Gasnetz

Das Gasnetz gewährleistet, dass Erdgas von der Förderstätte bis zum Endabnehmer gelangt. Ein ca. 500.000 Kilometer langes Leitungsnetz sorgt dafür, dass das Gas überall dort hinkommt, wo es gebraucht wird. Im Zuge der Energiewende muss auch das Gasnetz ausgebaut werden, vor allem durch die vermehrte dezentrale Einspeisung von Biogas.

Gasnetze könnten laut Experten auch als Stromspeicher genutzt werden. Überschüssiger Windstrom kann dazu genutzt werden, Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten. Der Wasserstoff wird dann in das Gasnetz eingespeist. Bei der Rückverstromung von Wasserstoff geht aktuell allerdings noch etwa die Hälfte der Energie verloren. Auch hier sind Innovationen gefragt.

Über 700 Gasnetzbetreiber in Deutschland gewährleisten rund um die Uhr den Transport der Energie, welche aus Pipelines aus Russland oder Norwegen, LNG-Terminals an den europäischen Küsten, Biogas-Anlagen im ganzen Land sowie Power-to-Gas-Anlagen stammt. Das Erdgas gelangt über ein weitverzweigtes unterirdisches Leitungsnetz von der Quelle bis zum Verbraucher.

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