Wohin in den Ferien? Kulturlandschaft Moritzburg

Schloss Moritzburg kennen viele aus der Verfilmung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. In schneeweißer Kulisse verzaubert es jedes Jahr zu Weihnachten die Zuschauer. In natura und gerade im Sommer ist das barocke Jagdschloss eine noch größere Augenweide – von außen und von innen. Und auch in der Umgebung gibt es für Familien jede Menge zu entdecken. Ein Ausflug in die Kulturlandschaft Moritzburg lohnt sich in den Ferien also richtig.

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Verkleidet als kleine Kurfürsten oder junge Zofen reisen Kinder zwischen sechs und zehn Jahren im Schloss Moritzburg fast 300 Jahre zurück in die Vergangenheit. Bei altersgerechten Führungen erkunden sie die einstigen Gemächer der kurfürstlich-königlichen Familie und lernen die Sitten des sächsischen Hofes kennen.

Nach der Tour empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Parkanlagen und zum Fasanenschlösschen. Dort steht Deutschlands ältester Binnenleuchtturm an einem Miniaturhafen. Auf dem Areal wurde im 18. Jahrhundert die adelige Gesellschaft mit imitierten Seeschlachten unterhalten.

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Wer kann, plant direkt ein paar Ferientage in Moritzburg ein. Unmittelbar auf der idyllischen Insel von Schloss Moritzburg gibt es kleine Ferienwohnungen in den Teichhäusern des Schlosses.

Gleich zwei Hochseilgärten locken frisch Ausgeschlafene in die Natur und versprechen Abenteuer pur: Der Hochseilgarten Mittelteich-Bad Moritzburg bietet eigens zwei Kinderseilgärten in Bodennähe (für Kids ab 1 Meter Körpergröße) und diverse Kletterstationen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Gelegentlich finden auf dem Gelände Greifvogelvorführungen und verschiedene Freizeitangebote für Gruppen wie zum Beispiel Floß bauen statt.

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Der Abenteuerpark Moritzburg besteht aus einem spannenden Kletterwald und einem 3-D-Bogenparcours. Beides macht riesig Spaß und schult ganz nebenbei noch die Körperbeherrschung sowie die Konzentrationsfähigkeit.

Darüber hinaus beherbergt die Kulturlandschaft Moritzburg noch einige Sehenswürdigkeiten mehr, darunter ein Wildgehege und das Sächsische Landesgestüt. Bei einer malerischen Fahrt mit der Lößnitzgrundbahn bis in die Karl-May-Stadt Radebeul strahlen die Augen von Klein und Groß. Langeweile taucht hier garantiert nicht auf.


Die Fotos wurden freundlicherweise vom Schlößerland Sachsen und dem Hochseilgarten Moritzburg zur Verfügung gestellt.

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