Rückblick #enviaMKlimawoche

Der Klimaschutz ist die drängendste Aufgabe unserer Zeit. 63 Prozent der Ostdeutschen befürchten aber, dass die Klimapolitik unsere Gesellschaft spaltet. Ein alarmierendes Ergebnis. Auch in unserer täglichen Arbeit spüren wir eine deutliche Veränderung der Stimmung unter den Bürgerinnen und Bürgern – mit höchst unterschiedlichen Vorzeichen. So geht den einen der Ausbau an Erneuerbaren Energien nicht schnell genug. Andere fühlen sich überfordert oder nicht ausreichend beteiligt. Wieder anderen ist es zu teuer.

Mit Prominenten Fragen zum Klimaschutz diskutieren

Daher war es uns in der enviaM-Gruppe wichtig – trotz oder gerade in Zeiten von Corona – mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Und somit war die Idee für die #enviaMKlimawoche geboren. Vom 5. bis 9. Oktober 2020 war es dann soweit: Prominente Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gaben interessante aber auch kontroverse Statements auf folgende Fragen.

  • Spaltet die Klimapolitik unsere Gesellschaft?
  • Ist die Klimapolitik eine Wachstumsmotor, oder doch Klotz am Bein der Konjunktur?
  • Was steht auf Ihrer klimapolitischen Agenda ganz oben?
  • Wie erklären Sie Ihren Kindern Ihre Klimapolitik?

Die Antworten kamen per Videobotschaft unter anderem von den Ministerpräsidenten der Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen, aber auch von Fridays for Future-Vertreter Matti Lehmann sowie Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert und vielen weiteren Teilnehmern.

Wo fand die #enviaMKlimawoche statt?

Alle Teilnehmer und deren Statements haben wir auf den Social Media-Plattformen Twitter, LinkedIn und Facebook veröffentlicht und dadurch eine rein digitale Diskussionsrunde geschaffen. Insgesamt gab es 138 Beiträge und 39 Videobotschaften.

Ergebnisse der #enviaMKlimawoche

Die Diskussion muss auch in Zukunft fortgesetzt werden, um Verständnis und Akzeptanz zu schaffen.

Die #enviaMKlimawoche hat gezeigt, dass in der Klimapolitik zwei existenzielle Anliegen aufeinanderprallen:

  • Das Bedürfnis nach einer funktionierenden und lebenswerten Umwelt
  • und das Bedürfnis nach ökonomischer Sicherheit und Entwicklung.

Diese Bedürfnisse gegeneinander auszuspielen ist gefährlich. Das schürt Existenzängste und trägt zur Spaltung der Gesellschaft bei. Wir sollten uns daher stärker auf die Maßnahmen konzentrieren, die beiden Bedürfnissen dienen – nämlich Wachstum durch einen grünen Generationenvertrag zu erzeugen. Und dort wo wir uns für das ein oder andere entscheiden müssen, sollten wir mit Augenmaß agieren – zuhören, abwägen und entscheiden. Probleme dürfen nicht ausgesessen werden.

Die #enviaMKlimawoche hat dafür hoffentlich einen guten Beitrag geleistet.

Alle Beiträge der #enviaMKlimawoche können Sie sich in unserem Internetauftritt ansehen.

Klimaschutz

Der Klimaschutzplan beschreibt den Weg in ein treibhausgasneutrales Deutschland.

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