DreamHack: Leipzig als Mekka der Gamingszene

Gamer aus ganz Deutschland (und darüber hinaus) trafen sich Ende Januar auf der DreamHack 2018 in Leipzig. Deutschlands größte LAN-Party fand bereits zum dritten Mal statt und lockte mehr als 1500 Teilnehmer in die Messestadt. Unter ihnen waren auch zwei Kollegen von envia TEL. Christian Polster und Felix Schiefer schildern uns ihre Eindrücke.

PCs auf der Dreamhack in Leipzig

Am ersten Tag hieß es früh aufstehen, da die DreamHack schon um 8 Uhr ihre Türen öffnete. Mit den zusammengepackten PCs inklusive Maus, Tastatur und Headset – was man als Gamer eben so braucht – und ausreichend Proviant – möglichst einfach zu verzehren und schnell sättigend – ging es Richtung Messe Leipzig.

Erstmal mussten wir einchecken, unsere Wertsachen mit einem Barcode bekleben, unsere Plätze finden und die Computer aufbauen. Als wir endlich alles aus dem Auto an unserem Platz hatten, ging es gegen 11 Uhr endlich los. Wir trugen uns für die Turniere ein, an denen wir teilnehmen wollten. Zur Wahl standen sechs Hauptturniere in den Computerspielen Counter-Strike: Global Offensive, League of Legends, Hearthstone, Heroes of the Storm, Rocket League und Overwatch. Darüber hinaus wurden noch verschiedene Fun-Turniere wie Blobby Volley, Fifa 18 und StarCraft angeboten.

Dreamhack, Gamingmesse, Leipzig

Wir meldeten uns mit unserem Team für League of Legends an. Das Team hatten wir im Vorfeld mit anderen LAN-Teilnehmern gegründet. Nach der Anmeldung zockten wir uns warm und trainierten bis zum Turnierstart um 21 Uhr. Währenddessen flimmerten über die großen Leinwände allerlei Infos zu den Turnieren und sogar der Hinweis, dass „man nicht vergessen soll, etwas zu essen“. Am League of Legends-Turnier nahmen insgesamt 32 Teams teil. Diese wurden zu Turnierbeginn in acht Gruppen zu jeweils vier Teams aufgeteilt. Den Rekord hielt das „Counter-Strike: Global Offensive“-Turnier, an dem sich 128 Teams beteiligten.

Von drei Spielen gewannen wir zwei und belegten Platz zwei in unserer Gruppe. Damit qualifizierten wir uns für das Achtelfinale. Da dieses am Folgetag bereits um 9 Uhr begann, hieß es – zumindest für Gamerverhältnisse – zeitig schlafen gehen. Unser Nachtlager richteten wir uns mit Isomatte und Schlafsack unterm Tisch ein.

LAN-Halle auf der Dreamhack in Leipzig

Leider haben wir das Achtelfinalspiel nur ganz knapp verloren. Dafür blieb mehr Zeit, sich in der Ausstellerhalle umzusehen. Hier wurden die Profi-Turniere für Rocket League und Starcraft II mit Preisgeldern von bis zu 100.000 US-Dollar ausgetragen. Bekannte Gamer wie P4wnyhof oder fisHC0p zockten kräftig mit. Verschiedene Hardware-Hersteller präsentierten ihre neusten Produkte, die auch zum Test bereitstanden. Offline-Turniere wie Tischkicker, Jenga oder Schere-Stein-Papierl lockte außerdem so manchen Gamer auch mal vom Bildschirm weg. Wir verbrachten den restlichen Tag in fröhlicher Atmosphäre mit verschiedenen Games und der seit zwei Tagen ersten warmen Mahlzeit.

Ausstellerhalle auf der Dreamhack in Leipzig

Am nächsten Tag schauten wir uns die Finale der LAN-Turniere und natürlich der professionellen Turniere an, bevor wir unsere Technik wieder einpackten und die Heimreise antraten.

Fazit: Wir sind seit der ersten DreamHack in Leipzig dabei und werden jedes Jahr immer wieder aufs Neue überrascht. Das Internet war stabil und die Ping- und Downloadzeiten waren der Wahnsinn. Ein Traum für jeden Gamer.

envia TEL stellte für das Event eine Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde und 4000 IP-Adressen bereit. Die nächste DreamHack findet vom 15. bis 17. Februar 2019 statt.