Solarpark Solarpark

In der Lausitz scheint die Sonne und das nutzen wir

Die enviaM-Gruppe will bis 2040 klimaneutral sein und nimmt dafür ordentlich Tempo auf. Gemeinsam mit der BASF Schwarzheide GmbH machen wir einen großen Schritt in Richtung CO2-Neutralität. Dabei spielt die Sonne mit all ihrer Energie eine zentrale Rolle.

Das gemeinsame Ziel vor Augen

Wir haben im brandenburgischen Schwarzheide eine 24 Hektar große Fläche mit 52.000 Photovoltaikmodulen ausgestattet. BASF kann nun vor Ort  bis zu 25 Gigawattstunden grünen Strom pro Jahr nutzen. Das macht etwa 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs aus. Somit wird ein großer Teil fossiler durch grüne Energien ersetzt und wir leisten einen weiteren Beitrag zur Energiewende. Und wer kann schon sagen, einen Solarpark dieser Größe innerhalb von sechs Monaten auf die Beine gestellt zu haben? Für die Zukunft ist es unser Ziel, den Produktionsstandort weiterhin dabei zu unterstützen, vollständig CO2-neutral zu werden.

enviaM- CEO Dr. Stephan Lowis ist stolz auf das sonnige Projekt:

Die Industrie braucht mehr denn je eine diversifizierte Versorgung. Direkter Zugang zu erneuerbaren Energien bedeutet einen Standortvorteil, der auch für die weitere Entwicklung der Region Lausitz von Bedeutung ist. Mit dem gemeinsamen Solarpark kommen wir nicht nur hier, sondern auch mit Blick auf die Klimaschutzziele einen großen Schritt voran.

Mit vereinten Kräften die Sonne nutzen

Um das Projekt in die Tat umzusetzen, gründeten wir das Gemeinschaftsunternehmen BASF enviaM Solarpark Schwarzheide GmbH und investierten 13 Millionen Euro. Die enviaM-Tochtergesellschaft envia THERM hat die Anlage geplant, errichtet und betreibt diese auch in Zukunft. Die verhältnismäßig kurze Bauzeit war aufgrund der engen Zusammenarbeit und des guten Projektmanagements der beteiligten Gesellschaften möglich. Dabei geht ein großes Dankeschön an das Land Brandenburg. Das professionelle Gesetzgebungsverfahren ebnete einen schnellen Weg zur Verwirklichung des Vorhabens.

Anlässlich der Inbetriebnahme sagte Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach:

Der Solarpark in Schwarzheide zeigt, dass Strom aus PV-Freiflächenanlagen wettbewerbsfähig geworden. Dieser Solarpark trägt dazu bei, das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 Prozent zu steigern.

Nachhaltigkeit im Überblick

Um mit dem Solarpark auch einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten, wurden auf dem gesamten Areal umfangreiche ökologische Maßnahmen ergriffen. Dazu legten wir einen Trocken- und Magerrasen mit Blühstreifen an und errichteten Nisthilfen für Brutvögel. Parallel wurde die in die Jahre gekommene Regenentwässerungsanlage entlang der örtlichen Naundorfer Straße neu verlegt.

Einen Einblick in die erneuerbare Energieerzeugung geben wir in diesem Interview.

Klimaschutz, Wald mit HerzKlimaschutz, Wald mit Herz

Nachhaltigkeit

Die enviaM-Gruppe möchte bis 2040 klimaneutral sein.

mehr erfahren

Artikel teilen

Ähnliche Artikel

Neue Zähler für Stromkunden

Für Stromkunden beginnt ein neues Zählerzeitalter. Bis 2032 werden in Deutschland schrittweise neue Stromzähler eingeführt. Der ...

Wasserstoff als Schlüsselfaktor für die Sektorkopplung

Laut der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) soll Deutschland zur Wasserstoffwirtschaft werden und im Bereich der ...

Wasserstoff: Power für die Energiewende? 

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft - insbesondere für energieintensive Industriezweige. Aber wie viel Power brauchen wir...

Wärmewende: So heizt Deutschland in Zukunft

Die Wärmeversorgung ist ein zentraler Aspekt der Energiewende und stellt eine bedeutende Herausforderung dar. Doch wie erreichen wir ...

Trends der Windenergie

Im Jahr 2023 kam in Deutschland erstmals mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbarer Erzeugung. Den größten Beitrag leisteten ...