Kevin Larcher aus dem Team Kulturwandel der enviaM-Gruppe Kevin Larcher aus dem Team Kulturwandel der enviaM-Gruppe

Wie wir zukünftig arbeiten

Komplexe Herausforderungen wie Digitalisierung und zunehmender Wettbewerb um Fachkräfte fordern Unternehmen auf, ihre Arbeitskultur zu überdenken. Im Kulturwandelprojekt der enviaM-Gruppe regen Antje Zerbes und Kevin Larcher eine Zusammenarbeit an, die langfristig Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter sichert. Wir haben die beiden gefragt, wie die enviaM-Gruppe zukünftig arbeiten möchte.

Veränderung anstoßen

Antje und Kevin, ihr seid der enviaM-Gruppe seit eurer Ausbildung treugeblieben. Was schätzt ihr an eurer Arbeitsstelle?

Kevin: Ich habe in unserer Gruppe viele Möglichkeiten, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. In der Vergangenheit konnte ich so die Themen vorantreiben, für die ich wirklich brenne. Aktuell stehen für mich die Menschen der enviaM-Gruppe und unsere Zusammenarbeit im Fokus.

Antje: Dazu ist die enviaM-Gruppe ein zuverlässiger, stabiler Arbeitgeber und leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft, was mich nicht nur stolz macht, sondern meiner Arbeit auch täglich Sinn gibt.

Mit den Jahren hat sich einiges verändert. Wie habt ihr Kultur und Wandel über diese Zeit erlebt?

Antje: Spannend finde ich die Transformation zu einem Unternehmen, das sich den aktuellen Gegebenheiten verhältnismäßig schnell anpasst. Mit der Expertise unserer Kolleginnen und Kollegen haben wir schon viele Hürden genommen. Das ging nur mit echtem Teamzusammenhalt und dem Willen, etwas zu bewegen.

Kevin: Wir können sehr stolz auf das sein, was wir alles erreicht haben und was uns bis hierhin gebracht hat. Eine offenere „Du“-Kultur ist dabei nur ein kleines Beispiel.

Neue Art der Zusammenarbeit fördern

In eurem Team gestaltet ihr die neue Führungs- und Beziehungskultur aktiv mit. Welche Herausforderungen begegnen euch in dem Projekt?

Kevin: Wandel bedeutet immer Veränderung und damit auch Zeit, Energie und im Zweifel ein gewisses Maß an Unsicherheit. Dazu muss die Entwicklung parallel zum Tagesgeschäft stattfinden. Oft funktioniert das gut, manchmal gibt es Verbesserungspotenzial.

Antje: Wir arbeiten daran, die individuellen Perspektiven aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen und stehen mit unterschiedlichsten Menschen im Austausch.

Kevin: Dass die Anstrengungen es wert sind, haben die letzten Jahre gezeigt.

Warum begeistert euch das Thema und was macht Kulturwandel so wichtig?

Antje: Als Unternehmen tragen wir große Verantwortung für die Energieversorgung, die Region und die Menschen, die hier leben. Unser wichtiger Auftrag muss trotz allen Veränderungen in der Arbeitswelt, sicher für unsere Mitarbeiter und Kunden erfüllt werden. Dazu tragen wir mit der Aktivierung des Kulturwandels bei.

Kevin: Neue Formen der Zusammenarbeit sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit. Bekannte Antworten auf neue Herausforderungen helfen uns oft nicht weiter. Zudem halten und gewinnen wir Mitarbeiter nur für uns, wenn wir das Miteinander noch stärker in den Mittelpunkt rücken.

Welchen Wert haben dabei bestehende als auch neue Mitarbeiter?

Antje: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Weitblick durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre, Netzwerke und Fachkenntnisse. Neue Kollegen bringen frische Impulse wie branchenfremde Erkenntnisse mit und liefern einen unvoreingenommenen Blick von außen auf das Unternehmen.

Kevin: Wir können uns als Unternehmen die tollste Vision und Strategie an die Wand hängen, wenn uns die Menschen fehlen, die diese mit Leben erfüllen, können wir weder Energiezukunft noch Kulturwandel vorantreiben.

Mehr zum Thema Kulturwandel erfahren Sie auf unserer Webseite. Außerdem begleiten wir im Rahmen von #enviaM2030 Kollegin Anna, die sich für grüne Gasversorgung stark macht.

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