wir regelmäßig den Zustand unserer Netze aus der Luft, zu Fuß, mit dem Auto, mit Quads oder mit speziellen E-Rollern. Spannend? Hier gibt es Details.
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Hausbauserie, Teil 18: Urlaubsschutz
Endlich Ferien: Koffer packen, ins Auto steigen und gemeinsam abschalten. Damit die Erholung nicht durch Sorgen getrübt wird, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Zuhause. Denn wo wochenlang die Rollläden geschlossen bleiben oder sich Post im Briefkasten stapelt, erkennen Einbrecher schnell: Hier ist niemand da. Mit ein paar einfachen – und teilweise smarten – Maßnahmen erscheint dein Haus auch im Urlaub bewohnt und bleibt in deiner Abwesenheit sicher.

Bewohnt dank Smart Home
Ein Zuhause, in dem morgens die Rollläden hochfahren und abends das Licht angeht, wirkt lebendig – selbst dann, wenn niemand anwesend ist. Moderne Smart-Home-Lösungen machen genau das möglich. Über Zeitpläne oder zufällige Licht- und Jalousien-Routinen lassen sich typische Alltagssituationen realistisch simulieren. Praktisch ist dabei vor allem die Steuerung per App: So hast du dein Zuhause auch unterwegs im Blick und kannst spontan reagieren. Viele smarte Steckdosen oder Lampen lassen sich problemlos nachrüsten – ganz ohne großen Installationsaufwand.
Kameras und Alarmanlagen als Abschreckung
Außenkameras mit Bewegungsmeldern erhöhen die Sicherheit spürbar. Wird eine Bewegung erkannt, schaltet sich automatisch das Licht ein und du erhältst eine Nachricht auf dein Smartphone. Viele Systeme lassen sich nahtlos in ein bestehendes Smart Home integrieren.
Auch klassische Einbruchmeldeanlagen sind wirksam: Ein lauter Alarm schreckt ungebetene Gäste oft schon ab, bevor Schaden entsteht.

Wer nicht gleich in teure Technik investieren möchte, kann auf hochwertige Kameraattrappen setzen. Da viele Einbrecher reine Gelegenheitstäter sind, unterscheiden sie nicht immer zwischen echtem und vermeintlichem Schutz.
enviaM-Tipp
Achte bei der Installation einer Überwachungskamera darauf, dass sie ausschließlich dein eigenes Grundstück erfasst. Öffentliche Bereiche oder Nachbargrundstücke sind tabu.
Briefkasten und Pakete im Blick behalten
Ein überfüllter Briefkasten ist eines der deutlichsten Abwesenheitssignale. Bitte daher Nachbarn oder Freunde, regelmäßig Post und Zeitungen hereinzuholen. Alternativ lassen sich Zeitungen vorübergehend abbestellen oder an eine andere Adresse liefern.
Auch Pakete sollten während des Urlaubs nicht unbeaufsichtigt vor der Haustür liegen. Ablageorte, Abholstationen oder eine temporäre Lieferpause helfen, unnötige Risiken zu vermeiden.

Auf gute Nachbarschaft
Eine aufmerksame Nachbarschaft ist oft der beste Einbruchschutz. Wenn ab und zu nach dem Rechten gesehen wird, wirkt das Haus automatisch bewohnt. Besonders hilfreich ist es, wenn Nachbarn Pflanzen gießen, den Rasen mähen oder gelegentlich die Rollläden bewegen.
Frisch gepflegte Beete, ein gemähter Rasen oder geerntetes Obst lassen dein Zuhause bewohnt erscheinen – auch dann, wenn du gerade am Strand liegst oder in den Bergen wanderst.

Smarte Helfer für Haus und Garten
Wer niemanden hat, der regelmäßig vorbeischauen kann, setzt auf Technik. Automatische Bewässerungssysteme versorgen Pflanzen zuverlässig und lassen sich bequem per App steuern. Viele Modelle sind bereits für kleines Geld erhältlich.
Auch im Haus lohnt sich ein Urlaubscheck: Heizungen können in den Absenkbetrieb wechseln, Warmwasserboiler reduziert und unnötige Geräte vom Strom getrennt werden. Das spart Energie, senkt Kosten und erhöht zusätzlich die Sicherheit.
Sicher ist sicher: Wichtige Werte schützen
Wichtige Dokumente und Wertgegenstände sollten gut gesichert sein – zum Beispiel in einem privaten Tresor oder einem Bankschließfach. Sinnvoll ist auch eine Übersicht über wertvolle Gegenstände, idealerweise ergänzt durch Fotos und Seriennummern. Das erleichtert im Schadensfall die Abwicklung mit der Versicherung erheblich.
Vergiss auch digitale Daten nicht: Ein Backup auf einer externen Festplatte oder in einer sicheren Cloud schützt vor Datenverlust.
enviaM-Reisetipp
Scanne wichtige Unterlagen wie Ausweise, Reisepässe, Versicherungskarten oder Reisebuchungen und sende sie dir selbst per E-Mail. So hast du im Notfall jederzeit Zugriff.
Vorsicht bei Social Media
So verlockend es ist: Urlaubsfotos gehören besser erst nach der Rückkehr ins Netz. Öffentliche Posts über längere Abwesenheiten liefern Einbrechern wertvolle Hinweise. Teile deine Reisepläne daher nur mit engen Vertrauten – Diskretion ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Klassiker nicht vergessen
Bei aller Technik bleiben bewährte Maßnahmen entscheidend. Türen sollten immer zweifach abgeschlossen sein, Fenster und Terrassentüren bleiben geschlossen – auch gekippte Fenster sind kein Schutz. Abschließbare Fenstergriffe und zusätzliche Sicherungen erhöhen die Sicherheit spürbar.
Leitern, Gartenmöbel oder andere Steighilfen gehören während des Urlaubs in den Schuppen oder die Garage. Und auf vermeintlich „clevere“ Verstecke für Ersatzschlüssel solltest du unbedingt verzichten – unter Blumentöpfen oder an der Garage suchen Einbrecher zuerst.

Fazit
Mit der richtigen Mischung aus Aufmerksamkeit, Nachbarschaftshilfe und smarten Lösungen bleibt dein Zuhause in Urlaubszeiten geschützt – und du kannst deine Auszeit unbeschwert genießen.
Noch mehr Tipps wie Sie Ihr Haus schützen, gibt es hier.
Du willst mehr zum Thema Hausbau erfahren? Wir haben weitere Tipps für dich.
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Förderung von Wohneigentum
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Energiespartipps für den Garten
Energiespartipps für den Swimmingpool
Architekt, Fertighaus oder Bauträger
Raumplanung
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