DreamHack 2020 – enviaM goes eSport

Vergangenes Wochenende wurde die Leipziger Messe zum Mekka für Gamer aus ganz  Europa. Zum fünften Mal in Folge öffnete die DreamHack Leipzig 2020 ihre Tore. Mit mehr als 2000 Teilnehmern ist sie Deutschlands größte LAN-Party. Klar, dass eine solche große Ansammlung von Gamern eine sehr gute Internetanbindung braucht.

Das eSports-Team der enviaM-Gruppe

League of Legends – eSports-Team der enviaM-Gruppe am Start

Erstmals trat auch das sechsköpfige League of Legends-Team der enviaM-Gruppe an.  Am Freitagmorgen hieß es für uns schon bei Zeiten aufstehen, da die DreamHack 8:00 Uhr für die Spieler öffnete. Nach dem Frühstück mussten wir noch schnell unsere Verpflegung für die nächsten drei Tage besorgen. Das Motto: Satt durch wenig Aufwand, schließlich sind wir zum Gamen hier. Vollgepackt, mit PC unterm Arm ging es in Richtung Leipziger Messe. Einchecken, Rechner aufbauen und bei den Turnieren anmelden, an denen wir teilnehmen wollten. Es gab sechs Hauptturniere in bekannten Computerspielen wie Counter-Strike, Global Offensive, League of Legends oder Rocket League. Des Weiteren wurden noch Nebenturniere angeboten, wie beispielsweise Fifa 20. Wir meldeten uns für League of Legends an. Dafür hatten wir im eSports-Leistungszentrum am Standort Halle ja trainiert.

Hoher, überraschender Besuch

Um auch mal vom PC weg zu kommen, gab es sogenannte “Offline-Turniere” mit Jenga oder Schere-Stein-Papier. Bis zum Start am Abend zockten wir uns warm und trainierten noch ein bisschen. Am Nachmittag bekamen wir unerwartet Besuch von Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Unter ihnen auch unser Personalvorstand Ralf Hiltenkamp und envia TEL-Geschäftsführer Stephan Drescher. Sie schauten uns neugierig über die Schulter und stellten einige Fragen.

Hoher Besuch beim eSports-Team

League of Legends – das Turnier

Am League of Legends-Turnier nahmen 41 Teams teil.  In der Gruppenphase standen uns fünf Begegnungen bevor. Wir gewannen am Freitagabend zwei Partien, verloren jedoch auch leider zwei. Somit wurde es um Platz zwei der Gruppe noch einmal spannend, da nur die ersten beiden Plätze jeder Gruppe in das Achtelfinale einziehen durften. Das entscheidende Spiel stand am Samstagmorgen an, so dass wir, für Gamer Verhältnisse zeitig, schon um 2:00 Uhr ins Bett gingen. Bett bedeutete eine Luftmatratze mit Schlafsack unter dem Tisch.

Das entscheidende Spiel haben wir dann leider knapp verloren. Ganz profilike haben wir danach die Fehler analysiert und besprochen, was beim nächsten Mal besser gemacht werden kann.  Das erstplatzierte Team unserer Gruppe hat sich bis ins Finale durchgesetzt und das Turnier sowie das damit verbundene Preisgeld von 2000 Euro gewonnen.

DreamHack Messe-Highlights

Im Vergleich dazu waren die professionellen Turniere in Counter-Strike Global Offensive, Dota 2, Farming Simulator League oder Rainbow Six mit Preisgeldern von 12.000 bis  1.000.000 Dollar dotiert.

Wir schauten uns natürlich auch noch etwas auf der Messe um. Verschiedene Hersteller wie Samsung, Corsair oder LG präsentierten ihre Gaming-Neuheiten und veranstalteten selbst kleine Wettbewerbe. In einem Bereich konnten Spiele ausprobiert werden, die erst dieses oder nächstes Jahr auf dem Markt erscheinen. In der Stream-Area schauten wir bekannten Streamern und Youtubern über die Schulter. Hier trafen wir unter anderen auf Noway4u, Sola, Papaplatte, Kimuh, LaraLoft, Ranzratte und DieHahn.

Das Highlight des Abends war der Cosplay Contest auf der Hauptbühne. Hier zeigten die besten Cosplayer Deutschlands ihre neuen Kostüme von Figuren und Charakteren aus den unterschiedlichsten Spielen. Den restlichen Abend verbrachten wir auf der LAN mit Zocken verschiedenster Spiele und tauschten uns mit anderen Teams aus. Da am nächsten Morgen keine Termine anstanden, ging es zum Glück nicht ganz so früh wie am Vorabend ins Bett.

DreamHack 2020

Am Sonntag machten wir uns noch einmal zu einem Abschlussrundgang durch die LAN auf. Wir verabschiedeten unsere neu gewonnenen Freunde, schossen ein paar Erinnerungsfotos und bauten unsere PCs ab. Abschließend sahen wir uns das spannende Finale des professionellen Counter-Strike Global Offensive Turniers an. Das deutsche Team BIG (Berlin International Gaming) setzte sich durch und durfte die 100.000 Dollar Preisgeld mit nach Hause nehmen.

Für uns war die DreamHack ein sehr schönes und abwechslungsreiches Event. Die Auswahl an Turnieren, sowohl auf der LAN als auch auf der Expo, war sehr groß und somit für jeden etwas dabei. Das Internet war sehr zuverlässig und die Ping- und Downloadzeiten der Wahnsinn. Ein Traum für jeden Gamer (DREAMhack halt ;-)). Der Spitzendurchsatz lag am Freitagvormittag bei ca. 14 Gigabit/s.

Ein Dank geht an dieser Stelle an die Kollegen von envia TEL. Diese stellten die Internetverbindung mit 20 Gigabit pro Sekunde bereit. Zusätzlich wurden 4000 IP-Adressen für die drei Tage beantragt.

Wir freuen uns schon auf die DreamHack 2021.

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