Ablesung von Strom- und Gaszählern wird für Kommunen einfacher

Für Strom- und Gaskunden ist sie einfach nur nervend. Gemeint ist die jährliche Ablesung des Strom- und Gaszählers. Vor allem für Kommunen mit vielen Lieferstellen ist dieser Vorgang ein enormer Zeitfresser. Das haben wir erkannt und schaffen nun Abhilfe.

Mann liest Zählerstand an einem Zähler ab

Bequem per Portal oder App

Die enviaM-Gruppe hat die Ablesung der Strom- und Gaszähler für Kommunen im Netzgebiet deutlich vereinfacht. Das Unternehmen bietet Städten und Gemeinden ein zentrales Kommunal-Portal an, das alle Lieferstellen enthält. Aktuelle und historische Zählerstände können hier jederzeit eingesehen und ausgewertet werden.

Die Übermittlung der Zählerstände ist problemlos über zwei Wege möglich. Entweder geben die Kommunen die Daten selbst in das Portal ein oder nutzen alternativ die Ablese-App des Unternehmens. Diese leitet die Daten dann automatisch an das Portal weiter. Die App ist im jeweiligen Store abrufbar und kann mit dem Smartphone heruntergeladen werden.

Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos und sofort verfügbar. Es richtet sich im ersten Schritt an alle Städte und Gemeinden mit einer Stichtagsablesung im Netzgebiet der MITNETZ STROM und MITNETZ GAS – den Netzbetreibern der enviaM-Gruppe. In einem zweiten Schritt ist die neue Dienstleistung ab dem Jahr 2021 auch für Kommunen mit einer rollierenden Ablesung nutzbar.

Durchgängige Digitalisierung des Ableseprozesses

René Seidel, Leiter Betreuung Kommunen bei enviaM, freut sich über die Fortschritte.

René Seidel, Leiter Kommunalbetreuung enviaM

Der Ableseprozess ist komplett digitalisiert. Die Kommunen müssen nicht mehr Ablesekarten ausfüllen oder Termine mit unserem Ableser vereinbaren. Auch das fehleranfällige Austauschen von Excel-Listen entfällt. Das beschleunigt den Vorgang erheblich.

Alle Städte und Gemeinden mit einer Stichtagsablesung wurden im Oktober schriftlich über das neue Angebot informiert. Für Fragen stehen ihnen die Kommunalbetreuer der enviaM-Gruppe gern zur Verfügung.

Für Kommunen mit einem intelligenten Messsystem ist das neue Angebot nicht relevant, da hier die Zählerstände automatisch an den Messstellenbetreiber übertragen werden.

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