Wie Licht das Leben beeinflusst

Ohne das Licht der Sonne wäre Leben auf der Erde undenkbar. Ein Großteil der Pflanzen- und Tierwelt ist darauf angewiesen – und der Mensch sowieso. Der Lauf der Sonne regelt unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Allerdings hat sich dieser mit der Industrialisierung und der Erfindung des Stroms deutlich verändert. Seitdem erhellt künstliche Beleuchtung unseren Alltag, wenn das Tageslicht nicht mehr ausreicht. Zu 100 Prozent ersetzen kann es das natürliche Licht aber nicht. Denn wir brauchen die Sonne für die Vitamin-D-Produktion. Zudem beeinflusst sie unsere Stimmung und Aktivität. Nicht umsonst fühlen wir uns an manchen trüben Tagen kraftlos, bei Sonnenschein dafür voller Tatendrang.

In einer Zeit, in der wir uns mehrheitlich in Innenräumen aufhalten oder in dunklen Stunden aktiv sind, ist eine gute Beleuchtung umso wichtiger. Das trifft vor allem auf unsere Arbeitsplätze zu. Zwei Studien der TU Ilmenau besagen, dass die Stärke des Lichts direkten Einfluss auf uns hat. Je besser sie ausfällt, desto geringer ist die Ermüdung und desto höher die Leistung und Produktivität.

In Industrie- und Produktionshallen werden gern Halogen-Metalldampflampen (HQI) eingesetzt, da sie ein sehr natürliches Licht wiedergeben, welches dem Sonnenlicht am ähnlichsten ist. Sie vereinen eine hohe Lichtausbeute, eine Infrarot-Wärmestrahlung, eine UVA/UVB-Strahlung und eine sehr gute Ausleuchtung. HQI ist die Weiterentwicklung der Quecksilberdampflampe (HQL) und deutlich energieeffizienter als ihr Vorgänger. HQI-Lampen finden Sie auch oft in der Stadt- und Stadionbeleuchtung – und in Terrarien.

Schildkröte

Der Erlebnistierpark Memleben setzt beispielsweise eine 400 Watt HQI-Lampe im Schutzhaus der Spornschildkröte ein. Diese afrikanische Riesenschildkröte aus der Sahelzone ist nach den Galápagos- und den Seychellen-Riesenschildkröten die drittgrößte Landschildkröte. Nur mit Helligkeit, Wärme und UV-Versorgung kann sich ihr Knochen- und Panzerbau gesund entwickeln. Das Tier benötigt vor allem Wärme, um überhaupt aktiv zu werden und auf seine optimale Stoffwechseltemperatur zu kommen.

Im Sommer halten sich die Spornschildkröten tagsüber gern im Außengehege des Erlebnistierparks auf, abends und im Winter verkriechen sie sich ins Schutzhaus. Dort herrscht eine Grundtemperatur von 25 Grad Celsius. Mit Hilfe der HQI-Lampe werden punktuell 40 Grad Celsius erreicht. Das wechselwarme Reptil braucht je nach Jahres- und Tageszeit warme und kalte Unterschlupfmöglichkeiten, um seine Körpertemperaturschwankungen auszugleichen.

Der Erlebnistierpark Memleben hat das Schutzhaus der Spornschildkröten renoviert und mit großen Fenstern versehen, sodass die Besucher die Reptilien auch im Winter bewundern können. Gleich am Eingang des Parks gelegen, sind sie das erste Highlight für alle Gäste. Am 4. August 2019 ermöglicht enviaM Familien mit dem Aktionstage-Coupon freien Eintritt in den Erlebnistierpark Memleben. Kommen Sie vorbei und statten Sie den Schildkröten einen Besuch ab!

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