Gemüse in einem Einkaufskorb Gemüse in einem Einkaufskorb

Nachhaltige Neujahrsvorsätze

Neben sportlichen Zielen nehmen sich immer mehr Menschen vor, ein nachhaltigeres Leben zu führen. Weniger Plastik verwenden, regional einkaufen und eigenes Gemüse anbauen, zählen zu den beliebtesten Vorsätzen.

Mehrweg statt Einweg

Mit einem jährlichen Plastikverbrauch von 39 Kilogramm pro Kopf liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt. Durch einfache Veränderungen im Alltag können Sie persönlich dazu beitragen, diese riesige Menge Müll zu reduzieren. Streichen Sie überflüssige Einwegprodukte wie Frischhaltefolie oder Trinkhalme aus Ihrer Routine und ersetzen Sie diese durch Mehrwegvarianten. Im Badezimmer versteckt sich besonders viel Plastik in Verpackungen von Duschbad, Shampoo & Co. sowie Mikroplastik in den Produkten. Probieren Sie doch einfach mal festes Duschbad und Shampoo. Der Reinigungs- und Pflegeeffekt bleibt gleich und auch die Handhabung ist einfach. Ebenso lassen sich Reste leichter verbrauchen und das nervige „auf-den-Kopf-stellen“ und Ausquetschen der Flaschen entfällt.

Bringen Sie zum Einkaufen Ihre eigene Tasche mit und verzichten Sie so auf Plastiktüten. Am umweltfreundlichsten ist wohl eine Shoppingtour im Unverpackt-Laden, welche es in jeder größeren Stadt gibt. Dort sind alle Produkte ohne Umverpackung erhältlich und werden z. B. in Gläser abgefüllt. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht in der Küche auch noch hübsch aus.

Von Global zu Regional

Kurze Transportwege, transparente Herkunft und knackige Frische sprechen für Lebensmittel aus der Region. Lokale Produkte finden Sie am einfachsten auf dem Wochenmarkt in Ihrer Stadt oder in Hofläden. Hier können Sie meist sogar noch einen Blick in die Gewächshäuser, auf die Felder oder die Tiere auf der Weide werfen. Fragen zum Anbau oder Inhaltsstoffen werden von den Erzeugern direkt beantwortet.

Sind Sie doch im Supermarkt unterwegs, verrät Ihnen die Kennzeichnung der Produkte ihre Herkunft. Bevorzugen Sie Lebensmittel, die aus Deutschland oder zumindest den Nachbarländern stammen. Auch Bücher oder Kleidung können Sie lokal erwerben und damit kleine, ortsansässige Unternehmen unterstützen. Stöbern Sie doch wieder einmal durch Ihre Innenstadt!

Junges Gemüse zu Hause züchten

Am regionalsten ist Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. Wer keinen Garten besitzt, kann sich dennoch den Traum von selbst geernteten Früchten erfüllen. Minigewächshäuser für Ihre Setzlinge und Kleinpflanzen passen auf jede Fensterbank und schaffen perfekte Wachstumsbedingungen. Für die Zucht in den eigenen vier Wänden eignen sich pflegeleichte Anfängersorten wie Radieschen, Pflücksalat, Spinat oder Frühlingszwiebeln. Diese gedeihen auch im Blumenkasten auf dem Fensterbrett oder Balkon.

Eine tolle Idee für Stadtbewohner sind Gemeinschaftsgärten. Dabei wird ein Garten kollektiv bewirtschaftet oder einzelne Hochbeete zum Eigenanbau zur Verfügung gestellt. Das Schöne daran ist, dass Sie Ihre Leidenschaft mit anderen Menschen teilen und so oftmals Freundschaften und gemeinsame Aktivitäten wie Grillabende oder Kochevents entstehen.

Hochbeet mit Gemüse in einem Garten

Mehr Gemüse auf den Tisch

Nutzen Sie Ihr frisches Gemüse, um neue Rezepte auszuprobieren. Mit abwechslungsreichen pflanzlichen Gerichten können Sie zudem bewusst Ihren Fleischkonsum reduzieren. Dies ist gut für die Gesundheit und ebenso gut für die Umwelt. Denn die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch erzeugt mit 12,3 Kilogramm CO2 erheblich mehr Emissionen als vergleichsweise ein Kilogramm Kartoffeln, welches lediglich 200 Gramm CO2 freisetzt.

Und selbst angebaut und geerntet schmeckt es sowieso viel besser.

Von Neujahrsvorsätzen der etwas anderen Art lesen Sie in diesem Artikel.
Außerdem erklären wir Ihnen, was Klimaneutralität für Deutschland bedeutet.

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