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Kategorie RegionUnternehmen

Mobiler Schutz gegen Hochwasser

Die Hochwasser der Jahre 2002 und 2013 richteten in weiten Teilen Ostdeutschland schwere Schäden an. Tausende Sandsäcke wurden befüllt, geschleppt und gestapelt, um Hab und Gut vor den Wassermassen zu schützen. Auch die Kollegen der MITNETZ STROM hatten in diesen Tagen alle Hände voll zu tun: Stromausfälle, sicherheitsbedingte Abschaltungen und Reinigung von Anlagen folgten im Wechsel.

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Um zukünftig die sensible Infrastruktur bei Unwettern und Hochwasser besser zu schützen, vertrauen die Kollegen  jetzt auf das Beaver-System.
Damit im Ernstfall nicht der Zufall regiert, trafen sich die MITNETZ-STROM-Kollegen des Bereichs Betrieb, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grimma und der Technischen Hilfswerke auf der Muldenwiese bei Grimma. Ein Experte der Beaver Schutzsysteme AG erläuterte hier praxisnah den schnellen und korrekten Aufbau des mobilen Schutzdammes.

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Beaver besteht aus zwei parallel nebeneinander liegenden und fest miteinander verbundenen PVC-Schläuchen. Ausgerollt und mit Luft befüllt, lassen sich die Elemente anschließend leicht in die gewünschte Position bringen und mittels Manschetten miteinander verbinden. So wird aus den Schläuchen mit einer Länge von 5, 10, 15 oder 20 Metern ein beliebig langer Damm. Anschließend werden die Elemente noch mit Wasser gefüllt und fertig ist der Schutzwall.
Wird zusätzliche Stauhöhe benötigt, lässt sich im Notfall noch ein dritter Schlauch auf den beiden bereits mit Wasser gefüllten Schläuchen anbringen.

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Entscheidend in Krisenfällen ist die Zeit- und Kraftersparnis, denn der Schlauchdamm ist schneller aufgebaut und flexibler einsetzbar als ein vergleichbarer Damm aus Sandsäcken. MITNETZ ist damit bestens gewappnet.

Wie der Aufbau des Systems funktioniert, sehen Sie in unserem kurzen Video.

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