Hin und wieder weg

Es mutete schon ein wenig seltsam an, als sich am Nikolaustag einige sehr warm angezogene Menschen auf einem Gehweg am Stadtrand von Taucha zusammen fanden. Der Anlass war es jedoch wert. enviaM-Vorstandsvorsitzender Tim Hartmann nahm gemeinsam mit Tauchas Bürgermeister Tobias Meier die erste enviaM-Schnelladesäule offiziell in Betrieb. Im Beisein von Journalisten, Projektpartnern und sogar den ersten Nutzern der Ladesäule wurde diese mehr oder minder feierlich enthüllt.

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Verkehrsgünstig in der Nähe der Autobahn 14 und der Bundesstraße 87 gelegen, benötigen Besitzer von Elektroautos hier je nach Fahrzeugtyp etwa 30 Minuten, um wieder „aufzutanken“. Die Ladesäule verfügt über die drei gebräuchlichsten Anschlüsse, so dass sie für nahezu jedes Elektrofahrzeug nutzbar ist. Die Anmeldung ist mit Karten von allen gängigen Anbietern möglich, die Teil eines Roamingsystems sind. Der Preis für den Ladevorgang hängt von den vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Kartenanbieter ab.

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Bis Mitte nächsten Jahres wird enviaM weitere neun solcher Schnelladesäulen in Mitteldeutschland installieren. Sie sind Teil des Forschungsprojektes fast-E – Fast charging study Europe, über dessen Startschuss wir im Mai schon einmal berichtet haben. Im Rahmen des größten europäischen Infrastrukturprojektes für Elektrofahrzeuge werden entlang der Hauptverkehrsachsen in Deutschland insgesamt 241 Schnellladestationen mit einem Abstand von maximal 80 Kilometern errichtet. enviaM errichtet nicht nur einige der Schnelladesäulen sondern beteiligt sich auch an diversen Begleitstudien, die unter anderem eine sinnvolle Netzwerkplanung für den Massenmarkt vorbereiten und entsprechende IT-Lösungen für barrierefreies Laden aufzeigen sollen.

Infos zum Projekt fast-E gibt es unter http://www.fast-e.eu/