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Sicht auf Barcelona mit der Sagrada Família im Vordergrund, blaues Meer im Hintergrund und Bäume als Rahmen. Sicht auf Barcelona mit der Sagrada Família im Vordergrund, blaues Meer im Hintergrund und Bäume als Rahmen.

Internationale Erfahrungen während der Ausbildung mit Erasmus+

Hey, ich bin Mathilda und mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der enviaM-Gruppe. Im März hatte ich durch meine Berufsschule die Möglichkeit, an einem Erasmus-Auslandspraktikum teil-zunehmen. Diese Chance habe ich natürlich genutzt. Denn wer möchte nicht gern einmal Zeit in einem anderen Land verbringen und das Leben sowie die Menschen vor Ort kennenlernen? Dieser Aufenthalt wurde von der enviaM Gruppe unterstützt, sodass ich meine Ausbildung für einen Monat mit internationalen Erfahrungen anreichern konnte. Gemeinsam mit fünf weiteren Auszubildenden ging es für mich nach Barcelona. Der Aufenthalt wurde von Espamob organisiert und bot mir die Chance, über meinen gewohnten Arbeitsalltag hinaus neue Erfahrungen zu sammeln.

Erste Erwartungen und neue Eindrücke

Zu Beginn wusste ich noch nicht genau, was mich erwartet. Erasmus war für mich erst einmal nur ein Begriff und ein Auslandspraktikum klang spannend, aber auch ungewohnt. Arbeiten in einem fremden Land, eine andere Umgebung und unbekannte Menschen – all das war neu für mich.

Untergebracht waren wir in Apartments im Stadtteil Can Baró, der oberhalb der Stadt auf einem Hügel liegt. Wir wohnten jeweils zu dritt in einem Apartment und organisierten unseren Alltag selbst. Dazu gehörte das Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und alles, was so anfällt. Diese Aufgaben haben wir untereinander aufgeteilt, was nicht nur praktisch war, sondern auch den Zusammenhalt in unserer Gruppe gestärkt hat.

Der Weg in die Galerie und neue Aufgaben

Vor Beginn des Erasmus-Auslandspraktikums haben wir ein Dokument ausgefüllt, in dem wir angeben konnten, welche Themenbereiche uns besonders interessieren. Da mich vor allem Medien und Kunst angesprochen haben, wurde mir ein Praktikumsplatz in der Aurora Galería de Arte zugeteilt.
Während meiner Zeit dort hatte ich mit Uxval Gochez einen festen Ansprechpartner, der mir jede einzelne Aufgabe ausführlich erklärt und gemeinsam mit mir besprochen hat. Dadurch hatte ich jederzeit eine klare Orientierung und konnte mich Schritt für Schritt in die neuen Themen einarbeiten.

Zu meinen Aufgaben gehörte vor allem die Pflege und Überarbeitung der drei Webseiten der Galerie. Außerdem habe ich Excel Tabellen zu verschiedenen Ausstellungen erstellt, bei der Vorbereitung neuer Ausstellungen geholfen und beim Umzug sowie beim Hängen neuer Bilder unterstützt. So konnte ich nicht nur organisatorische, sondern auch praktische Einblicke in den Galeriealltag gewinnen.

Ein anderer Arbeitsalltag in Barcelona

Schon die ersten Arbeitstage in Barcelona waren sehr eindrucksvoll und unterschieden sich deutlich von dem, was ich aus Deutschland kenne. Der Arbeitstag begann viel später und wurde durch die sogenannte Siesta unterbrochen – eine längere Mittagspause, in der viele Geschäfte schließen und das öffentliche Leben ruhiger wird. Während der Arbeitsalltag in Deutschland meist durchgehend verläuft, gehörte es hier ganz selbstverständlich dazu, mittags eine Pause einzulegen und anschließend weiterzuarbeiten. Diese Struktur war anfangs ungewohnt, hat mir aber gezeigt, wie unterschiedlich Arbeit und Alltag in anderen Ländern organisiert sein können.

Flexibler werden und dazulernen

Mit der Zeit habe ich gelernt, mich auf diese Arbeitsweise einzulassen und flexibler zu reagieren. Statt fester Abläufe standen Anpassungsfähigkeit und Offenheit im Vordergrund. Rückblickend hat mir genau diese Erfahrung geholfen, sicherer mit Veränderungen umzugehen und mich schneller auf neue Situationen einzustellen.

Besonders hilfreich war für mich, dass ich nicht allein in Barcelona war. Wir waren zu sechst unterwegs und konnten uns regelmäßig austauschen, Erfahrungen teilen und uns gegenseitig unterstützen. Das hat mir vor allem in der Anfangszeit Sicherheit gegeben und den Einstieg deutlich erleichtert.

Freizeit, Sprache und persönliche Entwicklung

Nach der Arbeit und an den Wochenenden blieb auch ausreichend Zeit für Aktivitäten. Gemeinsam oder auch allein haben wir Barcelona erkundet, Sehenswürdigkeiten wie die Sagrada Família, den Arc de Triomf oder den Park Güell besucht und neue Foodspots entdeckt.

Diese Erlebnisse bereicherten den Aufenthalt zusätzlich. Neben den fachlichen Erfahrungen konnte ich mich ebenfalls persönlich weiterentwickeln: Ich bin selbstständiger geworden, gehe offener mit neuen Situationen um und habe mehr Vertrauen in mich selbst. Besonders die tägliche Kommunikation auf Englisch hat dazu beigetragen, dass ich sicherer im Sprechen geworden bin.

Eine Erfahrung, die bleibt

Das Erasmus-Auslandspraktikum war für mich insgesamt eine sehr wertvolle Erfahrung. Dadurch konnte ich neue Themenbereiche kennenlernen, eine andere Arbeitskultur erleben und viele Eindrücke sammeln, die ich für meinen weiteren beruflichen Weg definitiv mitnehme.

Du möchtest auch gern in der enviaM-Gruppe arbeiten oder eine Ausbildung machen? Dann haben wir hier Bewerbungstipps für dich. Und in diesem Beitrag berichtet unsere Werkstudentin Lisanne von ihrem Alltag zwischen Uni und Job.

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