Als Jungmonteur in der enviaM-Gruppe durchstarten

Als einer von 30 Jungmonteuren ist Justin Zechs Arbeit in der enviaM-Gruppe vielfältig und spannend. Jeden Tag stellt er sich den unterschiedlichsten Aufgaben und ist im Versorgungsgebiet rund um Cottbus im Einsatz, um die Energieversorgung für Land und Leute zu sichern. Für unsere Zukunftsvision #enviaM2030 gibt uns der 24-Jährige einen Einblick in seinen beruflichen Werdegang, erzählt von der Relevanz seiner Arbeit und blickt auf seine Ausbildung zurück.

Im Dienst der Versorgungssicherheit

Justin, heute kennst du dich in der enviaM-Gruppe bestens aus. Wie bist du eigentlich damals auf das Unternehmen aufmerksam geworden?

Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz war für mich entscheidend, in einem großen Unternehmen mit einer gewissen Sicherheit zu arbeiten. Das bietet die enviaM-Gruppe. Da auch noch die Inhalte der Ausbildung und das Finanzielle passten, war alles für mich stimmig.

Wie ging es nach der Zusage dann für dich weiter?

Meine Ausbildung zum Monteur habe ich 2014 begonnen und 2018 abgeschlossen. Aktuell arbeite ich im Betriebsservice als Schaltmonteur im 30- und 110-Kilovolt-Schaltgebiet und habe gerade meinen Ausbilderschein bestanden. Neben der alltäglichen Überwachung und Wartung von Stromversorgungsanlagen habe ich oft Bereitschaftsdienst, arbeite kundennah und sorge dafür, dass die Energieversorgung am Laufen bleibt. Ab September beginne ich dann meine Meisterschule zum Obermonteur.

Ein Monteur für jeden Notfall

Das klingt nach jeder Menge Verantwortung. Warum ist gerade der Monteurs-Beruf so wichtig?

Als Monteur kannst du viel bewirken und trägst zu einer funktionierenden Energieversorgung bei. Die meisten Leute denken, Strom kommt einfach aus der Steckdose. Dabei hängt an einem funktionierenden Stromnetz viel mehr. Energie wird immer wichtiger, aber leider wird in meinen Augen der zuverlässigen Versorgung  zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Unsere Kunden profitieren zum Beispiel vom Service der Störungshotline. Bei Defekten sind wir nach Meldung binnen zwei Stunden vor Ort und beheben das Problem.

Gerade bei heiklen Einsätzen mit Hochspannung musst du mit deinen Kollegen gut zusammenarbeiten. Welche Rolle spielt Teamwork für dich?

Besonders der Hochwasser-Einsatz im Ahrtal hat uns gezeigt, dass wir ein richtig gutes Team sind. Das haben wir auch in die alltägliche Arbeit übernommen. Gerade in unserem Job müssen wir uns aufeinander verlassen können, sonst kann es schnell gefährlich werden. Eine gute Zusammenarbeit ist im Umgang mit Strom enorm wichtig.

Ausbildung praktisch Erleben

Deine Ausbildung liegt ja mittlerweile ein paar Jahre zurück. Wie blickst du heute auf deine Lehrzeit?

Jetzt, wo ich selbst meinen Ausbilderschein gemacht habe, sehe ich meine eigene Ausbildung noch mal mit anderen Augen. Damals, als ich in Falkenberg gelernt habe, erschien mir die Stadt immer recht klein. Heute weiß ich aber, dass der Ausbildungsort nebensächlich ist und es um den Wert einer guten Ausbildung geht. Ich wurde perfekt auf die Prüfungen vorbereitet und hatte praktische Einsätze. Als Azubis profitierten wir von einem großen Ausbildungskabinett und bekamen alle Materialien gestellt. Ich bekam viel mit und war flexibel einsatzfähig. Von digitalem Muffenschweißen bis zur Prüfung mit der Virtual-Reality-Brille ist unsere Ausbildung so digital wie nie und bietet trotzdem beim Arbeiten in der Werkstatt oder dem Klettern am Mast immer die Möglichkeit, selber anzupacken.

Also würdest du dich heute wieder für die Ausbildung entscheiden?

Absolut. Jedem jungen Menschen würde ich unsere Firma weiterempfehlen. Als Azubi hatte ich immer eine gewisse Sicherheit, eine sehr gute Weiterbildung und wurde heimatnah eingesetzt. Ich stehe wirklich jeden Tag gern auf und bin froh, dass ich eine Arbeit habe, die mir Spaß macht und mir die Möglichkeit gibt, etwas zu verändern.

Energiebündel außer Dienst

Was beschäftigt dich, wenn du nicht gerade im Dienst der Stromversorgung unterwegs bist?

Privat wohne ich in Spremberg und baue dort gerade mit meiner Freundin ein Haus, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Dabei haben wir noch nicht mal mit der Bodenplatte angefangen. Außerdem bin ich Fußballschiedsrichter, seit ich 14 Jahre alt bin und pfeife Spiele bis zur Oberliga. Das bereitet mir viel Freude.

Mehr zur Ausbildung in der enviaM-Gruppe gibt es hier. Auf unserem Blog zeigen wir außerdem, wie die Ausbildung in virtuellen Realitäten oder im Datacenter funktioniert.

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