Zeitungsprojekt „Zisch“: Auf der Suche nach Antworten

Wir, die Schüler der Klasse 8a des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums, durften im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ der Lausitzer Rundschau und enviaM dem Leben eines Energiespielers auf den Grund gehen. Rede und Antwort standen uns dafür der Torwart Avdo Spahic sowie die beiden Abwehrspieler Malte Karbstein und Lasse Schlüter des FC Energie Cottbus.

Am Anfang waren alle ziemlich schüchtern, doch nach einer kurzen Aufwärmphase nahm die Frage-Antwort-Runde ihren Lauf. Unser Interesse galt vor allem dem Leben rund um eine Fußballkarriere.
Natürlich wollten wir wissen, wie den dreien Cottbus gefällt. Die Antwort war klar: „Cottbus gefällt uns gut. Man kann sich auf den Fußball konzentrieren, aber es ist anders als zu Hause“, so die Spieler einstimmig. Das Ziel für diese Saison sei ganz klar der Aufstieg, auch da sind sich Spahic, Schlüter und Karbstein einig.
Einen Plan nach dem Karriereende haben die jungen Spieler aber noch nicht. „Man sollte zwar einen Plan B haben, falls man nach einer schweren Verletzung nicht mehr spielen kann, aber darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht“, so Karbstein. Einen „normalen“ Beruf kann sich Avdo Spahic auf keinen Fall vorstellen. Der Fußball steht für ihn klar im Vordergrund. Er verriet uns außerdem, dass er nach einem harten Trainingstag gern mit ein paar Kollegen essen geht. Und was steht vor einem Spiel auf dem Tisch? Klar, Nudeln!
Warum sind die drei eigentlich Fußballer geworden? „Fast alle unsere Spieler waren vor ihrer Karriere in Leistungszentren, viele auch auf der Sportschule in Cottbus“, verriet uns der Medienkoordinator des FCE Stefan Scharfenberg.
Einen Lieblingsgegner gibt es für die Jungs nicht. „Wir spielen gegen alle gerne“, sagte Avdo Spahic.
Eines möchten sie ihren Fans noch unbedingt sagen: „Danke und weiter so.“ Denn alle schätzen die Unterstützung der vielen Fans sehr, auch wenn sie während des Spiels nicht viel von außen mitbekommen. „Die Reaktionen unserer Fans sind meist positiv. Wer sich negativ äußert, sei kein richtiger Fan und will nur auf sich aufmerksam machen“, meinte Lasse Schlüter.

Am Ende des Interviews bekamen wir alle noch Autogrammkarten. Wir bedankten uns für das Gespräch, welches für uns alle eine Abwechslung zum sonstigen Unterricht war. Außerdem hatten wir viel Spaß beim Interviewen. Ich bin dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben und wünsche den drei Jungs weiterhin viel Erfolg. – Nelly Kriese