Mobilität mal anders: Mit dem Pedelec unterwegs

Auch wenn das motorisierte Fahrrad im Volksmund „E-Bike“ genannt wird: In den meisten Fällen handelt es sich um ein „Pedal Electric Cycle“ – besser bekannt als Pedelec. Hier wird der Fahrer von einem elektrischen Hilfsmotor unterstützt. Das Pedelec fährt allerdings nichts von selbst – klassisch geradelt wird also immer noch. Ein richtiges E-Bike hingegen kommt auch ohne Treten aus. Mit dem Gasgriff am Lenker zählt das E-Bike zu den Mofas und benötigt neben einer Betriebserlaubnis auch ein Versicherungskennzeichen. Eine weitere Form sind die S-Pedelecs. Diese fahren bis zu 45 Kilometer in der Stunde. Hier herrscht Helmpflicht. Denn rein rechtlich ist es kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad. Es bedarf eines Führerscheins der Klasse AM und damit auch einer Versicherung. Kindersitze und Fahrradanhänger sind bei S-Pedelecs nicht erlaubt. Auch Radwege sind mit diesem Gefährt tabu.

Pedelecs nutzen in der Regel Pendler und Radel-Fans, die auch bei leichten körperlichen Einschränkungen nicht auf das Fahrrad verzichten wollen. Der Markt wächst.Inzwischen kommt jeder Rad-Typ auch im motorisierten Gewand daher. Ob City-Flitzer, Trekkingrad oder Mountainbike: Der fest eingebaute oder nachrüstbare Elektromotor sorgt für permanenten Rückenwind und macht die Fahrt ins Büro oder die herausfordernde Langstrecke möglich. Wir stellen Ihnen drei der beliebtesten Pedelec-Typen vor:

 

City E-Bike – Flitzer für die Stadt

Beim Stadtrad steht der Komfort im Vordergrund. Tiefeinsteiger mit Rücktrittbremse sorgen für ein bequemes Vorankommen.

Vorteil: Motorisiert lässt sich auch ein großer Einkauf in bequemer Sitzposition nach Hause bringen. Einige Pedelec-Typen haben sogar eine eingebaute Kupplung für Kinderanhänger.

Nachteil: Ein Stadtrad ist im Fachhandel bereits für 500 Euro zu haben. City E-Bikes starten in einer Preisklasse von 1.500 Euro und weisen ein höheres Gewicht auf.

 

Trekking E-Bike

Vielfahrer und Langstreckenradler kommen mit der motorisierten Variante des Trekkingrads besser voran. Sie behalten auch dann den Anschluss, wenn körperliche Einschränkungen das Radeln erschweren.

Vorteil: Trekking E-Bikes verfügen genau wie City E-Bikes oft über einen Gepäckträger und einer Ausstattung gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Mit diesem Pedelec ist auch der Transport des Camping-Equipments über eine lange Strecke kein Problem. Zusatzantrieb einschalten, und der Berg erklimmt sich fast von selbst.

Nachteil: Ein Pedelec bringt ca. sechs Kilogramm mehr auf die Waage als ein konventionelles Rad. Bei Langstrecken ist ein Ersatzakku unerlässlich. Denn wenn der Akku leer ist, strengt das Treten mehr an als beim unmotorisierten Rad.

 

E-Mountainbike

Vor einigen Jahren waren E-Bikes vorrangig bei älteren Radfahrern beliebt. Das hat sich geändert. Auch Jüngere können sich auf einem Pedelec richtig „auspowern“. Bei gleicher Belastung kann ein Anstieg wesentlich schneller bewältigt werden.

Vorteil: Längere Touren im anspruchsvollen Gelände sind dank Motorunterstützung  kein Problem. Jeder Trail kann mit dem passenden E-Mountainbike befahren werden.

Nachteil: Wenn Geschwindigkeiten über 25 km/h erreicht werden sollen, macht sich das deutlich höhere Gewicht bemerkbar.

Zu viel Auswahl? Keine Sorge. Im gut sortierten Fachhandel stehen jede Menge Pedelecs für Testfahrten bereit.

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