Photovoltaik im Laufe der Zeit

Jedes Land dieser Welt teilt sich ein und dieselbe Sonne. Allerdings wird ihre Energie nicht überall gleichermaßen genutzt. Laut der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien soll Solarstrom bis 2030 13 Prozent der weltweiten Stromerzeugung decken. Das wären 2.500 Gigawatt. Vor drei Jahren waren es erst 2 Prozent, also 227 Gigawatt. Durch die Senkung der Kosten von Photovoltaikanlagen, die Leistungsoptimierung der Solarzellen und vor allem der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien, ist dies allerdings ein realistisches Ziel. Im Ranking der weltweit installierten Photovoltaikleistungen befindet sich Deutschland auf dem vierten Platz. Als Vorreiter gilt China mit 176 Gigawatt (GW), gefolgt von den USA mit 62 GW und Japan mit 56 GW.

Zur Geschichte der Photovoltaik

Der Franzose Alexandre Edmond Becquerel entdeckte bereits im Jahr 1839 den lichtelektrischen Effekt. Allerdings dauerte es dann mehr als ein Jahrhundert bis Gerald Pearson und Calvin Fuller gemeinsam mit Daryl Chapin 1954 die erste Solarzelle auf Siliziumbasis erfanden. 1983 ging das erste deutsche Solarkraftwerk, welches auf der Nordseeinsel Pellworm stationiert ist, zur Stromerzeugung an das Netz. Je mehr sich die Nutzung von Sonnenenergie verbreitete, desto rapider fielen die Preise für die Solarmodule. Gleichzeitig steigt das Interesse für Photovoltaikanlagen für den Eigenbedarf.

Solaranlage

Vom 1000-Dächer-Programm zum EEG

Die Entwicklungen erforderten gesetzliche Regelungen für die Photovoltaik. 1990 wurde das Stromeinspeisegesetz festgelegt, welches jedem Bürger mit eigener Anlage ermöglichte, den damit erzeugten Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Die Subvention „1000-Dächer-Programm“, beginnend im September 1990, hatte sich zwei Jahre lang zum Ziel gesetzt, Photovoltaik in Deutschland zu fördern. Eine Rahmenbedingung beinhaltete, dass Bund und Länder eine Förderung von 70 Prozent der Anlagen- und Installationskosten gewährten. Zudem wurden – unabhängig davon, wo die Herstellung der Module erfolgte – lediglich Anlagen deutscher Hersteller gefördert.

Zur Jahrtausendwende trat anstelle des Stromeinspeisegesetzes das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Dies wird als zentrales Steuerungselement für den Ausbau der erneuerbaren Energien angesehen. Das Ziel des Gesetzes ist es, die Energieversorgung umzubauen und den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Deutschland laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Die nachhaltige Energieversorgung einhergehend mit deren wirtschaftlicher Kostensenkung, die Schonung der fossilen Energieressourcen und das Vorantreiben der Technologieentwicklungen stehen im Fokus des EEG.

Leistungs- und Produktgarantie

Wir setzen bei unseren Produkten auf regionale Partner und arbeiten mit den Herstellern Heckert Solar aus Chemnitz und Solarwatt aus Dresden zusammen. Damit Sie Ihre Anlage langfristig optimal nutzen, profitieren Sie von der Leistungs- und Produktgarantie der Modulhersteller. Die Leistungsgarantie bezieht sich auf eine garantierte Leistung, die die Photovoltaik-Module nach einem bestimmten Zeitraum noch erbringen müssen. Bei den von enviaM angebotenen Modulen beträgt diese je nach Hersteller zwischen 10 und 12 Jahren noch 90 Prozent und nach 25 Jahren noch 80 Prozent der anfänglichen Leistung. Die Produktgarantie hingegen bezieht sich auf Material- oder Montagefehler und beträgt je nach Hersteller für die Solarmodule zwischen 11 und 15 Jahren.

Überzeugen Sie sich selbst von unserer Solarwelt.

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