Die Zeiten ändern sich, die Arbeit bleibt

Homeoffice, Livestream, Skype-Konferenzen: So sieht derzeit der Alltag vieler Menschen aus. Auch bei uns in der enviaM-Gruppe läuft es auf diese Weise. 1.600 Kollegen sind derzeit im Homeoffice und erledigen ihre Arbeit zuverlässig zwischen Hausaufgabenbetreuung, Mittagessenbereitung und Postbotenklingeln.
Und es funktioniert besser, als gedacht. Dinge, die vorher nicht möglich waren , werden jetzt zu Selbstverständlichkeiten. Jeder ist gefordert. Jeder macht mit. Und alle gemeinsam sorgen dafür, dass Sie auch weiterhin zuverlässig mit Strom versorgt werden.

Energieversorgung läuft stabil

Bisher wirkt sich die Coronakrise nicht auf die Energieversorgung in unserem Netzgebiet aus. Die Netzlast liegt zwischen 10 bis 20 Prozent unter dem Wert vergleichbarer Tage der Vorjahre. Aber auch das hat keine negativen Folgen für die Versorgungssicherheit. Darum kümmern sich – wie gewohnt – unsere Kollegen von MITNETZ STROM, die tagtäglich weiterhin für uns im Einsatz sind.

Rico Freytag, Leiter Realisierung Hochspannung und Spezialservice sagt zu deren Tätigkeiten:

Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur kümmern wir uns um die Versorgung der Bevölkerung mit Strom, eine große Verantwortung. Höchste Priorität hat jetzt der Erhalt der sicheren Versorgung und entsprechende präventive Maßnahmen im Netz. Daher werden Störungsaufklärung und –beseitigung, Inspektionen, Wartungen und sogar planmäßige Bauvorhaben soweit möglich fortgesetzt. Auch der Bereitschaftsdienst wird uneingeschränkt weitergeführt, sodass wir rund um die Uhr die Stromversorgung sicherstellen können.

Allerdings vermeiden wir Stromabschaltungen oder kritische Schaltzustände. Damit das funktioniert, nutzen wir vor allem Netzersatzanlagen, Fernschaltmöglichkeiten und das „Arbeiten unter Spannung“. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir in den letzten Jahren intensiv in diese Technologien und die entsprechende Weiterbildung unserer Mitarbeiter investiert haben.

Einsatz im Quarantäne-Gebiet

Selbst in den Orten Jessen und Schweinitz, die aktuell unter Quarantäne stehen, führten unsere Kollegen notwendige Betriebsarbeiten an einem Großtrafo im Umspannwerk Jessen durch.

Umspannwerk Jessen, Trafo

Nur mit Personal- und Betriebsausweis sowie schriftlicher Zugangsberechtigung ließ die Polizei die beiden zuständigen Mitarbeiter passieren. Unser Kollege Alexander Wendt berichtet von seinem Einsatz:

Wo sonst Fußgänger und Jogger unterwegs sind oder gebaut wird, war alles menschenleer. Die Lage ist angespannt. Das überträgt sich auch auf einen selbst. Da gilt es, sich noch mehr zu konzentrieren.

Wir haben ein paar Impressionen von den Arbeiten in unserem Netzgebiet für Sie zusammengestellt.

Gefällt Ihnen dieser Artikel?
0