Solaranlage auf dem Dach eines Hauses Solaranlage auf dem Dach eines Hauses

Hat Ihre Solaranlage eine Schraube locker?

Ist sie einmal installiert, versorgt Sie Ihre Solaranlage langjährig mit Strom. Die durchschnittliche Lebensdauer der Photovoltaikmodule liegt bei 30 bis 40 Jahren. Doch der ständige Kontakt mit Wind und Wetter kann Leistung und Langlebigkeit der Anlage stark beeinflussen. Umso wichtiger ist eine regelmäßige, sachgerechte Wartung, welche Leistungsabfall und Störungen verringert. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Langjährig auf der Sonnenseite

Solarmodule sollten alle ein bis zwei Jahre gewartet werden. Verpflichtet sind Sie dazu jedoch nicht. Anders als bei Kaminen ist für Solaranlagen gesetzlich keine turnusmäßige Wartung notwendig. Allerdings können Hersteller ihre durchschnittlichen Garantien von 20 bis 25 Jahren an die Bedingung einer regelmäßigen Instandhaltung binden. Gleiches gilt für Zahlungen im Schadensfall durch Versicherungen.
Im Gegensatz zur Anlage ist die Eichung und Wartung des angeschlossenen Zählers Pflicht. Betreut ein Netzbetreiber Ihren Zähler, übernimmt dieser die Kontrolle und Sie können sich zurücklehnen. Andernfalls müssen Sie sich selbst darum kümmern. Grundsätzlich lohnt sich also ein dauerhafter Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb für Anlage und Zähler. Wartungsverträge für Photovoltaikanlagen kosten je nach Anbieter zwischen 150 und 250 Euro pro Einfamilienhaus.

Dachschaden oder nur unterbelichtet?

Bestandteil einer Wartung sollten die Sichtprüfung der Photovoltaikpanels und die Überprüfung der elektrischen Verbindungen sein. Solarmodule selbst sind an sich sehr wartungs- und störungsarm. Lohnenswert ist die regelmäßige Kontrolle des Wechselrichters. Häufig muss dieser am ehesten repariert oder ausgetauscht werden. Zwar hat er eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 Jahren, allerdings hängt sein reibungsloser Betrieb unter anderem von der Konfiguration und der Verschaltung der Module ab.

Wichtige Wartungsarbeiten lassen Sie am besten immer vom Profi erledigen. Bei der Reinigung der Panels und der Kontrolle auf eventuelle Schäden können Sie aber selbst Hand anlegen, denn der Ertrag einer Solaranlage wird durch die direkte Lichteinstrahlung bestimmt. Sind die Module durch Staub, Abgase, Blütenpollen oder andere Umwelteinflüsse verschmutzt, reduziert sich auch die Leistung. Greifen Sie daher ca. einmal jährlich zum feuchten Lappen. Bei Dacharbeiten in luftigen Höhen ist jedoch Vorsicht geboten. Nutzen Sie entsprechendes Sicherungsequipment und gehen Sie kein Risiko ein.

Wie Sie den Strom Ihrer Solaranlage unkompliziert für Ihr E-Auto nutzen, zeigen wir Ihnen hier.

Außerdem finden Sie hier heraus, wie Sie mit MEIN Community Strom regionale Ökoenergie vom Nachbarn erhalten.

Sie haben noch keine Solaranlage? Dann informieren Sie sich gern unter www.solar.enviam.de.

Mehr zum Thema Solar finden Sie auch in diesen Beiträgen:

So funktioniert eine Solarzelle
Solarpflicht in Sicht?
Vom Dach ans Netz: Solaranlage anmelden
Der Weg zum eigenen Solardach
10 Mythen über Solarenergie

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