Zwischen Rathaus und Energiewende: Arbeit der Kommunalbetreuung
Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt – und Kommunen spielen dabei eine tragende Rolle. Doch wie gelingt es Städten und Gemeinden, komplexe Energiethemen zu managen und gleichzeitig zuverlässige Partner an ihrer Seite zu haben? Wir haben mit David und Reginald, zwei Kommunalbetreuern der enviaM Gruppe, gesprochen. Im Interview geben sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erklären die Bedeutung von kommunalen Partnerschaften und zeigen, wie Energiedienstleister den regionalen Wandel unterstützen.
Stellt euch doch kurz vor – wer sind David und Reginald?
David: Ich bin seit Dezember 2024 als Kommunalbetreuer bei der enviaM-Gruppe tätig. Zuvor war ich extern im Controlling beschäftigt. Ich komme ursprünglich aus Frankenberg und wohne seit 2025 in Chemnitz – dort befindet sich auch mein Büro. Gemeinsam mit meinen Kollegen betreue ich Städte und Gemeinden im Netzgebiet. Wir sind die zentrale Schnittstelle zwischen der enviaM-Gruppe und den Kommunen. Ab Mitte 2026 übernehme ich die Kommunen in den Landkreisen Mittelsachsen und Altenburger Land. Reginald: Ich bin bereits seit 26 Jahren in der enviaM-Gruppe – erst im Vertrieb für Kommunen und öffentliche Einrichtungen und seit Gründung der Abteilung Kommunalbetreuung als Kommunalbetreuer in Südsachsen für den Vogtlandkreis, den Landkreis Zwickau, die Hälfte des Erzgebirgskreises und Teile des Landkreises Greiz tätig. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und wohne am Stadtrand von Plauen.

Welche Rolle spielen Kommunen für die enviaM Gruppe?
Reginald: Kommunen sind für uns ein absolut zentraler Partner – ohne sie ist die Energiewende in der Region nicht umzusetzen. Sie fungieren als Multiplikatoren gegenüber Bürgern und lokalen Unternehmen und sind langfristige, verlässliche Projektpartner. Ob bei Wärmeplanung, Netzausbau oder erneuerbaren Energien: Kommunen prägen die Entwicklung nachhaltig.
Welche Themen in Bezug auf Energie beschäftigen Kommunen aktuell?
David: Die Kommunen stehen aktuell vor zahlreichen Herausforderungen und Zukunftsaufgaben – von steigenden Haushaltskosten über die kommunale Wärmeplanung bis hin zum Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden.
Auch Themen wie der Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie komplexe Netzanschlussfragen beschäftigen Städte und Gemeinden zunehmend.
Genau hier setzen wir als Energiedienstleister an: Wir erklären, begleiten und koordinieren zentrale Energiethemen und unterstützen, Projekte effizient, nachhaltig und zukunftssicher umzusetzen.

Wie profitieren Kommunen von einem Energiedienstleister wie der enviaM-Gruppe?
Reginald: Ein zentraler Vorteil für Kommunen ist die hohe Versorgungssicherheit, die wir als regionaler Energieversorger bieten. Gleichzeitig profitieren sie von festen, regionalen Ansprechpartnern statt anonymer Hotline‑Strukturen – das schafft Nähe, Vertrauen und schnelle Lösungswege.
Viele Energie- und Infrastrukturthemen sind komplex. Deshalb entlasten wir Verwaltungen, indem wir Projekte bündeln, koordinieren und ganzheitlich aus einer Hand umsetzen. Mit uns haben Kommunen einen langfristigen, verlässlichen Partner an ihrer Seite.
Darüber hinaus unterstützen wir bei Förderprogrammen, der Projektentwicklung und mit technischer Expertise. Auch unser regionales Engagement, etwa durch Sponsoring oder Präsenz auf Stadtfesten und anderen Veranstaltungen, stärkt die partnerschaftliche Zusammenarbeit nachhaltig.
Nah dran an Menschen und Projekten: Was sind die Aufgaben eines Kommunalbetreuers?
David: Wir vertreten die enviaM-Gruppe gegenüber den Kommunen – immer mit dem Ziel, als positiver, verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden und die Städte und Gemeinden zu unterstützen. Gleichzeitig sind wir persönliche Ansprechpartner, häufig für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Zu unseren Aufgaben gehören die Koordination kommunaler Anliegen mit internen Fachbereichen, Begleitung kommunaler Energieprojekte, Beschwerdemanagement sowie eine langfristige Betreuung dieser Partnerschaften.

Zwischen Rathaus, Büro und Auto: Wie sieht der Alltag eines Kommunalbetreuers aus?
Reginald: Der Job ist vielseitig und selten verläuft ein Tag wie der andere. Einen typischen Ablauf gibt es kaum. Neben E-Mails, Gesprächsvor- und -nachbereitungen gibt es Termine im Rathaus, Abstimmungen mit internen Fachbereichen sowie Außentermine zu Themen wie kommunaler Wärmeplanung. David: Unsere Arbeit findet wirklich an vielen Orten statt – im Büro, im Auto, im Rathaus. Das macht den Job so abwechslungsreich.
Was macht euch am meisten Spaß – und wo liegen die Herausforderungen?
David: Wir gestalten die regionale Energiezukunft aktiv mit, haben direkten Kontakt zu Entscheidungsträgern und sehen sehr schnell Ergebnisse – gerade bei Projekten motiviert das enorm. Herausfordernd sind vor allem die komplexen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Außerdem treffen oft sehr unterschiedliche Interessen aufeinander – von Bürgern über Verwaltung bis zur Politik. Und trotz hoher Erwartungen arbeiten viele Kommunen mit begrenzten Budgets. Das macht es anspruchsvoll, aber auch spannend. Reginald: Es ist genau diese Kombination aus Anspruch, Verantwortung und Gestaltung, die den Job besonders macht.

Fazit: Energiedienstleister als Partner für die kommunale Zukunft
Die Einblicke von David und Reginald zeigen deutlich, wie vielfältig und bedeutend die Arbeit der Kommunalbetreuer ist – und wie wichtig starke Partnerschaften für die Energiewende in der Region bleiben. Zwischen gesetzlichen Anforderungen, neuen Technologien und den individuellen Bedürfnissen jeder Kommune gestalten sie tagtäglich die Energiezukunft aktiv mit.
Mit ihrem Engagement, ihrer Nähe zu den Kommunen und ihrer fachlichen Expertise sorgen sie dafür, dass Projekte ins Rollen kommen, Herausforderungen lösbar werden und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelingt. Genau das macht die kommunale Energiearbeit so wertvoll – heute und für die kommenden Jahre.
Alle Informationen zu unseren kommunalen Produkten und Dienstleistungen gibt es unter www.enviam-gruppe.de/kommunen.
