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Kategorie EnergieRegionUnternehmen

Wenn ein Hochspannungsmast in die Luft geht

Mühelos hebt der Kran den Hochspannungsmast aus der Verankerung. Federleicht schwebt der „Stahlkoloss“ durch die Luft. Dabei hängen ganze 14 Tonnen an dem Kran, die nur mit 160 Tonnen Gegengewicht zu meistern sind. Nach 15 Metern wird der Mast wieder abgesetzt, wo die Monteure schnell die Schrauben und damit die Verbindung zum neuen Sockel festziehen.

Im Umspannwerk Klostermansfeld im Landkreis Mansfeld-Südharz versetzte der enviaM-Netzbetreiber MITNETZ STROM einen 32 Meter hohen Hochspannungsmast, um eine neue Leitung zwischen Klostermansfeld und Aschersleben an das Umspannwerk heranführen zu können. Der Umzug ist Teil der Erweiterung des Umspannwerks, die die Versorgungssicherheit im Landkreis erhöht. Sechs neue Hochspannungsschaltfelder wurden bereits gebaut, weitere Maßnahmen folgen. In 2018 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

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Das Umspannwerk Klostermansfeld ist ein maßgeblicher Knotenpunkt im Hochspannungsnetz im südlichen Sachsen-Anhalt und zugleich Einspeiseumspannwerk zum Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz.

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