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Zwei junge Frauen in eleganter Kleidung vor einem Gebäude; die rechte hält einen Blumenstrauß mit gelber Blume und trägt Perlenkette. Zwei junge Frauen in eleganter Kleidung vor einem Gebäude; die rechte hält einen Blumenstrauß mit gelber Blume und trägt Perlenkette.

Zwei Schwestern, zwei Wege in die Energiebranche

Sophie und Anne sind Zwillinge und arbeiten beide bei MITNETZ STROM – allerdings in ganz unterschiedlichen Bereichen. Während Anne als Monteurin draußen an technischen Anlagen arbeitet, kümmert sich Sophie in der Netzkundenbetreuung um kaufmännische Abläufe. Im Interview erzählen sie, was sie verbindet, wie sie jeweils ihren eigenen Weg in die Energiebranche gefunden haben und wo sich ihre beruflichen Wege im Arbeitsalltag kreuzen.

Hallo ihr beiden. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr beruflich?

Anne: Hi, ich bin Anne. Nach meiner Ausbildung zur Mechatronikerin arbeite ich heute als Monteurin in einem Meisterbereich bei MITNETZ STROM. Dort kümmere ich mich unter anderem um Wartungen und Instandhaltungen technischer Anlagen.

Sophie: Hallo, ich bin Sophie und seit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau in der Netzkundenbetreuung tätig. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die Bearbeitung von Verträgen und Wartungsprotokollen sowie die Koordination kaufmännischer Abläufe.

Zwei lächelnde junge Frauen im Vordergrund, eine mit Brille und Rucksack, im Hintergrund Parkplätze, Gebäude und bewaldete Hügel unter bewölktem Himmel.

Ihr seid Zwillinge. Deshalb interessiert uns natürlich: Worin seid ihr euch ähnlich?

Sophie: In unserer Mimik und Gestik gibt es durchaus Parallelen, sonst sind wir äußerlich aber gut zu unterscheiden. Und obwohl wir in vielen Situationen ähnlich ticken, hat jede von uns ganz eigene Interessen und geht ihren eigenen Weg – gerade unsere Unterschiede sorgen dafür, dass wir uns so gut ergänzen.

Ihr arbeitet in unterschiedlichen Bereichen. Welche Themen begeistern euch jeweils besonders?

Anne: Ich war schon immer neugierig auf Technik und wollte verstehen, wie Dinge funktionieren. Außerdem bin ich gern unterwegs, probiere Neues aus und packe lieber direkt an, statt lange darüber zu reden. Mir gefällt es, praktische Lösungen zu finden und am Ende auch ein Ergebnis zu sehen.

Sophie: Mich haben dagegen schon früh Organisation, Zahlen und der Austausch mit Menschen interessiert. Während Anne gern tüftelt und praktisch loslegt, behalte ich lieber den Überblick und plane, wie alles zusammenpasst. Deshalb fühle ich mich in meinem kaufmännischen Bereich sehr wohl.

Junge Frau erklärt vor einem großen Bildschirm mit Dokumenten, zwei Kolleg:innen hören im modernen Büro aufmerksam zu.

Ihr habt euch für unterschiedliche Ausbildungswege entschieden. Welche Rolle haben eure Interessen bei dieser Entscheidung gespielt?

Sophie: Durch unseren Vater, der ebenfalls bei MITNETZ STROM arbeitet, erhielt ich früh Einblicke in kaufmännische Abläufe und merkte, dass diese Richtung zu mir und meinen Interessen passt. So entschied ich mich für die Ausbildung zur Industriekauffrau.

Anne: Für mich war früh klar: Ich möchte etwas mit meinen Händen schaffen und am Ende des Tages sehen, was ich erreicht habe. Die Ausbildung zur Mechatronikerin war deshalb genau richtig. So sind wir, ohne es von vornherein zu planen, beide beim gleichen Ausbilder und inzwischen sogar Arbeitgeber gelandet.

Junge Frau mit Zopf, Brille und weißem Top lächelt vor einem Banner, das sie selbst in einer Werkstatt beim Löten zeigt.

Welche Inhalte haben euch während der Ausbildung besonders geprägt und warum?

Sophie: Während meiner Ausbildung lernte ich viele Bereiche kennen, darunter das Bewerbermanagement, das Rechnungswesen, den Einkauf und den Vertrieb. Besonders spannend fand ich, dass praktische Lösungen manchmal einfacher sind, als es die Theorie vermuten lässt.

