Powerbank – der Stromspeicher für die Hosentasche

Besonders im Sommer lockt uns das gute Wetter nach draußen. Doch unterwegs an der frischen Luft geht nach einiger Zeit auch irgendwann dem besten Smartphone der Saft aus. Ist der Akku leer, versprechen Powerbanks schnelle Hilfe. Die mobilen Zusatzakkus versorgen insbesondere Tablets und Smartphones mit Strom, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Größere Exemplare sind auch für Notebooks geeignet. Was Sie beim Kauf beachten sollten und wann es mitunter gefährlich werden kann, verraten wir Ihnen hier.

Weiße Powerbank mit Anschlüssen wird in der Hand gehalten.

Augen auf beim Powerbank-Kauf

Powerbanks gibt es meist in flacher Blockform oder im schlanken Röhrenformat zu erwerben. Ist der portable Reserveakku einmal aufgeladen, können letztlich alle Geräte angeschlossen werden, die über einen Mini- oder Micro-USB-Anschluss verfügen. Während des Ladevorgangs gibt die Powerbank Energie aus ihrem integrierten Akku ab und lädt damit die angeschlossenen Geräte auf.

Zwei Smartphones mit unterschiedlichen Anschlüssen werden aufgeladen.

Dafür benötigen Sie verschiedenes Equipment. Schauen Sie beim Kauf daher genau hin: Werden das Ladegerät für die Powerbank selbst und passende Anschlusskabel für Ihre Geräte mitgeliefert?

Zudem spielt die Kapazität des Akkupacks eine wichtige Rolle. Gemessen wird diese in Milliamperestunden (mAh), die angeben wie viel Strom das Gerät speichern kann. Dabei können Sie zwischen Kapazitäten von 1.000 bis zu 20.000 mAh wählen. Eine Powerbank mit 10.000 mAh kann neuere Smartphones abhängig von der Akkukapazität des Handys 1,5 bis 3 Mal aufladen. Die Powerbank selbst ist nach ca. 5 Stunden Ladezeit wieder voll einsatzfähig.

Sommertemperaturen lassen Akkus heiß laufen

Gerade im Sommer ist beim Einsatz von Powerbanks Vorsicht geboten. Die Litium-Ionen-Akkus der handlichen Alltagshelfer reagieren auf Hitze besonders empfindlich. Darum sollten hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Wie bei Smartphones liegt die optimale Betriebstemperatur für die meisten Geräte zwischen 0 und 35 Grad. Überhitzen sie etwa durch einen Kurzschluss oder äußere Hitze, kann eine innere ther-mische Reaktion ausgelöst werden. Die kann im Extremfall zur Explosion führen, warnt der VdTÜV.

Powerbank mit verschiedenen Kabeln.

Um vor Brandverletzungen zu schützen, sollten Powerbanks besonders bei warmen Temperaturen nicht in der Hosentasche genutzt werden. Prüfen Sie auch regelmäßig das Außengehäuse ihres mobilen Akkus. Wenn dieses  beschädigt ist oder sich das Gerät schneller als üblich entlädt, können das Hinweise auf einen Defekt sein. 

Was Powerbanks mit Stromausfällen zu tun haben, erfahren Sie hier.

Hier zeigen wir Ihnen außerdem, wie Sie Ihre kaputten Akkus richtig entsorgen.

Artikel teilen

Ähnliche Artikel

Hausbauserie, Teil 4: Solarthermie

Die Sonne sorgt nicht nur für gute Laune, sondern liefert auch Energie. Warum also nicht das Sonnenlicht zur Senkung der ...

Hausbauserie, Teil 3: Wärmepumpe

Ein Hausbau strapaziert nicht nur die Nerven, sondern auch den Geldbeutel. Daher lohnt es sich, bereits vor dem Bau zu überlegen, wie...

Hausbau, Teil 20: Energiespartipps für den Swimmingpool

Von einem Swimmingpool im Garten träumen viele Eigenheimbesitzer. Für Bau und Unterhaltung kommen allerdings einige Kosten auf Sie ...

Hausbauserie, Teil 18: Urlaubsschutz

Ferienzeit ist Urlaubszeit. Die Koffer werden gepackt, im Auto verstaut und los geht die langersehnte Reise mit der Familie. Doch wie ...

Hausbau, Teil 19: Energiespartipps für den Garten

Im Haus gibt es viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Das fängt bei der Dämmung des Hauses an und erstreckt sich über ...