UNTERNEHMENSBLOG Blog abonnieren
Kategorie Menschen

Kurbelt Fasten die Energie an?

Das närrische Treiben hat ein Ende. An Aschermittwoch hat die vierzigtägige Fastenzeit begonnen. Millionen Deutsche üben sich im Verzicht bestimmter Nahrungsmittel oder essen deutlich weniger und gesünder. Dieser körperliche Frühjahrsputz wird immer beliebter und viele Menschen erhoffen sich ein verbessertes Wohlbefinden sowie mehr Energie. Doch regt Fasten tatsächlich den Energiehaushalt an?

Grundsätzlich ist der Köper damit beschäftigt, den Energiehaushalt aufrechtzuerhalten, indem er Energieaufnahme in Form von Nahrung und -verbrauch im Gleichgewicht hält. Ist der Energiebedarf höher als die Nahrungszufuhr, verspürt der Mensch Hunger. Überschüssige Energie speichert unser Körper in Form von Fettdepots. Er ist das tägliche, mehrmalige Speißen evolutionsbedingt nicht gewöhnt und stark gefordert. Essen geht daher heutzutage oftmals mit körperlichem Stress einher, insbesondere bei ungesunder Ernährung. Diese Überforderung der energiegewinnenden Kraftwerke, wie beispielsweise Darm und Bauchspeicheldrüse, hat negative Auswirkungen auf alle Körperfunktionen.

Fasten bedeutet eine Pause für alle Zellen, da nur wenige und gesunde Nahrungsmittel verdaut werden müssen. Durch den Verzicht setzt ein Entgiftungsprozess im Körper ein. Außerdem muss der Stoffwechsel beim Fasten auf angehäufte Energiereserven zurückgreifen, um das Defizit auszugleichen. Beide Prozesse führen durch die Reinigung und „Reparatur“ der körpereigenen Kraftwerke wieder dazu, dass wir optimal für die Energiegewinnung sowie den -verbrauch aufgestellt sind. Viele Menschen verspüren deswegen nach dieser Regenerationszeit oftmals mehr Energie als vor dem Fasten.

Kommentieren

*Pflichtfeld