enviaM-Gruppe digitalisiert Ausbildung

Falko Zabel geht digital. Der Auszubildende der enviaM-Gruppe ist nicht nur privat, sondern auch beruflich online. Der angehende Mechatroniker im dritten Lehrjahr bewegt sich in seiner Lehre wie selbstverständlich in virtuellen Welten. Das digitale Training von Kabelmontagen ist für ihn Alltag.

Virtuell zu schweißen, fühlt sich anders an, als real zu schweißen. Es bereitet sehr gut auf die Praxis vor. Zudem wird ein unnötiger Materialausschuss vermieden.

Lernen in digitalen Klassenzimmern

Neben der praktischen Ausbildung verändert sich auch die theoretische Ausbildung durch die Digitalisierung, berichtet der 22-Jährige. Abstimmungen mit seinem Ausbilder finden immer häufiger per Skype statt. Auch Seminare werden online durchgeführt, an deren Ausgestaltung Falko Zabel und seine Mitschüler aktiv mitwirken. Das Lernen erfolgt vernetzt in digitalen Klassenzimmern, multimedial mit Hilfe von Videos und webbasierten Trainings.

Auszubildende im Bildungszentrum beim digitalen Lernen

Für Falko Zabel ist all dies eine Bereicherung:

Die digitale Ausbildung ermöglicht sehr früh und ressourcenschonend ein praxisnahes Lernen ohne Fehlerängste. Sie kann die praktische Ausbildung ergänzen, aber nicht ersetzen.

Ähnlich sieht dies sein Ausbilder Christoph Franke. Auch er schätzt die Vorzüge des Digitalen, hier insbesondere die einfache und schnelle Kommunikation zu seinen Lehrlingen. Dies hat sich gerade in Corona-Zeiten sehr bewährt, wo eine persönliche Kommunikation nicht immer möglich ist. Auch für Christoph Franke ist die Digitalisierung ein Hilfsmittel, das die Vermittlung des Lehrstoffs vereinfacht. Die praktische Ausbildung bleibt für ihn das Maß aller Dinge.

Auszubildende werden zu digitalen Experten

Die enviaM-Gruppe hat ihre digitale Ausbildung zur Chefsache gemacht. Ziel ist es, die Lernenden in allen Berufen bestmöglich auf die neue Arbeitswelt vorzubereiten und sie zu digitalen Experten zu entwickeln.

Auszubildender bedient einen 3D-Drucker während seines Unterrichts

Für Ralf Hiltenkamp, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der enviaM, ist dies unabdingbar:

In der Arbeitswelt von morgen sind digitale Kompetenzen unersetzlich. Wir haben deshalb Lerninhalte und -methoden an die neuen Anforderungen angepasst. Sie werden von den Auszubildenden sehr gut angenommen.

Herzstück ist das digitale Ausbildungs-Management-System, auf das Lehrende und Lernende jederzeit zugreifen können. Hier sind alle wichtigen Informationen einfach und bequem online abrufbar. Eine sinnvolle Ergänzung dazu ist der Online Campus, welcher sich als Wissensspeicher und Lernplattform für alle Lehrberufe und Studiengänge versteht.

Virtuelle Trainings bereiten auf die Praxis vor

Auszubildende in technisch-gewerblichen Berufen wie Falko Zabel können neben Kabelmontagen auch Schalthandlungen in Umspannwerken virtuell trainieren. Neben Virtual Reality- werden dabei auch Augmented-Reality-Anwendungen eingesetzt. Während bei Virtual Reality die reale Welt vollständig ausgeblendet wird, damit der Auszubildende in die virtuelle Welt eintauchen kann, bleibt die reale Welt bei Augmented-Reality erhalten und wird um virtuelle Elemente ergänzt.

Auszubildender beim virtuellen Training

Hinzu kommen für die Azubis Projekteinsätze in Unternehmensbereichen, in denen digitale Technologien erprobt werden, wie zum Beispiel Drohnenflüge zur Inspektion von Hochspannungsleitungen.

Mehr zur Ausbildung in der enviaM-Gruppe gibt es unter www.enviam-gruppe.de/karriere.

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