Technik-Phänomene in ehemaliger Kamerafabrik erleben

Für eine Filmproduktion braucht es nicht nur Regisseur, Schauspieler und ein Set, sondern auch eine Menge technisches Equipment. Dieses läuft meist nur mit sehr viel Strom.
Um zum Beispiel Nachtszenen ins richtige Licht zu rücken oder ganze Straßenzüge auszuleuchten, braucht es zahlreiche Scheinwerfer. Die sind stundenlang im Einsatz, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Auch professionelle Filmkameras stecken bei laufendem Betrieb entweder direkt am Strom oder sind mit einer Vielzahl von Akkupacks ausgestattet.

Vom alten Kasten zur neuen Technologie

Als revolutionär gilt beim Film die Nutzung von LED-Beleuchtung. Die Technologie macht es möglich, nicht nur rotes, gelbes oder grünes Licht, sondern auch blaues und sogar weißes zu erzeugen. LED gelten zudem als stromsparende Alternative zu normalen Glühbirnen, weil ihre Wärmeentwicklung deutlich geringer ist.
Wenn ein Film „im Kasten“ ist – die ersten Kameras waren große, schwarze Kästen – beginnt die Postproduktion mit der Bearbeitung von Bild und Ton. Auch das verbraucht eine Menge Strom. In den mit viel Technik ausgestatten Schnitträumen fügt der Cutter die einzelnen Szenen aneinander. Der Colour-Grader nimmt Farbkorrekturen am Bild vor und der Sound-Ingenieur vertont und mischt den Sound. Es entstehen riesige Datenmengen, die auf Servern gespeichert werden. Auch das verbraucht Energie. Für die Filmvorführung im Kino sind zudem leistungsstarke Projektoren nötig.

Technische Sammlungen Dresden

Wollen Sie einmal einen alten „Filmkasten“ von früher sehen? In den Technischen Sammlungen Dresden können Besucher die Geschichte der Foto- und Kino-Industrie zwischen 1900 und 1990 erleben. Die Ausstellung blickt zurück auf ein Jahrhundert, in dem Dresden der größte Standort der Branche in Europa war. Es gab hier über 40 Hersteller von Fotoapparaten, Filmkameras, Projektoren, Fotopapieren, Filmmaterial und Spezialzubehör.

Technische Sammlungen Außenansicht

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