Weihnachtlicher Stromspartipp: Kochen

Weihnachtliche Leckereien schmecken allen, nur dem Geldbeutel nicht. Das stundenlange Schmoren der Weihnachtsgans erhöht den Stromverbrauch im Durchschnitt von 9 kWh auf rund 12 kWh – man spricht dabei auch von der „Gänsebraten-Spitze“.
Beim Kochen ist es ratsam, immer einen zum Topf passenden Deckel zu verwenden. Dieser verhindert, dass Energie ungenutzt entweicht und verbraucht im Vergleich zum Kochen ohne Deckel zwei- bis drei Mal weniger Strom.
Auch der Durchmesser des Topfes sollte zur Größe der Herdplatte gewählt werden. Bei Garzeiten über 20 Minuten empfiehlt sich ein Schnellkochtopf. Dieser spart bis zu 30 Prozent Energie und halbiert die Kochzeit. Ein zusätzlicher Vorteil: Die kürzere Garzeit wirkt sich positiv auf den Erhalt der Vitamine und Nährstoffe aus.
Stromsparender lässt es sich übrigens mit hohen, schmalen Töpfen kochen. Niedrige, breite Töpfe verbrauchen mehr Energie.
Falls Essen übrig bleibt, lassen Sie es erst vollständig auskühlen, bevor Sie es in den Kühlschrank stellen. Andernfalls wird der Kühlschrank unnötigerweise erhitzt und verbraucht mehr Strom, um die Temperatur wieder zu senken.
Energieeffizient handeln Sie außerdem, wenn Sie tiefgefrorenes Fleisch einen Tag vor Verzehr im Kühlschrank auftauen lassen. Die abgegebene Kälte sorgt nicht nur dafür, dass dieser weniger arbeiten muss, auch das Fleisch profitiert davon: Es taut langsamer auf, wodurch Faserrisse vermieden werden.