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Julia Taubitz, Rennrodeln Julia Taubitz, Rennrodeln

Ein Kindheitstraum wird wahr: Julia Taubitz über ihren Weg zu Doppel-Gold

Gratulation Julia, du bist zweifache Olympiasiegerin im Rennrodeln geworden, hast eine Goldmedaille im Einsitzer der Frauen sowie einmal Gold in der Teamstaffel gewonnen. Das ist eine fantastische Leistung. Da hat unser Daumendrücken geholfen.

Wie fühlt es sich an, an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen und dann auch noch Gold zu gewinnen?

Es ist wirklich unbeschreiblich. Für mich ist damit ein absoluter Kindheitstraum wahr geworden. Diese Momente werde ich nie vergessen.

Wie lange und wie genau hast du dich auf die Spiele vorbereitet?

Sehr intensiv – eigentlich die kompletten vier Jahre seit Peking 2022. Die Vorbereitung war ein langer Weg, der viel Disziplin und Ausdauer erfordert hat.

Julia Taubitz, Rennrodeln

Wir als Energieversorger wissen: Ohne Energie läuft nichts. Woher nimmst du deine persönliche „Energie“ für Training und Wettkämpfe?

Ich ziehe meine Energie vor allem daraus, dass ich mein inneres Kind glücklich und stolz machen möchte. Dieser Gedanke motiviert mich jeden Tag.

Was geht dir vor dem Start und während des Rennens durch den Kopf? Welche Gedanken lässt du zu? Wie trainierst du deine mentale Stärke?

Seit vier Jahren arbeite ich mit einem Mentaltrainer zusammen, was mir unglaublich hilft. Direkt vor dem Start ist mein Kopf meistens leer – und genau das ist für mich der schönste Zustand.

Was war dein schönster, emotionalster Moment?

Die Siegerehrung im Einzelrennen in Cortina. Dieser Moment war einfach überwältigend.

Wie begegnen sich die Sportler untereinander? Gibt es Freundschaften? Freut und ärgert man sich mit den anderen Sportlern?

Bei uns im Damenfeld gibt es eine tolle Freundesgruppe. Wir planen sogar gemeinsam Sommerurlaube. Am Wochenende sind wir für zwei Minuten Konkurrentinnen – und danach wieder Freundinnen. Wir freuen uns und ärgern uns gegenseitig mit. Das ist wunderbar.

Julia Taubitz, Rennrodeln

Wie waren die Bedingungen für die Sportler in Italien?

Für uns in Cortina waren die Bedingungen fantastisch. Es herrschte ein großartiger olympischer Spirit.

Wie war die Stimmung vor Ort in Italien?

Ich fand die Stimmung sehr schön – familiär, herzlich und einfach richtig olympisch.

Haben dich Familie, Bekannte bzw. Freunde nach Italien begleitet?

Ja, meine Familie und Freunde sind sogar mit einem Reisebus angereist. Das hat mich unglaublich gefreut und getragen.

Wie geht es für dich jetzt weiter?

Es folgen noch einige Termine,  und dann freue ich mich auf Urlaub mit echtem Handy-Detox.

Gibt es bestimmte Rituale, die dir helfen, deine Batterien wieder aufzuladen?

Ich entspanne am besten in der Sauna, beim Lesen, beim Spazierengehen oder wenn ich Zeit mit Familie und Freunden verbringe.

Welche Rolle spielt deine Heimatregion für deine sportliche Karriere?

Eine sehr große. Es tut gut zu wissen, dass so viele Menschen hinter mir stehen und sich mit mir freuen oder mit mir trauern. Diese Unterstützung bedeutet mir unglaublich viel.

Welche Botschaft möchtest du jungen Sportlerinnen und Sportlern mitgeben?

Vergesst niemals, warum ihr einmal mit dem Sport begonnen habt – meistens, weil er euch einfach Spaß gemacht hat. Dieser Spaß sollte immer im Mittelpunkt stehen.

Danke Julia, und viel Erfolg beim Weltcuprennen!

Julia ist seit 2023 Testimonial von envia TEL im Erzgebirge. In diesem Blogbeitrag erzählt sie, wie sie zum Rennrodeln gekommen ist, wie ein typischer Trainingsalltag aussieht und welche Vorteile sie in einer Partnerschaft mit einem Glasfaseranbieter sieht.

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