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Klimaschutz, Wald mit Herz Klimaschutz, Wald mit Herz

ESG bei der enviaM-Gruppe: Das hat 2025 bewegt – und das bringt 2026

Nachhaltigkeit ist in der enviaM-Gruppe längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern gelebter Unternehmensalltag. Das Jahr 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie aus Ideen konkrete Strukturen und aus Strukturen echte Wirkung entstehen. Dieser Wandel ist spürbar – in Projekten, in Teams und in der Energie, mit der wir ESG vorantreiben. Ein Blick zurück macht deutlich, wie viel wir erreicht haben. Ein Blick nach vorn zeigt, wie ambitioniert wir 2026 weitergehen.

Rückblick 2025: Ein Jahr voller Momentum

2025 stand ganz im Zeichen der Weiterentwicklung und der konsequenten Verankerung von Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen. ESG erhielt einen festen Platz in der Unternehmensführung, klare Verantwortlichkeiten wurden definiert und die strategische Ausrichtung entlang der Sustainable Development Goals (SDGs) weiter geschärft. Besonders wichtig war dabei, CO₂-Reduktionspfade in allen Bereichen zu konkretisieren – vom Netzbetrieb über die Erzeugung bis zum Vertrieb.

Umspannwerk in Ragow, Versorgungssicherheit

Dass diese Bemühungen Wirkung zeigen, belegen die Ergebnisse: Mehr als zwölf Millionen Tonnen – ganz konkret 12.221.933 Tonnen – CO₂ konnten allein durch den Anschluss erneuerbarer Energien vermieden werden – ein bedeutender Beitrag zu Energiewende und regionaler Wirtschaftsentwicklung.

Wir haben die Dekarbonisierung am Standort Vetschau gestartet und 16 von 18 Poolfahrzeugstandorten elektrifiziert. Parallel dazu wuchs die nachhaltige Infrastruktur weiter. Am Standort Markkleeberg entstand eine neue Photovoltaikanlage mit 232 Modulen und 97,6 kWp. Damit sind fast alle Standorte mit PV ausgestattet. An drei weiteren Unternehmensstandorten haben wir unsere Außenanlagen ökologischer gestaltet. Unser Ökologisches Trassenmanagement wurde auf einer Fläche von 760 Hektar geplant und kartiert – ein wichtiger Schritt für mehr Biodiversität. Zudem wurden 9.000 neue Bäume von vielen fleißigen Helfern im Versorgungsgebiet gepflanzt.

Baumpflanzaktion Falkenberg

Besonders sichtbar wurde der Teamgeist beim zweiten ESG-Forum, das mehr als 180 Mitarbeitende zusammenbrachte. Die Beteiligung unterstreicht, wie engagiert die Kolleginnen und Kollegen Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag mitgestalten. Aber auch privat gibt es ein großes Engagement: So fanden 105 Mitarbeiter-vor-Ort Aktionen sowie weitere 1.071 Engagements im Versorgungsgebiet statt.

Mitarbeiter vor Ort, Gräfenmühle

Auch unsere Risikoanalyse bestätigte einmal mehr die hohe Sorgfalt in unseren Lieferketten, die ohne Menschenrechtsvorfälle blieb.

2025 hat deutlich gemacht: ESG ist Teamarbeit – und wir wachsen daran Tag für Tag.

Ausblick 2026: Vom Aufbau zur konsequenten Umsetzung

Im Jahr 2026 werden die begonnenen Maßnahmen nicht nur fortgeführt, sondern weiter operationalisiert. Ziel ist es, ESG fest im Tagesgeschäft zu verankern – mit klaren Prioritäten, noch mehr Transparenz und spürbaren Fortschritten. Ein wesentlicher Fokus liegt weiterhin auf der CO₂-Reduktion. Die Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 werden ausgeweitet, während zugleich große Investitionen in die Netzinfrastruktur fließen. Bis 2027 sollen rund 500 Millionen Euro in den Netzausbau investiert werden – eine entscheidende Grundlage für erneuerbare Energien, moderne Mobilität und wirtschaftliches Wachstum.

Versorgungssicherheit

Ein wichtiges Projekt ist der neue Biomassekessel im Heizwerk Vetschau, der künftig mit Holzhackschnitzeln betrieben wird und jährlich etwa 4.000 Tonnen CO₂ einspart. Parallel dazu schreitet die Planung weiterer Dekarbonisierungsmaßnahmen voran.

Auch Biodiversität, nachhaltige Gebäude, soziale Verantwortung und Elektromobilität werden noch stärker in Entscheidungsprozesse integriert. Die Kartierung aller Hochspannungsleitungen für das Ökologische Trassenmanagement wird voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein – ein Meilenstein für naturverträgliche Infrastruktur.

Der Ausbau erneuerbarer Energien an eigenen Standorten geht ebenfalls weiter: Neue Photovoltaikanlagen in Mockritz und Halle (Saale) sind in Planung.

Solarmodule auf dem Flachdach eines Verwaltungsgebäudes

Gleichzeitig setzt envia TEL das eigene Nachhaltigkeitsprogramm fort, unter anderem mit klimafreundlichen Kühlkonzepten in Datacentern und der weiteren Elektrifizierung der Flotte. Zusätzlich werden an mehreren Unternehmensstandorten Außenanlagen ökologischer gestaltet.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil bleibt unser gesellschaftliches Engagement. Auch 2026 wollen wir wieder 9.000 Bäume pflanzen und mehr als 1.000 nachhaltige Aktionen in der Region umsetzen. Zudem wird der Jugendbeirat seine Arbeit fortführen und Impulse für regionalen Klimaschutz setzen.

Jugendbeirat PowerUpGeneration

Nachhaltigkeit sichtbar machen – für Mitarbeiter und Region

2026 soll ESG im Unternehmen noch sichtbarer werden. Dazu tragen unter anderem der dritte Nachhaltigkeitstag, interne Veranstaltungen und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern bei. Transparenz und professionelles Reporting spielen dabei eine immer größere Rolle – mit mehr Automatisierung, klareren Strukturen und modernen KPI-Systemen.
Gleichzeitig behalten wir unsere Verantwortung in den Lieferketten im Blick. Wie schon im Vorjahr streben wir erneut ein Ergebnis ohne Menschenrechtsvorfälle an und führen die regelmäßige Risikoanalyse fort.

2026 geht es darum, das Aufgebaute zu festigen – und mutig weiterzugehen.

Gemeinsam in ein nachhaltiges 2026

2025 war ein Jahr voller Energie, Veränderung und Fortschritt. 2026 wird ein Jahr, in dem wir diese Arbeit festigen und noch mutiger weiterdenken. Nachhaltigkeit wird sichtbarer, messbarer und noch enger mit der Lebensrealität der Menschen in unserer Region verknüpft.

Wir gestalten die Energiewelt von morgen – gemeinsam, entschlossen und mit klaren Zielen.
Bereit für das nächste Kapitel? Dann bleib dran und besuche regelmäßig unseren Blog. Du möchtest mehr zu unseren Initiativen rund um Nachhaltigkeit wissen? Dann findest du hier alle Beiträge.

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Nachhaltigkeit

Die enviaM-Gruppe möchte bis 2040 klimaneutral sein.

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