Starke Ausbildung mit Zukunftsperspektiven

Anja Schreiber und Juliane Pätzold verstehen sich gut. Die frühere Auszubildende und heutige Personalbetreuerin im Führungskräftemanagement und die angehende Kauffrau für Büromanagement der enviaM-Gruppe plaudern in der Cafeteria gern über ihren Arbeitsalltag. Wir durften mithören und die eine oder andere Zwischenfrage stellen.

Kulturwandel bringt Veränderungen

Anja, deine Ausbildung in der enviaM-Gruppe liegt schon etwas zurück. Wie hat sich die Berufslehre seit den Anfängen gewandelt?

Anja Schreiber: Unsere Auszubildenden werden heute mit Laptop und Mobiltelefon groß. So etwas gab es bei mir nicht, als ich 1997 bei einem Vorgängerunternehmen der enviaM-Gruppe eingestiegen bin. Wir hatten ein Stück Papier und einen Stift und dann sind wir losgezogen. Meine Anzeige für den Ausbildungsplatz stand noch in der Zeitung. Das ist heute undenkbar. Die liest ja kaum ein junger Mensch mehr. Hinzu kommt der Wandel auf dem Arbeitsmarkt. Der Konkurrenzdruck war nach meiner Schulzeit riesig. Ich habe 250 Bewerbungen geschrieben. Heutzutage herrscht ein Mangel an Auszubildenden. Junge Leute werden händeringend gesucht.

Das klingt nach jede Menge Veränderungen. Hat sich dabei auch das Auftreten der Führungskräfte verändert?

Anja Schreiber: Das Verhältnis ist sehr viel entspannter als früher. Der Kulturwandel ist hier deutlich spürbar. Das Hierarchie-Denken hat merklich abgenommen. Kürzlich sagte der Vorstand einfach: „Wir sind jetzt per Du.“ Das war für mich ein einschneidendes Erlebnis. Da merkt man, dass eine neue Generation kommt. Es ist nicht mehr der Anzugträger mit Zweireiher und Einstecktüchlein, der vor einem steht. Stattdessen dominieren jetzt Jeans, Sneakers und Poloshirt. Das ist manchmal noch ein bisschen ungewohnt, aber ich finde das gut.

Es scheint, dass die Arbeitswelten im Umbruch sind. Juliane, wie hast du deine Ausbildung erlebt und was macht für dich die Lehre bei der enviaM-Gruppe aus?

Juliane Pätzold: Die Qualität der Ausbildung ist erstklassig. Ich fühle mich im Unternehmen gut aufgehoben. Die Betreuung ist prima. Zudem gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten. An der Lehre als Kauffrau für Büromanagement gefällt mir vor allem der Wechsel der Abteilungen, der alle sechs Monate erfolgt. Somit sehe ich viel vom Unternehmen und lerne ständig neue Leute kennen. Gleichzeitig kann ich mir ein gutes Bild machen, in welchem Bereich ich künftig am liebsten arbeiten möchte. Schön ist, dass man als Auszubildender auch selbst aktiv werden kann. Beispielsweise haben wir ein Social-Media-Team, bei dem ich mitmache. Ich finde es cool, eigene Instagram Stories zu posten, in denen ich aus meinem Ausbildungsalltag berichte.

Verantwortung für Jobs von morgen

Da bist du ja richtig engagiert. Was spricht für euch für eine Ausbildung bei einem Energieunternehmen wie der enviaM-Gruppe?

Anja Schreiber: Ich bin ein sehr sicherheitsliebender Mensch und fühle mich deshalb bei einem Energieunternehmen besonders gut aufgehoben. Energie wird immer benötigt. Dies ist gerade in Krisenzeiten beruhigend zu wissen. Wir sind ein systemrelevantes Unternehmen, das gebraucht wird, da ohne Energie nichts geht. Es ist schön, bei einem Arbeitgeber tätig zu sein, der etwas macht, das für alle wichtig ist.

Juliane Pätzold: Als junger Mensch beschäftigt mich das Thema Klimawandel sehr. Ich finde es großartig, dass so viele junge Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen und inzwischen auch Gehör finden. Energieunternehmen wie die enviaM-Gruppe setzen die Energiewende in unserer Region um und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Klimaverbesserung. Da mitzumachen, ist klasse.

Ob Elektroniker, Bürokaufleute oder Fachinformatiker: Die Ausbildungen der enviaM-Gruppe sind so vielfältig wie unsere Azubis selbst. Unter enviam-gruppe.de/karriere gibt es  alles Wissenswerte zu Jobperspektiven und Berufsausbildungen. Wer mehr über den Arbeitsalltag unserer Azubis erfahren möchte, dem gibt  Edwin einen Einblick in seine Ausbildung im Datacenter der envia TEL und Falko zeigt, wie digital unsere Azubis lernen.

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