Beratungssituation zwischen enviaM und der Hochschule Mittweida Beratungssituation zwischen enviaM und der Hochschule Mittweida

Gemeinsam den Energieverbrauch optimieren

Zusammen mit der Hochschule Mittweida erforscht die enviaM-Gruppe innovative Ideen für die Energiezukunft. So werden auch neue Erweiterungen für die intelligente iONA-App entwickelt und direkt am Kunden verprobt. Verbraucher haben dann nicht nur jederzeit ihren persönlichen Stromverbrauch im Blick, sondern können weitere Funktionen testen und Optimierungsvorschläge einbringen. Karsten Beuthner und Vivien Lorenz aus dem Projektteam der enviaM-Gruppe erzählen uns, wie die Kooperation mit der Hochschule abläuft.

iONA Smartphone App

Tüfteln am Internet der Energie

Karsten und Vivien, ihr habt die Zusammenarbeit zwischen Mittweida und Chemnitz begleitet. Wie ist die Kooperation entstanden?

Karsten: Ich habe selbst in Mittweida studiert und anschließend meinen ersten Job im Rahmen der Kooperation mit MITNETZ STROM ausgeübt. Die persönlichen Kontakte zur Hochschule sind nie abgerissen, sodass ich auch nach meinem Wechsel zu enviaM eine inhaltliche Zusammenarbeit zwischen der Produktentwicklung und dem Institut für Energiemanagement etablieren konnte. Seit 2016 füllen wir diese Kooperation jährlich mit Forschungs- und Entwicklungsthemen

Das klingt spannend. Was sind zum Beispiel Themen und Projekte, an denen ihr arbeitet?

Vivien: Eines ist die iONA App. Die Hochschule entwickelt dafür auf einer eigenen IT-Infrastruktur prototypische Anwendungen. Das bedeutet: Wenn ein Kunde oder wir eine neue Idee für eine Funktion haben, setzt die Hochschule diese auf kurzem Weg um und wir können diese gemeinsam mit unseren Kunden testen. Wir sind so in der Lage, neue Funktionen erst zu testen bevor wir teure Änderungen mit dem App-Entwickler anstoßen. Zusätzlich unterstützt uns die Hochschule auch im Bereich der Logik und Algorithmik der neuen Funktionen und wertet die Daten der Tests anschließend aus.

Karsten: Und genau das ist auch die Zukunft des Projekts. Wir werden die App sukzessive mit der Hochschule gemeinsam um Prototypen erweitern und testen. Wenn eine neue Funktion beim Kunden gut ankommt, wird eine Entwicklung in der Produktivumgebung gemeinsam mit E.ON angestoßen. Es gibt viele neue Konzepte, auf die sich iONA-Nutzer freuen können.

In Kooperation mit der Hochschule Mittweida wird die iONA App entwickelt

iONA profitiert enorm von eurer Kooperation. Welche Stärken bringen Hochschule und Energiedienstleister mit?

Vivien: Durch die Hochschulkooperation können wir über die Forschung neue Ansätze für Produktideen finden und diese gemeinsam entwickeln. Die Hochschule verfügt zudem über das notwendige Know-How der Energiewirtschaft und IT. Aber auch in Sachen Kreativität sind die Kollegen der Hochschule Mittweida eine große Hilfe und bringen einen frischen Blick in das Entwicklungsteams.

Karsten: Wir als enviaM-Gruppe liefern die Frage- und Problemstellungen, bei denen wir Unterstützung benötigen. Wir kennen unsere Kunden, den energiewirtschaftlichen Rahmen und haben einen genauen Plan, in welche Richtung wir uns weiterentwickeln wollen.

Wie habt ihr persönlich die Zusammenarbeit empfunden?

Karsten: Ich habe die Zusammenarbeit immer als sehr partnerschaftlich und vertrauensvoll empfunden. Die Kooperation lebt von persönlichen Kontakten und ich selbst habe eine große Verbundenheit mit der Hochschule und den Mitarbeitern am Institut.

Vivien: Für mich war die Zusammenarbeit ebenfalls sehr positiv. Es ist ein schönes Gefühl, wenn theoretische Überlegungen in der Praxis Anwendung finden können.

Vivien, mittlerweile bist du selbst Teil der enviaM-Gruppe. Welchen Job übst du heute aus und wie kam es dazu?

Vivien: Inzwischen bin ich bei enviaM in der Marketingstrategie tätig. Über das Projekt und die Kooperation lernte ich die enviaM-Gruppe kennen und schätzen. Nach meiner Station an der Hochschule und der Tätigkeit in verschiedenen Forschungsprojekten wollte ich gern selbst wieder direkt im Unternehmen arbeiten. Die Zeit an der Hochschule hat mir viel Wissen und Erfahrung in der Energiebranche vermittelt, was ich jetzt sehr gut mit einfließen lassen kann.

Hier gibt Projektkoordinatorin Franziska Kraft weitere Einblicke in die Entstehung der iONA-App. Hintergründe und einen Film zur cleveren App finden Sie auf unserer Webseite.

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