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Möwe steht auf einer hellen Betonkante vor grünen Pflanzen und einer Holzwand, Blick direkt zur Kamera. Möwe steht auf einer hellen Betonkante vor grünen Pflanzen und einer Holzwand, Blick direkt zur Kamera.

Wenn ein Auslandsaufenthalt mehr ist als nur ein Tapetenwechsel – Trainees zu Gast in Schweden

Für einige Wochen den gewohnten Arbeitsplatz verlassen, in einem anderen Land arbeiten, neue Menschen kennenlernen und an Energieprojekten mitwirken: Genau diese Möglichkeit bot sich Paul, Stefan und Tim im Rahmen des Traineeprogramms der enviaM-Gruppe. Zwischen Januar und Juni 2026 unterstützten die drei, für jeweils zwei bis drei Monate verschiedene Teams bei E.ON in Schweden. Dabei konnten sie nicht nur wertvolle fachliche Erfahrungen sammeln, sondern auch eine andere Unternehmenskultur erleben und ihr internationales Netzwerk erweitern. Rückblickend war die Zeit in Schweden weit mehr als ein klassischer Projekteinsatz – sie war eine persönliche und berufliche Bereicherung.

Mitgestalten statt nur zuschauen: Projekte für die Energiewelt von morgen

Unsere drei Trainees wurden in unterschiedlichen Fachbereichen und damit in verschiedenen Zukunftsthemen der Energiewirtschaft eingesetzt. Gemeinsam war allen Projekten, dass unsere jungen Kollegen dabei früh Verantwortung übernehmen und aktiv mitarbeiten konnten.

Gehäkelte gelbe Banane mit Knopfaugen und kleinem Schild „Positive Banana“ auf hellem Holz vor Pflanzenkulisse

So war Paul im Team Digital Finance tätig. Dort wirkte er an einem Datenprodukt zur Analyse und Visualisierung von Regulierungsdaten mit. Seine Aufgabe bestand darin, Daten aufzubereiten, zu integrieren und zu strukturieren, um eine verlässliche Grundlage für Controlling- und Reporting-Prozesse zu schaffen. Besonders wertvoll waren für ihn die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachbereichen und internationalen Stakeholdern.

Ich wollte nach Schweden, um Data Engineering im Netzumfeld aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Team habe ich viele interessante Einblicke gewonnen und gleichzeitig die schwedische Arbeits- und Unternehmenskultur kennengelernt. Auch außerhalb der Arbeit gab es viele Gelegenheiten, Land, Leute und die Kultur näher zu erleben. Die Zeit in Malmö war für mich fachlich und persönlich eine sehr spannende Erfahrung.

Paul Trainee in der enviaM-Gruppe
Zwei junge Männer mit Kappen essen auf einer Terrasse; im Hintergrund Blick über Wasser und Stadtsilhouette mit Booten.

Tim unterstützte das Team Future Network Management. Die Abteilung treibt die Digitalisierung der Netzsteuerung voran und verantwortet die Einführung eines neuen Netzleitsystems. Dabei erhielt er spannende Einblicke in ein Großprojekt mit zahlreichen internen und externen Beteiligten. Inhaltlich beschäftigte sich Tim unter anderem mit der Integration von IT- und OT-Systemen, der Synchronisation von Netzmodellen sowie mit der Frage, wie Flexibilitätsmärkte in Schweden im Vergleich zu Deutschland entwickelt werden.

Ich schaue gern über den Tellerrand. Als ich erfahren habe, dass das Traineeprogramm der enviaM-Gruppe auch einen Auslandsaufenthalt ermöglicht, war für mich sofort klar: Diese Chance möchte ich nutzen. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich im Büro Englisch gesprochen wurde. Und wenn mir doch einmal ein englischer Begriff fehlte, halfen oft deutsche oder schwedische Wörter weiter, die oft sehr ähnlich waren. Auch die Fika-Kultur und die leckeren Zimtschnecken sind mir besonders positiv in Erinnerung geblieben.

Tim Trainee in der enviaM-Gruppe
Mehrere frisch gebackene Zimtschnecken mit Zuckerkristallen und Mohn, serviert in einer offenen Pappschachtel neben Papierservietten und einer Tasse.

Stefan hingegen war Teil des Teams Planning and Steering im Bereich Energy Infrastructure Solutions. Sein Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung von Fernwärmenetzen. Dort arbeitete er an einem Automatisierungsprojekt zur Datenauswertung und Prognose zukünftiger Wärmebedarfe. Gleichzeitig konnte er seine Kenntnisse in Python vertiefen und moderne KI-gestützte Entwicklungstools wie GitHub Copilot in der Praxis einsetzen.

