Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz

In der enviaM-Gruppe gibt es eine Unmenge an Wissen und Daten. All diese Informationen im Blick zu behalten, ist eine Herausforderung und wird mit steigender Datenmenge immer schwieriger. Unterstützung gibt es jetzt von unserem digitalen Unternehmensgedächtnis – dem Corporate Memory (kurz: CoMem). Dies hilft uns, auf einen Klick alle Informationen zu erfassen.

Der Helfer für den Desktop

Zusammen mit dem deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) erarbeiteten wir eine Wissensdatenbank, welche gesammelte Informationen intelligent miteinander verknüpft und so bei der täglichen Arbeit hilft. Das Helferprogramm CoMem dient als Teil des Wissensmanagements dazu, den kollektiven Erfahrungsschatz des Unternehmens als dokumentiertes Wissen zu bündeln und für jeden Mitarbeiter einfach zugänglich zu machen. CoMem sucht dafür aus internen Dokumenten und Seiten alle relevanten Informationen selbstständig zusammen und bereitet diese für die Mitarbeiter auf.

Projektskizze Corporate Memory, Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz

Im Projekt wurden bereits verschiedene Anwendungsfälle entwickelt, um zum Beispiel ein Informationsmanagement für Liegenschaften und die Kommunalbetreuung zu erstellen. Im weiteren Verlauf werden Bauprojekte sowie ein Postbuch digital aufbereitet. Projektleiter Christian Gruber glaubt an die Zukunft des digitalen Helfers.

Wir wollen ein Unternehmensgedächtnis für die enviaM-Gruppe aufbauen, Datensilos aufbrechen und die bereichsübergreifende Bereitstellung von Informationen vorantreiben.

Clever vernetzt

Künstliche Intelligenz (KI) ist Technik, welche selbstständig über einen Algorithmus dazu lernt. Das heißt, je öfter CoMem zum Einsatz kommt, desto besser optimiert es die gefilterten Ergebnisse. Es kann große Datenmengen in Echtzeit verarbeiten, verknüpfen und auswerten. Dennoch ersetzt CoMem menschliche Arbeit nicht, sondern ergänzt diese nur.

Künstliche Intelligenz wird immer dann wichtig, wenn Unternehmen einen Leistungsverstärker brauchen. Dort, wo die Menge, Geschwindigkeit und Komplexität von Daten für uns Menschen zu groß ist, können die smarten Systeme als digitale Begleiter funktionieren und uns beim Erinnern helfen. Daten, die an verschiedenen Orten lagern, werden für einen besseren Überblick virtuell verknüpft. So lässt sich ein schnelleres, unkomplizierteres und gesicherteres Arbeiten ermöglichen.

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