Wandertipp: Blick übers winterliche Bodetal

Es gilt als der „Grand Canyon“ des Harzes: Schroffe Felsen, tiefe Schluchten und sagenumwobene Schauplätze machen das Bodetal zu einer beliebten Region für Wanderfreunde. Im Winter sind zwar einige Wege nicht begehbar, doch auch zu dieser Jahreszeit gibt es über 60 Kilometer geräumte Wanderstrecken. Ausreichend lang also, um sich vom Charme der winterlichen Stille verzaubern zu lassen und die Ruhe zu genießen. Eine der reizvollen Routen führt über hoch liegende Landschaften von Thale nach Treseburg.

Ausgangspunkt der zehn Kilometer langen Wanderung ist der Hexentanzplatz gegenüber der Rosstrappe. Bei klarer kalter Winterluft bietet sich hier eine besonders beeindruckende Aussicht. Schon die Fahrt mit der Kabinen-Seilbahn von Thale hoch zum Plateau sorgt für einiges Staunen.

Die Wanderstrecke nach Treseburg ist am zentralen Wegweiser mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Vorbei am Tierpark, geht es zunächst zur „La Viershöhe“. Die Erhebung liegt circa 478 Meter oberhalb des Hirschgrunds und bietet einen idyllischen Blick auf den steil aufragenden Granitfelsen der Rosstrappe. Die Route verläuft an einer Abzweigung vor dem Aussichtspunkt weiter durch den Wald. Auf halbem Weg steht das Pfeil-Denkmal zur Erinnerung an den Gründer der Preußischen Forstakademie. Ein nächster Halt lohnt sich am Aussichtspunkt Weißer Hirsch, von dem aus Treseburg zu sehen ist. Der restliche Pfad führt steil und schräg ins Tal hinab zur Luppbode, einem Zufluss der Bode. Von dort aus fährt ein Bus zurück nach Thale. Besonders Motivierte treten den Rückweg zu Fuß an.

Nach gut drei Stunden können Wanderer ihre müden Beine in der Bodetal Therme Thale entspannen. Angenehm warmes Wasser, eine großzügige Saunalandschaft und zahlreiche Wellnessangebote versprechen Erholung pur.

Wer seinen Ausflug für den letzten Samstag im Januar plant, sollte seinen Coupon von enviaM und MITGAS nicht vergessen. Damit erhalten alle Kunden zum Aktionstag am 27. Januar 2018 für vier Stunden freien Eintritt für sich und die Familie.

Die Gegend ist selbst bei schlechtem Wetter perfekt für eine kleine Auszeit „ganz in Weiß“. Ein Besuch des Hexentanzplatzes und der Wellnesseinrichtungen lohnt sich auch bei Eis oder Nebel. In den wärmeren Monaten kann das Naturschutzgebiet Bodetal durchquert werden, sodass sich eine Rundwanderung anbietet. Über einen Teil des Harzer-Hexen-Stiegs gelangen Wanderer entlang der Teufelsbrücke und des Bodekessels ebenfalls nach Treseburg.

Mehr zum Wandern im sagenhaften Bodetal gibt es hier.