Die mit der Harfe spielen

Mit Energie für die Musikförderung: Daniela Blasek und Udo Stötzner gehören seit zehn Jahren zum Team, das den Musikschulwettbewerb „enviaM – MUSIK AUS KOMMUNEN“ auf die Beine stellt. Im Interview erzählen sie von den ersten Gehversuchen ihres Projektes und ihrer Liebe zur Musik.

Musikschulwettbewerb sucht Energieversorger? Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Daniela Blasek: enviaM ist ein Unternehmen, dass sehr stark in der Region verwurzelt ist.  Uns liegt die Förderung des Nachwuchses im Bereich Bildung und Kultur besonders am Herzen. Daher treffen wir uns regelmäßig mit potenziellen Partnern, um neue Projektansätze zu entwickeln.

Udo Stötzner: Im Gespräch mit den Landesverbänden der Musikschulen entstand vor mehr als zehn Jahren die Idee zum Musikschulwettbewerb „enviaM – MUSIK AUS KOMMUNEN“. Gemeinsam mit dem Verband der deutschen Musikschulen (VdM) und den Landesverbänden Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie dem MDR können wir so die Arbeit der Musikschulen in den Kommunen unterstützen und junge Musiker fördern.

Wie viel Energie stecken Sie in das Projekt?

Daniela Blasek: Der Wettbewerb bestimmt trotz vieler anderer Projekte zu einem Großteil unser Arbeitsjahr. Wir überarbeiten unmittelbar nach dem Finale des laufenden Jahres das Konzept für das Folgejahr. Die Organisation der drei Landeswettbewerbe und des Finales erledigen wir komplett im eigenen Haus. Das heißt, von der Programmgestaltung über die Erstellung von Werbeunterlagen, Briefings für Moderatoren und Redner bis zur Buchung von Catering, Technik, dem Film- und Fototeam sowie das gesamte Teilnehmermanagement liegt alles in unseren Händen.

Udo Stötzner: Während wir die Finalisten des aktuellen Jahres suchen, betreuen wir gleichzeitig die Teilnahme unserer Preisträger des Vorjahres an der CLARA-Schultour des MDR und dem Preisträgerkonzert des MDR Musiksommers. Da kommen schnell viele 100 Stunden Arbeitszeit pro Jahr zusammen. Diese Vielfalt der Tätigkeiten macht aber für uns auch den Reiz des Musikschulwettbewerbs aus.

Was treibt Sie persönlich an, diesen Wettbewerb zu begleiten?

Udo Stötzner: Harfe spielen wir leider nicht, aber wir sind beide sehr musikaffin. Daniela Blasek hat im Chor gesungen und ich habe an einer Musikschule Gitarre und ein wenig Klavier spielen gelernt. Uns beide fasziniert der Freiraum, den wir bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Musikschulwettbewerbs haben. Und natürlich bestärkt es uns, dass der Wettbewerb viel Wertschätzung innerhalb des Unternehmens unter anderem durch unseren Vorstandsvorsitzenden Tim Hartmann erhält.

Frau Blasek, Herr Stötzner vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.

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