600 Millionen Euro fürs Netz: Das Fundament der Transformation
Die Energiewende ist in einer neuen Phase angekommen. Sie wird konkreter, dynamischer und auch anspruchsvoller. Immer mehr Solaranlagen und Windräder speisen Strom ins Netz. Gleichzeitig brauchen Fabriken und Rechenzentren immer mehr Leistung. Der Stromverbrauch wächst. Damit das alles funktioniert, braucht es starke Netze, die diesen Strom zuverlässig transportieren. Genau daran arbeiten wir. Mit einem Geschäftsergebnis von 363,7 Millionen Euro im Jahr 2025 haben wir eine solide Basis geschaffen. Allein 2026 stecken wir rund 600 Millionen Euro in den Ausbau, die Erneuerung und den Betrieb unserer Netze.
Wirtschaftliche Stärke als Voraussetzung für Verlässlichkeit
Verlässlichkeit fängt mit Stabilität an. Unser Ergebnis ist 2025 auf 363,7 Millionen Euro gestiegen, nach 353,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist mehr als eine Zahl im Geschäftsbericht. Es ist die Grundlage dafür, dass wir Jahr für Jahr planbar investieren können.

Netzausbau ist kein kurzfristiges Projekt. Neue Hochspannungsleitungen, modernisierte Umspannwerke, digitale Steuerungssysteme: All das braucht langfristige Planung und eine stabile Finanzierung. Wer verlässlich investieren will, muss wirtschaftlich stark aufgestellt sein.
Die Energiewende geht in die entscheidende zweite Halbzeit. Um sie weiterhin erfolgreich umzusetzen, braucht es Verlässlichkeit und Investitionskraft. Genau dafür steht die enviaM-Gruppe. Damit bleiben wir aktiver Gestalter der Energiewende in Ostdeutschland.
Milliarden für die Zukunft der Netze
600 Millionen Euro allein in diesem Jahr. Bis 2030 sind es insgesamt rund drei Milliarden Euro. Wir gestalten aktiv mit.
Der Fokus liegt auf dem, was im Alltag oft unsichtbar ist, aber alles zusammenhält: neue Hochspannungsleitungen, modernisierte Umspannwerke und die Digitalisierung der Stromnetze bis in die Wohngebiete hinein. Jeden Tag gehen rechnerisch sechs neue digitale Stationen ans Netz. Diese sorgen dafür, dass das System auch dann stabil bleibt, wenn immer mehr erneuerbare Energie eingespeist wird. Bis 2030 sollen über 4.000 digitale Trafostationen neu gebaut und 3.000 weitere aufgerüstet sein.

Das Netz ist das Rückgrat der Energiewende. Du merkst es kaum, solange es läuft. Aber ohne leistungsfähige Leitungen kommt Strom nie da an, wo er gebraucht wird.
Netze als Standortfaktor für Ostdeutschland
Ein starkes Netz ist heute ein Wirtschaftsfaktor. Die erneuerbare Stromeinspeisung liegt bei 133 Prozent des regionalen Verbrauchs, weit über dem Bundesdurchschnitt. Das macht Ostdeutschland attraktiv für energieintensive Industrien und die wachsende Digitalwirtschaft.
Unser Netzgebiet ist Vorreiter bei der Einspeisung erneuerbarer Energien. Das Energiesystem wird damit zunehmend zum Fundament für digitale und wirtschaftliche Souveränität in Europa.
Allein Ende Januar 2026 lagen rund 3.100 Anschlussanfragen mit einem Leistungsbedarf von 124 Gigawatt vor. Das zeigt: Die Nachfrage ist real und sie wächst weiter.
Ohne starke Netze keine Energiewende
Unsere Investitionen sichern nicht nur die Stromversorgung von morgen. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort wächst, neue Arbeitsplätze entstehen und die Energiewende nicht nur versprochen, sondern wirklich umgesetzt wird.
Das Netz ist das Fundament. Aber was passiert, wenn alle gleichzeitig darauf zugreifen wollen? Im nächsten Beitrag unserer Reihe schauen wir uns an, was hinter dem Anschlussboom steckt und warum 3.100 offene Anfragen mit 124 Gigawatt Leistungsbedarf das Stromsystem vor neue Aufgaben stellen.
In welche Ausbau-Projekte konkret unsere Gelder fließen, kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen. Und hier erfährst du, wie wir mit Hubschraubern, E-Rollern und Quads das bestehende Netz überprüfen, damit jederzeit der Strom sicher fließt.

