Was sind Primär- und Sekundärenergieträger?

Primärenergieträger werden in nicht regenerativ und regenerativ unterteilt. Als nicht regenerativ gelten fossile Energieträger, die vor Millionen von Jahren aus den Überresten verstorbener Tiere oder Pflanzen entstanden sind. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl und Torf gehören dazu.  Allen gemein ist ihre Endlichkeit, das heißt, wenn sie verbraucht sind, gibt es keinen „Nachschub“.

Kohlebagger

Zu den regenerativen Energieträgern zählen Wasser, Wind, Sonne und Holz, die unerschöpflich sind. Das resultiert entweder aus einem Überangebot oder einer kurzen Regenerationsphase. Wind beispielsweise lässt sich nicht verbrauchen, Holz wächst – je nach Art – schnell wieder nach.

Windräder

Die in den Primärenergieträgern gespeicherte Energie nennt man Primärenergie. Diese lässt sich in den meisten Fällen schlecht transportieren, lagern und nicht durch den Endverbraucher direkt nutzen. Deshalb werden sie zu sogenannten Sekundärenergieträgern verarbeitet.  Aus Steinkohle und Braunkohle entstehen dann zum Beispiel die Sekundärenergieträger Briketts und Koks, aus Erdöl werden Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl gewonnen, aus Gas entsteht Fernwärme.

Gasflamme

Am häufigsten tritt Sekundärenergie als elektrische Energie auf. Strom wird dabei auf unterschiedliche Weise erzeugt – durch Verbrennen von Kohle in Kraftwerken, mit Hilfe von Photovoltaikanlagen aus Sonne oder über Windräder aus Wind. Der Strom bringt dann elektrische Geräte zum Laufen. Sekundärenergieträger wie Diesel und Benzin lassen Autos fahren und Erdgas heizt zum Beispiel Wohnungen.

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