Sonne liegt voll im Trend

Der Begriff Photovoltaik ist aufgrund des Umstiegs auf erneuerbare Energiequellen in aller Munde. Immer mehr deutsche Dächer sind mit einer Solaranlage bestückt. Ist das nur ein Trend oder finden wir bald überall strahlende Solarpanele? Uns wird zunehmend bewusster, dass die Sonne für die zukünftige Energieversorgung von großer Bedeutung ist. Denn die Photovoltaik ist eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative, um aus Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Er leitet sich aus dem Griechischen ab, wobei „photo“ für Licht und „volt“ für die Maßeinheit der elektrischen Spannung steht.

Solarstromerzeugung in Deutschland
Den eigenen Strom auf dem Hausdach zu produzieren ist definitiv ein Aufwärtstrend und dazu noch umweltschonend. Laut aktuellen Daten der AG Energiebilanzen wurden im Jahr 2018 rund sieben Prozent der Bruttostromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland aus Photovoltaikanlagen gespeist. Somit steht sie hinter der Windenergie mit 14 Prozent und vor der Wasserenergie mit rund 3 Prozent. Leistungsoptimierte Solarzellen und eine hohe Nachfrage nach umweltfreundlicheren Energien haben den Markt der Solarenergie im vergangenen Jahr wachsen lassen. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 1,6 Millionen Solaranlagen.

Verteilung Energieträger 2018

Wie viel Energie hat die Sonne eigentlich?
Die Sonne ist die wichtigste natürliche Energiequelle der Erde. Die Energie, die sie in den Weltraum abstrahlt, ist relativ konstant. Zu uns gelangt allerdings nur ein kleiner Teil davon. In Deutschland treffen pro Jahr auf eine nach Süden geneigte Fläche durchschnittlich 1.100 kWh je Quadratmeter, wobei es im Norden 10 Prozent weniger und im Süden 10 Prozent mehr sind. Die Sonne schickt uns jährlich 15.000 Mal mehr Energie, als wir überhaupt verbrauchen. Umso wichtiger ist es, diese natürliche Energiequelle sinnvoll zu nutzen.

Wie wird aus Sonnenenergie Strom?
Bei einer Photovoltaikanlage wandeln Solarzellen einen Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Die Module bestehen in der Regel aus dem Halbleitermaterial Silizium und besitzen zwei Halbleiterschichten. Diese weisen jeweils einen positiven bzw. einen negativen Ladungsträgerüberschuss auf. Am Übergang der beiden Schichten bildet sich ein elektrisches Feld. Zur Stromabführung sind die Solarzellen auf der Vorderseite mit gitterförmigen Leiterbahnen überzogen, um die elektrische Spannung abzugreifen. Wird ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, schließt sich der Kreis und es fließt Strom. Dieser kann für den Betrieb aller haushaltsüblichen Elektrogeräte genutzt werden. Oder der Strom wird gegen eine Vergütung pro Kilowattstunde in das Stromnetz eingespeist. Nicht zu verwechseln sind hingegen solarthermische Anlagen. Diese gewinnen Wärme aus der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Diese Solaranlagen arbeiten mit Solarkollektoren.

Umweltfreundlich oder nicht?
Sind Photovoltaikanlagen wirklich so umweltfreundlich wie ihr Ruf? Sie tragen zur positiven Umweltbilanz Deutschlands bei. Die Erzeugung von Strom durch Sonnenenergie spart fossile Brennstoffe ein und der CO2-Ausstoß wird reduziert. Eine Photovoltaikanlage muss nach der Installation erst einige Zeit Stromerzeugen, bevor sie sich rentiert. Nehmen wir an, eine Photovoltaikanlage produziert etwa 30 Jahre lang Strom. Das würde bedeuten, dass sie zwischen 6 und 14 Mal so viel Energie erzeugt, wie für ihre Herstellung aufgewendet worden ist. Zudem lässt sich eine Solaranlage zu rund 95 Prozent recyceln, woraus wiederum neue Anlagen hergestellt werden können.

Unsere Produkte sind übrigens ungefährlich für die Umwelt. Sie bestehen aus kristallinen statt aus amorphen Solarzellen. Der wesentliche Unterschied liegt in den Kosten, der Amortisationszeit sowie im erzielten Wirkungsgrad – dem Verhältnis zwischen eingestrahlter Solarenergie und erzeugtem Strom. Weitere Informationen finden Sie in unserer Solarwelt.

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