Ein Hotel für Server: Datacenter Leipzig 2

Durch die Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt verbrauchen wir immer mehr Daten. Doch wohin mit all den Bits und Bytes? Die wachsenden Datenmengen werden in Rechenzentren sicher verwahrt. Die Nachfrage nach solchen Datenunterkünften steigt kontinuierlich. envia TEL reagiert auf den Bedarf mit einem neuen Datacenter.

Mit Vollgas auf der Datenautobahn

Für die enorme Datenansammlung hat Telekommunikationsdienstleister envia TEL in Taucha bei Leipzig einen weiteren Anlaufpunkt geschaffen. Datacenter Leipzig 2 heißt das neue Hochleistungsrechenzentrum, welches seit Ende November in Betrieb ist. Bereits 2014 eröffnete envia TEL das erste Rechenzentrum in Taucha. Für den Bau der neuen Anlage investierte das Unternehmen 14 Millionen Euro. Nun steht auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern ein neues Zuhause für 40.000 Server bereit.

Stark für die Region

Trotz der weltweiten Corona-Pandemie liefen die Bauarbeiten ohne größere Unterbrechungen. Für das Gebäude wurden rund 5.000 Kubikmeter Beton, mehr als 400 Tonnen Baustahl und zirka 40 Kilometer Stromkabel durch überwiegend regionale Bauunternehmen und Dienstleister verbaut. Tauchas Bürgermeister Tobias Meier begrüßt die Errichtung des Hochleistungsrechenzentrums:

Für die hier ansässige Wirtschaft und für die gesamte mitteldeutsche Region ist es ein wichtiger Schritt. Denn schnelles Internet und mitwachsende Datenspeicher gehören zur entscheidenden wirtschaftlichen Infrastruktur.

Ein Konzept mit Erfolg

Neben der Serverunterbringung stellt das neue Datacenter Leipzig 2 auch Platz für individuell gestaltbare IT-Flächen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zur Verfügung. Die angebotenen Dienstleistungen reichen von einzelnen Technikschränken über separate Sicherheitsräume bis hin zur Anbindung an die Cloud und einen Komplettservice. Und auch der Einzug der ersten Kunden steht mittlerweile kurz bevor. Zusätzlich wurde ein Bürogebäude mit rund 1.000 Quadratmetern Fläche errichtet. Dieses dient envia TEL zukünftig als neue zentrale Leitstelle.

Hohe Standards für mehr Sicherheit

Das Datacenter Leipzig 2 verfügt über ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept, Klimatisierung, Brandschutz und eine 24-Stunden-Überwachung direkt vor Ort. Zudem erfolgt die Stromversorgung des Zentrums zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Mit der Anlage entstand das siebte Rechenzentrum in Mitteldeutschland. Weitere befinden sich an den Standorten Chemnitz, Kolkwitz bei Cottbus und Plauen. Auch enviaM-CEO Dr. Stephan Lowis ist stolz auf das neue Projekt von envia TEL.

Noch mehr Wissenswertes zum neuen Hochleistungsrechenzentrum finden Sie hier.

Artikel teilen

Ähnliche Artikel

Ausbildung auf dem Datenhighway

Es ist Montagmorgen im Datacenter Leipzig 2. Zusammen mit seinem Ausbildungsleiter bespricht Edwin Schiewe den anstehenden Tagesplan. ...

Michael Freitag gibt Daten ein Zuhause

Wenn Michael Freitag seinen Arbeitsplatz betritt, kennt er sich bestens aus. Schließlich hat er ihn selbst entwickelt. Die Rede ist ...

Mit Netzen bestens vernetzt

Netze sind die Basis unseres modernen Alltags. Egal ob Strom-, Verkehrs- oder Kommunikationsnetze - ohne diese umfassenden Systeme ...

Datacenter Leipzig 2 sichert alles ab

Ob E-Mails, Fotos oder Videos - wir sind es gewohnt, große Datenmengen zu speichern und zu verschicken. Dabei spielen Rechenzentren ...

Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz

In der enviaM-Gruppe gibt es eine Unmenge an Wissen und Daten. All diese Informationen im Blick zu behalten, ist eine Herausforderung ...