Anne: Mein Ausbildungsalltag bestand aus Schleifen, Schweißen, Schalten und wechselnden Einsätzen. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig ein solides Fachwissen ist. Vor Ort braucht es zusätzlich Köpfchen, denn nicht jede Situation lässt sich einfach nach Schema F lösen – genau diese Mischung gefiel mir.

Was war eure größte Herausforderung während der Ausbildung?

Sophie: Die Ausbildung war für mich auch ein großer persönlicher Schritt: Ich zog früh von zu Hause nach Chemnitz und musste mich in einer neuen Stadt, an einer neuen Schule und in einem neuen Umfeld erst einmal zurechtfinden. Rückblickend hat mich das aber schnell sehr selbstständig gemacht.

Anne: Für mich war es herausfordernd, mich als Frau in einem männlich geprägten Berufsfeld zu behaupten. Heute weiß ich: Wer von Technik begeistert ist und Einsatz zeigt, sollte sich von Klischees nicht bremsen lassen.

Junge Frau mit Brille lächelt in einem Elektroniklabor, hält Messkabel und arbeitet an Schaltbrett neben Messgeräten.

Heute habt ihr ausgelernt und arbeitet in unterschiedlichen Berufen in der enviaM-Gruppe. Begegnet ihr euch im Arbeitsalltag trotzdem noch?

Anne: Berührungspunkte gibt es auf jeden Fall: Sophie bearbeitet in der Netzkundenbetreuung unter anderem Verträge und Wartungsprotokolle, mein Team übernimmt draußen Wartungen und Instandhaltungen. Manchmal befassen wir uns sogar mit denselben Trafostationen – nur aus verschiedenen Blickwinkeln.

Was war bisher euer persönliches Karriere-Highlight und welche nächsten Schritte habt ihr bereits im Blick?

Sophie: Ganz klar der Ausbildungsabschluss. Hinter den Prüfungen lagen viele neue Erfahrungen und Herausforderungen. Jetzt bin ich zunächst in der Netzkundenbetreuung tätig. Perspektivisch kann ich mir ein Studium oder weitere Qualifizierungen vorstellen.

Anne: Auch für mich waren die bestandenen Prüfungen ein Meilenstein. Heute bin ich als Monteurin in einem Meisterbereich tätig und meine nächste Prüfung steht bald an: Ich mache gerade den Lkw-Führerschein.

Junge Frau in weißem Rollkragenpullover mit verschränkten Armen vor einer beleuchteten Gaming-Lounge mit PC‑Stühlen und pink-lila LED-Beleuchtung.

Was möchtet ihr jungen Menschen mitgeben, die bald eine Ausbildung beginnen?

Sophie: Schaut euch die Möglichkeiten genau an und probiert aus, was zu euch passt. Kaufmännische Berufe spielen sich nicht nur am Schreibtisch ab: Je nach Bereich gehören auch persönliche Beratung und Termine vor Ort dazu. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen und sich nicht nur von der Berufsbezeichnung leiten zu lassen.

Anne: Und lasst euch nicht von alten Rollenbildern bremsen. Wer sich für Technik begeistert, sollte es ausprobieren – nur so findet man heraus, ob der Weg wirklich passt. Man muss nicht schon von Anfang an alles können. Wichtig ist, neugierig zu bleiben und sich etwas zuzutrauen.

Zwei Schwestern, zwei Berufe und doch ein gemeinsamer Arbeitgeber

So unterschiedlich die Wege von Sophie und Anne auch sind: Beide zeigen, wie vielfältig der Einstieg in die Energiebranche sein kann. Ob im kaufmännischen Bereich oder draußen an technischen Anlagen – beide bringen ihre eigenen Stärken ein und leisten ihren Beitrag zur Energieversorgung.

Du möchtest mehr über die Ausbildung in der enviaM-Gruppe erfahren? Dann wirf einen Blick auf unsere verschiedenen Ausbildungsstandorte und -angebote oder entdecke, welches besondere Highlight auf unsere neuen Azubis wartet.

Junge Frau mit Brille lächelt an Elektronik-Arbeitsplatz und hält rote Messsonden und Kabel vor Messgeräten.

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