Für mich war Schweden eine besondere Chance, weil ich dort bereits während meines Studiums ein Auslandsjahr verbracht habe und mich dem Land seitdem verbunden fühle. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, mein Englisch weiter zu verbessern, alte Freunde wiederzutreffen und gleichzeitig neue Kontakte innerhalb der E.ON-Welt zu knüpfen. Vor Ort habe ich nicht nur fachlich viel gelernt, insbesondere im Programmieren und beim Einsatz von GitHub Copilot, sondern auch persönlich sehr profitiert. Besonders schön war, wie schnell wir Trainees zusammengewachsen sind und auch außerhalb der Arbeit viel gemeinsam erlebt haben, von sportlichen Aktivitäten über Ausflüge bis hin zu Wochenendtrips. Genau diese Mischung aus Arbeit, Austausch und gemeinsamen Erlebnissen hat die Zeit für mich so besonders gemacht.

Stefan Trainee in der enviaM-Gruppe

Internationale Zusammenarbeit schafft neue Perspektiven

Mindestens ebenso wertvoll wie die fachlichen Erfahrungen war für die drei jungen Männer der internationale Austausch. Gemeinsam mit Trainees aus verschiedenen E.ON-Gesellschaften wie Bayernwerk, HanseWerk, Süwag, E.ON SE oder EDG entstand schnell ein Netzwerk, das weit über die tägliche Projektarbeit hinausging.

Zwei lächelnde Personen in weißen Schutzhelmen und gelben Warnjacken mit roten e.on-Ausweisen, Nahaufnahme im Freien

Ob bei gemeinsamen Wanderungen, sportlichen Aktivitäten, Ausflügen oder entspannten Gesprächen nach Feierabend – die Zeit außerhalb des Büros half dabei, Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften zu schließen. Gerade diese persönlichen Begegnungen machten den Aufenthalt zu einer besonderen Erfahrung.

Was wir von der schwedischen Arbeitskultur gelernt haben

Besonders in Erinnerung geblieben ist Paul, Tim und Stefan die offene und wertschätzende Arbeitsatmosphäre. Die schwedischen Kollegen begegneten ihnen von Beginn an mit großer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Auch die Arbeitsweise unterschied sich: Flache Hierarchien, eine ausgeprägte Diskussionskultur und ein hoher Stellenwert von Work-Life-Balance prägen viele Arbeitsbereiche. Auffällig war, dass in Pausen häufig private Themen im Mittelpunkt standen und bewusst Raum für persönliche Gespräche geschaffen wurde. Gleichzeitig erlebten sie einen respektvollen Umgang miteinander, der von gegenseitiger Rücksichtnahme und Vertrauen geprägt war.

Büro-Lounge mit großem Fenster, violetten Sesseln, Pflanzen, Konferenztisch und einem Pingpong-Tisch in Vordergrund.

Unterstützt wurde diese Kultur durch moderne Arbeitswelten mit Activity-Based-Working-Konzept, bei dem Mitarbeiter je nach Aufgabe den passenden Arbeitsbereich wählen – etwa für konzentriertes Arbeiten, Telefonate oder Zusammenarbeit. Das fördert den spontanen Austausch über Team- und Fachbereichsgrenzen hinweg und schafft ideale Voraussetzungen für Vernetzung.

Herausforderungen als Chance begreifen

Natürlich bringt so ein Auslandsaufenthalt auch Herausforderungen mit sich. Die Kommunikation auf Englisch in fachlich anspruchsvollen Themenfeldern erforderte anfangs Mut und Selbstvertrauen. Zudem galt es, sich in neue Teams, Arbeitsabläufe und Strukturen einzuarbeiten. Gerade diese Situationen erwiesen sich als besonders lehrreich.

Wir haben gelernt, wie wichtig Eigeninitiative und Offenheit sind. Oft reichen schon kleine Schritte, um schnell Anschluss zu finden: ein kurzer Coffee Chat, eine aktive Wortmeldung im Meeting oder ein gemeinsamer Ausklang des Arbeitstages mit Kolleginnen und Kollegen. Wer offen auf Menschen zugeht, gewinnt nicht nur fachlich neue Perspektiven, sondern wächst auch persönlich an den Erfahrungen.

Tim Trainee in der enviaM-Gruppe

Fazit: Eine Erfahrung, die bleibt

Die Zeit bei E.ON Schweden war für unsere Trainees eine außergewöhnliche Erfahrung. Die Mitarbeit an innovativen Energieprojekten, der Einblick in andere Arbeitsweisen und der Austausch mit Kollegen aus verschiedenen Ländern haben ihren Horizont erweitert und sie fachlich wie persönlich weiterentwickelt.

Radfahrer im Vordergrund vor markant verdrehtem Hochhaus (Turning Torso) und bunten Wohnhäusern an der Uferpromenade bei klarem Himmel.

Mehr Informationen und Eindrücke zu unserem Traineeprogramm liest du in diesem Beitrag. Eltern-Kind-Büro, Hundebüro, Fitnessraum, eSports Raum, Escape Room – wir haben für jeden den passenden Platz. Details dazu gibt es hier. Und wie wir neuen Kollegen den Einstieg in den Job erleichtern, erzählen wir dir in diesem Blogartikel.

Junge Frau mit Brille lächelt an Elektronik-Arbeitsplatz und hält rote Messsonden und Kabel vor Messgeräten.

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