Weihnachten: Energieverbrauch des Weihnachtsmenüs

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei … Plätzchen, Stollen und Weihnachtsbraten gehören zur festlichsten Zeit des Jahres dazu wie ein Tannenbaum. Doch wissen Sie eigentlich, wie viel Energie Ihr Ofen für die Zubereitung all dieser Delikatessen benötigt?

Gänsebratenspitze – Mythos oder Fakt?

Früher wurde mit dem Begriff „Gänsebratenspitze“ ein starker Anstieg des Gasverbrauchs vom Vormittag bis zum Mittag des 25. Dezembers bezeichnet. Dies stellte Gasversorger vor eine große Herausforderung. Heutzutage zeigt sich dieses Phänomen eher beim Stromverbrauch. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) steigt dieser zur Weihnachtszeit im Vergleich zu einem durchschnittlichen Winterwochenende um ungefähr ein Drittel an.

Weihnachtsgans oder Bockwurst mit Kartoffelsalat?

Laut einer repräsentativen Umfrage von YouGov essen 26 Prozent der Deutschen an Heiligabend Bockwurst mit Kartoffelsalat.

Energieverbrauch des Weihnachtsmenüs

Besonders in den neuen Bundesländern erfreut sich diese Weihnachtsspeise großer Beliebtheit: Hier gab fast die Hälfte der Befragten an, das Gericht gegenüber Braten, Fisch und Co. vorzuziehen. Das geht darauf zurück, dass früher vom 11. November bis zum 24. Dezember Fastenzeit war. Deswegen wurde an Heiligabend nur ein einfaches Gericht zubereitet. Ganz anders am 25. Dezember – an dem hat der Gänsebraten Tradition. Deshalb wird auch dieses Jahr wieder am ersten Weihnachtsfeiertag in vielen deutschen Haushalten der Ofen heiß laufen. Je nach Gewicht der Gans braucht diese drei bis vier Stunden Garzeit. Wenn ein Backofen mit einer Leistung von 3.000 Watt vier Stunden läuft, dann verbraucht er zwölf Kilowattstunden, was den Verbraucher etwa 3,60 Euro kostet.

Vanillekipferl, Zimtsterne, Lebkuchen und Co.

Weihnachtsnaschereien liebt einfach jeder. Schon in der Vorweihnachtszeit wird gebacken, was der Ofen hergibt.

Wenn Sie folgende Tipps beachten, dann werden die kleinen Kalorien nicht auch noch zu Energiesünden:

  1. Besser alle Plätzchensorten hintereinander weg backen als an verschiedenen Tagen. So nutzen Sie die Wärme effektiv, wenn der Ofen einmal aufgeheizt ist.
  2. Nehmen Sie nicht benötigte Bleche aus dem Ofen.
  3. Bei den meisten Rezepten ist das Vorheizen des Backofens nicht notwendig.
  4. Mit der Umluftfunktion backen Sie mehrere Bleche Plätzchen auf einmal. Im Vergleich zur Ober-/Unterhitze liegt die Backtemperatur meist auch rund 20 Grad Celsius tiefer.
  5. Ofentür geschlossen halten! Schauen Sie durch das Glas, um den Backfortschritt zu begutachten. Sonst entweicht zu viel Wärme.
  6. Schalten Sie den Ofen etwas früher aus als die angegebene Backzeit. So nutzen Sie die Restwärme.

Energieverbrauch des Weihnachtsmenüs

Zum Vergleich: Wenn Sie acht Bleche Plätzchen backen und 30 Minuten Vorheizen, läuft der Ofen etwa zweieinhalb Stunden. Im Normalbetrieb bei 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze liegt der Gesamtstrom-verbrauch bei 7,5 Kilowattstunden und die Kosten belaufen sich auf etwa 2,25 Euro. Beherzigen Sie unsere Tipps, dann verzichten Sie auf das Vorheizen und schieben jeweils vier Bleche gleichzeitig in den Ofen. Dadurch läuft dieser nur ca. 35 Minuten bei 180 Grad Celsius Umluft. Insgesamt liegt der Verbrauch dann bei 1,2 Kilowattstunden und Sie zahlen am Ende rund 36 Cent.

Wussten Sie schon?

Es gibt auch leckere Rezepte, bei denen der Ofen kalt bleibt. Probieren Sie doch Mal No-bake-Plätzchen aus.

Hier erfahren Sie mehr über den Energieverbrauch zu Hause, den eines Weihnachtsmarktes bzw. den von Skilift und Eislaufbahn.

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