Hitzewelle – Stromleitungen in Gefahr?

Die Hitzewelle in Deutschland macht so manchem zu schaffen. Doch schaden die hohen Temperaturen auch dem Stromnetz? Wir können beruhigen: Die Freileitungen im MITNETZ STROM-Netzgebiet sind so ausgelegt und dimensioniert, dass sie der Hitze Stand halten. Ihr sogenannter Durchhang ist mit entsprechenden Reserven berechnet und auch für starke Sonneneinstrahlung ausgelegt. Die geforderten Mindestabstände zum Erdboden werden somit auch bei hohen Temperaturen und einer dauerhaften Strombelastung eingehalten.

Strommasten

Bewuchs in Freileitungsnähe, welcher eine Gefahrenquelle darstellen könnte, wird regelmäßig entfernt. Die Monteure überprüfen bei ihren Arbeiten die Freileitungen betriebsbegleitend vor Ort. Zudem überwachen die Mitarbeiter aus der zentralen Schaltleitung das Hoch- und Mittelspannungsnetz des gesamten Netzgebietes, wovon rund 11.000 Kilometer Freileitung sind. Geht in der Schaltleitung, beispielsweise über den Notruf, ein Hinweis auf eine Gefährdung ein, kann die betroffene Leitung sofort von hier ausgeschaltet werden. Zudem sind die Monteure stetig im Netzgebiet unterwegs. Im Regelfall ist der Mitarbeiter in 45 Minuten vor Ort, um weitere Maßnahmen einzuleiten.

Strommast

Trotzdem noch einmal der Hinweis: Fällt Ihnen etwas Ungewöhnliches an den Stromleitungen auf, rufen Sie unter der kostenfreien Störungshotline 0800 2 305070 an. Der Netzbetreiber ist rund um die Uhr erreichbar. Bei Gefahr kann auch über die Notrufnummer 112 eine schnelle Abschaltung eingeleitet werden. Sicher ist sicher!

 

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